DE667633C - Walzenkaliber fuer Pilgerschrittwalzwerke - Google Patents

Walzenkaliber fuer Pilgerschrittwalzwerke

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Publication number
DE667633C
DE667633C DEM136220D DEM0136220D DE667633C DE 667633 C DE667633 C DE 667633C DE M136220 D DEM136220 D DE M136220D DE M0136220 D DEM0136220 D DE M0136220D DE 667633 C DE667633 C DE 667633C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
caliber
rolling mills
roller
step rolling
pilgrim step
Prior art date
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Expired
Application number
DEM136220D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albert Calmes
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Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE667633C publication Critical patent/DE667633C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B21/00Pilgrim-step tube-rolling, i.e. pilger mills
    • B21B21/02Rollers therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

  • Walzenkaliber für Pilgerschrittwalzwerke Die üblichen Pilgerwalzenkaliber erhalten sowohl im exzentrischen als auch im kanzentrischen Teil eine starke Flankenabschrägung. Der Vorteil dieser Kalibrierung liegt darin, daß das Anpilgern leicht vonstatten geht und die Rohre keine Verletzungen und Eindrücke durch die Kanten des Kalibers erhalten können. Die seitliche öffnung der Kaliber hat aber den Nachteil, daß Zonen geringeren Walzdruckes geschaffen werden, so. daß Zerrungen im Walzgut entstehen, die zu Verwerfungen und Querbrüchen führen Ikönnen, wenn der Vorschub ein bestimmtes Maß überschreitet.
  • Zur Behebung dieses Nachtelles wurde vorgeschlagen, das Kaliber mit möglichst geringen Flankenabschrägungen zu versehen, um dadurch eine Vergleichmäßiggung der Strekkung über den Rohrumfang herbei-zuführen. Dadurch wird die Anwendung größerer Verschiebungen und damit das Walzen dünnwandigerer Rohre ermöglicht. Da aber das natürliche Breitungsbestreben des Rohres durch die nicht geöffneten Kaliberkanten gewaltsam geländert wird, weisen die mit diesem Kaliber gewalzten Rohre meist mehr oder weniger tiefe Eindrücke auf, die auch, wenn sie günstigstenfalls nur noch als Zeichnung auf der Rohrwand erkennbar sind, die Güte, mindestens jedoch das Aussehen der Rohre im ungünstigen Sinne beeinträchtigen. Ein weiterer Nachteil L des geschlossenen Kalibers besteht darin, daß das Anpilgern sehr erschwert wird.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Angriffsteil des Kalibers mit einer solchen heispielsweise normalen Flankenabschrägung zu versehen, die ein einwandfreies Anpilgern. ermöglicht. Die Abschräc%ing wird im weiteren Verlauf des Kalibermauls derart verringert, daß das Kaliber zu. Beginn des konzentrischen Teiles nur noch wenig abgeschrägt ist. Es wird damit ein Kaliberteil geschaffen., welcher in bekannter Weise das Rohr m#öglichst vollständig umschließt und damit die VGrteile einer Vergleichmäßigung der Strekkung besitzt. Für den -weiteren Teil des P(Aierkalibers werden die Flanken jedoch wieder nach der Kaliberaustrittsseite zu ,öffnet, sa daß am Ende des; Polierteiles-Flankenabschrägung innerhalb des konz schen Teiles ihren größten Wert jerrei#üxll Durch diese WalzehkalibrIerung wird das im Kaliber,grund des ersten Teiles der Polierfläche gewahite Rohr bei der nächsten Drehung in die Zone der abgeschrägten. Polierlänge gedreht und damit den schädlichen Einwirkungen der Flanken nicht mehr ausgesetzt. Umgekehrt werden die von den Flanken des ersten Teiles der Polierfläche bearbeiteten und dadurch mit kleinen Eindrücken versehenen Rohrteile bei der nächsten Walzenumdrehung in den Kalibergrund genommen, wo, die Eindrückeausgewalzt werden.
  • Die Abschrägung zu Beginn des Kalibermauls ist zweckmäßig 35' oder darunter auszuführen. Diese Abschrägung verringert sich allmählich bis zum übergang in die Polierfläche beispielsweise auf io' und darunter, um im weiteren Verlauf der Polierfläche wieder bis zu etwa 35' anzusteigen. Die Ab- nahme der Flankenabschrägung im Kalibermaul und die Zunahme der Abschrägung im Pc>Iierteil des Kalibers kann stetig oder auch stufenweise erfolgen.
  • Die vorteilhafte Wirkung des Kalibers ist #t,cht unbedingt gebunden an die Einhaltung b hä nk 's von 1 0 ein' s r -u g'5w' Das zentri 'e '# c1-len en zum uptmer _m er E n ung hegt "i, " a ber g vo #I ex 'entris#hen b e teil- es und s m U al d d _Imehr in der zunehmenden Abschrägung des Kalibers vom Beginn bis zum Austritt des Polierteiles.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wal2enkaliber für Pilgerschrittwalzwerke, dadurch gekennzeichnet, daß das Kali,ber im übergang vom exzentrischen zum k#onzentrischen Teil möglichst wenig abgeschrägt ist und daß die Abschrägung im Poherteil nach der Seite des Walzenaustrittes zu stetig,oder stufenweise wieder vergrößert'wird.
  2. 2. Pilgerwalzenkaliber nach Anspruch i, #dad-Lirch gekennzeichnet, daß der Abschrägungswinkel sich vOn etwa 35' auf etwa io" verringert und sich dann von diesem Wert auf etwa 35' wieder vergrößert.
DEM136220D 1936-11-03 1936-11-03 Walzenkaliber fuer Pilgerschrittwalzwerke Expired DE667633C (de)

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