DE674976C - Verfahren zur Herstellung von magnetelektrischen Kleinmaschinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von magnetelektrischen KleinmaschinenInfo
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- DE674976C DE674976C DEL88741D DEL0088741D DE674976C DE 674976 C DE674976 C DE 674976C DE L88741 D DEL88741 D DE L88741D DE L0088741 D DEL0088741 D DE L0088741D DE 674976 C DE674976 C DE 674976C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/26—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets
- H02K21/28—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets
- H02K21/34—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets having bell-shaped or bar-shaped magnets, e.g. for cycle lighting
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf magnetelektrische Kleinmaschinen, insbesondere für
Fahrradbeleuchtung, und bezweckt die Vereinfachung der Herstellung dieser Maschinen.
Im besonderen betrifft die Erfindung die bei solchen Kleinmaschinen in achsparalleler Anordnung
zur Bildung des Magnetsystems oder als Leitschienen der Spulenkerne verwendeten Metallstäbe und eine leicht, rasch und
billig auszuführende Art des Ein- und Zusammenbaus dieser Stäbe in die Kleinmaschine.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei der Herstellung von
magnetelektrischen Kleinmaschinen die zum Magnetsystem oder mit den'Spulenkernen zusammenzusetzenden
Metallstäbe zunächst an der Umfläche eines Ziehdornes parallel zueinander
und zur Ziehdornachse angelegt und dann mit dem Ziehdorn in ein entsprechend vorgeformtes Leichtmetallgehäuse eingeführt
und darin in Lage gebracht werden, worauf ein Ziehring von einer das Außenmaß des
Gehäuses etwas unterschreitenden lichten Weite über das Gehäuse geschoben und dieses
dadurch an die Stäbe gepreßt wird.
Die in das Gehäuse einzupressenden Stäbe können rechteckigen Querschnitt besitzen
oder auch schalenförmig ausgebildet sein, und das Gehäuse kann einen zylindrischen, vieleckigen
oder anderen geeigneten Querschnitt aufweisen, nach welchem sich die Form von Ziehring und Dorn richtet. Wenn es sich um
an Spulenkerne anzusetzende Eisenstäbe handelt, kann erfindungsgemäß so verfahren werden,
daß innerhalb der im Leichtmetallgehäuse achsparallel eingepreßten Stäbe ein in der Armzahl der Stabzahl gleicher
Eisenstern mit Spulenbewicklung derart eingesetzt wird, daß die Stäbe den einzelnen
Sternarmen anliegen.
Die Zeichnung läßt das Verfahren nach der Erfindung in mehreren Ausführungen bei-.
spielsweise erkennen. Abb. 1 bis 3 zeigen die Anwendung dieses Verfahrens zur Herstellung
des Magnetsystems einer magnetelektrischen Kleinmaschine. Abb. 4 veranschaulicht
eine abgeänderte Bauart des Magnetsystems einer elektrischen Kleinmaschine. Abb. 7
bis 9 geben ein nach der Erfindung gefertigtes Spulensystem mit Leitschienen wieder.
Gemäß Abb. 1 werden die zum Magnetsystem zusammenzusetzenden, im Querschnitt
schalenartig gebogenen Magnetstäbe 11 z.B. aus Kobaltstahl oder einer Nickelaluminiumlegierung,
die auf Länge von gewalzten Stangen abgeschnitten sind und nicht weiter bearbeitet
zu sein brauchen, achsparallel um den eisernen Dorn 12 herumgelegt. Sie ruhen dabei
mit ihren einen Enden auf einem Schulterteil 13 des Doms 12 auf und sind an diesem
durch vorheriges Magnetisieren oder sonstwie gehalten. Der Dorn 12 mitsamt den
auf ihm sitzenden Stäben 11, deren Anzahl
074976
ζ-. B. vier sein kann, wird in das zylindrische Leichtnietallgehäuse 14 eingeschoben, das beispielsweise
aus einer 4 bis 8 % Magnesium enthaltenden Aluminiumlegierung oder eine*??
