DE670274C - Schaltungsanordnung fuer Nebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Nebenstellenanlagen

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DE670274C
DE670274C DED66686D DED0066686D DE670274C DE 670274 C DE670274 C DE 670274C DE D66686 D DED66686 D DE D66686D DE D0066686 D DED0066686 D DE D0066686D DE 670274 C DE670274 C DE 670274C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen, bei denen Haus-, Amts- und Rückfrageverbindungen über die zweiadrigen Anschlußleitungen und Wähler hergestellt werden. Bei Anlagen dieser Art muß der mit dem Amt sprechenden Nebenstelle die Möglichkeit gegeben werden, sowohl Rückfrage mit anderen Nebenstellen zu halten als auch der Nebenstellenheaintin ein Signal zu geben: Diese Aufgabe ist bereits auf verschiedene Weise gelöst worden, wobei sich besonders die Anordnungen durchgesetzt haben, bei denen zur Durchführung der verschiedenen Schaltvorgänge an den Nebenstellen jeweils besonders zu handhabende Schaltmittel, meist Tasten, vorgesehen sind. So ist eine Anordnung bekanntgeworden, bei der die Nebenstelle mit einer Drucktaste ausgerüstet ist, bei deren verschiedenartiger Betätigung, z. B. kurzes und langes Drücken oder auch kurzes und interinittierendes Drücken; entweder die Umschaltung auf den Rückfrageweg oder die Einschaltung eines Signals am Bedienungsplatz herbeigeführt wird. Die dem Teilnehiner hierbei zugemutete Unterscheidung bei der Betätigung der Taste bringt indessen Betriebsunsicherheiten in die Anlage.
  • Die Erfindung benutzt gleichfalls nur eine Drucktaste (oder ein ähnliches Schaltmittel) an der Nebenstelle, vermeidet jedoch die verschiedenartige Bedienung dieser Taste, so daß die Betriebssicherheit infolge der stets in gleicher Weise zu bedienenden Taste wesentlich erhöht wird. Erfindungsgemäß wird dies dadurch ermöglicht, daß nach Handhaben der Taste der Wert der mittels - der Wählerscheibe ausgesandten Stromstoßreihe dafür maßgeblich ist, ob das Signal am Platz der Nebenstellenbeamtin erscheint und dabei die beim Handhaben der Taste in jedem Falle eingeleitete Rückfrageurnschaltung sowie die bereits erfolgte Einstellung dies Rückfragewählersystems unter Wiederherstellung der Amtsverbindung rückgängig gemacht wird, oder ob das Rückgängigmachen sowie die Signalgabe verhindert wird und die Rückfrage stattfinden kann, indem z. B. die weitere Einstellung der Wähler des Rückfrageweges erfolgt. Die Unterscheidung der beiden beabsichtigten Wirkungen ist auf diese Weise von der Taste in den stets irrtumsfrei zu handhabenden Nummernschalter verlegt.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß man dieselbe Wählnummer, die die Einschaltung des Signals am Bedienungsplatz hervorruft, benutzen kann, utn im Hausverkehr denselben Bedienungsplatz über das Wählersystem zu erreichen. Für den Teilnehmer bedeutet (lies den Vorteil, daß er sich nur eine Rufnummer für den Bedienungsplatz zu merken braucht.
  • Ein anderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Nebenstelle nach der am Bedienungsplatz erfolgten Signalgäbe sofort wieder zum Amtsteilnehmer durchgeschaltet wird. Dies wirkt sich besonders dann günstig aus, wenn die Nebenstellenbeamtin aus irgendwelchem Grunde den Anruf nicht sogleich aufnehmen kann. Gemäß der Erfindung 'wird dies dadurch erreicht, daß unter Aufrechterhaltung des Signals die Auftrennung der Amtsleitung und die Umschaltung derselben auf die Rückfragew ähler rückgängig gemacht sowie die üblicherweise in die Amtsleitung gelegte, die Sprechverständigung erschwerende Stromstoßbrücke aufgehoben wird.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert.
  • Auf der Zeichnung sind die für die Schaltung benutzten Relais mit großen Buchstaben, die zu ihnen gehörigen Ankerkontakte mit entsprechenden kleinen Buchstaben bezeichnet. Die Gesamtschaltung ist im Ruhezustand dargestellt.
