DE668168C - Fahr- und aufrichtbares Schaumgiessrohr - Google Patents

Fahr- und aufrichtbares Schaumgiessrohr

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DE668168C
DE668168C DET49284D DET0049284D DE668168C DE 668168 C DE668168 C DE 668168C DE T49284 D DET49284 D DE T49284D DE T0049284 D DET0049284 D DE T0049284D DE 668168 C DE668168 C DE 668168C
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DE
Germany
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pipe
foam
pouring pipe
erectable
mobile
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Expired
Application number
DET49284D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Tappe
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C5/00Making of fire-extinguishing materials immediately before use
    • A62C5/002Apparatus for mixing extinguishants with water

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Fahr und aufrichtbares Schaumgießrohr Gegenstand der Erfindung ist .eine weitere Ausbildung des fahr- und aufrichtbaren, mittels einer Drehscheibe drehbaren, fernrohrartig ausziehbaren Schaumgießrohres nach Patent 647 983. Dadurch, daß bei diesem Schaumgießrohr die ausziehbaren Rohrteile von einem dreieckförmigen Tragwerk getragen werden, das aus dem ersten Rohrteil, einem an dessen unterem Ende starr befestigten Stützrahmen und einem den Stützrahmen mit dem freien Ende des ersten Rohrbeiles verbindenden starren Gestänge besteht, wird eine sehr standfeste, in jeder Lage verwendbare und trotzdem leicht zu bedienende Löschvorrichtung geschaffen. Diese Vorrichtung erfüllt zwar in technischer Beziehung hinsichtlich des angestrebten Zweckes alle an sie-gestellten Erwartungen, doch läßt sie sich noch vervollkommnen und wirkungsvoller ausgestalten, wenn, wie gemäß der Erfindung vorgeschlagen wird, der vorderste Rohrteil in mehrere gleichlaufend zueinander angeordnete, mit je einem eigenen Zuführungsschlauch versehene Einzelrohre aufgeteilt ist, die entweder mit einem gemeinsamen Mundstück oder mit je einem Einzelmundstück versehen sind. Auf diese Weise läßt sich das Gießrohr zur gleichzeitigen Förderung verschiedener Schaumarten verwenden. So kann z. B. durch den einen Rohrteil Luftschaum, durch den anderen Rohrteil chemischer Schaum auf die Brandstelle ;geleitet werden, oder es kann chemischer Schaum oder Luftschaum zusammen mit Kohlensäure oder anderen feuererstickenden Gasen verwendet werden. Dies ist mitunter vorteilhaft, da die verschiedenen Schaumarten bzw. die verschiedenen feuererstickenden Gase verschiedene spezifische Gewichte haben und dementsprechend ihre Wirkung auf den Brandherd auch in gewisser Hinsicht unterschiedlich ist. Während beispielsweise chemk scher Schaumentsprechend seinem verhältnismäßig hohen spezifischen Gewicht aus dem Mundstück des Rohrteiles ziemlich senkrecht,' niederfällt und somit leicht auf eine be=;; stimmte Stelle, vor allem den eigentlichM' Brandherd, zur Einwirkung gebracht werde',. kann, verteilt sich der Luftschaum nach dem°.' Verlassen des Mundstückes infolge seines leichteren spezifischen Gewichtes auf eine größere Fläche, so daß auf eine größere Brandfläche auch an ihren Rändern eingewirkt werden kann; entsprechend verschiedenartig verhalten sich auch Kohlensäure und andere feuererstickende Gase mit verschiedenem spezifischen Gewicht. Auch können in an sich bekannter Weise verschiede Stoffe, die bei ihrer Vereinigung ein Löschm üel!, z. B. Schaum, ergeben, getrennt voneinander bis zu einem gemeinsamen Mundstück geführt-werden.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform ergibt sich, wenn die Einzelrohre des vordersten Rohrteiles verschiedene Länge haben, so daß ihre Mundstücke Abstand voneinander haben und leicht eine größere Brandfläche .überdecken können.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt das gesamte Gerät betriebsfertig mit eingezogenen Rohrteilen in der Seitenansicht.
  • Abb.2 und 3 sind Querschnitte durch die Rohrteile verschiedener Ausbildungsformen, und Abb. q. zeigt in schaubildlicher Darstellung den vordersten Rohrteil mit mehreren verschieden langen Mundstücken.
  • Das aus mehreren fernrohrartig zusammengesetzten Rohrteilen 6, 6', 6" bestehende Schaumgießrohr ist .auf der auf dem Fahrgestell 2, q. angeordneten Drehscheibe i aufrichtbar gelagert. Die Drehung der Drehscheibe i erfolgt mittels einer auf eilen Zapfen 27 eines Schneckenrades aufsetzbaren Kurbel. Auf der dem Gießrohr gegenüberliegenden Seite trägt die Drehscheibe einen kastenähnlichen Aufbau 33, der als Gegengewicht für das eigentliche Schaumgießrohr dient und zweckmäßig aus Rahmenstreben gebildet wird, in .die mit Sand oder Wasser gefüllte Behältereingesetzt sind. Das Gießrohr selbst enthält an seinem hinteren Teil ein dredueckförmiges Tragwerk, das aus dem ersten Rohrteil 6, dem an seinem unteren Ende befestigten Stützrahmen 5 und einem das freie