DE66867C - Kastenmagazin für Mehrlade - Gewehre - Google Patents

Kastenmagazin für Mehrlade - Gewehre

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Publication number
DE66867C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
box
rifles
load
feeder
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66867D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. SILBERMANN in Berlin O., Blumenstrafse 74
Publication of DE66867C publication Critical patent/DE66867C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
ALBERT SILBERMANN in BERLIN. Kastenmagazin für Mehrlade-Gewehre.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. December 1891 ab.
Die nachfolgend beschriebene und in der Zeichnung in Fig. 1 bis 4 erläuterte Neuerung besteh: darin, dafs der das Magazin aufnehmende Kasten mittelst Scharnier an dem gleichfalls um ein Scharnier drehbaren Patronenzubrin^er angehängt ist, wodurch die volle Aufnahmefähigkeit des Kastens für beispielsweise fünf Patronen gewahrt bleibt, ohne dafs bei gefülltem Magazin ein vermehrtes einseitiges Herausstellen des Magazinkastens bedingt ist, während andererseits je nach Patronenverbrauch der Magazinkasten mehr und mehr im Schaft verschwindet, bis schliefslich bei völligem Abschlufs und nach Herausziehen des Patronenhalters die untere Oeffhung, durch welche der Magazinkasten bei gefülltem Gewehr unten heraustritt, durch eine Klappe verschlossen und SD ein dichter Abschlufs hergestellt werden l.ann. Dabei ist der untere Theil des Magazins völlig glatt, so dafs der Soldat unbehincert vom Magazin das Gewehr auf der Schulter tragen kann.
Die Anordnung ist in Fig. 1 bis 4 in Seitenansicht:, Längsschnitt und Querschnitt dargestellt. α ist der gekrümmte Zubringer, welcher um das Scharnier α1 drehbar ist, und dessen zweiter Arm ti· durch Bolzen a3 mit Feder α4 beeinflufst wird. Der Zubringer α trägt im Knickpunkti: im Scharnier ah ein gabelförmig gebogen ;s federndes Blech, welches nach dem Schaft zu mit zwei in der Richtung der U-Schenkel laufenden Lappen bl versehen ist, die an ihrem oberen Ende zwei umgebogene kleine Nasen b2 tragen, welche federnd an den äufseren Seitentheilen s des Gewehrschlosses anruhen.
An diesen Seitentheilen hängt einerseits die Klappe k, welche durch Feder k1 stets auf Schlufs beeinflufst wird. Der Patronenhalter h wird in bekannter Weise von oben eingeschoben und durch seine hintere Nase η an dem Haken n1 des Gewehrschlosses festhalten.
Die Wirkungsweise dieses durch doppelte Scharnieraufhängung (bei a1 und a6) stets parallel dem Schlosse bewegten Magazinkastens b ist folgende:
Beim Einschieben des mit Patronen gefüllten Halters h drängt der nach unten gedrückte Zubringer α die Klappe k auf, die in geöffneter Stellung arretirt bleibt. Es tritt der Patronenhalter dabei zwischen die federnden Lappen b1 des U-förmigen Magazinkastens b, und bei gefülltem Patronenrahmen gelangt das Schlofs in die Stellung Fig. 1, bei welchem sich der Zubringer α mit seinem äufsersten Theil fast parallel dem Gewehrschlofs stellt und ebenfalls den Magazinkasten b in dieser Lage mittelst einer kleinen Feder f, welche, winkelförmig nach unten gebogen, sich auf den Boden ba des Magazinkastens b stützt, hält.
Wird eine Patrone aus dem Patronenhalter entfernt, so werden die übrigen von dem Zubringer nach oben in bekannter Weise bewegt. Damit geht gleichfalls das den Patronenhalter h umschliefsende Kastenmagazin b mit in die Höhe, so dafs der Soldat aus dem Stande des Magazin kasten s auf die Anzahl der
noch im Schlofs vorhandenen Patronen Urtheil schliefsen kann.
Fig. 2 und 3 zeigen die Stellung in Seitenansicht und Längsschnitt, bei welcher eine Patrone abgeschossen ist und Zubringer und Magazinkasten entsprechend in die Höhe gegangen sind.
Wird der Patronenhalter aus dem Schlofs entfernt, so wird das Magazin an der Unterseite durch drei Theile vollständig verschlossen, so dafs kein Staub oder Schmutz in dasselbe eintreten kann, nämlich durch den vom Scharnier al ausgehenden ersten Theil des Zubringers a, daran anschliefsend durch den Boden b3 des U-förmigen Magazinkastens b, welcher in dieser Stellung parallel der Unterkante des Gewehrschlosses steht, während der letzte Theil des Zubringers α schräg in die Höhe gerichtet ist, und in seinem letzten Theil durch die Klappe k.
Zu erwähnen ist noch die Anordnung der Feder a4 für den Zubringer, weil diese Anordnung der Spiralfeder eine äufserste Hochbewegung der Patronen durch den Zubringer bei geringstem Platzerfordernifs für den Federmechanismus erzielt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Kastenmagazin für Mehrlade-Gewehre, bei welchem ein U - förmiger Kasten gelenkig mit dem Patronenzubringer verbunden ist.
2. Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Kastenmagazins, bei welcher eine federnde Klappe behufs Abschlusses der Unterseite des Schlosses angeordnet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66867D Kastenmagazin für Mehrlade - Gewehre Expired - Lifetime DE66867C (de)

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