  • Durch die Wähler AS und LW ist ein Verbindungsweg für den Hausverkehr angedeutet, über den eine Nebenstelle NS eine beliebige ändere Nebenstelle, z. B. NS', durch Nummernwahl in bekannter Art erreichen und ferner durch Wahl einer bestimmten Nummer, z. B. Nr. r, eine zum Abfrageapparat C der Zentrale führende Meldeleitung vz, ia belegen kann. Die Wähler AS; LW werden auch bei einer Rückfrageverbindung, die eine Nebenstelle im Amtsgespräch herstellt, für die Verbindung zu anderen Nebenstellen oder zu anderen Amtsleitungen benutzt, bei denen Rückfrage gehalten werden soll.
  • Es sei angenommen, däß die Nebenstelle NS über einen Wähler AW mit der zu diesem gehörigen Amtsleitung ag, b3 verbunden ist. Die Relais P und A sind dabei in bekannter Art erregt, und es sind durch ihre Anker p, a die Trennstellen in der Amtsleitung a, b3 geschlossen. Diese Verbindung mit der Amtsleitung geschah z. B. in der Weise, daß die Nebenstelle zunächst über die Leitungen a1; b1, cl, wie nicht weiter dargestellt; einen Hauswähler LW auf Amtsverkehr eingestellt hat, wodurch über Leitung dl ein Relais XN erregt wurde, das durch seinen Kontakt xn eine Prüfleitung d2 der Nebenstelle von der Hausverkehrsprüfleitung cl ab und auf die Prüfleitung cs des Amtswählers schaltete. Dadurch wurde beim Auflaufen von AW auf die Nebenstellenleitung das Relais P (mit beiden Wicklungen I, II) erregt, das in bekannter Weise durch Kurzschließen seiner hochohmigen Wicklung II die Nebenstelle gegen weiteres Belegen sperrt und an weiteren Kontakten p die Amtsleitung a.3, b3 zur Nebenstelle durchschaltet. Dabei spricht das Relais A, nicht jedoch das Differenzrelais X an. Das Relais Ä schließt am Kontakt a eine Trennstelle der Amtsleitung, so daß die Nebenstelle nunmehr mit dem Amt sprechen kann. Das Relais A schaltet zugleich ein mit Ankerabfallverzögerung versehenes Relais h' ein, das seine Kontakte v schließt. Das Relais P hält sich hiernach weiter über seine Wicklung I und Kontakte p, v erregt. Das Relais V schaltet ferner eine Besetztlamp;e BL auf der Zentrale ein und bleibt für die ganze Dauer der Amtsverbindung, also einschließlich einer Rückfragezeit, erregt, so daß die Lampe BL so lange leuchtet, wie die Amts-Leitung benutzt ist. In diesem Zustand der Anlage sind die Relais T, XN, P, A, L' erregt. Wünscht die Nebenstelle nun eine Rückfrage im Hausnetz oder z. B. auch. zu einer anderen Amtsleitung herzustellen, so drückt sie vorübergehend eine Taste ET. Dadurch wird in bekannter Art und Weise die eine Ader der Anschlußleitung der Stelle NS an Erde gelegt und infolgedessen ein Differenzrelais X vorübergehend erregt, das in Reihe mit dem Relais A angeordnet ist. Das Relais X schaltet ein mit Ankerabfallverzögerung versehenes Relais R über Kontakte a-, h und v ein. Beim nachfolgenden Abfall des Relais X hält sich das mit Ankerabfallverzögerung versehene Relais R über seinen Kontakt r, ein Relais K und einen Kontakt f, wobei das Relais K anspricht. Über andere Ankerkontakter des Relais R wird in bekannter Weise die Amtsleitung a3, b, unterbrochen und auf die Zuleitung a4, b4 zu einem Hausverbindungssatz AS, LW umgelegt, über die nun die mit einer nicht gezeichneten Nummernscheibe ausgerüstete Nebenstelle die an-; dere Stelle zwecks Rückfrage erreichen kann. Auf die hierbei ausgesandten Wählscheibenstromstöße spricht das Relais A an, das diese Stromstöße von der Leitung as, b3 auf die durch Kondensatoren c abgeriegelte Wähler-Zuleitung a4, b4 überträgt. Über eine Drossel Dr1 (als Ersatz für die Drossel Dr) und einen Ankerkontakt r wird währenddessen die Sprechverbindung im Amt aufrechterhalten.
