DE669104C - Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer den Ausleger an Radialbrmaschinen - Google Patents

Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer den Ausleger an Radialbrmaschinen

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Publication number
DE669104C
DE669104C DER98921D DER0098921D DE669104C DE 669104 C DE669104 C DE 669104C DE R98921 D DER98921 D DE R98921D DE R0098921 D DER0098921 D DE R0098921D DE 669104 C DE669104 C DE 669104C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
displacement device
machine tools
spindle
displacement
Prior art date
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Expired
Application number
DER98921D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Freitag
Dr Hermann Schoening
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RABOMA MASCHF
Original Assignee
RABOMA MASCHF
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Filing date
Publication date
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Priority to DER98921D priority Critical patent/DE669104C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE669104C publication Critical patent/DE669104C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/26Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
    • B23Q1/30Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members controlled in conjunction with the feed mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
16. DEZEMBER 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 a GRUPPE
Dr. Hermann Schoening in Berlin-Frohnau und Walter Freitag in Berlin-Reinickendorf
sind als Erfinder benannt worden.
an Radialbohrmaschinen
Zusatz zum Patent 656
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1937 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 14. November 1936.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere für den Ausleger von Radialbohrmaschinen, bei der in bekannter Weise der auf die aus Spindel und Mutter bestehende Verschiebevorrichtung des Auslegers wirkende Verschiebeantrieb zur Beendigung der Verschiebebewegung zugleich mit der von Hand bewirkten Festklammerung des Auslegers abgeschaltet wird.
Die Erfindung ist eine weitere Ausbildung und Verbesserung des Gegenstandes des Patents 656 337. In diesem Patent sind Mittel vorgeschlagen, die das Herabfallen des Auslegers um den Betrag der Getriebeluft beim Lösen der Handfestspannung verhindern. Dies wird nach dem Hauptpatent dadurch erreicht, daß zugleich mit der Festklammerung die nach dem Festklemmen des Auslegers einsetzende, durch die Nachwirkung der Schwungmassen und durch das dadurch verursachte Auslaufen des angetriebenen Teiles der Verschiebevorrichtung entstehende Bewegung zwischen Spindel und Mutter der Verschiebevorrichtung dadurch verhindert wird, daß der vorher stillstehende Teil, Spin-
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del oder Mutter, zum.freien Umlauf mit dem treibenden Teil freigegeben wird. Als Ausführungsbeispiel ist in dem Patent 656 337 eine Vorrichtung beschrieben, bei der die Spindel während der Verschiebung feststeht und die Mutter von dem im Ausleger angeordneten Motor angetrieben wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausführungsform, bei der die Spindel von einem. Motor angetrieben wird und die Mutter während der Verschiebebewegung des Auslegers feststeht.
Zur Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe kommt es darauf an, die Einwirkung der vorhandenen Schwungmassen oder Teilschwungmassen auf die Verschiebevorrichtung möglichst weitgehend zu verringern, damit keine Spannung zwischen den Gewindegängen von Spindel und Mutter oder an anderen Stellen der Verschiebevorrichtung nach der Festklammerung des Auslegers erzeugt werden kann. Dies kann auch dadurch erreicht werden, daß die Massen der bewegten Teile der Verschiebevorrichtung sowie ihr Abstand zur Drehachse möglichst klein gehalten werden. Trotzdem es an sich bekannt ist, daß man Schwungmassen, insbesondere dann, wenn sie schnell stillgesetzt werden sollen, dadurch klein hält, daß man den Abstand der umlaufenden Teile verringert, ist auf diese Zusammenhänge bisher bei der Bemessung der Verschiebevorrichtung keine Rücksicht genommen worden. Dadurch ist es zwar nicht möglich, die Wirkung der Massen ganz auf Null herabzusetzen; es ist aber eine wesentliche Sicherheit vorhanden, um das Fallen des Auslegers auch in dem Falle zu verhüten, wenn aus irgendeinem Grunde der Freiumlauf des vorher stillstehenden Teiles der Verschiebevorrichtung mit dem treibenden Teil derselben nicht freigegeben wird. Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich, wenn man die Hubspindel starr antreibt und die zum freien Umlauf freigebbare, im Aus-♦5 leger auf Kugellagern möglichst reibungsfrei, aber unverschieblich gelagerte Spindelmutter durch eine im Ausleger angeordnete Bremse, die durch den Handfeststellhebel bedient wird, beim Lösen der Festklammerung des Auslegers feststellt bzw. zugleich mit der Festklammerung löst.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι einen Längsschnitt durch die Verschiebevorrichtung und
