DE654512C - Magnetgestell fuer Einphaseninduktionsmotoren - Google Patents
Magnetgestell fuer EinphaseninduktionsmotorenInfo
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- DE654512C DE654512C DEST52345D DEST052345D DE654512C DE 654512 C DE654512 C DE 654512C DE ST52345 D DEST52345 D DE ST52345D DE ST052345 D DEST052345 D DE ST052345D DE 654512 C DE654512 C DE 654512C
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- Germany
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- pole
- lamellas
- phase induction
- induction motors
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- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/04—Asynchronous induction motors for single phase current
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
Description
Zum Zwecke des leichteren Einbringens der Magnetwicklung und damit die Polschuhe
den ganzen Umfang des Läufers umschließen können, was zur Erzielung eines hohen Wirkungsgrades
anzustreben ist, und auch um eine kompakte Bauart zu erhalten, wird das
Magnetgestell für Einphaseninduktionsmotoren bekanntlich häufig aus geteilten Lamellen
angefertigt, und zwar so, daß es aus einem Polsystem mit zusammenhängenden Polschuhspitzen und einem davon getrennten, das Polsystem
rahmenförmig umschließenden, längs geteilten Joch besteht. Bei einer bekannten Ausführungsform dieser Art sind die Jochig
lamellen nicht direkt miteinander verbunden, sondern werden, an den äußeren Enden der
Pole befestigt, von diesen getragen. Dieses ergibt nur einen losen Zusammenhang und
eine wenig innige Berührung an den durch die geteilte Ausführung bedingten Stoßfugen
des Magnetgestelles und erfordert verhältnismäßig hohe Magnetisierungsströme. Bei dieser
und auch bei anderen bekannten Ausführungsformen werden die Jochlamellen einzeln
und von allen Seiten um das Polsystem gelegt. Dieser Arbeitsgang ist sehr zeitraubend
und verteuert die Herstellung. Auch sind oft vier und noch mehr voneinander verschiedene
Lamellenteile für den Aufbau des Magnetgestelles erforderlich. Damit sind verhältnismäßig
große Kosten für die Schnittwerkzeuge und ebenfalls eine umständliche Herstellung: verbunden.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung und Verbilligung der Herstellung eines derartigen
Magnetgestelles, indem sie es ermöglicht, das Gestell aus nur zwei voneinander verschiedenen Lamellenformen aufzubauen.
Dabei werden die unter sich identischen Jochlamellen unabhängig vom Polsystem zueinander
identischen halbringförmigen Paketen vereinigt; sie ergänzen sich also gegenseitig
zum vollständigen Joch. Die Jochlamellen werden in den beiden halbringf örmigen Paketen
'sinngemäß so angeordnet, daß an deren Verbindungssteilen Verzapfungen entstehen. Das
ganze Magnetgestell wird schließlich durch zwei durch diese Verzapfungen geführte Niete
odpr Schrauben zusammengehalten. Das Polsystem wird vollständig vom Joch umschlossen
und in seiner Lage gehalten. Auch an den Stoßfugen zwischen dem Joch und den Polen können entsprechende Verzapfungen
ausgebildet werden.
Abb. ι zeigt eine der Jochlamellen und Abb. 2 eine der Pollamellen, wie sie zum
Aufbau des Magnetgestelles verwendet werden. Da das Joch längs geteilt ist, braucht
man für das gesamte Magnetgestell doppelt so· viele Jochteillamellen wie Pollamellen. Die
Längsteilung des Joches erfolgt nicht an der horizontalen Mittellinie, sondern nach beiden
Seiten ein Stück davon entfernt, so daß eine . abgesetzte Trennungslinie entsteht. Diese abgesetzte
Teilung bedingt die Bildung der 6g Jochverzapfungen, läßt dabei aber doch zu,
daß die beiden Jochlamellenpakete einander identisch sein können. Die gegenseitige Versetzung
der Lamellen in bezug auf ihre Stoß- ■ fuge kann teilpaketwei.se (Abb. 4) oder einzein
(Abb. 5) erfolgen. ·'";/....
