DE67342C - Schienenreiniger für Eisen- und Strafsenbahnen - Google Patents

Schienenreiniger für Eisen- und Strafsenbahnen

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DE67342C
DE67342C DENDAT67342D DE67342DA DE67342C DE 67342 C DE67342 C DE 67342C DE NDAT67342 D DENDAT67342 D DE NDAT67342D DE 67342D A DE67342D A DE 67342DA DE 67342 C DE67342 C DE 67342C
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Germany
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railways
rail
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rail cleaner
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67342D
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English (en)
Original Assignee
H. CONRADI in London, Crowndale Road, HarriDgton Square
Publication of DE67342C publication Critical patent/DE67342C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H8/00Removing undesirable matter from the permanent way of railways; Removing undesirable matter from tramway rails
    • E01H8/10Removing undesirable matter from rails, flange grooves, or the like railway parts, e.g. removing ice from contact rails, removing mud from flange grooves
    • E01H8/12Removing undesirable matter from rails, flange grooves, or the like railway parts, e.g. removing ice from contact rails, removing mud from flange grooves specially adapted to grooved rails, flangeways, or like parts of the permanent way, e.g. level crossings or switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schienenreiniger für Eisen- und Strafsenbahnen, welcher an der Maschine oder am Wagen befestigt ist, auf den Schienen mitläuft, vom Führerstand aus nach Belieben von den Schienen abgehoben oder auf dieselben niedergesenkt werden kann und mit dem Stellmechanismus in solcher Weise verbunden ist, dafs er beim Durchlaufen von Bahnkrümmungen oder beim Anlaufen gegen Vorsprünge oder andere Hindernisse nicht gehemmt oder abgebrochen wird. Schmutz, Sand, Schnee u. s. w. werden von dem Schienenreiniger beseitigt, von den Schienen abgekehrt oder aus den Schienenrinnen heraus- und zur Seite befördert.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigen die Fig. i, 2 und 3 Ober-, Vorder- und Seitenansicht eines solchen Schienenreinigers.
Der über jeder Schiene laufende Schienenreiniger für Strafsenbahnen setzt sich aus dem Schabeisen m, dem Rinnenschieber η und der Bürste χ zusammen. Die Eisen m und η sitzen am unteren Ende einer gewundenen Feder /, deren oberes Ende an der horizontalen Welle k befestigt ist. Die Welle k ist in am ,Wagengestell hängenden Trägern bl drehbar gelagert. Auf der Welle k ist das Gelenkstück r befestigt, welches durch die verstellbare Zugstange s mit dem zum Führerstand führenden Handhebel t gelenkig verbunden ist. Der Arm r ist aufserdem mit der Stange i 2 gelenkig verbunden, welche sich in einem Cylinder α frei bewegt, der seinerseits mittels Träger b am 'YVagengestell aufgehängt ist. Im Cylinder α befindet sich die Spiralfeder g, welche vorn gegen die Cylinderwand und hinten gegen die auf der Stange 12 befestigte Scheibe h wirkt. Die Stange 12 ist mit Gewinde versehen, auf welchem die aufserhalb des Cylinders α angebrachte Scheibe h1' nach Bedürfnifs verstellt werden kann. Die Bürsten χ haben im Horizontalquerschnitt Dreiecksgestalt, mit einer Spitze nach vorn gerichtet, und sitzen an einem horizontalen Arm j der Welle k, in welchem sie mittels Schraubengewinde und Schraubenmutter 19 nach der Höhe verstellbar sind.
Wird der Hebel t nach rechts umgelegt, so wird vermittelst s und r die Welle k mit dem Reiniger nach links gedreht, letzterer also von den Schienen abgehoben. Durch Anwendung einer Klinke oder eines Gegengewichtes kann Hebel t in der umgelegten und somit der Reiniger mn χ in der gehobenen Stellung festgehalten werden. Wird der Hebel t ausgeklinkt und freigegeben, so zieht die Spiralfeder g vermittelst der Stange 12 den Reiniger in die unterste Stellung zurück und hält ihn in derselben fest zwecks Reinigens der Schiene.
Die Kratzer m und Rinnenschieber η sind am oberen und unteren Ende benutzbar und mit einem verticalen Schlitz p, Fig. 3 und 4, versehen, um sie mittels des Bolzens 7 je nach der Abnutzung oder der Rinnentiefe entsprechend höher oder tiefer stellen zu können. Die Kratzer m gleiten über die Schienen entlang und besitzen zwei sich nach hinten erweiternde Wangen, welche sich über die
. Schienenbreite erstrecken. Die Eisen m und η können jeder für sich oder aus einem Stück hergestellt sein, in letzterem Falle erhalten die beiden sich in der Mitte vereinigenden Seitenwangen eine nach unten vorspringende, in die Schienenrinne eingreifende Zunge.
Die Federn I sind mit der Welle k so verbunden, dafs sie bezw. die Reiniger auch in der Querrichtung einem Widerstand auszuweichen vermögen, was namentlich bei starken Curven geboten erscheint. Zu diesem Zwecke werden sie, wie Fig. 3 und 4 zeigen, an einer Muffe 16 befestigt, welche auf einem Vierkant der Welle k verschiebbar ist und von einer Spiralfeder 14 in Stellung gehalten wird. Der gleiche Zweck wird erreicht, wenn die Federn / fest auf der Welle k sitzen und letztere in ihren Lagern seitlich verschiebbar ist und von Spiralfedern stets wieder in die normale Stellung zurückgeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Schienenreiniger für Eisen- und Strafsenbahnen, bei welchem die beiderseitigen Reinigungseisen (τη η) vom Führerstand aus gehoben und gesenkt werden können, die Verbindung dieser Eisen fm n) mit ihrem gemeinsamen Träger (k) vermittelst einer gewundenen und seitlich elastisch verschiebbar angeordneten Feder (I), so dafs die Reiniger (m n) behufs Ueberwindung von sich in den Weg stellenden Hindernissen sowohl, in der Längs- als auch in der Querrichtung ausweichen können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67342D Schienenreiniger für Eisen- und Strafsenbahnen Expired - Lifetime DE67342C (de)

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