DE668541C - Drehzahl- und Geschwindigkeitsmesser fuer grossen Messbereich - Google Patents

Drehzahl- und Geschwindigkeitsmesser fuer grossen Messbereich

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DE668541C
DE668541C DEA79034D DEA0079034D DE668541C DE 668541 C DE668541 C DE 668541C DE A79034 D DEA79034 D DE A79034D DE A0079034 D DEA0079034 D DE A0079034D DE 668541 C DE668541 C DE 668541C
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tachometer
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springs
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DEA79034D
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JAMES JAQUET AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means
    • G01P3/16Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses
    • G01P3/18Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses transferred to the indicator by mechanical means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Drehzahl- und Geschwindigkeitsmesser für großen Meßbereich Die bisher bekannten Drehzahlmesser, die nach dem Fliehkraftprinzip arbeiten, weisen den Nachteil auf, daß ihr Meßbereich ziemlich beschränkt ist. Das Verhältnis des maximalen Anzeigewertes zum minimalen beträgt meistens vier bis fünf. Um den Meßbereich zu vergrößern, behilft man sich bei Handgeräten durch den Einbau von Umschaltgetrieben, die aber bei großen Geschwindigkeitsschwankungen oft störend empfunden werden. Bei ortsfesten Drehzahlmessern sind solche Umschaltvorrichtungen zur Unterteilung des Meßbereichs in mehrere Stufen meist unerwünscht. Geht man aber über .das obenerwähnte Verhältnis hinaus, etwa bis zum Wert io oder 15, dann wird die Skaleneinteilung besonders am Anfang und oft auch am Ende so eng, daß keine genaue Ablesung mehr möglich ist.
  • Die Unempfindlichkeit eines Drehzahlmessers, herrührend von der Reibung in den verschiedenen Lagern des Pendels und besonders den Zahnrädern im Zeigerwerk, ist über den ganzen Meßbereich ungefähr gleich groß. Am Anfang der Skala, d. h. bei den niederen Drehzahlen, macht sich die Unempfindlichkeit, selbst bei gleichmäßiger Skaleneinteilung, besonders aber bei der üblichen; am Anfang engen Teilung sehr störend bemerkbar. Wenn die Unempfindlichkeit, ausgedrückt in Winkelgraden des Zeigerausschlages, nicht in Skalenteilen, über den ganzen Bereich konstant ist, dann muß die Skalenteilung eine logarithmische Funktion der Drehzahl sein, wenn die durch die Unempfindlichkeit verursachte relative Ungenauigkeit konstant sein soll.
  • Aus den bekannten Gleichungen über federbelastete Fliehkraftpendel geht hervor, daß es nicht möglich ist, ein größeres Drehzahlverhältnis als vier zu erhalten bei einigermaßen befriedigender Teilung am Skalenanfang, solange nur eine einzige bzw. mehrere, aber stets in gleichem Spannungszustande befindliche Federn verwendet werden.
  • Es ist bekannt, das Drehpendel mit mehreren Federn quer zur Drehachse auszurüsten, derart, daß bei zunehmender Geschwindigkeit die verschiedenen Federn nacheinander angreifen.
  • Bekanntlich weist ein mit Querfeder versehenes Drehpendel folgende Eigenschaften auf: Bei zunehmender Geschwindigkeit verändert sich die relative Lage,des Drehpendels zunächst ganz wenig, d. h. der Zeigerausschlag ist klein, um dann ziemlich rasch einer stabilen Endlage zuzustreben, d. h. die Ausschläge werden plötzlich sehr groß. Ein solches Pendel mit Querfeder ist geeignet für einen Kraftmaschinenregler, bei dem es darauf ankommt, eine Geschwindigkeit in möglichst engen Grenzen zu halten, aber nicht für einen Drehzahlmesser, bei dem die zu messenden Geschwindigkeiten weit auseinanderliegen können.