Ende des ersten Rohrteiles 6 mit dem Stützrahmen 5 verbindenden starren Gestänge 5' besteht. Von den oberen Enden der senkrechten Pfosten des Stützrahmens 5 erstrecken sich zwei Verspannungsseile i o zum vorderen Ende des mittleren Rohrteiles 6', wo sie über eine dort vorgesehene Rolle in das Innere des Rohres geführt sind. Alle fernrohrartig ausziehbaren Rohrteile sind durcheinander durch Zugseile xevet;bunden, die es ermöglichen, die Rohre auswieder einzuziehen. Als Aufrichtemittel @T e4en zwei Schraubenspindeln 8, deren Mutt tü 18 in am oberen Ende des Stützrahmens 5 angebrachten Schwenklagern herausnehmbar gelagert sind. Die hinteren Enden der Schraubenspindeln 8 sind an dem als Gegengewicht dienenden Aufbau schwenkbar angebracht, so daß sie entsprechend der Verschwenkung .des Trag,verkes beim Aufrichten der Rohre um den erforderlichen Winkelbetrag nachgeben können. Der Spindeltrieb wird durch auf Zapfen 23 aufsetkbare Kurbeln betätigt. Der erste Rohrteil 6 hat an seinem hinteren Ende einen gabelförmig ausgebildeten Lagerfuß 22, der mittels Bolzen an den senkrechten Pfosten des Stützrahmens 5 lösbar befestigt ist. Der Stützrahmen 5 selbst besitzt seitliche Lagerzapfen i i, die in auf der Drehscheibe. i zu beiden Seiten angeordneten Lagern derart eingreifen, daß das Tragwerk mit den Rohrteilen in diesen Lagern schwenkbar und somit aufrichtbar ist.
  • Der vorderste ausziehbare Rohrteil 6" besteht nun gemäß der Erfindung aus mchreren ,gleichlaufend und bündelförmig zueinander angeordneten-Einzelrohren, . die jeweils mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten eigenen Zuführungsschlauch versehen sind. Gemäß Abb. i besteht der vorderste Rohrteil 6" aus den beiden übereinander an-,geordneten und durch .einen Steg miteinander verbundenen Rohren 7 und 7'. Es können aber auch gemäß der Querschnittsdarstellung nach Abb.3 je zwei übereinanderliegende Rohre 7 und 7' paarweise nebeneinander angeordnet sein, so daß der vorderste Rohrteil aus vier Einzelrohren besteht. Bei .der Ausbildung nach Abb. 2 haben die Rohrteile 6 und 6' zweckmäßig die dargestellte ellipsenähnliche Querschnittsform. In den Zwischenräumen, zwischen den Rohrteilen laufen die Zugseile 13.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 weist das Gießrohr vier ausziehbare Rohrteile 6, 6', 6" und 6"' auf, wobei die Rohrteile 6, 6' und 6"' aus Formstäben ;gebildet sind, die sich gegenseitig in der dargestellten Weise führen. Der vorderste Rohrteil6" besteht dagegen aus den vier gleichlaufend zueinander angeordneten Einzelrohren 7, 7'.
  • Da. an jedes der Einzelrohre des vordersten Rohrteiles 6" ein eigener Zuführungsschlauch angeschlossen ist, der durch das Innere der übrigen Rohrteile geführt ist, können somit durch das Gießrohr verschiedenartige Löschmittel gleichzeitig oder- nacheinander hindurchgeschickt werden, beispielsweise also chemischer Schaum zusammen mit Luftschaum, weiterhin Kohlensäure und sonstige erstickende Gase.
  • Mit ihrem vorderen Ende münden die: Einzelrohre 7, 7' entweder in ein. glemeim-' sames Mundstück, oder jedes Einzelrohr ist mit einem Einzelmundstück versehen:. Diese Einzelmundstücke und die zugehörigen Einzelrohre können unter sich verschiedene Länge haben, wie es in Abb. 4. veranschaulicht ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht der vorderste Rohrteil 6"entsprechend der Querschnittsdarstellung nach Abb. 3 aus vier Einzelrohren. Mittels einer Verflanschung 9 sind an diese Einzelrohre je ein Mundstück 12, 13, 1q., 15 angeschlossen. Diese Mundstücke haben untereinander verschiedene Länge, reichen also verschieden weit über den Brandherd hinaus. Zweckmäßig liegen hierbei auch die GieBffnungen der Mundstücke in verschiedenen Ebenen, so daß die verschiedenen Löschmittel entsprechend der Richtung der Mundstücke verschieden weit geführt werden. Auf diese Weise können z. B. von den kürzeren Mundstücken 12, 13 Löschschaum oder erstickende Gase annähernd senkrecht zur Rohrachse herausgeschleudert werden, .während aus den weiter reichenden Mundstükken 14, 15 die Löschmittel im Winkel austreten.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜcI3R: i. Fahr- und aufrichtbares Schaumgießrohr nach Patent 64.7 983, dadurch gekennzeichnet, daß der vorderste Rohrteil in mehrere gleichlaufend zueinander angeordnete, mit j e einem .eigenen Zuführungsschlauch versehene Einzelrohre aufgeteilt .ist, die entweder mit einem gemecnsamen Mundstück oder mit je einem Einzehnundstück versehen sind.
  2. 2. Schaumgießrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelrohre des vordersten Rohrteiles verschiedene Länge haben.
DET49284D 1937-05-19 1937-05-19 Fahr- und aufrichtbares Schaumgiessrohr Expired DE668168C (de)

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DE668168C true DE668168C (de) 1938-11-28

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