DE66944C - Vorrichtung zum Zuführen zerkleinerter Stoffe in abgemessenen Mengen - Google Patents
Vorrichtung zum Zuführen zerkleinerter Stoffe in abgemessenen MengenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C7/00—Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
- B28C7/04—Supplying or proportioning the ingredients
- B28C7/0454—Volumetric measuring devices, e.g. for consecutively delivering predetermined volumes of ingredients
- B28C7/0477—Volumetric measuring devices, e.g. for consecutively delivering predetermined volumes of ingredients by using conveyor screws
Landscapes
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- Dispersion Chemistry (AREA)
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Description
$ia&n>b&uwl·
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Vorrichtung, mittelst welcher
gepulverte Stoffe in genau abgemessenen, gleichzeitig aber auch, dem jeweiligen Bedürfnifs
entsprechend, leicht veränderlichen Mengen ihrer Verbrauchsstelle zugeführt werden sollen.
Sie besteht im wesentlichen in der Verbindung einer im Auslafsrohr eines Einschüttrumpfes
angeordneten, die zerkleinerten Stoffe zwangläufig aus dem Rumpf hinausschiebenden
Schnecke mit einem Hebelwerk von beliebig veränderlichem, aber für den jeweiligen Zweck
der Verwendung durch entsprechende Einstellung genau vorbestimmtem Hube, welches
Hebelwerk mittelst einer Schiebklaue oder dergleichen die Schneckenwelle in bestimmten Zeitzwischenräumen
in eine der jeweiligen Hublänge entsprechende theilweise Umdrehung versetzt.
In der beiliegenden Zeichnung ist T der Einschüttrumpf für das dem Orte seiner Verwendung
genau abgemessen zuzuführende Gut; derselbe läuft unten in einen Kasten K mit
seitlichem cylindrischen Ansatz c aus, in welchem die Schnecke Sch genau eingepafst ist.
Die bei L gelagerte Schneckenwelle w trägt auf ihrem einen Ende das Schubrad ^, welches
seine aussetzende Drehung von der Schubklinke k an dem Hebel h empfängt. Letzterer
wird durch' die von einem Excenter oder einer Kurbel aus bethätigte Schubstange s in schwingende
Bewegung versetzt, doch ist diese Hublänge dadurch veränderlich zu machen, dafs die Verbindung zwischen Hebel h und Zugstange
s mittelst einer Stellhülse u hergestellt ist, so dafs der Angriffspunkt der Stange s am
Hebel h dem Achsenmittel der Welle w je nach Bedürfnifs mehr oder weniger nahe gerückt
werden kann, wodurch also auch die bei jedem Hube stattfindende theilweise Drehung des
Rades \ und der Welle w mit der Schnecke Sch
mehr oder minder grofs wird.
Versieht man nun den Hebel h mit einer Gradeintheilung, so läfst sich die Geschwindigkeitsänderung
in Procenten ausdrücken. Wird das abzumessende Rohmaterial in den Rumpf
geschüttet, so schiebt die Mefsschnecke bei jeder Umdrehung eine ganz bestimmte/Menge
des Rumpfinhalts aus dem Cylinder c heraus, wonach es dann durch eine Transportschnecke t
oder dergleichen einer Mischmaschine oder dergleichen zugeführt werden kann. Soll die
Vorrichtung beispielsweise zur Herstellung von Gemengen dienen, welche aus verschiedenen
Stoffen zusammenzusetzen sind, so erläutert folgendes Beispiel die Wirkungsweise der Vorrichtung
und den damit angestrebten neuen Erfolg. Um ein Gemenge für Flaschenglas, welches aus 100 Theilen Sand, 33,3 Theilen
Kalk und 20 Theilen Sulfat besteht, mit der Vorrichtung herzustellen, würden drei der
letzteren neben einander anzuordnen sein und die Durchmesser der Schnecken sich dabei
verhalten wie 100:33,3 und 100:20. Verbindet man diese drei Vorrichtungen durch
eine Transportschnecke mit einer Mischmaschine, so erzielt man, dafs das Gemenge ganz selbst- '
thätig hergestellt wird.
Es kommt oft vor, dafs bei der Anwendung einzelne Stoffe um einige Procente vermehrt
oder vermindert werden müssen. Soll beispielsweise der Sulfatgehalt statt 20 nur 18 betragen,
so braucht man nur die Stellhülse u auf dem Hebel h um 10 pCt., also je nach der ge-
wählten Scala vielleicht um einen Theilstrich weiter nach links zu schieben und mit einer
Klemmschraube festzustellen; dann ist die Verminderung mit vollkommener Sicherheit erreicht.
Es kann hierbei die Schnecke waagrecht, senkrecht oder in jeder anderen Richtung
gelagert werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Zuführen zerkleinerter Stoffe in genau abgemessenen, beliebig grofsen Mengen, gekennzeichnet durch die Verbindung einer im Auslafsrohr (c) des Einschüttrumpfes (T) angeordneten Schnecke (Sch) mit einem Hebelwerk (k h s), welches durch Verstellung der Stange (s) so eingestellt werden kann, dafs es die Schneckenwelle (w) in bestimmte gleichmäfsige, je nach der Einstellung mehr oder minder grofse Theilumdrehungen versetzt, um dadurch genau bestimmte, nach Bedürfnifs leicht regelbare Mengen des Rumpfinhalts der Gebrauchsstelle zuzuführen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66944C true DE66944C (de) |
Family
ID=340618
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66944D Expired - Lifetime DE66944C (de) | Vorrichtung zum Zuführen zerkleinerter Stoffe in abgemessenen Mengen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66944C (de) |
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