DE668151C - Hohlkegelantennenisolator - Google Patents

Hohlkegelantennenisolator

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DE668151C
DE668151C DEP71667D DEP0071667D DE668151C DE 668151 C DE668151 C DE 668151C DE P71667 D DEP71667 D DE P71667D DE P0071667 D DEP0071667 D DE P0071667D DE 668151 C DE668151 C DE 668151C
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antenna isolator
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators
    • H01B17/12Special features of strain insulators

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Description

  • Hohlkegelantennenisolator Es ist bekannt, zur Befestigung von Antennenseilen u. dgl. an Häusern, Bäumen, Masten usw. Isolatoren zu benutzen, in welche einerseits das Antennenseil, andererseits ein Befestigungsseil eingehängt wird. Derartige Isolatoren haben vor allem die Aufgabe, eine gute Isolation auch dann zu gewährleisten, wenn sie unmittelbar vorn Regen getroffen werden und müssen dabei verhindern, daß irgendwelche Kriechwege auch bei größeren Feuchtigkeitsmengen sich bilden.
  • Es ist bekannt, zu diesem Zweck die Isolatoren glockenförmig bzw. haubenförmig auszubilden und sie beiderseits mit Befestigungsösen aus Metall zu versehen. Die bekannten Einrichtungen dieser Art besaßen aber alle den Nachteil, daß doch noch eine verhältnismäßig große Gefahr zur Ausbildung von Kriechwegen bestand. Ein Vorschlag geht dahin, einen außen zylinderartig gestalteten, an beiden Enden mit einem nach innen gerichteten Konus versehenen Isolator in der Mitte zu durchbohren und von beiden Seiten mittels Schraubgewinde einen Befestigungshaken .einzusetzen, wobei die offenen Hohlkegel noch durch vorgesetzte Kappen abgeschlossen waren. Abgesehen von der mechanisch sehr ungünstigen Befestigungsart der Metallhaken, die bei stärkerem Zug herausgerissen werden, hat diese Anordnung den grundlegenden Nachteil, daß die Feuchtigkeit, deren Zutritt doch nie ganz verhindert werden kann, entlang den Gewindegängen bis ins Innere dringt und dort einen dauernden Kriechweg zwischen den beiden benachbarten Enden der unter gegenseitiger Spannung stehenden Haken bildet.
  • Ein anderer Vorschlag, welcher eine Befestigung der Aufhängeösen mittels Bolzen vorsieht, welche durch die Isolationsmasse hindurchgesteckt werden, bedarf dazu ebenfalls Durchbohrungen, welche miteinander über kurze Kriechflächen in Verbindung stehen, so daß auch hier die Gefahr der Kriechströme ,nicht vermieden ist. Auch ist bei diesen Isolatoren die Form der abschirmenden vorgezogenen Kegelflächen so gewählt, daß diese Isolatoren nur in fast senkrechter Anordnung benutzt werden können. Würde man bei ihnen die Kegel länger machen, so würde bei der Benutzung für. Antennenseile eine Berührung des Seiles selbst mit den Kegelflächen unvermeidlich sein. Außerdem bedürfen diese Isolatoren der Zusammensetzung ,aus einer großen Anzahl von einzelnen Teilen. Demgegenüber zeichnet sich die Erfindung durch eine einfache,erheblich zweckentsprechendere Bauart unter Verwendtuig von nur wenigen Einzelteilen aus, Erfindungsgemäß wird der Hohlkegelantem1,enisolator dadurch gebildet, daß der Hohlkegel an seinem geschlossenen Ende mit Isoliermasse ausgefüllt ist, in der der über den Hohlkegel hinausragende Antennenlitzenhalter isoliert eingebettet und mit Hilfeeiner aufgeschraubten Scheibe fest verankert ist, während die Befestigungsklammer in Ausn.ehmungen des Hohlkegels eingreift und so den die Scheibe :enthaltenden Teil des H,ohikegels umgreift.
  • Die Erfindung wird an Hand der Abbildungen noch näher erläutert. Die Abb. z zeigt den neuen Antennenisolator, in seiner einfachsten Form, Abb. 2 denselben Isolator mit einer Nässe j Schutzeinrichtung, Abb.3 eine Schnittdarstellung und Abb. 4 ebenfalls einen Schnitt in etwas abgeänderter Form. Die Abb.5 zeigt einige Anwendungsbeispiele des neuen Isolators.
  • In den Abbildungen ist a der Isolierkörper, der nach der einen Seite in einen trichterartigen Hohlkörper b ausläuft, während das andere massiv ausgebildete Ende kopfartig verdickt ist. c ist der hakenartig auslaufende Antennenlitzenhalter, d das in die Isoliermasse hineinragende und mit Gewinde versehene Ende dieses Antennenlitzenhalters, e eine auf das Gewindeende d aufgeschraubte Mutter, f das kopfartige Ende des Isolierkörpers a, g .ein gegebenenfalls zusätzlich anzubringender Schutzdeckel, welcher das Eindringen von Nässe in den Hohlkegelräum b verhindern soll. Dieser Deckel kann 'mit Nässeabl.auflöchern la versehen sein. Der Dekkel g ist mit einer Befestigungsplombe i an dem Antennenhaken c angebracht. über das kopfartige Ende/ des Isolationskörpers greift ein Befestigungshaken h, der zweckmäßig zu einer vollständigen Öse zum Einhängen des Mastbefestigungsseiles zusammengebogen ist.
  • Ferner zeigt die Abb. 4, daß man den Isolationskörper ;auch zusammensetzen kann ,aus einem verhältnismäßig dünnen Gehäuse, welches um die kopfartige Isolationsmasse f herumgepreßt sein kann, während in der Abb.3 alles .aus einer -einheitlichen Masse hergesteIlt ist.
  • Abb. 5 zeigt die zweckmäßige Anwenw'u des Isolators. Als Beispiel sind zwei ',ennenseile dargestellt, von denen das eine iin wesentlichen horizontal; das andere mit größerer Steigung aufgehängt ist. Im ersteren Fall werden die Isolationsglocken bzw. -trichter b beiderseits nach dem Antennenseil zu gerichtet, während im andern Fall der untere Isolator umgedreht ist. Zweckmäßig wird immer so verfahren, daß der trichterartige Teil tiefer liegt als der Kopfteil. Bei größerer Neigung des Antennenseils kann auch auf die Nässeschutzdeckel g verzichtet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hohlkegelantennenisolator, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkegel an seinem geschlossenen Ende mit Isoliermasse (f) ausgefüllt ist, in der der über den Hohlkegel hinausragende Antennenlitzenhälter isoliert eingebettet und mit Hilfe einer aufgeschraubten Scheibe (e) fest verankert ist, während die Befestigungsklammer (k) in Ausnehmüngen des Hohlkegels eingreift und so den die Scheibe (,e) enthaltenden Teil des Hohlkegels umgreift.
  2. 2. Hohlkegelantennenisolator nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung des Hohlkegels durch einen Schutzdeckel (g) verdeckt ist, der an dem Antennenlitzenhalter so befestigt ist, daß er die Hohlkegelwand nicht berührt.
DEP71667D 1935-08-13 1935-08-13 Hohlkegelantennenisolator Expired DE668151C (de)

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