DE669104C - Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer den Ausleger an Radialbrmaschinen - Google Patents
Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer den Ausleger an RadialbrmaschinenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/26—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
- B23Q1/30—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members controlled in conjunction with the feed mechanism
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
16. DEZEMBER 1938
16. DEZEMBER 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 a GRUPPE
Dr. Hermann Schoening in Berlin-Frohnau und Walter Freitag in Berlin-Reinickendorf
sind als Erfinder benannt worden.
an Radialbohrmaschinen
Zusatz zum Patent 656
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1937 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 14. November 1936.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen,
insbesondere für den Ausleger von Radialbohrmaschinen, bei der in bekannter Weise
der auf die aus Spindel und Mutter bestehende Verschiebevorrichtung des Auslegers
wirkende Verschiebeantrieb zur Beendigung der Verschiebebewegung zugleich mit der von
Hand bewirkten Festklammerung des Auslegers abgeschaltet wird.
Die Erfindung ist eine weitere Ausbildung und Verbesserung des Gegenstandes des Patents
656 337. In diesem Patent sind Mittel vorgeschlagen, die das Herabfallen des Auslegers
um den Betrag der Getriebeluft beim Lösen der Handfestspannung verhindern. Dies wird nach dem Hauptpatent dadurch erreicht,
daß zugleich mit der Festklammerung die nach dem Festklemmen des Auslegers
einsetzende, durch die Nachwirkung der Schwungmassen und durch das dadurch verursachte
Auslaufen des angetriebenen Teiles der Verschiebevorrichtung entstehende Bewegung
zwischen Spindel und Mutter der Verschiebevorrichtung dadurch verhindert wird, daß der vorher stillstehende Teil, Spin-
(>6Ö
del oder Mutter, zum.freien Umlauf mit dem
treibenden Teil freigegeben wird. Als Ausführungsbeispiel ist in dem Patent 656 337
eine Vorrichtung beschrieben, bei der die Spindel während der Verschiebung feststeht
und die Mutter von dem im Ausleger angeordneten Motor angetrieben wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausführungsform, bei der die Spindel von
einem. Motor angetrieben wird und die Mutter während der Verschiebebewegung des Auslegers
feststeht.
Zur Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe kommt es darauf an, die Einwirkung
der vorhandenen Schwungmassen oder Teilschwungmassen auf die Verschiebevorrichtung
möglichst weitgehend zu verringern, damit keine Spannung zwischen den Gewindegängen
von Spindel und Mutter oder an anderen Stellen der Verschiebevorrichtung nach der
Festklammerung des Auslegers erzeugt werden kann. Dies kann auch dadurch erreicht
werden, daß die Massen der bewegten Teile
der Verschiebevorrichtung sowie ihr Abstand zur Drehachse möglichst klein gehalten werden.
Trotzdem es an sich bekannt ist, daß man Schwungmassen, insbesondere dann,
wenn sie schnell stillgesetzt werden sollen, dadurch klein hält, daß man den Abstand
der umlaufenden Teile verringert, ist auf diese Zusammenhänge bisher bei der Bemessung
der Verschiebevorrichtung keine Rücksicht genommen worden. Dadurch ist es zwar nicht möglich, die Wirkung der Massen
ganz auf Null herabzusetzen; es ist aber eine wesentliche Sicherheit vorhanden, um das
Fallen des Auslegers auch in dem Falle zu verhüten, wenn aus irgendeinem Grunde der
Freiumlauf des vorher stillstehenden Teiles der Verschiebevorrichtung mit dem treibenden
Teil derselben nicht freigegeben wird. Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich,
wenn man die Hubspindel starr antreibt und die zum freien Umlauf freigebbare, im Aus-♦5
leger auf Kugellagern möglichst reibungsfrei, aber unverschieblich gelagerte Spindelmutter
durch eine im Ausleger angeordnete Bremse, die durch den Handfeststellhebel bedient
wird, beim Lösen der Festklammerung des Auslegers feststellt bzw. zugleich mit der
Festklammerung löst.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar
zeigen
Abb. ι einen Längsschnitt durch die Verschiebevorrichtung und
. Abb. 2 einen Querschnitt zu der Vorrichtung der Abb. 1.