  • Beim ersten durch die Wählscheibe verursachten Abfall des Relais A wird durch dessen Anker ein mit Ankerabfallverzögerung versehenes Relais L'1 erregt; das in bekannter Art die Drossel Dy zur Verbesserung der Stromstoßgäbe an die Wähler kurzschließt. Zugleich wird die Wicklung F, eines Relais F über Ankerkontakte a, h und la eingeschaltet. Das Relais F hält sich hiernach über Kontakte n,- f und seine zweite Wicklung F" weiterhin erregt. Dabei würden IL und R ihren Strom verlieren, doch wird dieser durch den Anker v1 von hl aufrechterhalten. Beim Wiederanzug des Relais A wird ein mit Ankerabfallverzögerung versehenes Relais H über Ankerkontakte a und f erregt. Bei weiteren Stromstößen des Nummernschalters pendelt der Anker ca des Relais A entsprechend hin und her und überträgt diese Stromstöße auf den einzustellenden Wähler des Systems LW. Dieses Pendeln des Ankers a hat im System der Relais F, R, Z'1, I', H keine Schaltänderung zur Folge. In diesem Zeitpunkt sind die Relais P, A, L', R, K, F", H und das Relais L'1 erregt.
  • Zunächst sei jetzt der Fall betrachtet, daß die Nebenstelle nicht eine Rückfrage halten, sondern eine Meldung an die Zentrale machen will. Sie wählt dann nach dein Drücken der Taste ET die hierfür bestimmte Nummer, z. B. Nr. i. Das Relais .1 erhält nur einen Stromstoß, das Relais y'1 fällt nach einiger Zeit ab. Dadurch wird eine der Amtsleitung in der Zentrale zugeordnete Flackerlampe FL über Kontakte v1 und feingeschaltet. (Statt dessen könnte eine andere vorhandene Lampe derart beeinflußt werden, daß sie flackert.) Die Zentrale erkennt daran, daß die Nebenstelle eine Meldung zu machen hat.
  • Durch den Abfall des Relais V, werden ferner die Relais K und R aberregt. Das Relais R txennt die Amtsleitung a3, b3 von der Rückfrageverbindung a4, b4 ab und schaltet sie wieder zum Amt durch. Die Wähler AS, LW, die durch den Wählstromstoß eingestellt wurden, werden ausgelöst, so daß sie in die Ruhestellung gehen und ohne Zeitverlust für andere Sprechverbindungen frei sind. Die Nebenstelle kann ihrerseits das Amtsgespräch einstweilen fortsetzen, bis die Zentrale die Bedienung des Nebenstellenanrufs (Lampe FL) aufnimmt. Dies geschieht durch Drücken einer Taste T, indem hierdurch ein Relais N erregt wird, das durch seine Ankerkontakte n die Amtsleitung a3, bs unterbricht und auf eine zur Zentrale führende Sprechleitung az, b= umlegt. Durch das Relais N wird zugleich die Haltewicklung F" des Relais F ausgeschaltet. Das Relais F fällt daher ah,, ,und die Lampe FL erlischt. Nach Abfall von F fällt auch H ab. Jetzt sind nur noch die Relais P, A, h, N erregt. Die Zentrale fragt nun über die Leitung a2, b. die Nebenstelle ab und stellt z. B. eine v an dieser gewünschte Verbindung her.
  • Beim Halten einer Rückfrage zu einer anderen Nebenstelle wählt die rückfragende Nebenstelle eine die Zahl i übersteigende Ziffer. Infolgedessen tritt jetzt mindestens ein zweiter vorübergehender Abfall des Relais A ein, wodurch - da inzwischen, wie beschrieben, die Relais H, K, F (auch L'1 und R) erregt wurden - eine dritte Wicklung F", des Relais F über die Ankerkontakte a, k, h, f eingeschaltet wird, die den Wicklungen F, und F" entgegenwirkt und das Relais F aberregt. Durch einen Ankerkontakt des Relais F wird jetzt die Anruflampe FL abgeschaltet, so daß sie, wenn nach Abgabe aller Stromstöße das Relais TV, abfällt, nicht aufleuchten kann. Das Relais H fällt jedoch (trotz Aberregung von F) jetzt nicht ab, sondern hält sich zufolge seiner Abfallverzögerung weiter über Kontakte h, k, f, a.. Die während der Stromstoßgabe geschlossen bleibenden Ankerkontakte v1 des Relais l'1 verhindern die Aberregung der Relais K und R, so daß diese auch nach Ablauf der Stromstöße über den abgefallenen Anker von F erregt bleiben. Die Verbindung der Nebenstelle mit Leitung a4, b4 wird daher in diesem Fall, wie es sein muß, nicht rückgängig gemacht, und die Wähler AS, LTV werden nicht ausgelöst.