. Abb. 2 einen Querschnitt zu der Vorrichtung der Abb. 1.
• Der Antriebsmotor 1 treibt über sein Ritzel 2 das Zahnrad 3 an, das mit der Hubspindel 4 der Verschiebevorrichtung verbunden ist. Im Ausleger 7 ist die Verschiebemutter 5 durch Kugellager 6 leicht drehbar, aber unverschieblich gelagert, so daß bei Drehung der Hubspindel 4- der Ausleger 7 bei feststehender Verschiebemutter auf oder ab bewegt wird. Die Verschiebemutter 5 wird durch das Anziehen einer Bandbremse 8 mit dem Ausleger 7 fest verbunden. Wird die Bandbremse 8 dagegen gelöst, so kann die Verschiebemutter 5 sich frei drehen. Zu diesem Zweck ist die Bandbremse 8 an zwei Punkten 9 des Winkelhebels 10, der um den im Ausleger fest angeordneten Drehbolzen 11 schwenkbar ist, befestigt. Der Winkelhebel wird unter Zwischenschaltung einer Feder 12 von dem Gestänge 13 von der Festspannwelle 14 beim Schwenken des Handhebels 15 verstellt. In der gezeichneten Mittelstellung des Handhebels 15 ist die Bremse 8 gelöst und der Ausleger 7 festgestellt. Die Festspannung erfolgt durch die beiden Festspannwellen 14 und 14', die durch die Hebel 16 und 16' und durch die Stange 17 miteinander verbunden sind, so daß sie gleichzeitig bewegt werden. Die Stange 17 wird beim Festspannen und Lösen auf einem Kreisbogen parallel zu sich bewegt und betätigt über das Gestänge 13 die Bremse 8. Die Bewegung der Stange 17 wird durch die Rolle 18, die mit dem Gestänge 13 verbunden ist, auf den Winkelhebel 10 übertragen. Die Druckfeder 12 -sorgt dafür, daß die Rolle 18 bei gelöster Bremse gerade an der Stange 17 zur Anlage kommt; andererseits bewirkt sie eine weich einsetzende Bremsung und verhindert eine Überbeanspruchung der Bremsteile. Bei der Festspannung wird gleichzeitig der elektrische Kontakt 19 für den Motor 1 ausgeschaltet. Der Ausleger 7 bewegt sich auf der Säule 20.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Soll der Ausleger abwärts fahren, so wird der Handhebel 15 beispielsweise nach unten geschwenkt. Damit wird gleichzeitig die Festspannung des Auslegers gelöst und der Antriebsmotor ι eingeschaltet. Die Verschiebemutter 5 ist durch Anziehen der Bremse 8 mit dem Ausleger 7 fest verbunden. Ist die gewünschte Einstellung des Auslegers erreicht, so wird der Handhebel 15 wieder in seine gezeichnete Mittelstellung bewegt. Damit ist die Festspannung des Auslegers bewirkt. Zugleich aber wird mit der Festspannung die Verschiebemutter 5 durch Lösen der Bandbremse 8 freigegeben, so daß sie frei mit der sich noch drehenden Hubspindel 4 umläuft. Im gleichen Augenblick mit der Festspannung wird aber auch der Antriebsmotor 1 durch den'elektrischen Kontakt 19 abgeschaltet. Auf diese Weise wird erreicht, daß eine Spannung zwischen den Gewindegängen von
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Spindel und Mutter durch die Einwirkung der nach der Festspannung wirksam werdenden Schwungmassen nicht erzeugt wird. Die Massen der treibenden Teile der Verschiebevorrichtung sind soweit wie möglich verringert worden, um diese Wirkung noch zu unterstützen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere für den Ausleger an Radialbohrmaschinen, bei der der auf die aus Spindel und Mutter bestehende Verschiebevorrichtung des Auslegers wirkende Verschiebeantrieb zur Beendigung der Verschiebebewegung zugleich mit der von Hand bewirkten Festklammerung des Auslegers abgeschaltet wird, nach Patent 656 337, dadurch gekennzeichnet, daß bei starr an- ao getriebener Hubspindel (4) und zum freien Umlauf freigebbarer, im Ausleger (7) auf Kugellagern (6) möglichst reibungsfrei, aber unverschieblich gelagerter Spindelmutter die Spindelmutter (5) durch eine Bremse (8) festgestellt und gelöst wird, die vom Feststellhebel (15) bedient wird.
  2. 2. Verschiebevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Getriebeleitung zwischen Feststellhebel (15) und Bremse (8) eine Feder (12) eingeschaltet ist.
  3. 3. Verschiebevorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmassen der treibenden Teile der Verschiebevorrichtung durch Verringerung ihrer Abmessungen im Abstand zu ihrer Drehachse möglichst klein sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DER98921D 1937-03-23 1937-03-23 Verschiebevorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer den Ausleger an Radialbrmaschinen Expired DE669104C (de)

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