DE669752C - Elektrisches Messinstrument zum UEberwachen von Betriebszustaenden - Google Patents

Elektrisches Messinstrument zum UEberwachen von Betriebszustaenden

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DE669752C
DE669752C DES114609D DES0114609D DE669752C DE 669752 C DE669752 C DE 669752C DE S114609 D DES114609 D DE S114609D DE S0114609 D DES0114609 D DE S0114609D DE 669752 C DE669752 C DE 669752C
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DES114609D
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D11/00Component parts of measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D11/24Housings ; Casings for instruments
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B77/00Component parts, details or accessories, not otherwise provided for
    • F02B77/08Safety, indicating, or supervising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
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    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
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Description

  • Elektrisches Meßinstrument zum Überwachen von Betriebszuständen Zum Vhcrwachcn von Hetriehszustiinden werden in neuerer Geit in inuner steigendem Maße elektrische \1eßmethoden benutzt, weil dabei die Anzeigeinstriunente an helichiger Stelle angeordnet werden können. Weltach soll nun möglichst ein durch die jeweiligen 1rfordernisse des Betriebes bestimmter Betriebszustand innegehalten werden, so claß <las Meßinstument hei ordnungsgemäß verlaufendem Betriebe stets denselben Wert anzeigt. Ihn hat vorgeschlagen, diesen Wert durch besondere Maßnahmen deutlich erkennbar zu machen, um auf diese Weise die lietriehsüherwachung zti vereinfachen, indem man z. B. auf der D-lefiinstrumentenskala eine entsprechende harke anbrachte. Solange es sich lediglich um die Alllesung eines einzigen Instrumentes handelt, ist eine solche Maßnahme hinreichend, -zumal sie die \löglichkeit bietet, ein vorhandenes Instrument verhalinismäßig leicht auf einen anderen zu überwachenden Normalwert umzustellen. Mine derartige Anordnung vermag jedoch zur Erleichterung der Überwachung mir wenig beizutragen, wenn eine Mehrzahl von Instrumenten möglichst gleichzeitig übersehen werden soll.
  • Anordnungen dieser Art sind besonders zum L.`he rwachen von I# ltigzcugiliotoreil e rforderlich. Dabei wird nun eine besonders günstige Anordnung dadurch erreicht, daß nichrere elektrische \leßwerl:e so altgeordnet siml, daß ihre Geiger paarweise tegeneinandergrrichtet sind. Die Meßwerkesind ge- i iu äß der 1 -#i-findung, in einem gemeinsamen Ge-
    häuse angeordnet, und jedes \leliwerk ist mit
    Mitteln versehen, uni die Lage des zugehöri-
    gen Geigers auf der Skala hei gleichem Wert
    <leg \Ießgrö ße in einem beliebig weiten Be-
    reich so zu verschieben, daß die Zeiger in dem
    jeweils normalen Betriehszu:tand paarweise
    eine gerade Linie miteinander bilden. 1)a-
    durch ist man in der Lage, für jeden ge-
    wünschten Wert der zu überwachenden lic-
    triehsgröße die Lage des betrettenden Zeigers
    se zu wählen, daß hei Anzeige des gewünsch-
    teti Wertes die Geiger sich in geringem Ab-
    stand gerade gegenüberstehen, so (laß sich
    das Bild einer fast ununterbrochenen geraden
    Linie ergibt. l)a (las Auge für Abweichungen
    von einer Geraden selig empfindlich ist, kann
    eci bereits bei flüchtigem Betrachten erkannt
    %e erden, oh die betrettenden Meßgrößen den
    gewünschten Wert aufweisen, um! man kann
    auch etwaige Abweichungen von diesem B,--
    trage der Größe nach durch Schätzung mit
    völlig ausmtdhender Genauigkeit feststellen.
    1:s sind bereits Anordnungen von Instru-
    menten zum t"herwaclicn des .Flugzustandes
    von Luftfahrzeugen bekanntgeworden. wobei
    eine Anzahl von Einzelinstrumenten in ge-
    trennten Gehäusen auf einem Instrumenten-
    brett clentrt befestigt sind. daß die Zeiger itil
    normalen Betriebszustand in einer bestimm-
    tot nämlich in der lioi-izontalrii Stellung
    stelwil sollen. Zu dieseln Zweck sind s;iint-
    liche Instrumentengeltiiuse drehbar angecinlnet
    und k<innen entweder vin vornherein in einer
    solchen @@-inkelstellun@ befestigt werden. dal,i
