DE674034C - Milcherhitzer mit sich drehender Trommel - Google Patents

Milcherhitzer mit sich drehender Trommel

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DE674034C
DE674034C DEB174316D DEB0174316D DE674034C DE 674034 C DE674034 C DE 674034C DE B174316 D DEB174316 D DE B174316D DE B0174316 D DEB0174316 D DE B0174316D DE 674034 C DE674034 C DE 674034C
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milk
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heater
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DEB174316D
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OTTO BENEKE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B11/00Preservation of milk or dairy products
    • A23B11/10Preservation of milk or milk preparations
    • A23B11/12Preservation of milk or milk preparations by heating
    • A23B11/13Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked
    • A23B11/133Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked and progressively transported through the apparatus
    • A23B11/1336Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked and progressively transported through the apparatus the milk flowing through with indirect heat exchange, containing rotating elements, e.g. for improving the heat exchange

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Description

  • Milcherhitzer mit sich drehender Trommel Die bisher bekannten Milcherhitzer mit sich drehender Trommel, bei der die Milch in einer dünnen Schicht beiderseits erwärmt wird, reichen für größere Durchsatzleistungen von Milch nicht mehr aus, da für die Erwärmung nur zwei dünne Schichten zur Verfügung stehen, oder die Erhitzer würden sehr große Abmessungen erhalten müssen. Um daher große Durchsatzleistungen des Milcherhitzers bei verhältnismäßig kleinen Abmessungen zu erzielen, hat man schon vorgeschlagen, Trommelerhitzer aus gleichartigen kegelförmigen, ineinandergeschachtelten Einzelelementen herzustellen. Hierbei wurde bei einer besonderen Bauart, die aber noch nicht druckschriftlich vorveröffentlicht ist, der Flüssigkeitsein- und -austritt parallel geschaltet.
  • Im Gegensatz zu dieser älteren Einrichtung. besteht bei der vorliegenden Erfindung der Heizkörper nicht aus mehreren Einzelelementen, sondern es wird nur ein umlaufenden Trommelkörper verwendet, der als Heizraum ausgebildet ist. Diesen Außenflächen der Trommel, die als Heizflüchen dienen, stehen dann feste Trommelflächen gegenüber, und zwar so, daß die Milch zwischen einer feststehenden und einer umlaufenden Heizfläche bewegt wird. Die umlaufende Trommel hat dabei gegenüber den vorher geschilderten bekannten Einrichtungen noch den Vorteil, daß ein besonderes Rührwerk entbehrlich ist. Denn die Förderung der Milch innerhalb des Erhitzers erfolgt durch die Zentrifugalkraft der mit etwa 4oo bis 5oo Umdrehungen umlaufenden Trommel. Die Wirkung wird unterstützt durch eine Zentrifugalpumpe, die mit dem oberen Rand der Trommel verbunden ist, welche die Milch in den Auslauf befördert.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt durch den Erhitzer, Fig. 2 ein Schnitt nach a-b der Fig. i, Fig. 3 ein Schnitt nach c-d.
  • Fig.4 zeigt das untere Ende mit Dampf-und Kondensleitung in größerem Maßstabe. Der Erhitzer besteht aus dem Gestell i, in dem die Welle 2 senkrecht gelagert ist, die vom Antrieb 3 in Drehung versetzt wird. Auf den Kopf 4 dieser Welle ist die konische Trommel 5 aufgesetzt und mit Hilfe der Mutter 6 befestigt. Die Trommel besitzt zwei Wände 7 und 8, die oben durch den Ring 9 verbunden sind, .der die nach außen gebogenen Schaufeln io der Zentrifugalpumpe trägt. Parallel zu den Wänden 7 und 8 verlaufen die feststehenden Wände i i und 12, die die Heizkammern 13 und 14 begrenzen. Diesen Heizkammern wird Dampf von dem Verbindungsstutzen 15 aus zugeführt. Die Heizkammer 13 besitzt unten öffnungen 16 zum Austritt des Kondensats, das durch das Rohr 17 abgezogen, in den Kondensatraum 18 der äußeren Heizfläche geleitet und von hier durch den Stutzen i9 abgezogen wird.
  • Die Zuführung des Dampfes und die Kondensatabführung zu der inneren sich drehenden Trommel geschieht auf folgende Weisse: Vom Verbindungsstutzen 15 geht eine Dampfleitung 2o zu der Bohrung 21 der Welle 2. Von deren Ende führen im Kopf 4 die Querbohrungen 22 zu den im Konus 5 sitzenden Rohren 23, an deren Ende der Dampf durch die Schlitze 24 in den Dampfraum 25 eintritt. Das sich hier bildende Kondensat wird durch die Bohrungen 26 (Fig. 2) abgeleitet in die Bohrungen 27 und läuft von hier aus durch den ringförmigen Kanal 28 in der Welle 2 nach unten, um dann durch die Leitung 29 abgeführt zu, werden. Um Dampf und Kondenswasser nicht in Berührung zu bringen, ist mit der Welle 2 noch das Rohr 3o verbunden und: der Raum 31 innerhalb des Rohres luftverdünnt, so daß keine Wärmeübertragung vom Heizdampf auf das Kondensat stattfindet.
  • Dampfzuführung und Kondensatableitung erfolgen also durch den Kopf der Welle und durch diese selbst. Um bei .der Montage keine Schwierigkeiten mit dem Zusammenpassen zu haben, sind in dem nabenfhrmigen Teil der Trommel noch Eindrehungen 35 vorgesehen, in die Durchbohrungen münden, und an die sich die Querbohrungen im Kopf der Welle anschließen.
  • Falls durch den Umlauf in der Trommel das Kondensat die Neigung hat anzusteigen, können in dem Dampfraum 25 neben den Dampfzuführungsrohren 23 noch Kondensatfänger angeordnet sein, die das Kondensat auffangen und nach den erwähnten Bohrungen ableiten.
  • Die Zuführung der Milch erfolgt durch den Stutzen 32 in den ,äußeren Milchraum und durch die Bohrungen 33 (Fig.2) von hier ill den inneren Milchraum, die Abführung der erhitzten Milch durch .den Stutzen 34 (Fig. 3).
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist also folgende: Die Milch, die durch den Stutzen 32 eintritt, wird durch die Zentriftigalwirkung der Trommel an deren Außen flächen 7 und 8 nach oben befördert, wobei die konische Form zweckmäßig ist. Beide Milchschichten werden gleichzeitig innen und außen erhitzt. Die erhitzte Milch wird am Ende der Trommel von den Schaufeln io in den Ausgangsstutzen 34 geschleudert und von hier in bekannter Weise abgeleitet. Die Erhitzung der Milch durch die Dampfzuführung erfolgt bei den äußeren stillstehenden Dampfräumen unmittelbar von den Dampfleitungen aus, während der Dampf zu der umlaufenden Trommel durch die Welle den im Innern der Trommel sitzenden Dampfrohren 23 zugeführt wird. Der Dampf tritt also am oberen Ende der Rohre durch die Schlitze 24 in die Trommel aus. Die Ableitung des Kondensats erfolgt in der vorher angegebenen Weise.

