DE668073C - Verfahren zur Herstellung eines zimtartigen Gewuerzpulvers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines zimtartigen Gewuerzpulvers

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DE668073C
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Germany
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cinnamon
cinnamaldehyde
eugenol
mixture
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DEP74860D
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English (en)
Inventor
Erich Pohl
Dr Hans Schmalfuss
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ERICH POHL
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ERICH POHL
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L27/00Spices; Flavouring agents or condiments; Artificial sweetening agents; Table salts; Dietetic salt substitutes; Preparation or treatment thereof
    • A23L27/10Natural spices, flavouring agents or condiments; Extracts thereof

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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Seasonings (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines zimtartigen Gewürzpulvers Es ist bekannt, daß der mengemnäßig vorherrschende Riechstoff der Zimtdroge Zimtaldehyd ist, und man hat deshalb bereits künstliches Zimtöl, d. h. ein Öl, das außer Zimtaldehyd auch die im natürlichen Zimt vorkommenden anderen Riechstoffe enthält, als Zusatz für Backwaren, Speisen usw. verwendet. Dieses Zimtöl ist aber sehr teuer und, wie -sich gezeigt hat, auch unzulänglich.
  • Es wurde nun gefunden, daß ein Gewürzpulver mit sehr feinem Zimtduft erhalten werden kann, wenn man Zimtaldehyd mit Eugenol vermischt und das Gemisch Trägerstoffen zusetzt. Gemische von reinem Eugenol mit reinem Zimtaldehyd, wenn sie im Verhältnis von etwa i : io bis etwa i : 25 vorliegen, geben, in Mengen von i bis 4.°% einem geeigneten Trägerstoff zugesetzt, ein Gewürzpulver, das den besten natürlichen Zimtgewürzen nicht nachsteht. Es ist hierbei notwendig, das Gemisch von Eugenol und Zimtaldehyd dem Trägerstoff sehr fein und gleichmäßig einzuverleiben. Als Trägerstoffe kommen vorzugsweise holzfaserhaltige Rohstoffe, z. B. gemahlene Rinde, gemahlene Hölzer, gemahlene Nußschalen u. dgl., in Frage. Auch kann man als Träger Mehle, aber auch Zucker verwenden. Eugenol und Zimtaldehyd werden den Trägerstoffen in Mengen von i bis zugesetzt und dann das Gemisch längere Zeit, möglichst mehrere Stunden, unter ständigem Zerkleinern immer wieder gemischt. Das kann z. B. in einer Kugelmühle geschehen. Es hat sich gezeigt, daß durch diese Behandlung offenbar eine kolloid-chemische oder physikalische Verbindung stattfindet und daß längere Zeit behandelte Pulver den höchsten Wirkungsgrad aufweisen.
  • Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird beispielsweise ein Gemisch von Eugenol und Zimtaldehyd, etwa im Verhältnis von i : i i, in etwa 9 bis 2o Teilen Alkohol gelöst, die Lösung über dem Trägerstoff, beispielsweise gemahlenen Nußschalen, verstäubt und dann das Pulver innig gemischt und schließlich der Alkohol entfernt.
  • Bei Verwendung von Zucker als Trägerstoff hat sich der Zusatz von etwa 2 °1o eines Gemisches aus Eugenol und Zimtaldehyd als besonders zweckmäßig erwiesen. In dieser Form kann das Pulver mit besonderem Vorteil zur Herstellung von Speisen, Backwaren, Zuckerwaren, Apothekerwaren, Weinen ü. dgl. verwendet werden, da es farblos und der Träger löslich ist.
  • Es wurde festgestellt, daß der Eugenolzusatz offenbar auch die Bildung von Oxydations- oder Zersetzungsprodukten des Zimtaldehyds verhütet. Die unter Zusatz von Eugenol nach der vorliegenden Erfindung hergestellten Drogen weisen eine erheblich längere Haltbarkeit auf als die bisher bekannten Zimtgewürze oder nur mit reinem Zimtaldehyd behandelte Trägerstoffe.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCÜE: i. Verfahren zur Herstellung eines zimtartigen Gewürzpulvers, dadurch gekennzeichnet, daß etwa io bis 2S Teile Zimtaldehyd mit i Teil Eugenol vermischt. werden, wonach dieses Gemisch in einer Menge von etwa i bis q. °/o pulverförmigen Trägerstoffen zugegeben wird. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zimtaldehyd-Eugenol-Gemisch zunächst in einem Lösungsmittel, z. B. Alkohol, gelöst, die Lösung dem Trägerstoffpulver zugesetzt und danach das Lösungsmittel verdampft wird. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Zimtaldehyd-Eugenol-Gemisch versetzte Trägerstoff längere Zeit fein gemahlen wird, z. B. in einer Kugelmühle.
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