DE67236C - Vorrichtung an Scheeren zur Er- j zielung eines gleichbleibenden Druckes der Schee- j renblätter gegen einander beim Schneiden - Google Patents

Vorrichtung an Scheeren zur Er- j zielung eines gleichbleibenden Druckes der Schee- j renblätter gegen einander beim Schneiden

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DE67236C
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Germany
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scissors
pressure
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spring
jaws
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DENDAT67236D
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English (en)
Original Assignee
TH. ] FISCHER in Solingen, Weiersbergerstrafse
Publication of DE67236C publication Critical patent/DE67236C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors
    • B26B13/28Joints
    • B26B13/285Joints with means for applying pressure on the blades; with means for producing "drawing-cut" effect

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

AUSGEGEBEN DEK 20. FEBRUAR 1893.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
    THEODOR FISCHER in SOLINGEN.
    gegen einander beim Schneiden.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1892 ab.
    Alle Federungen, welche bis jetzt zur Gang-■regulirung von Scheeren beim Schneiden verwendet worden sind, bezwecken, in ihren verschiedenen Anordnungen mit kräftigem Druck die Scheerenbacken im Nagel oder im Gewerbe gegen einander zu drücken. Auf ein gewisses Mafs für diesen Druck ist dabei nicht Rücksicht genommen; die Feder wird so stark angespannt, dafs sie zu Anfang des Schnitts die Backen fest gegen einander drückt. Deshalb schneiden auch Scheeren mit solchen Vorrichtungen im Grunde gut. Sobald jedoch die Mitte des Schnitts überschritten ist und die Spitzen der Backen arbeiten sollen, so gehen besonders bei dicken, schwer zu schneidenden' Stoffen, wie Seide, Watte u. s. w., die Backen leicht aus einander und der Schnitt gleitet ab, weil der Druck der Regulirfeder an der Spitze der Backen seine Kraft verloren hat.
    Vorliegende Erfindung betrifft hingegen eine Federung, welche auf die Spitzen der Scheerenbacken den gleichen Druck ausübt wie auf den Grund derselben, eine Federung also, deren Kraft in gleichem Verhältnifs wächst, wie die Entfernung des Schnitts zunimmt. Auf dem Holm des Unterbackens α ist zu diesem Zweck die Flachfeder b mit der Verlängerung d geschraubt, welche in dem Nagel c ihre Führung hat und bei geöffneter Stellung der Scheere keinerlei Wirkung auf die Scheerenbacken ausübt. Auf dem Oberbacken e ist in der Bewegungsrichtung der Verlängerung d die schiefe Ebene/ angeordnet, deren Höhepunkt g ist.
    Ist die Scheere offen, so liegen die Backen lose, ohne jeden Druck auf einander. Sobald die Scheere geschlossen wird, tritt die Verlängerung d auf die schiefe Ebene f und Feder b bekommt eine Spannung, so dafs die Backen gegen einander gedrückt werden. Je mehr die Scheere geschlossen wird, desto stärker wird die Feder b d durch die schiefe Ebene gespannt, bis sie in g ihre gröfste Spannung hat. In diesem Augenblick ist aber auch die Scheere ganz geschlossen, so dafs also die Spitzen der Backen mit dem gröfsten Druck gegen einander gepreist werden. Was also der Schnitt mit der Entfernung vom Drehstift c an Zuverlässigkeit verliert, wird durch den Druck der sich im Verhältnifs der Entfernung steigernden Spannung der Feder b d ersetzt.
    Patent-Anspruch:
    Vorrichtung an Scheeren zur Erzielung eines gleichbleibenden Druckes der Scheerenblätter gegen einander beim Schneiden, dadurch gekennzeichnet, dafs eine an der. einen Scheerenhälfte befestigte, den Drehstift (c) umfassende Feder (b) beim Schliefsen der Scheere an einer auf der anderen Scheerenhälfte befindlichen schiefen Ebene (f) hinaufgleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER RElCHSDRUCKEREt.
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