DE67096C - Maschine zum Einstecken von Patronen in Patronenbänder - Google Patents

Maschine zum Einstecken von Patronen in Patronenbänder

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DE67096C
DE67096C DENDAT67096D DE67096DA DE67096C DE 67096 C DE67096 C DE 67096C DE NDAT67096 D DENDAT67096 D DE NDAT67096D DE 67096D A DE67096D A DE 67096DA DE 67096 C DE67096 C DE 67096C
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DE
Germany
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cartridge
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machine
guide
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DENDAT67096D
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English (en)
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MAXIM NORDEN-FELT GUNS AND ammun1tion COMPANY LIMITED in London, Victoria Mansion, Victoria Street 32
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/08Cartridge belts
    • F42B39/10Machines for charging or for extracting cartridges from feed belts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 72:
und Geschosse.
in LONDON.
Die Erfindung betrifft Neuerungen in der Einbringung der Geschosse in die zur Zuführung derselben in das Geschütz dienenden Patronenbänder und an den dazu zu verwendenden Vorrichtungen.
Derartige Patronenbänder bestehen gewöhnlich aus zwei Streifen Gewebe oder dergleichen, welche in. gewissen Abständen derart mit einander verbunden sind, dafs zwischen den Gewebestreifen Zwischenräume zur Aufnahme der Geschosse entstehen.
Bisher hat man in derartige Bänder die Geschosse in der Weise eingesetzt, dafs man dieselben einzeln mit derHand aufnahm und sie nach einander in die Zwischenräume des Patronenbandes hineinschob. Dieses Verfahren ist aber ein sehr umständliches, zunächst deswegen, weil die beiden Gewebestreifen schwer aus einander zu bringen sind, wenn man das Geschofs hineinschieben will, und andererseits auch deshalb, weil man das Patronenband mit der einen Hand nicht gut halten kann, während man mit der anderen die Geschosse in dasselbe einführt. Infolge dessen war das Einbringen der Geschosse in die Patronenbänder nach der bisher üblichen Weise sehr zeitraubend und mühsam.
Das bei vorliegender Erfindung angewendete Verfahren zum Einbringen der Geschosse in das Band besteht darin, das letztere mittelst einer selbstthätigen Vorrichtung mit aussetzender Bewegung zwischen zwei Führungsstücken hindurchzubewegen und bei dem jedesmaligen Aussetzen dieser Vorschubbewegung eine zugespitzte Stange in eine der Zwischenräume oder Oeffnungen des Patronenbandes eintreten zu lassen, um die beiden Streifen dadurch aus einander zu drängen, hierauf die zugespitzte Stange aus der Oeffnung wieder herauszuziehen und gleichzeitig das Geschofs in letztere hineinzuschieben.
Die Erfindung betrifft ferner eine' zur Anwendung des vorbezeichneten Verfahrens zweckmäfsige Maschine, welche an der Hand der Zeichnungen ausführlich beschrieben werden soll.
Fig. ι zeigt die Maschine in Seitenansicht, während Fig. 2 eine obere Ansicht derselben, Fig. 3 eine Endansicht von der rechten Seite der Fig. 1 und Fig. 4 ein Aufrifs von der in Bezug auf die Ansicht Fig. 1 entgegengesetzten Seite gesehen sind. Fig. 5 veranschaulicht im Aufrifs, Fig. 6 in oberer Ansicht, Fig. 7 im senkrechten Schnitt nach x-x, Fig. 5, und Fig. 8 im waagrechten Schnitt nach y-jr, Fig. 5, den einen Theil der Maschine bildenden Rümpf zum Einführen der Geschosse in die Maschine, während Fig. 9 die untere Ansicht einer geänderten Ausführungsform der Maschine darstellt, die in Fig. 10 in der End-. ansicht gezeigt ist, und Fig. 11 einen Theil dieser Endansicht bei etwas veränderter Stellung der Einzeltheile zeigt.
Das Gestell A der Maschine kann mittelst der in dem verlängerten Theil A1 beweglichen Schraube B an einem Untergestell befestigt werden, indem dieses zwischen dem Schraubenkopf B1 und der Fläche A2 eingeklemmt wird.