Claims (5)

  1. PATEN TANSPRÜCHE: i. Milcherhitzer mit sich drehender Trommel mit mehreren Milchschichten und Wärmeaustauschflächen, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelkörper von zweckmäßig konischer Form, dessen Wandungen als Heizkammern ausgebildet sind, umläuft, während die diesen Heizflächen gegenüberstehenden Außenheizflächen feststehen, so daß die Milch in zwei dünnen Schichten durch die Zentrifugalwirkung der umlaufenden Trommel zwischen der feststehenden und der drehenden Heizfläche entlang befördert wird.
  2. 2. Milcherhitzer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine von der stehenden Welle (2) in Umdrehung versetzte Trommel (konische Trommel 5), die mit Heizkammern (7, 8) besetzt ist, während die Äußeren Dampfräume (13, 14) in dem Gehäuse des Trommelerhitzers angebracht sind.
  3. 3. Milcherhitzer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (5) an ihrem oberen Ende zeit Schaufeln (i o) besetzt ist, die die Milch in den Ablauf (34) schleudern.
  4. 4. Milcherhitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nabenförmige Teil der Trommel Bohrungen (22 ) zum Anschluß an die Dampfleitungsrohre (23) und ferner Bohrungen (26) zum Ableiten des Kondensats trägt, die durch Querbohrungen (27) das Kondensat in den Äußeren Mantel (28) der senkrechten Welle ableiten, während der Milchdurchtritt durch .die Bohrungen (33) erfolgt.
  5. 5. Milcherhitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Welle (2) die Dampfzuführung (21) und die Kondensatableitung (28) durch einen von dem Rohr (3o) begrenzten luftverdünnten Raum voneinander getrennt sind.
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