DE668373C - Rechenschlagwerk fuer Synchronuhren - Google Patents
Rechenschlagwerk fuer SynchronuhrenInfo
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- DE668373C DE668373C DEP71706D DEP0071706D DE668373C DE 668373 C DE668373 C DE 668373C DE P71706 D DEP71706 D DE P71706D DE P0071706 D DEP0071706 D DE P0071706D DE 668373 C DE668373 C DE 668373C
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C21/00—Producing acoustic time signals by electrical means
- G04C21/04—Indicating the time of the day
- G04C21/06—Indicating the time of the day by striking mechanism
- G04C21/08—Indicating the time of the day by striking mechanism with snail
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Description
- Rechenschlagwerk für Synchronuhren Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf solche Rechenschlagwerke für Synchronuhren, bei denen das Schlagwerk vom Motor aus angetrieben wird und bei denen zu den Schlagzeiten einem relative Verschiebung zwischen Hebestern- und Schlaghammerwelle zwecks Kupplung eintritt. Gegenüber derartigen bekannten Rechenschlagwerken zeichnet sich die Erfindung in vorteilhafter Weise durch eine Vereinfachung des erforderlichen Hebelwerks aus.
- Das Rechenschlagwerk nach der Erfindung ist durch einen an der Platine drehbar gelagerten doppelarmigen Hebel gekennzeichnet, dessen eines Ende mit dem Rechen und dessen anderes Ende mit der den Hebestern tragenden, axial verschiebbaren Welle derart zusammenarbeitet, daß der Rechen in seiner höchsten Stellung an dem obenerwähnten doppelarmigen Hebel anschlägt und dadurch die Hebesternwelle in die ausgeschaltete Lage schiebt, in welcher Lage sie auch nach wieder erfolgtem Abfallen des Rechens verbleibt, bis ein Ansatz des die Rechensperrfalle und den Schöpfer ausschwenkenden, zu den Schlagzeiten abfallenden Auslösehebels die Hebesternwelle freigibt, worauf das Schlagen beginnt.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführun#gsform des Erfindungsgedankens bei einem Halbstundenschlagwerk.
- Abb. i zeigt die Vorderansicht des Werkes in der Bereitschaftsstellung für den Vollschlag, d. i. bei auf die Stundenstaffel soeben abgefallenem Rechen, und kurz vor dem Ab- fallen des Auslösehebels vom Auslösestern.
- Abb. 2 ist eine entsprechende Seitenansicht. Der elektrische MotOr:27 treibt in üblicher Weise die Minutenwelle 3 und über diese die Stundenwelle:28 mit der darauf befestigten Stundenstaffel 13 an. Mit io ist der bei ioa angelenkte Rechen bezeichnet, der in an sich bekannter Weise zur Regelung der Schlagzahl mit der Stundenstaffel zusammenwirkt und beim Eintritt der vollen Stunde mittels eines nach vorn abgebogenen Ansatzlappens ii auf die betreffende Stufe der Stundenstaffel zum Abfall kommt. Die Rechensperrfalle ist als doppelarmiger, an einer Achse811 angelenkter Hebel ausgebildet, der durch das Übergewicht seines unteren Armes 8b mit dem abgebogenen Ende 8c des anderen Armes 8d zur sperrenden Anlage an die Zahnung des Rechens gebracht wird. Der in bekannter Weise zum Heben des abgefallenen Rechens dienende Schöpfer 9 ist als schwingender Bügel ausgebildet, der mit seinen freien Enden an dem Zapfen ga eines der einen Hamnierschlagachse 24 sitzenden Auslegearms 26 angelenkt ist und mit seiner herabhängenden Krümmung gb durch eine kleine, auf der Drehachse ga angebrachte Feder 25 gegen die Zahnung des Rechens angedrückt wird. Auf einer durch die Vorderplatine i vorstehenden Gehwerkswelle 21 ist der Hebestern 22, für die Hubfinger 23a, 24a der -bei#den Hammerachsen 2,3, :24 fest, aber mit seiner Welle axial in beiden Platinen 1, 2 verschieblich angeordnet. Gewöhnlich, zwischen den halben,'
platine mit dem oberen Ende bei iga befestigt ist und mit einem Loch in ihrem unteren, nach vorn federnden Ende die Welle 2 1 umfaßt. Vor ihr ist auf dieser Welle ein Bund 2o befestigt. Ferner ist in an sich bekannter Weise auf der Minutenwelle ein zweizackiger Auslösestern 4 befestigt, der mit einem bei 5 an der Vorderplatine gelagerten.Auslösehebel 6 zusammenwirkt. Dieser Hebel setzt sich durch freies Gewicht mittels eines an ihm angebrachten Ansatzlappens 6b auf den Umfang des Auslösesterns 4 auf und ist so lang bemessen, daß er bei seinem zwischen den Schlagzeiten nacheinander durch die beiden Zacken erfolgen-den Anheben mit seinem freien, bogenförmigen Ende 7 gegen das abgebogene Ende 8c der Sperrfalle und die Abkrümmung gb des Schöpfers 9 zum Anschlag kommt, diese Teile also von der Zahnung des Rechens abdrängt und den Rechen niederfallen läßt. Der Abfall des Rechens wird dabei entweder bei Eintritt der vollen Stunde dadurch begrenzt, daß der vordere Ansatzlappen ii des Rechens sich auf die entsprechende Stufe der Stundenstaffel aufsetzt oder daß bei Eintritt der halben Stunde ein zweiter, nach hinten abgebogener Ansatzlappen i-q des Rechens sich auf den Umfang einer auf der Mintitenwelle befestigten spiralförmigen Kurve 14 aufsetzt. Letzterenfalls ist der Abfall des Rechens entsprechend der gewünschten geringeren Schlagzahl des Halbstundenschlags geringer. Der Auslösehebel 6 trägt noch einen von ihm nach oben vorstehenden und nach vorn abgekrümmten Daumen611, der sich beim Anheben des Hebels vor den Bund2o (Ansatzrin.g) der Gehwerkswelle 21 schiebt und in der weiter unten zu beschreibenden Weise vor dem Halbstunden- oder Stundenschlag die vorzeitige Axialverschiebung des Hebesterns 22 nach vorn verhindert. Schließlich ist auf einer auf der Vorderplatine gelagerten Drehachse 18 noch ein kleiner doppelarmiger Hebel angeordnet, dessen einer Arm 16 bei Erreichung der Höchststellung des Rechens durch dessen oberen Rand beaufschlagt wird und dadurch den anderen Hebelarm 5 gegen den-Wellenbund.2o drückt.U - und vollen Stunden, liegt er hinter den Häb- fingern. Seine Verschiebung in den e i311 rZ., ", e - der Hubfinger wird durch eine Blatt ed -9. bewirkt, die an der Vorderseite der Vord#IN, - Die Einrichtung arbeitet wie folgt, wobei zunächst die Herbeiführung des Stundenschlags beschrieben werden soll.