Eine in Lagern des Maschinengestelles A in der Längsrichtung bewegliche Stange C, Fig. 2, ist durch die Zugstange G mit der Kurbel F der in einem Lager A3 des Maschinengestelles ruhenden kurzen Welle E verbunden, welch letztere mittelst einer zweiten Kurbel und eines Handgriffes D gedreht werden kann. Am einen Ende dieser Stange C ist eine dieser zum Theil parallele zugespitzte Stange H befestigt, durch welche die an einander liegenden Streifen des Patronenbandes aus einander gespreizt werden, während ein am anderen Ende von C sitzender Dorn / die Patronen in die auf diese Weise erweiterten Oeffnungen einzuschieben bestimmt ist, Fig. ι und 2.
Im oberen Theil des Maschinengestelles A, Fig. i, 3 und 4, ist die mit einer Sperrung K und einer Verstärkung L versehene Spindel J gelagert. Die bei der hier gezeigten Ausführungsform mit der Verstärkung L aus einem Stück geformten Räder M und N sind mit Zähnen M* bezw. N1 versehen (Fig. 3), welche in weiter unten näher zu beschreibender Weise mit den in das Patronenband eingeschobenen Geschossen in Eingriff gelangen. Die Zwischenräume zwischen den Zähnen M1 sind breiter als bei den Zähnen 2V1, um die beispielsweise bei den Patronenbändern des Maximgeschützes vorhandenen vorspringenden Theile aufnehmen zu können. Mit dem Sperrrad K befindet sich eine bei O1 an das Ende eines Hebels P angelenkte Schiebklaue O durch eine Feder O2 in Eingriff (Fig. 2 und 3), welche mit ihrem einen Ende diese Sperrklinke erfafst und mit ihrem anderen Ende am Maschinengestell A befestigt ist, wobei der vorerwähnte Hebel P auf dem Gewindezapfen Q des Maschinengestelles beweglich und am einen Ende mit einer Antifrictionsrolle P1 versehen ist, die sich auf der unteren Seite der Stange C in einer daselbst vorgesehenen Nuth C1 bewegt.
Zwischen den zur Aufnahme der Geschosse bei Q2 genutheten parallelen Führungen Q1 Q.1, Fig. 4, befindet sich die Durchgangsöffnung R, durch welche sich das Patronenband unterhalb des Führungsstückes S, Fig. 3, hindurchbewegt. Um dem Patronenband den Ein- und Austritt zu erleichtern, ist der Bodentheil der Durchgangsöffnung, wie bei R1 i?2 gezeigt, an den Enden abgerundet, während der Boden an demjenigen Ende der Durchlafsöffnung, wo das Patronenband eintritt, mit einer Erhöhung Ra versehen ist, welche den Zwischenraum zwischen dem Boden der Oeffnung und der Unterseite des Führungsstückes S zu einem später näher zu erläuternden Zweck verengt. T bezeichnet das Patronenband und T1 die Patronen.
Der zur Einführung der Geschosse in die Maschine bestimmte Rumpf U ist mit bogenförmigen, schräg geneigten Seiten versehen, so dafs die eingeschütteten Geschosse nach der Auslafsöffnung U' gleiten können, welch letztere von solcher Gröfse ist, dafs ein Geschofs nur dann hindurchgelangen kann, wenn sein Rand sich oberhalb der Nuthen U'2 befindet.
Der Rumpf wird von einem Ständer getragen, an welchem sich die bis beinahe an das untere Ende desselben reichenden Ränder V1 befinden. Diese sind, in gleicher Linie mit den Nuthen U'2, ebenfalls mit Nuthen V2 zur Aufnahme der Ränder der durch die Oeffnung U1 hindurchgelangten Geschosse versehen. Der unten am Ständer V vorgesehene Behälter W mit den Seitenwänden W1 und einem Schlitz W2 besitzt hinten eine runde Oeffnung und an der Seite einen vorspringenden Theil Wä, welcher zur Befestigung des Ständers nebst Zubehör an der Maschine dient.
Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt: · .
Man bringt zunächst mit der Hand das Ende des Patronenbandes in die Durchlafsöffnung R bei R1, und zwar unterhalb des Führungsstückes 5 ein, wo es zwischen letzterem und der Erhöhung R3 des Bodentheiles genügend Reibung hat, um nicht zurückgleiten zu können. Nachdem man nun den ersten durch die an einander liegenden Streifen des Bandes gebildeten Zwischenraum in die Bewegungsbahn der zugespitzten Stange H gebracht hat, dreht man an dem Handgriff D, wodurch die Stange H durch die der Stange C mittelst der Kurbel F und der Zugstange G ertheilte Bewegung in den Zwischenraum am Patronenband hineingeschoben wird. Hierauf füllt man den Rumpf U mit Patronen, welche dann nach einander durch die Oeffnung U1 hindurchfallen, wobei ihre Ränder durch die Nuthen U'1 in die Rinnen V'1 hineingelangen, in denen sie nach unten hinabgleiten. Die unterste Patrone legt sich im Behälter W unmittelbar vor die runde Oeffnung, wobei ihre Krempe von den Rändern V1 frei ist. In dieser Lage befindet sich die Patrone unmittelbar vor dem Dorn /, welcher, wenn die zugespitzte Stange H in einen Zwischenraum des Patronenbandes eingesteckt ist, den Ständer V und das darin befindliche Geschofs nicht berührt.