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anderen hochkorrosionsbeständigen Legierung <
besteht. Nunmehr wird das den Dorn 12 die Stäben enthaltende Gehäuse 14 ■ durcääjjj
den Eisenring 15 gezogen, der einen gegenüber dem Äußendurchmesser des Gehäuses
14 etwas kleineren Innendurchmesser besitzt, so daß das Gehäuse 14 beim Durchziehen
durch den Ziehring 15 fest an die Magnetstäbe
11 angepreßt wird. Wie die Abb. 2 im Querschnitt zeigt, wird »,dabei die Gehäusewandung
14 in die Zwischenräume zwischen den Magnetstäben 11 etwas eingedrückt, wodurch
eine Lagensicherung der Stäbe 11 gegen Verschiebung in der Umfangsrichtung des
Gehäuses 14 entsteht. Um die gegenseitige Entfernung der Magnetstäbe 11 auf dem
Ziehdorn 12 beim Einschieben in das Gehäuse 14 und beim Ziehvorgang zu gewährleisten,
können Abstandsstücke 16 aus nicht magnetisierbarem Material zwischen die Seitenflächen
der Stäbe 11 eingefügt sein. Diese Abstandsstücke 16 können höhengleich mit den Stäben
11 sein oder auch, wie Abb. 2 zeigt, außen
einen freien Raum lassen, in den die Gehäusewandung 14 durch den Ziehring 15 eingequetscht
wird. Die Abstandsstücke können nach dem Ziehvorgang aus dem Gehäuse 14
entfernt werden oder auch darin verbleiben. Statt besondere Abstandsstücke 16 zwischen
die Magnetstäbe 11 einzusetzen, kann auch der Dorn 12 mit entsprechenden Vorsprüngen
versehen sein, die aus einem Stück mit ihm bestehen oder an ihm z. B. durch Schrauben
lösbar befestigt und so auf verschieden breite Magnetstäbe einstellbar sind.
Abb. 3 zeigt das Leichtmetallgehäuse 14 mit den eingepreßten Magnetstäben 11. Wie
ersichtlich, weist dieses Magnetgestell eine äußerst einfache Bauart auf, da das Gehäuse
zum Halten und Zentrieren der Stäbe benutzt wird. Wenn unbedingt nötig, kann noch ein
innerer Zentrierring 17 vorgesehen sein, der gleichzeitig mit den Stäben 11 oder nachträglich
eingedrückt wird und die Einfachheit der Anordnung nicht beeinträchtigt. Auch billig
ist die Herstellung des Magnetgestelles, da hierfür nur ein Zieh- und Preßverfahren erforderlich
und die Verwendung umständlicher Werkzeuge vermieden wird. Auch ist keine Bearbeitung der Magnetstäbe notwendig, und
ebenso kommen auch alle besonderen Befestigungsmittel wie Schrauben oder Nieten für
die Verbindung der Stäbe mit ihrem Träger in Fortfall. Weiterhin ist die Anordnung für
den Ausgleich der Toleranzen der Magnetstäbe günstig, und schließlich ist für das aus
Gehäuse keine Oberflächenveredlung durch galvanische Behandlung erforderlich, sondern
eine Oberflächenpolierung genügend. .?£,-,vDas Leichtmetallgehäuse kann bei ebenen 6g
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korrosionsbeständigem Werkstoff bestehende fignetstäben von rechteckigem Querschnitt
■0ktt zylindrische auch prismatische Form er-
^Balten, was auch eine prismatische Innenfläche
beim Ziehring und eine prismatische Umfläche beim Einführungsdorn bedingt.
Wenn beispielsweise nur zwei Schalenmagnete vorgesehen sind, kann das Gehäuse an den an
diesen anliegenden Teilen zylindrisch und an den dazwischenliegenden Stellen abgeflacht
und dementsprechend auch der Dorn und der Ziehring geformt sein. Die in das Gehäuse
einzupressenden Magnetstäbe können auch als in der Längsrichtung geschlitzte Schalenmagnete
üblicher Ausführungsform ausgebildet sein. Wenn man für das Magnetsystem
gerade Profiistäbe verwendet, können diese an den einen Enden nach der Maschinenachse
zu abgebogen und von einem entsprechenden kugeligen Gehäuseboden außen umschlossen
sowie innen durch eine kartenförmige Scheibe aus magnetisch leitendem oder nichtleitendem
Werkstoff, die an dem kugeligen Gehäuseboden z. B. durch Verschraubung befestigt
ist, miteinander verbunden sein. Diese Anordnung zeigt Abb. 4 beispielsweise in
einer Ausführungsform. Die geraden Profilstäbe 21, die z. B. von Stangen auf Länge abgeschnitten sind, sind am einen Ende nach
der Achse des zylindrischen Leichtmetallgehäuses 22 zu abgebogen und werden hier
außen von dem kugeligen Gehäuseboden 23 umfaßt, während sie innen durch eine kalottenförmige
Scheibe 24 z. B. aus Eisen oder Aluminium miteinander verbunden sind. Die
Stäbe 21 sind in dem Gehäuse 22 eingepreßt, ioo
und die Scheibe 24 kann durch eine Schraube
25 an dem Gehäuseboden 23 gehalten oder auch, wenn sie am weiten Ende die gestrichelt
angedeutete Z3dindrische Verlängerung 24' aufweist, in das Gehäuse 22 eingepreßt sein.