- Nach Ablauf des Halbstundenschlags hebt der eine der Zacken des Auslösesterns 4 den Auslösehebel 6 allmählich an, drängt die Rechensperrfalle8c und den Schöpfergb VOM Rechen io ab und läßt diesen mit seinem vorid,q,ren Ansatzlappen ii auf die zugehörige StPfe der Stundenstaffel 13 niederfallen. Gl'#ichzeitig schiebt sich der Ansatzdaumen 6a des Auslösehebels 6 vor den Bund 2-o der den 1-I.ebestern 2?- tragenden Gehwerkswelle :21. Unabhängig davon befindet sich die Gehwerks- bzw. Hebesternwelle2i, solange der Rechen noch nicht zum Abfallen gekommen ist, am Vorschub dadurch gehemmt, daß der Rechen in seiner obersten Stellung über den Doppelhebel 16, 15 auf den Bund 2o der Welle 21 drückt. Durch den Abfall des Rechens ist diese Hemmung freigegeben worden (gezeichnete Stellung). Es besteht nun aber noch die Hemmung durch den vor den Bund geschobenen Ansatzdaumen 6a des Hebels 6, so lange nämlich, bis der Zacken des Zackenrädchens 4, der den Hebel zum Anheben gebracht hat, unter dem Ansatzlappen 6b des Hebels eben hindurchgelaufen ist. Nun fällt der Hebel auf den hinter dem Zacken liegenden niedrigen Teil des Zackenrädchens und gibt den Bund bzw. die Wirkung der Blattfeder ig frei, die jetzt den Hebestern22 in den Bereich der Hubfinger 23a, 24.q der beiden Schlaghammerachsen 23, 24 vorschiebt, so daß nun der Stundenschlag erfolgt. Dabei wird durch die schwingende Bewegung des von der einen Hammerachse 24 angetriebenen Schöpfers 9 der vorher abgefallene Rechen unter jeweiliger Z-wischenhemmung durch die Sperrfalle 8c Zahn für Zahn wieder gehoben, bis er schließlich in seiner obersten Stellung an dem Arm 16 des Doppelhebels 16, 15 zum Anschlag kommt, über den zweiten Arm 15 dieses Hebels den Bund:2o der Hebesternwelle 2 1 zurückdrückt, den Hebestern 22 also wieder aus dem Bereich der Hammerhubfinger herausbringt und den Stundenschlag beendet.
- Beim Halbstundenschlag ist der Vorgang ganz entsprechend, mit dem einzigen Unterschied, daß nun der andere Zacken des Zackenrädchens 4 zur Wirkung kommt und der Rechen weniger stark, nämlich nur bis auf den Umfang der'Spiralkurve 14 abfällt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Rechenschlagwerk für Synchronuhren, bei dem das Schlagwerk vom Motor aus angetrieben wird und bei dem zu den Schlagzeiten eine relative Verschiebung zwischen Hebestern- und Schlaghammerwelle zwecks Kupplung eintritt, gekennzeichnet durch -einen an der Platine (i) drehbar gelagerten doppelarmigen Hebel (16), dessen eines Ende mit dem Rechen (io) und dessen anderes Ende mit der den Hebestern (:22) tragenden, axial verschiebbaren Welle (:21) derart zusammenarbeitet, daß der Rechen (io) in seiner höchsten Stellung am Hebel (16) anschlägt und dadurch die Hebesternwelle (21) in die ausgeschaltete Lage schiebt, in welcher Lage sie auch nach wieder erfolgtem Abfallen des Rechens verbleibt, bis ein Ansatz (6a) des die Rechensperr--falle (8) und den Schöpfer (9) ausschwenkenden, zu den Schlagzeiten abfallenden Auslösehebels (6) die Welle (21) freigibt, worauf das Schlagen beginnt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP71706D DE668373C (de) | 1935-08-24 | 1935-08-24 | Rechenschlagwerk fuer Synchronuhren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP71706D DE668373C (de) | 1935-08-24 | 1935-08-24 | Rechenschlagwerk fuer Synchronuhren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE668373C true DE668373C (de) | 1938-12-01 |
Family
ID=7391917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP71706D Expired DE668373C (de) | 1935-08-24 | 1935-08-24 | Rechenschlagwerk fuer Synchronuhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE668373C (de) |
-
1935
- 1935-08-24 DE DEP71706D patent/DE668373C/de not_active Expired
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