  • Die Verbindung a4, b4, AS, LW bleibt als Rückfrageverbindung bestehen, bis bei Beendigung der Rückfrage die Nebenstelle erneut die Taste ET drückt. Dabei wird durch Erregung des Relais X das Relais R zum Abfallen gebracht, da der Ankerkontakt k, auf den das Relais R jetzt umgeschaltet ist, noch offen ist. Das Relais K bleibt zunächst über Ankerkontakte f, k, x und den Widerstand lY erregt. Nach Loslassen der Taste ET fällt das Relais X ab, daher nun auch Relais K, somit wird auch Relais H stromlos. Das Relais R spricht nicht an, weil sein Stromkreis inzwischen am Kontakt x wieder geöffnet wurde. Die Nebenstelle ist nun wieder zum Amt durchgeschaltet, um das Gespräch fortzusetzen.
  • Ein Hilfsrelais B, das über Kontakt v während der ganzen Amtsverbindung erregt ist, stellt durch Ankerabfall die Bereitschaft der Wicklung II des Prüfrelais P wieder her, nachdem bei Auslösung der Amtsverbindung die Relais A und somit L' aber regt sind.
  • Wie ersichtlich, wird der das Wählersystem AS, LW bzw. die Meldeleitung m, n erfindungsgemäß umgehende direkte Anruf der Zentrale (mittels FL) durch dieselbe Wählnummer hervorgerufen, die auch zum sonstigen Anruf der Zentrale über die Meldeleitung m, n dient, und diese Meldeleitung wird hier also, was an sich nicht erforderlich wäre, bei dem direkten Anruf ebenfalls (über a4, b4 und die Wähler AS, LW) eingestellt, jedoch wird diese Wählerverbindung alsbald - unter Rückschaltung der Amtsleitungausgelöst, so daß das Wählersystem dem sonstigen Sprechverkehr nicht länger entzogen wird, als es die Hervorrufüng des Anrufs FL erfordert. Die gleichzeitige Beeinflussung der parallelen Anschlußwege zur Zentrale durch die Wählscheibe, einerseits über die Wähler AS, LTY, anderseits über die direkte Leitung a2, b2; ermöglicht es, für beide Fälle die gleiche Wählnummer (im Beispiel die Nr. i) für die Zentrale zu benutzen, wodurch ein einfacher und irrtumsfreier Betrieb auf der Nebenstelle gewährleistet ist.
  • Die zur Hervorrufung bzw. Unterdrückung des Anrufes FL dienenden Schaltmittel (Relais hl, Fi, K; R, H) können auch z. B. durch ein Abzähl- oder Mitlaufwerk ersetzt werden in dem Fall, daß dieser Anruf nicht durch einen einzigen Stromstoß, sondern durch eine Stromstoßreihe gegeben wird. Diese Schaltmittel können, wie dargestellt, der betr. Amtsleitung zugeordnet sein, doch können sie auch bei Anordnung selbsttätiger Verbindungsorgane (Wähler) gemeinsam für mehrere Amtsleitungen und gegebenenfalls auch für mehrere Nebenstellen dienen. Erfindungsgemäß wichtig ist, daß neben der gewöhnlichen Rückfrageverbindung a4, b4 über die Wähler AS, LW des Hausverkehrs die Verbindungsmöglichkeit a .2, b2 zur Zentrale besteht; und zwar, wie beschrieben, zweckmäßig in der Weise, daß bis zur Aufnahme des durch FL kenntlich gemachten Anrufs durch die Zentrale die Nebenstelle die Möglichkeit hat, ihr Amtsgespräch einstweilen fortzusetzen.