    diese Bedingung erfüllt ist, oder es sind besonders mechanische Getriebe vorgesehen, tim die \\'inl;cllage der Gehäuse entsprechend zu verändern. Auf diese Weise ist es aller nicht möglich, die Instrumente so nahe aneinander anzuordnen, claß ein mit einem Blick zu erfassendes gemeinsames Zeigerbild entsteht, wie es dtircli die Anordnung der 1leßwerke gemäß der Erfindung in einem gemeinsamen Gehäuse möglich ist.
  • Andererseits sind sogenannte 'Mehrfachinstrumente bekannt, c1.11. solche, bei denen in einem gemeinsamen Gehäuse mehrere lleßwerke angeordnet sind. und bei solchen ist auch eine Anordnung bekannt, bei der zwei Zeiger in der Mittellage einander gegenüberstehen und in einer geraden Linie liegen. Bei solchen Instrumenten war aber keine Einrichtun- vorgesehen, um die Lage der Zeiger so einzustellen. claß sie im betriebsmäßigen Zustand der zu überwachenden Anlage eine gerade Linie miteinander bilden.
  • Dadurch, claß die einzelnen Meßwerke gemäß der Erfindung mit "Mitteln verseben sind. uni die Lage des Zeigers auf Gier Skala entsprechend zu verschieben, ist es auch möglich, sogenannte abgekürzte Skalenteilungen zu verwenden, d. h. solche, bei denen der Xullpunkt außerhalb des Skalenbereiches liegt. Dies ]tat den Vorteil, daß schon kleine Ab-,veichungen von der betriebsni.ißigen Größe der 1leßwerte deutlich erkennbar sind.
  • Mittel, um die Zeigerlage entsprechend einzustellen, sind an sich bekannt. 'Man kann z. B. die Zeigerlage auf inechanischeni Wege verstellen, indem tman eine die Rückstellkraft des lleßwerlces bildende Feder in ihrer V orspannung ändert. Dabei kann die Anordnung so getroffen werden, daß (las Ende der Rückstellfeder um einen beliebig großen \\`inkel gedreht werden kann, damit der Zeiger bei einem beliebig zu wählenden Normalwert der betreffenden Meßgröße die entsprechendeLage einnimmt. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß dadurch die Empfindlichkeit der 1 essen" nicht geändert und nur die ganze Skalenteilung gewissermaßen verschoben wird. Man kann aber auch elektrische 'Mittel zum Verschieben der Zeigerlage benutzen, vorzugsweise indem man in den Meßstromkreisen veränderbare 1\% iderstän de anordnet. Dadurch gewinnt man den Vorteil, daß die betreitenden Mittel gegebenenfalls außerhalb des Gehäuses angeordnet werden können.
  • fn der Zeichnung sind einige Ausfülirungsheispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, wobei vier Drehspulinstruniente der üblichen Art mit Zeigerausschl:igen von etwa in einem gemeinsamen kreisrunden Geli:iuse in gedrängter Anordnung vereinigt sind. Diese Anordnung ist insofern besonders giinstig, als dabei der verfügbare Raum im Gehäuse möglichst vollkommen ausgenutzt wird und die zus@tniinen:@eliörit;en Zeiger so nahe als ml)glicli aneinander angeordnet werden können. 1)1e waagerechte Zeigerlage ist besonders zweckmäßig, weil dabei Abweichungen vom Normalwert sinnfällig dargestellt werden können, indem ein Zeigerausschlaf; nach oben eine Erhöhung und ein Zeigerausschlag nach unten eine Erniedrigung des Betriebswertes anzeigt. In manchen len wird man von dieser Norm zweckm:ilüg abgehen. Es ist n:imlicli inö"iicli. daß mehrere Betriebswerte nebeneinander dargestellt werden, von denen einige eine bestimmte Grenze nach oben. andere dagegen eine solche Grenze nach unten nicht überschreiten sollen. In diesem lall ist es vorteilhaft, alle zulässigen 1leßwertbereiclie auf derselben Seite, d. 11. entweder unterhalb oder auch oberlialh der Horizontalen anzuordnen. so (1a1.1 hier z. Il. eine Erhebung eines Zeigers über die l-lorizontale jedesmal eine unerwünschte bzw. gefalirdrohende Betriebszustandsänderung zur Anzeige bringt.
  • In Fig. i und 2 sind Instrumente dargestellt, bei denen durch vier Meßwerke die für den Betrieb eines 1# lugzeugniotors wicliti,Yen Werte angezeigt werden, nämlich die U1-temperatur, der Üldruck, die Kühlwassertemperatur und der Benzindruck. In beiden Fällen sind die zum Einstellen der Zeigerlage dienenden Anordnungen innerhalb des 11e1.iinstrunientengehäuses untergebracht. Sie werden bedient von seitlich aus dem Gehäuse Herausragenden gerändelten Scheiben i oder von Drehknöpfen 2, die neben den zugehörigen Skalen angeordnet sind. 'Mit den Einstellvorriclitungen sind Skalen bzw. Zahlenreihen verbunden, von denen der jeweilig eingestellte Betriebsnortnalwert angezeigt wird, cl. 1i. der Wert, dein die in der Zeichnung dargestellte Zeigerstellung entspricht.