• Der Antriebsmotor 1 treibt über sein Ritzel 2
das Zahnrad 3 an, das mit der Hubspindel 4 der Verschiebevorrichtung verbunden ist. Im
Ausleger 7 ist die Verschiebemutter 5 durch Kugellager 6 leicht drehbar, aber unverschieblich
gelagert, so daß bei Drehung der Hubspindel 4- der Ausleger 7 bei feststehender Verschiebemutter
auf oder ab bewegt wird. Die Verschiebemutter 5 wird durch das Anziehen
einer Bandbremse 8 mit dem Ausleger 7 fest verbunden. Wird die Bandbremse 8 dagegen
gelöst, so kann die Verschiebemutter 5 sich frei drehen. Zu diesem Zweck ist die Bandbremse
8 an zwei Punkten 9 des Winkelhebels 10, der um den im Ausleger fest angeordneten
Drehbolzen 11 schwenkbar ist, befestigt. Der Winkelhebel wird unter Zwischenschaltung
einer Feder 12 von dem Gestänge 13 von der Festspannwelle 14 beim Schwenken des Handhebels
15 verstellt. In der gezeichneten Mittelstellung des Handhebels 15 ist die Bremse 8
gelöst und der Ausleger 7 festgestellt. Die Festspannung erfolgt durch die beiden Festspannwellen
14 und 14', die durch die Hebel
16 und 16' und durch die Stange 17 miteinander
verbunden sind, so daß sie gleichzeitig bewegt werden. Die Stange 17 wird beim
Festspannen und Lösen auf einem Kreisbogen parallel zu sich bewegt und betätigt über das
Gestänge 13 die Bremse 8. Die Bewegung der Stange 17 wird durch die Rolle 18, die
mit dem Gestänge 13 verbunden ist, auf den Winkelhebel 10 übertragen. Die Druckfeder
12 -sorgt dafür, daß die Rolle 18 bei gelöster
Bremse gerade an der Stange 17 zur Anlage kommt; andererseits bewirkt sie eine
weich einsetzende Bremsung und verhindert eine Überbeanspruchung der Bremsteile. Bei
der Festspannung wird gleichzeitig der elektrische Kontakt 19 für den Motor 1 ausgeschaltet.
Der Ausleger 7 bewegt sich auf der Säule 20.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Soll der Ausleger abwärts fahren, so wird der Handhebel 15 beispielsweise nach unten
geschwenkt. Damit wird gleichzeitig die Festspannung des Auslegers gelöst und der Antriebsmotor
ι eingeschaltet. Die Verschiebemutter 5 ist durch Anziehen der Bremse 8 mit
dem Ausleger 7 fest verbunden. Ist die gewünschte Einstellung des Auslegers erreicht,
so wird der Handhebel 15 wieder in seine gezeichnete Mittelstellung bewegt. Damit ist
die Festspannung des Auslegers bewirkt. Zugleich aber wird mit der Festspannung die
Verschiebemutter 5 durch Lösen der Bandbremse 8 freigegeben, so daß sie frei mit der
sich noch drehenden Hubspindel 4 umläuft. Im gleichen Augenblick mit der Festspannung
wird aber auch der Antriebsmotor 1 durch den'elektrischen Kontakt 19 abgeschaltet.
Auf diese Weise wird erreicht, daß eine Spannung zwischen den Gewindegängen von
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Spindel und Mutter durch die Einwirkung der nach der Festspannung wirksam werdenden
Schwungmassen nicht erzeugt wird. Die Massen der treibenden Teile der Verschiebevorrichtung
sind soweit wie möglich verringert worden, um diese Wirkung noch zu unterstützen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere für den Ausleger an Radialbohrmaschinen, bei der der auf die aus Spindel und Mutter bestehende Verschiebevorrichtung des Auslegers wirkende Verschiebeantrieb zur Beendigung der Verschiebebewegung zugleich mit der von Hand bewirkten Festklammerung des Auslegers abgeschaltet wird, nach Patent 656 337, dadurch gekennzeichnet, daß bei starr an- ao getriebener Hubspindel (4) und zum freien Umlauf freigebbarer, im Ausleger (7) auf Kugellagern (6) möglichst reibungsfrei, aber unverschieblich gelagerter Spindelmutter die Spindelmutter (5) durch eine Bremse (8) festgestellt und gelöst wird, die vom Feststellhebel (15) bedient wird.
- 2. Verschiebevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Getriebeleitung zwischen Feststellhebel (15) und Bremse (8) eine Feder (12) eingeschaltet ist.
- 3. Verschiebevorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmassen der treibenden Teile der Verschiebevorrichtung durch Verringerung ihrer Abmessungen im Abstand zu ihrer Drehachse möglichst klein sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER98921D DE669104C (de) | 1937-03-23 | 1937-03-23 | Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer den Ausleger an Radialbrmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER98921D DE669104C (de) | 1937-03-23 | 1937-03-23 | Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer den Ausleger an Radialbrmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE669104C true DE669104C (de) | 1938-12-16 |
Family
ID=7420072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER98921D Expired DE669104C (de) | 1937-03-23 | 1937-03-23 | Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer den Ausleger an Radialbrmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE669104C (de) |
-
1937
- 1937-03-23 DE DER98921D patent/DE669104C/de not_active Expired
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