Bei weiter fortgesetzter Drehung der Kurbel bewegt sich die Stange C in dem Sinne, dafs der Dorn / durch die runde Oeffnung in den Behälter W hineingeht und das unterste darin befindliche Geschofs vor sich her in den Zwischenraum im Patronenband hineinschiebt, wobei die Bewegung der Stange C gleichzeitig die Stange H veranlafst, sich aus dem Patronenbande heraus- und zurückzuziehen. In der in den Zeichnungen veranschaulichten Stellung hat die Stange C die Hälfte ihres Hubes vollendet, und in Fig. 1 geht die Stange H bereits aus dem Patronenbande heraus nach rückwärts, während der Dorn / ein Geschofs in
das Band hineinschiebt. Während der Dorn sich nach dem Patronenbande zu bewegt, ruht das nächste Geschofs bereits auf dem Dorn, um alsdann von diesem herab- und vor denselben zu fallen, sobald er seine Rückwärtsbewegung vollendet hat. Bei der nächsten Vorwärtsbewegung des Domes wird alsdann dieses Geschofs in das Patronenband eingeschoben.
Die Vorwärtsbewegung des Patronenbandes derart, dafs nach einander die verschiedenen Zwischenräume desselben in die Bewegungsbahn der zugespitzten Stange H und des Domes /gelangen, erfolgt selbstthätig wie folgt:
Nachdem eine Patrone eingeschoben worden ist, ruhen ihre beiden Enden, wie in Fig. 4 gezeigt ist, zwischen den Zähnen der Räder M und N, und indem sich die zugespitzte Stange H aus ihrer Endlage den Rädern nähert, wird der Hebel P unter dem Einflufs der auf seine Antifrictionsrolle P1 wirkenden Führungsnuth C1 der Stange C in der Weise bewegt, dafs die Schiebklaue O das Sperrrad K und mit diesem die Spindel J, sowie die Räder M und N dreht. Hierbei wird das Patronenband durch den Eingriff der Zähne der Räder M und N mit der dazwischen liegenden Patrone so weit voranbewegt, dafs der nächste Zwischenraum in die zur Aufnahme einer weiteren Patrone geeignete Stellung voranbewegt wird, wobei der der Bewegung des Bandes in dem schmalen Durchlafs unterhalb des Führungsstückes 5 entgegenwirkende Reibungswiderstand ausreicht, um das Band durch die Räder M und N gespannt und in der richtigen Höhe in der Durchlafsöffnung R zu erhalten. Die schräge Führungsnuth C1 an der Stange C ist derart anT geordnet, dafs die dem Hebel P und damit auch der Spindel / ertheilte Bewegung in dem Augenblick aufhört, wo der Kopftheil der zugespitzten Stange H in der Nähe des Rades M angelangt ist. Wenn die Stange H vom Patronenbande wieder in ihre Endlage zurückgeht, so geht die Antifrictionsrolle P1 in der Führungsnuth C1 in die Höhe und bringt den Hebel P und die Schiebklaue O wieder in die Lage, in welcher diese Theile im Begriffe sind, von neuem in der beschriebenen Weise in Wirkung zu treten. Die Richtung, in welcher der Vorschub des Patronenbandss erfolgt, ist in Fig. 3 durch Pfeile angedeutet.
Es sei hier bemerkt, dafs die vorliegende Erfindung sich nicht auf die in Bezug auf die Zeichnungen vorstehend als Beispiel beschriebene besondere Ausführungsform der Maschine beschränkt. Vielmehr kann beispielsweise die Stange C statt durch Kurbel und Zugstange auch durch einen Hebel bewegt werden, wie denn auch die Geschosse, obgleich hierzu die Anwendung, eines Rumpfes zweckmäfsiger ist, von Hand in den Behälter W eingelegt werden können. Statt des Führungsstückes S kann auch ein federnder Arm vorgesehen sein, um das Patronenband beim Einschieben der zugespitzten Stange oder des Geschosses straff zu halten. Dieser Arm würde so eingerichtet sein, dafs er nachgiebig genug ist, um den Vorschub des Bandes nach Bedarf zu gestatten.