  • In den Fig. 3 a und 3 b ist ein Gerät dargestellt, bei dem die Einstellvorrichtung für die Zeigerlage in .einem gesonderten, in der 1#1g.311 gezeichneten hasten untergebracht ist.
  • Will inan den Absolutwert der zu überwacliencfen Betriebsgröße auf dein Instrument ,(blesen, dann kann entweder die zum Hinstellen der Zeigerlage dienende Einrichtung so lange verstellt werden, bis der Zeiger die normale Lage eingenommen hat, uni! dann kann an der Einstellvorrichtung der derzeitige Wert der Betriebs-röße abgelesen werden. Man kann aber auch die Skala als solche eichen, vorausgesetzt, claß die 17-niIitiltdliclikeit des Melfn,trumentes boi der Einstellung unverändert bleibt. In diesem 1#a11 ist die lnstrunientenskala für alle einstellbaren Meß- Tiereiche richtig, so daß durch Addition des eingestellten Normalwertes und des Betrages, um den der Zeiger gegenüber dem Normalwert ausschlägt, der genaue Wert der Betriebsgröße ermittelt werden kann.
  • Wenn angängig, können in demselben Gehäuse die Vorrichtungen zum Einstellen der Zeigerlage angeordnet sein, insbesondere dann, wenn zum Einstellen der Zeigerlage z. B. lediglich ein einziger Widerstand verändert zu werden braucht und eine unerwünschte Erwärmung des Gehäuses durch diesen Widerstand nicht zu befürchten steht. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß man in tinmittelbarer Nähe der Zeiger den zugehörigen jeweilig eingestellten Normalwert zur Anzeige bringen kann. Dabei kann man entweder den Normalwert mit Hilfe einer besonderen Skala und eines mit der Einstellvorrichtung gekoppelten Zeigers erkennbar machen, was für eine'stetige Veränderung des Normalwertes zweckmäßig ist. Man kann aber auch in Abhängigkeit von der Einstellt-orrichtung eine Zahlenreihe an einem Aus--chnitt vorbeibewegen> so daß jeweils der eingestellte Wert unmittelbar als Zahlenwert abgelesen werden kann. Auch dabei ist noch eine stetige Einstellung möglich, wenn inan neben der Zahlenreihe eine entsprechend geeichte Skala anordnet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisches Meßinstrument zum Oberwachen von Betriebszuständen, insbesondere für die Überwachung von Flugzeugmotoren, mit mehreren in einem geureinsamen Gehäuse abgeordneten Meßwerken, deren Zeiger paarweise gegeneinandergerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Meßwerk mit Mitteln versehen ist, um die Lage des Zeigers auf der Skala bei gleichem Wert der Meßgröße in einem beliebig weiten Bereich so zu verschieben, claß die Zeiger in dem jeweilig normalen Betriebszustand paarweise eine gerade Linie miteinander bilden.
  2. 2. Meßinstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vier Drehspulinstrumente der üblichen Art mit Zeigerausschlägen von etwa 9o° in einem gemeinsamen kreisrunden Gehäuse in gedrängter Anordnung vereinigt sind.
  3. 3. Meßinstrument nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, claß als Mittel zum Verschieben der Zeigerlage in den Meßstrornkreisen veränderbare Widerstände angeordnet sind. ,
  4. 4. Meßinstrument nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verschieben der Zeigerlage außerhalb des Meßinstrumentengehäus°s in einem besonderen Gehäuse unter-,-bracht sind.
  5. 5. Meßinstrument nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Mittel zum Einstellen der Zeigerlage im Instrumentengehäuse selbst untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilig eingestellte Normalwert neben <lern zugehörigen Zeiger z. B. durch Erscheinen der Wertgröße in einem Fenster angezeigt wird.
DES114609D 1934-07-04 1934-07-04 Elektrisches Messinstrument zum UEberwachen von Betriebszustaenden Expired DE669752C (de)

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DE (1) DE669752C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2464190A (en) * 1946-08-14 1949-03-08 Jacob T Basseches Instrument panel and means for adjusting instruments thereon
US2639686A (en) * 1946-03-12 1953-05-26 Richard L Duncan Indicator

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2639686A (en) * 1946-03-12 1953-05-26 Richard L Duncan Indicator
US2464190A (en) * 1946-08-14 1949-03-08 Jacob T Basseches Instrument panel and means for adjusting instruments thereon

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