DE672802C - Hochdruckacetylenentwickler - Google Patents

Hochdruckacetylenentwickler

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Publication number
DE672802C
DE672802C DEM139783D DEM0139783D DE672802C DE 672802 C DE672802 C DE 672802C DE M139783 D DEM139783 D DE M139783D DE M0139783 D DEM0139783 D DE M0139783D DE 672802 C DE672802 C DE 672802C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling water
drawers
high pressure
gas
developer
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Expired
Application number
DEM139783D
Other languages
English (en)
Inventor
Philipp Weidmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Messer and Co GmbH
Original Assignee
Messer and Co GmbH
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Publication date
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Priority to DEM139783D priority Critical patent/DE672802C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE672802C publication Critical patent/DE672802C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H1/00Acetylene gas generators with dropwise, gravity, non-automatic water feed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)

Description

  • Hochdruckacetylenentwickler Bei den bekannten Schubladenentuücklern zum Erzeugen von Hochdruckacetylen sind die zur Aufnahme des Carbids dienenden Schubladen innerhalb des Gasbehälters angebracht. Um die Entwicklungswärme, die bei der Acetylenentwicklung entsteht, abzuleiten, sind die Schubladenbehälter mit einer entsprechenden Menge Kühlwasser umgeben. Die Schubladen sind dabei seither möglichst tief auf dem Boden des Gasbehälters angeordnet worden, um keine allzu große Menge Kühlwasser einfüllen zu müssen, weil z. B. bei beweglichen Apparaten an Gewicht gespart werden muß.
  • Das Anbringen der Schubladen in der Nähe des Bodens ist für die Bedienung der Apparate erschwerend und bietet nicht die Gewähr für die einwandfreie Reinigung der Schubladenbehälter vor der Neufüllung.
  • Das Vorhandensein von Kühlwasser um die Schubladenbehälter innerhalb des Gasbehälters ist sehr unvorteilhaft, denn die Wärme des erhitzten. Kühlwassers kann so nur schlecht abgeleitet werden. Ferner besteht die Gefahr der Anfressungen im Druckbehälter ganz besonders an der Randzone des Wassers. Die Menge des im Gasbehälter vorhandenen Kühlwassers ist bei den bekannten Bauarten so groß, daß solche Entwickler nur schwer zu tragen oder zu versetzen sind. Wenn das Kühlwasser der besseren Bewegharken wegen entfernt würde, müßte an der Arbeitsstelle immer wieder wegen des Lufteintritts eine zeitraubende Inbetriebsetzung vorgenommen werden.
  • Es sind zwar Anordnungen bekannt, bei denen über den Schubladen -sich ein offener Wasserbehälter befindet, um eine leichtere Verdampfung des Kühlwassers zu erreichen. Diese B.auarten haben aber den Nachteil, daß die Wärme nicht genügend abgeleitet wird, so daß das Gas im Gasbehälter zu heiß werden kann. .
  • Die vorliegende Erfindung macht es sich zur Aufgabe, die vorerwähnten Nachteile zu verhüten. Sie besteht darin, daß die Carbidschubl.aden mit dem Kühlwasserbehälter über dem Gasbehälter angeordnet sind, um eine möglichst vorteilhafte Verdampfung des Kühl-Wassers zu gewährleisten; der Gasbehälter befindet sich dabei in der zylindrischen Verlängerung unterhalb des Kühlwasserbehälters.
  • Auf diese Weise wird das Kühlwasser an der Luft nicht nur rasch verdampfen und abkühlen und so die Entwicklungswärme gut abgeleitet, sondern auch der Gasbehälter wird kühl bleiben. Des weiteren sind die Schubladen für die Bedienung günstig.
  • Diese Bauart hat für ortsbewegliche Entwickler noch den Vorteil, daß beim Versetzen und Wiedereinfüllen des Kühlwassers keine besonderen Inbetriebsetzungsarbeiten @erforderlich sind, da der Gasbehälter während des Versetzens dicht geschlossen bleiben kann und nach Wieder-einfüllen des Kühlwassers in den oben offenen Kühlbehälter wieder betriebsbereit ist. Die Gewichtsersparnis durch Ablassen des Kühlwassers ist sehr beachtlich und beträgt je nach Größe 3o bis 6o kg und mehr bei einem Entwicklergewicht von ¢o bis 8okg und mehr.
  • Vorteilhaft wirkt sich außerdem bei dieser Bauart der Umstand aus, daß sämtliche Rohrleitungen und Verbindungen derselben, ebenso die Schubladen, außerhalb des Druckgasbehälters liegen und dadurch leicht überwacht und dicht gehalten werden können.
  • Der Entwickler ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Über dem wasserlosen Gasbehälter i befindet sich der offene Kühlbehälter z, in welchem die Schubladen 3 angeordnet sind. Durch das Rohr 4. läuft das Entwicklungswasser zu, und durch das Rohr 5 geht das entwickelte Gas in den wasserlosen Gasbehälter i. Die Gasentnahme erfolgt durch das Rohr 6.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi: Hochdruckacetylenentwickler mit ein. gebauten Carbidschubladen Lind Gasbehälter, bei denen das die Schubladen umgebende Kühlwasser sich in einem offenen Wasserbehälter befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der wasserlose Gasbehälter in der zylindrischen Verlängerung unterhalb des Kühlwasserbehälters angeordnet ist.
DEM139783D 1937-11-12 1937-11-12 Hochdruckacetylenentwickler Expired DE672802C (de)

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