Bei der in Fig. 9 bis 11 veranschaulichten geänderten Ausführungsform der Maschine erfolgt der Vorschub des Patronenbandes durch die zugespitzte Stange, durch welche die Oeffnungen zur Aufnahme der Geschosse aus einander gespreizt werden. An dem dem Dorn gegenüberliegenden Ende einer Stange C3 ist ein Gelenk C2 starr befestigt, welches seinerseits durch einen, Ansatz mit der Stange C3 verbunden ist. Diese gleitet einerseits in ihrer' Längsrichtung in den Lagern Ai und ist andererseits in diesen um die eigene Achse drehbar. An einem am Ende dieser Stange C3 vorgesehenen kurzen Arm Hl ist die zugespitzte Stange H zum Auseinanderspreizen der Oeffnungen des Bandes befestigt, während an der Stange C3, und zwar annähernd rechtwinklig zu derselben, ein Führungsstift C4 befestigt ist. Am Maschinengestell A sind ferner die Vorsprünge Ab Ae- vorgesehen, in deren Nuthen ά al die Enden cc1 des Führungsstiftes C* gleiten können, während am Ende eines jeden Vorsprunges A5A6 Führungsstücke A7A8 mit schrägen Führungsflächen a2 a3 angebracht sind. Ein mittelst einer starken Feder X2 am Maschinengestell A befestigtes eingekerbtes Führungsstück X ist an derjenigen Seite, über welche sich das Patronenband bewegt, mit einer Nuth X1 versehen, während eine zweite Feder X3 so angeordnet ist, dafs sie das Patronenband gegen die obere, mit der Nuth versehene Seite des Führungsstückes X andrückt und dasselbe so auf gleicher Höhe mit der Stange H hält. Die Maschine ist mit einem Rumpf von ähnlicher Form, wie bereits beschrieben, versehen.
Die Wirkungsweise dieser Maschine ist wie folgt:
Das Patronenband wird zwischen der Feder X3 und dem Führungsstück X eingeführt und von Hand so gerichtet, dafs die erste Oeffnung des Bandes der zugespitzten Stange H gegenüberliegt, nachdem diese zuvor in ihre hinterste Lage gebracht worden ist. Hierbei befindet sich der kurze Arm H1 in der in Fig. 10 veranschaulichten Lage, und liegt das Ende c des Führungsstiftes C4 dem Ende der Nuth α des Vorsprunges A* gegenüber.
Nachdem man nunmehr den Rumpf mit Patronen gefüllt hat, dreht man am Handgriff D und bewegt dadurch die zugespitzte Stange H in eine Oeffnung am Patronenbande hinein. Wenn die Stange C3 das Ende ihrer Bewegung fast erreicht hat, trifft das Ende c
des Führung'sstiftes G4 gegen die' geneigte Führungsflä'che a'2 des Führungsstückes A7, wodurch die Stange C3 so weit um ihre eigene Achse gedreht wird, bis das Ende c1 des Führungsstiftes C'1 sich der Nuth α1 des Vorsprunges A6 gegenüber befindet. Infolge dieser Drehbewegung gelangt der Arm H1 in die in Fig. 11 gezeigte Stellung und bewegt dadurch das Patronenband in die zum Einschieben des Geschosses geeignete Lage. Wird am Handgriff D weitergedreht, so zieht sich die. Stange H vom Patronenband zurück, während der dieser folgende Dorn / ein Geschofs in das Band einschiebt. Hat dann die Stange das andere Ende ihrer Bewegung fast erreicht, so dafs das Geschofs beinahe ganz eingeschoben ist, so trifft das Ende des Führungsstiftes C4 gegen die geneigte Fläche a3 des Führungsstückes Λ8, und die Stange C3 dreht sich in der entgegengesetzten Richtung, bis die zugespitzte Stange H sich wieder mit der nächsten Oeffnung des Bandes in einer Linie befindet. Dreht man weiter am Handgriff D, so tritt die Spitze der Stange H in die nächste Oeffnung des Bandes ein, spreizt dieselbe auf und bewegt das Band zur Aufnahme des nächsten Geschosses weiter.