  • Verwendet man mehrere bei zunehmender Geschwindigkeit nacheinander angreifende Federn, so wird sich die Skala aus mehreren Einzelfedern entsprechend den verschiedenen Federn zusammensetzen, wobei die Teilung zu Beginn jeweils eng. ist und sich plötzlich rasch erweitert. Man erhält also bei der b, kannten Einrichtung wohl einen großen NIe bereich, aber eine Skaleneinteilung, die u brauchbar ist.
  • Es ist ferner bekannt, einen Geschwindigkeitsmesser mit axial wirkender Feder zu versehen. Um einen der Geschwindigkeit möglichst proportionalen Muffenweg zu erzielen, wird hierbei die Verwendung einer konischen Feder empfohlen.
  • Um einen großen Meßbereich zu erhalten, müßte die Deformation der konischen Feder so weit getrieben werden, daß die weiten Windungen sich bereits berühren, so daß die Feder ein nichtlineares Deformationsgesetz befolgen würde. Abgesehen davon, daß eine so deformierte Feder keine genauen Meßergebnisse liefern kann, hat die axiale Windungsfeder den Nachteil eines ungleichen Verhaltens bei Links- und Rechtsdrehung der Antriebsachse.
  • Die Erfindung betrifft nun einen Geschwindigkeitsmesser für großen Meßbereich nach dem Fliehkraftprinzip mit weiter Skalenteilung am Anfang und engerer Teilung am Ende, bei welchem mehrere beim Ausschlag des Fliehpendels nacheinänder unter Spannung gesetzte Federn Verwendung finden. Sie besteht darin, daß verschieden starke Spiralfedern vorgesehen sind, deren schwächste bei zunehmender Drehzahl zuerst zur Wirkung kommt. Je nach der Größe des Meßbereichs und der gewünschten Skalenteilung werden die Federkonstanten der Spiralfedern und die Lagen, die den spannungslosen Zuständen der Spiralfedern entsprechen, entsprechend gewählt. Meistens wird bei den niederen Drehzahlen nur eine schwache Feder wirken, während die zweite, stärkere Fender ungespannt bleibt, bis nach einem gewissen Ausschlag des Pendels ein fester oder verstellbarer Anschlag
    auch die zweite Feder spannt, derart, daß bei
    ",' eren Drehzahlen die Summe der beiden
    . ".trkräfte den entsprechenden Fliehkräften
    'Gleichgewicht hält.
    t":@`t n Fig. i der Zeichnung ist die Charak-
    teristik eines Kreuzpendels mit zwei verschieden starken Federn dargestellt, und zwar die Geschwindigkeit in willkürlichen Einheiten als Ordinate und der Ausschlagwinkel a des Pendels als Abszisse. Die Kurve a entspricht der schwachen Feder, die Kurve b der starken und schwachen Feder zusammen. Der Winkel ai (in der Fig. i ist a1 zu 20° angenommen) entspricht dem spannungslosen Zustand der schwachen Feder, der Winkel 22 (in der Fig. i zu 5o° angenommen) entspricht der Pendelstellung, in der die starke Feder sich gegen den Anschlag legt, d. h. dem Beginn ihrer Wirkung. Je nach Wahl der beiden Federkonstanten (in Fig. i ist das Verhältnis der beiden Federkonstanten zu io angenommen) sowie der beiden Winkel a1 und x2, die dem spannungslosen Zustand der Federn entsprechen, kann die Charakteristik verschiedenen Forderungen angepaßt werden. Mit dieser Anordnung ist es leicht möglich, ein Verhältnis von maximaler zu minimaler Drehzahl bis 2o : i bei großer Meßgenauigkeit im Bereich der kleinen Drehzahlen zu erzielen.
  • Wird der Drehzahlmesser mit einem Verhältnis 12 : i je Stufe ausgeführt, so entspricht das einem Drehzahlintervall von zwei Stufen eines gewöhnlichen Drehzahlmessers mit Verhältnis 4 : i.. Um nun die gleiche Ablesegenauigkeit zu erzielen, kann man den Zeiger zwei Umdrehungen je Stufe ausführen lassen. Man erzielt somit noch eine höhere Genrauigkeit, da die überbrückung, die sonst zwischen zwei Stufen notwendig ist, wegfällt. Als Vergleich diene folgendes Beispiel:
    Drehzahlmesser mit Drehzahlverhältnis q. : i Drehzahlmesser mit Drehzahlverhältnis i?: r