Zur Erzielung von Verzapfungen zwisdteö'*
dem Polsystem, und dem Joch haben die Joch-' lamellen Einschnitte 1 und 7, in welche Zungen
2 der Pollamellen eingreifen. Dadurch, daß sich diese Einschnitte und Zungen wechselweise
auf beiden Seiten der Symmetrie-'
ebene der Pole befinden, entstehen die Verzapfungen zwischen den Polen und dem Joch
in axialer Richtung, und zwar gleichfalls nach Wunsch lamellen- oder teilpaketweise.
In der Praxis wird man nun den Zusammenbau folgendermaßen ausführen: Ein Pollamellenpaket
(Polsystem) und zwei halbringförmige Jochlamellenpakete werden auf- geschichtet und durch Niete oder Schrauben
4 zusammengehalten. Nach Einziehen der bekannten Kurzschlußringe in Nuten 5 des
Polsystems und nach Aufschieben der fertigen Magnetspulen auf die Polkerne des PoI-
•25 systems werden diese drei Teillamellenpakete
unter Ausnutzung aller Verzapfungen nach Abb. 4 zusammengefügt und durch weitere,
durch die Jochverzapfungen geführte Niete oder Schrauben 3 fest miteinander verbunden.
Abb. 5 zeigt die Ausführungsform bei einem 4poligen Motor. Die Jochlamellen (Abb. i)
können sowohl für eine apolige sowie eine 4polige Ausführungsform verwendet werden,
während man als Pollamellen für die 2polige Ausführungsform solche nach Abb. 2 und für
glje 4polige Ausführungsform solche nach
!·ϊ§ΪΛ. 3 -einfügt. Die Magnetspulen und auch
-cjer in der Öffnung 6 unterzubringende Käfigläufer
sind, als nicht zum Erfindungsgegenstand gehörig, in der Zeichnung fortgelassen.
Claims (2)
1. Lamelliertes Magnetgestell für Einphaseninduktionsmotoren,
dessen Polsystem, als an den Polschuhsp'itzerjj zusam- menhängendes Ganzes von dem längs geteilten
Joch rahmenförmig umschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das
Joch aus zwei von identischen Lamellen (Abb. 1) aufgeschichteten, halbringförmigen,
einander identischen Paketen besteht, die mittels einzeln oder teilpaketweise gebildeter, von Halteschrauben oder
Haltenieten (3) durchsetzter Verzapfungen ineinandergreifen.
2. Lamelliertes Magnetgestell nach Anspruch i, bei welchem auch das Polsystem
mit dem Joch in der Weise verzapft ist, daß jede Pollamelle ihrerseits mittels
Verzapfungen (2), die in ihrer axialen Aufeinanderfolge
gleichfalls einzeln oder teilpaketweise gegeneinander versetzt sind, in die zugehörige Jochlamelle bzw. das
zugehörige Jochlamellenpaar eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST52345D DE654512C (de) | 1934-06-29 | 1934-06-29 | Magnetgestell fuer Einphaseninduktionsmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST52345D DE654512C (de) | 1934-06-29 | 1934-06-29 | Magnetgestell fuer Einphaseninduktionsmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654512C true DE654512C (de) | 1938-01-05 |
Family
ID=7466492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST52345D Expired DE654512C (de) | 1934-06-29 | 1934-06-29 | Magnetgestell fuer Einphaseninduktionsmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE654512C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2735056A (en) * | 1956-02-14 | meijer | ||
| DE1001391B (de) * | 1954-04-15 | 1957-01-24 | Telefunken Gmbh | Einphasen-Asynchronmotor mit Kurzschlusslaeufer und mit Drehfelderzeugung durch Kurzschlussringe auf den Hilfspolen, insbesondere fuer Plattenspieler |
| DE1016359B (de) * | 1952-10-29 | 1957-09-26 | Siemens Ag | Elektrischer Kleinmotor |
-
1934
- 1934-06-29 DE DEST52345D patent/DE654512C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2735056A (en) * | 1956-02-14 | meijer | ||
| DE1016359B (de) * | 1952-10-29 | 1957-09-26 | Siemens Ag | Elektrischer Kleinmotor |
| DE1001391B (de) * | 1954-04-15 | 1957-01-24 | Telefunken Gmbh | Einphasen-Asynchronmotor mit Kurzschlusslaeufer und mit Drehfelderzeugung durch Kurzschlussringe auf den Hilfspolen, insbesondere fuer Plattenspieler |
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