Zum Aufspreizen der Bandöffnungen kann man auch, wie in Fig. 12 gezeigt, eine mit Längsschlitz versehene Spitze d anwenden, deren beide Endtheile, so lange sich die Spitze in einem Loch e der Führung Q1 befindet und indem sie in die Oeffnung des Patronenbandes eintritt, an einander gedrückt werden, um dann, nachdem die Spitze aus dem Loch e wieder weit genug herausgelangt ist, in der in Fig. 12 punktirt angedeuteten Weise aus einander zu gehen und die Streifen des Bandes zur Aufnahme eines dazwischen einzuschiebenden Geschosses aus einander zu spreizen.
Selbstredend kann die Ausführung der Maschine innerhalb des Rahmens der Erfindung in verschiedenerlei Weise geändert werden. So kann beispielsweise der mit aussetzender Bewegung erfolgende Vorschub des Patronenbandes durch den Zwischenraum zwischen den Führungsstücken durch verschiedene andere Mittel bewirkt werden. Ferner können statt der einen gleitenden Stange, wie oben beschrieben, deren zwei verwendet werden, von denen die eine mit einer zugespitzten Stange zu dem angegebenen Zwecke versehen ist, während die andere das Geschofs in das Patronenband einschiebt. Endlich kann auch das Auseinanderspreizen der Bandöffhungen und das Einbringen der Geschosse durch andere zweckentsprechende Mittel bewirkt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Maschine zum Einstecken von Patronen in Patronenbänder, bei welcher dem Patronenbande zwischen Führungen eine absetzende Vorschubbewegung ertheilt und bei jedesmaliger Ruhelage des Patronenbandes in einen der Schlitze desselben eine zugespitzte Stange eingeschoben wird, um die beiden Streifen des Bandes aus einander zu spreizen, wonach beim Herausziehen der Stange aus dem Schlitz eine Patrone der Stange folgt und in den Schlitz eintritt.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter r. gekennzeichneten Maschine, bei welcher
    a) dem Patronenbande eine absetzende Bewegung durch einen Hebel (P) ertheilt wird, dessen eines Ende durch eine auf der hin- und hergehenden, den Dorn zum Einschieben der Geschosse in das Patronenband tragenden Stange (C) angeordnete schräge Fläche (C1) eine hin- und herschwingende Bewegung erhält, so dafs eine am anderen Ende des Hebels sitzende Schiebklaue (O) ein Sperrrad (K) und dadurch die mit letzterem auf derselben Achse befindlichen Zuführungsräder (M und N) absetzend bewegt, welche letzteren mittelst ihrer Einkerbungen die im Patronenbande befindlichen Patronen erfassen;
    b) das Patronenband während des Durchganges durch die Zuführungsräder durch den von einer Erhöhung (R3) am Bodentheil der Führungen und von den Führungsstücken (S) oder .einer Feder ausgeübten Widerstand gehalten wird.
  3. 3. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Maschine, bei welcher
    a) die absetzende Bewegung des Patronenbandes durch den Dorn (H) mit Hülfe seiner in der Längsrichtung verschiebbaren Stange (C3) bewirkt wird, welcher mit Hülfe von schiefen Ebenen (A1 und As) und eines an ihr angeordneten Querstiftes (G*) am Ende eines jeden Hubes eine nach der einen oder anderen Seite schwingende Bewegung um ihre Längsachse ertheilt wird, während eine Führung (Ah bezw. A6) während des Hubes eine schwingende Bewegung der Stange verhindert;
    b) das Straffhalten des Patronenbandes durch das Zusammenwirken eines unterhalb des Patronenbandes angeordneten, mit Einkerbungen versehenen Führungsstückes und einer oberhalb des Patronenbandes befindlichen Feder bewirkt wird, die das Patronenband gegen das gekerbte Führungsstück an drückt.
    In Verbindung 'mit den unter 2. und 3.
    gekennzeichneten Äusführungsformen
    a) ein zur Aufnahme der Patronen bestimmter Rumpf (U) mit einer der Form der Patrone entsprechend gestalteten Oeffnung (U1), durch welche die Patronen hindurchtreten und, mit ihren Krempen in der Führungsnuth (V1) des Ständers (V) gleitend, der Maschine zugeführt werden;
    b) ein Dorn, dessen zwischen die Streifen des Patronenbandes eintretende Spitze mit einem Schlitz derart versehen ist, dafs die beiden Hälften, während die Spitze in das Patronenband eintritt, durch die Spitzenführung zusammengedrückt werden, um alsdann aus einander zu federn und die beiden Streifen des Patronenbandes aus einander zu spreizen.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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