  • Die direkte Sprechverbindung a2, b., wird im beschriebenen Ausführungsbeispiel durch die ohnehin vorhandene, zu der Amtsleitung gehörige Abfrageleitung der Zentrale gebildet. Dieses Abfragen der Amtsleitung über Leitung a.@, b2 geschieht durch Drücken einer Taste Z', und Erregen eines Relais Z, wobei die Unischaltestell:ez der Leitunga.3, b;3 zur Wirkung kommt. Das Abfragen der Meldeleitung in, n seitens der Zentrale geschieht nach Ansprechen des Wechselstromrufrelais A.1I (Wicklung I), Halten desselben über Wicklung II und Aufleuchten der Anruflampe AL 1I durch Drücken der Taste MT und Erregen des Relais 11T; das die Umschaltung der Meldeleitung bei- ml zum Sprechapparat C der Zentrale ausführt und die Lampe AL 1I sowie das Relais AJT ausschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen, in denen Haus-, Amts-und Rückfrageverbindungen> von,einer Nebenstelle über deren zweiadrige Anschlü,ßleitung und Wähler hergestellt werden und die Nebenstelle mittels einer Taste die Herstellung einer Rückfragev erbin-Jung und die Signalgabe- zum Platz der Nebenstellenbeamtin einleitet, dadurch gekennzeichnet, daß nach Handhaben der Taste der Wert der mittels der Wähl-Scheibe ausgesandten Stromstoßreihe (z. B. i oder größer als i) dafür maßgeblich ist, ob das Signal am Platze der Nebenstellenbeamtin erscheint und dabei die beim Handhaben der Taste in jedem Falle eingeleitete Rückfrageumschaltung sowie die bereits erfolgte Einstellung des Rückfragewählersystems unter Wiederherstellung der Amtsverbindung rückgängig gemacht wird; oder ob das Rückgängigmachen sowie die Signalgabe verhindert wird und die weitere Einsteilung der Wähler des Rückfrageweges erfolgt. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drücken der Taste (ET) das an der Amtsleitung liegende DifferenzreIäis (X) über seinen Arbeitskontakt (r) den Stromkreis des die Rückfrageumscbaltung ausführenden Relais (R) und nach Loslassen der Taste über seinen Ruhekontakt den Stromkreis eines Hilfsrelais (K) schließt, das zusammen mit einem nach der Aufnahme der das Signal bestimmenden Stromstoßreihe aberregten Verzögerungsrelais (V1) unter Wiederaufhebung der Rückfrageumschaltung einen Stromkreis (mittels Relais F) für das Signal (FL) schließt, während beim Abgeben einer davon abweichenden Stromstoßreihe ein gleichfalls durch das Hilfsrelais (K bzw. H) vorbereiteter Stromkreis (Gegen-Wicklung F", des Relais F) zusammen mit i dem jetzt länger erregt bleibenden Verzögerungsrelais (V1) die durch das Relais (K) vorbereiteten Stromschließungen und -öffnungen verhindert. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Bedienungsplatz erscheinende Signal (FL) durch Ziehen derselben Wahlziffer hervorgerufen wird, die im Hausverkehr (AS, LW) den Anschluß der Nebenstelle (NS) an :eine zur Zenträl:e führende Meldeleitung (atc, ra) bewirkt. d.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, däß in der Amtsleitung (a3, b3) hintereinander eine zur Rückfrage über die Hauswähler (AS, LW) dienende Umschaltestelle (a4, b4) sowie eine die Amtsleitung abtrennende und die Sprechverbindung zur Beamtin herstellende Umschaltestelle (a2, b2) angeordnet sind. 3. Schaltungsanordnung nach An- Spruch z bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Abtrennung der Amtsleitung und die Herstellung der Sprechverbindung (a.., b,) nach empfangenem Anruf (FL) seitens der Bedienungsperson der Zentrale (z. B. durch ein Relais N) bewirkt wird. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprechverbindung zur Beamtin (a2, b2) durch die vorhandene, zur Amtsleitung (a3, bs) gehörige Amtsabfrageleit,ung der Zentrale gebildet wird. Er,gänzunZ@blabt zur Patentschrift 67() 274 Klasse 21a3 Gruppe 54/()1 Das Patent 67() 274 ist dadurch teilweise für nichtig erklärt, daß im Anspruch 1, Zeile 7() und 71 die Worte "däs" bis "erscheint" ersetzt werden durch folgende 'Norte "ein das Wählersystem des Rückfrageweges (AS/LW) bezw. die Meldeleitung (m,n) umgehender direkter Anruf am Platze der Nebenstellenbeamtin erfolgt", und in Zeile 74 die Worte "bereits erfolgte" ersetzt werden durch die Worte "an sich nicht erforderliche".
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764494C (de) * 1941-04-22 1952-12-22 Mix & Genest A G Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE764494C (de) * 1941-04-22 1952-12-22 Mix & Genest A G Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

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