    i. Stufe . . . . . . . . . . . . . . 25 bis Zoo U/min 1. Stufe . . . . . . . . . . . . . . 25 bis 30o U/min
    2. - . . . . . . . . . . . . . . 75 - 300 - 2. - . . . . . . . . . . . . . . 250 - 3000 -
    3. - .............. 250 - 1000 - 3. - .............. 2500 - 30000 -
    4. - ..... .... 75o - 3000 -
    5. - . . . .. . . . . . . . . . 2 500 - 10000 _
    -
    6. - - . . . . . . . . . . . . . . 7500 - 30000
    Die Überbrückungen 75 bis ioo U/Min. zwischen der i. und 2. Stufe und die zwei weiteren zwischen der 3. und 4. sowie der 5. und 6. Stufe fallen bei einem Drehzahlverhältnis von i2 : i weg, so daß die Teilung der Skala entsprechend erweitert werden kann. Die bauliche Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist in Fig. 2 und 3 der Zeichnung beispielsweise für die Verwendung eines Kreuzpendels dargestellt. Die Bauart läßt sich aber auch sinngemäß auf Fliehkraftregler anderer Art übertragen. Es ist auch möglich, Pendel mit mehr als zwei Federn mit verschieden großen Federkonstanten zu bauen.
  • Fig. 2 zeigt halb schematisch das hier verwendete Kreuzpendel in Draufsicht auf die schwache Feder i, die in den Verbindungslaschen 2 und 3 der trägen Massen 4 festgehalten ist.
  • Fig. 3 veranschaulicht halb schematisch. dasselbe Kreuzpendel um i8o° gedreht in Draufsicht auf die starke Feder 5 und in Verbindung mit dem schematisch angedeuteten Zeigerwerk Z. Das äußere Ende der Feder 5 ist durch den Bolzen 6 mit der Massenträgerlasche 7 verbunden. Das innere Ende der Feder 5 wird durch den Bolzen 8, der in einer Platte 9 befestigt ist, gehalten. Die Platte 9 ist frei drehbar um die Achse io und hat arrt Umfang einen Ausschnitt ii. Die Massenträgerlasche 12 trägt einen Anschlagstift 13, der sich in dem Plattenausschnitt i i bewegen kann. Bei kleinen Drehzahlen wirkt nur die schwache Feder i, bis der Pendelausschlag so groß ist, daß der Stift 13 an der Kante 14 des Ausschnittes i i anliegt. Steigert man die Drehzahl darüber hinaus, dann kommen beide Federn i und 5 zusammen zur Wirkung.
  • In Fig.4 ist eine Abänderung dargestellt, bei welcher der Stift 13 mit einem verstellbaren Anschlagteil versehen ist, derart, daß der Winkel, der dem spannungslosen. Zustand der starken Feder entspricht, verändert werden kann. Der Stift 13 trägt z. B. einen Exzenter 15, durch dessen Verdrehen der Winkel bis zum Anschlag an die Kante 14 beliebig einstellbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehzahl- und Geschwindigkeitsmesser für .großen Meßbereich nach dem Fliehkraftprinzip mit mehreren beim Ausschlag des Fliehpendels nacheinander unter Spannung gesetzten Federn, dadurch gekennzeichnet, daß verschieden starke Spiralfedern (i, 5) vorgesehen sind, deren schwächste bei zunehmender Drehzahl zuerst zur Wirkung gelangt.
DEA79034D 1936-04-07 1936-04-07 Drehzahl- und Geschwindigkeitsmesser fuer grossen Messbereich Expired DE668541C (de)

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DE668541C true DE668541C (de) 1938-12-05

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DE (1) DE668541C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011155B (de) * 1953-03-03 1957-06-27 Gen Electric Messgeraet, insbesondere Tachometer, mit zwei unmittelbar aneinander anschliessenden Messbereichen
DE1273840B (de) * 1958-05-06 1968-07-25 Krupp Gmbh Messsystem fuer die Registrierung von Schwingungen eines breiten Frequenzbereiches

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011155B (de) * 1953-03-03 1957-06-27 Gen Electric Messgeraet, insbesondere Tachometer, mit zwei unmittelbar aneinander anschliessenden Messbereichen
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