Wie die Abb. 5 und 6 im Längs- und im Querschnitt zeigen, kann das Einpressen von
Stäben in das Gehäuse einer magnetelektrischen Kleinmaschine nach der Erfindung auch
dann angewendet werden, wenn die Stäbe mit no
einem bewickelten Stern in Verbindung stehen. Hier ist in das zylindrische Leichtmetallgehäuse 25, in welches die Profilstäbe
aus Eisen gemäß dem in Abb. 1 bis 3 dargestellten Verfahren eingepreßt sind, innerhalb
dieser Stäbe noch ein Stern 27 aus Eisen eingesetzt, der beispielsweise vier Arme oder
sonst eine gerade Zahl von Armen mit je einer Spule 28 besitzt. Die Arme des Sterns
27, deren Zahl der Zahl der Stäbe 26 gleich ist, gehen an den Außenenden (vgl. Abb. 6)
in bogenförmige Verbreiterungen 29 über, und
die Spulen 28 sind in Reihe zwischen dem Gehäuse 25 als Masse und einer in dem Gehäuseboden
30 isoliert gehaltenen elektrischen Anschlußklemme 31 geschaltet. Der Stern 27.»
ist in das Gehäuse 25 eingepreßt, so daß seine Armverbreiterungen 29 fest an den Stäben 26
anliegen, welche aus Eisen bestehen und Verlängerungen der durch die Sternarme gebildeten
Spulenkerne darstellen. Der Stern 2j ist
ίο mit einer zum Gehäuse gleichachsigen Bohrung
32 versehen, die für die Lagerung des einen Endes der Achse des Läufers 33 dient,
der beispielsweise als Magnetanker mit vier achsparallelen, zwischen zwei Endscheiben gehaltenen
Magnetstäben ausgebildet und mit seinem anderen Achsenende in einem am Gehäuse 25 befestigten Lagerschild 34 geführt
ist. Wie Abb. 7 zeigt, kann der die Spulen 28 tragende Stern in einfacher Weise aus
einer entsprechender Anzahl von winklig gebogenen Blechstücken 35 zusammengesetzt
sein, deren Enden paarweise in bogenförmige Blechstücke 36 eingepreßt und dadurch um
eine mittlere, zur Achslagerung für den Läufer dienende Hülse 37 zusammengehalten sind.
Claims (2)
- Patentansprüche:
i. Verfahren zur Herstellung von magnetelektrischen Kleinmaschinen, insbesondere für Fahrradbeleuchtung, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Magnetsystem oder mit den Spulenkernen zusammenzusetzenden Metallstäbe zunächst an der Umfläche eines Ziehdornes parallel zueinander und zur Ziehdornachse angelegt und dann mit dem Ziehdorn in ein entsprechend vorgeformtes Leichtmetall- -gehäuse eingeführt und darin in Lage gebracht werden, worauf ein Ziehring von einer das Außenmaß des Gehäuses etwas unterschreitenden lichten Weite über das Gehäuse geschoben und dieses dadurch an die Stäbe gepreßt wird.
- - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb von den in das Leichtmetallgehäuse achsparallel eingepreßten Eisenstäben ein in der Armzahl der Stabzahl gleicher Eisenstern mit Spulenbewicklung derart eingesetzt wird, daß die Stäbe den einzelnen Sternarmen anliegen.Hierzu -i Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL88741D DE674976C (de) | 1935-08-30 | 1935-08-30 | Verfahren zur Herstellung von magnetelektrischen Kleinmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL88741D DE674976C (de) | 1935-08-30 | 1935-08-30 | Verfahren zur Herstellung von magnetelektrischen Kleinmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE674976C true DE674976C (de) | 1939-04-26 |
Family
ID=7286636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL88741D Expired DE674976C (de) | 1935-08-30 | 1935-08-30 | Verfahren zur Herstellung von magnetelektrischen Kleinmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE674976C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757826C (de) * | 1941-10-26 | 1951-01-29 | Westfaelische Metall Ind Ag Li | Elektrische Wechselstrom-Kleinmaschine, insbesondere fuer elektrische Messgeraete, mit einem an einer Anschlagplatte angeordneten Maschinengehaeuse |
-
1935
- 1935-08-30 DE DEL88741D patent/DE674976C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757826C (de) * | 1941-10-26 | 1951-01-29 | Westfaelische Metall Ind Ag Li | Elektrische Wechselstrom-Kleinmaschine, insbesondere fuer elektrische Messgeraete, mit einem an einer Anschlagplatte angeordneten Maschinengehaeuse |
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