DE670852C - Verfahren zum Erzeugen von Nebel fuer militaerische Zwecke - Google Patents

Verfahren zum Erzeugen von Nebel fuer militaerische Zwecke

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DE670852C
DE670852C DEW97307D DEW0097307D DE670852C DE 670852 C DE670852 C DE 670852C DE W97307 D DEW97307 D DE W97307D DE W0097307 D DEW0097307 D DE W0097307D DE 670852 C DE670852 C DE 670852C
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    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H9/00Equipment for attack or defence by spreading flame, gas or smoke or leurres; Chemical warfare equipment
    • F41H9/06Apparatus for generating artificial fog or smoke screens

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Description

Die Erfindung betrifft die Erzeugung von künstlichem Nebel für militärische Zwecke, z. B. zum Schutz von Gebäuden gegen Angriffe aus. der Luft.
Es ist bekannt, künstlichen Nebel durch Ausspritzen einer beim Mischen mit Luft einen künstlichen Nebel bildenden Flüssigkeit zu erzeugen. Als nebelbildende Flüssigkeit wird bei dieser bekannten Einrichtung
.10 Oleum verwendet. Es ist auch bereits bekannt, die nebelbildende Flüssigkeit aus einem Behälter mittels eines unter Druck stehenden Gases in 'einem Strahl auszuspritzen, der sich in Tropfen zerteilt.
Nach der Erfindung wird die nebelbildende Flüssigkeit in dem Behälter, z. B. einem Transportfaß, nur etwa unter Atmosphärendruck gehalten und durch eine zweckmäßig motorisch angetriebene Pumpe mit regelbarem Druck angesaugt und durch eine Rohrleitung an gewünschte Stelle über eine Zerstäuberdüse in feinster Verteilung in die Atmosphäre ausgespritzt. Dabei geschieht das Austreiben der Nebelflüssigkeit ohne jeden Zutritt von Preßluft ο. dgl.
Wesentlich ist es nach der Erfindung, daß die die Zerstäubung bewirkende Erzeugung des Druckes lediglich mechanisch, also ohne ein zusätzliches Druckgas erfolgt, so daß die den künstlichen Nebel bildende Flüssigkeit erst nach dem Austritt aus der Zerstäuberdüse mit Luft in Berührung kommt und in feinster Verteilung in die Atmosphäre gespritzt wird.
Da nach der Erfindung die nebelbildende Flüssigkeit, z. B. Oleum, in außerordentlich feine Teilchen beim Austritt aus der Düse zerstäubt wird und die Nebelbildung um so· besser ist, je feiner die Flüssigkeit zerteilt ist, wird nach der Erfindung bei einem Mindestverbrauch von Flüssigkeit eine Höchstleistung an Nebelbildung erzielt. Infolge der feinen Zerteilung der nebelbildenden Flüssigkeit, z. B. Oleum, ist auch die künstliche Nebelbank der Erfindung für Lebewesen ungefährlieh, reizt nicht die Haut und greift auch nicht die Kleidung an.
Als Pumpe wird eine Hochdruckpumpe, ζ. B. eine Zahnradpumpe, verwendet, weil diese zur Erzeugung eines hohen Druckes besonders geeignet ist. Es ist infolgedessen nach der Erfindung auch möglich, bei Aufstellung des Vorratsgefäßes auf oder unter der Erde eine Leitung bis in die Höhe der Spitze von hohen Schornsteinen zu legen und an dieser Stelle die künstliche Nebelbank zu entwickeln.
Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung beispielsweise schematisch dargestellt.

Claims (1)

  1. Mit ι ist das Transportfaß bezeichnet, das, weil es nur den Druck der atmosphärischen Luft auszuhärten hat, verhältnismäßig schwach gebaut werden kann. In das Faß ist ein Rohr 2 eingetaucht, das an seinem unteren Ende ein Sieb 3 hat. Eine Verschraubung 4 verbindet das obere Ende des Rohres mit dem Behälter 1. An diese Verschraubung ist ein Rohr 5 angeschlossen, dessen anderes Ende mittels einer Verschraubung 6 mit der Saugseite einer Pumpe 7 verbunden ist. Die Pumpe 7 wird durch einen Elektromotor 8 angetrieben und fördert die Flüssigkeit durch eine Rohrleitung 9 über eine Zerstäuberdüse 10 in die Atmosphäre. Bei ir ist ein Sicherheitsventil angedeutet, das zweckmäßig in einer Überströmleitung zwischen Druckseite und Saugseite der Pumpe liegt.
    Die Drehzahl des Motors 8 ist in weiten Grenzen regelbar, damit der Druck, den die Pumpe erzeugt, den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden kann.
    Es ist nach, der Erfindung auch, möglich, einen zweiten Vorratsbehälter derart anzuschließen, daß die Pumpe durch Umlegen eines Zweiwegehahnes auf den zweiten Behälter umgestellt wird, wenn der Inhalt des ersten Behälters annähernd verbraucht ist.
    Patjcntansi'kucii :
    Verfahren zum Erzeugen von Nebel für militärische Zwecke durch Einwirkung der Außenluft auf eine nebelbildende Flüssigkeit, z. B. Oleum, die zur Zerstäubung, Zerteilung und Umwandlung der zerteilten Flüssigkeitsteilchen in Nebel durch eine Zerstäuberdüse in die Außenluft hinausgedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermenge der nebelbildenden Flüssigkeit und der Druck bei der Zerstäubung allein durch eine unmittelbar auf die Nebelflüssigkeit wirkende Hochdruckpumpe, z. B. Hochdruckzahnradpumpe, ohne Zufuhr von Gasen oder Luft zu der zwischen der Pumpe und der Zerstäuberdüse eingeschlossenen Flüssigkeit geregelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW97307D 1934-10-10 1935-10-10 Verfahren zum Erzeugen von Nebel fuer militaerische Zwecke Expired DE670852C (de)

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NL42565C (de) 1938-02-15
FR795893A (fr) 1936-03-24
CH198441A (de) 1938-06-30
GB490120A (en) 1938-08-09
FR48138E (fr) 1937-10-25
GB488732A (en) 1938-07-13
BE411688A (de) 1935-11-30
BE419921A (de)
GB458202A (en) 1936-12-15

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