AT157662B - Schrägwalzwerk. - Google Patents

Schrägwalzwerk.

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AT157662B
AT157662B AT157662DA AT157662B AT 157662 B AT157662 B AT 157662B AT 157662D A AT157662D A AT 157662DA AT 157662 B AT157662 B AT 157662B
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rollers
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zone
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Timken Roller Bearing Co
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  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description


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 der Wandstärke und des   Aussendurchmessers   stark verlängert. Es verlässt diese Zone jedoch in einer unebenen und   unrunden   Form und bedarf noch einer Nachbearbeitung in anschliessenden Walzenzonen, im besonderen einem Glätteil E, dem sieh vorteilhaft noch   eine Walzenzone F anschliesst,   die das Werkstück auf genau runde Form bringt. 



   Die Zone E, die etwa in derselben Weise sich verjüngt wie die Zone E, wirkt neben der   Glättung   drehend und vorschiebend auf das Werkstück und macht die Wandstärke gleichmässiger. Da sie gleich- 
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 leicht aus dem fertiggewalzten Rohr herausnehmen. 



   Die in Fig. 1 und 2 dargestellten Walzen, die im besonderen zur Bearbeitung   sehwaehwandis : er   Rohre dienen, weisen zweckmässig zwischen dem steilen Streckte4il C und dem   anschliessenden   Glätteil E 
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 vertiefte Nuten bekannt. 



   Während bei der Walzenform nach Fig. 1 und 2 die Neigung des   schmalen     steilen Streekteils ('   gegen den Einzugsteil B etwa 120  beträgt, beträgt sie bei dem Beispiel der Fig. 4 zur Bearbeitung 
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 unter welcher diese Ebene die   Schrägfläche   der Schulter   C   schneidet. Der Ziffernwert dieses Winkels lässt sich in verhältnismässig weiten Grenzen ändern. Er muss derart sein, dass die Länge der Schulter in Richtung des Werkstückdurchganges grösser ist als der Vorschub des   Werkstückes   von einer Walze zur   nächsten,   und vorzugsweise grösser als der Reibungswinkel zwischen Metall und Walzenfläche, derart, dass das Metall in der   Längsrichtung   unter der Schulter wegfliessen kann.

   Da nun beispielsweise der Reibungswinkel zwischen erhitztem Stahl und   Walzenoberfläche   etwa   220 beträgt,   so ist 
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 grösser sein als der Querflusswinkel, damit ein Fliessen in der   Längsrichtung   des   Werkstücks   und damit ein Strecken des Werkstücks statt einer Erweiterung des Rohrinnendurchmessers erfolgt. Mit ,,Querflusswinkel" (Fig. 3) wird der Winkel T bezeichnet, den in einer quer zur Werkstüekaehse durch die wirksame Mitte der Strecksehulter C gelegten Ebene eine Tangente P an die wirkende Arbeitswalze im Mittelpunkt Y ihres Berührungsbogens mit dem Werkstück und eine Tangente Q an den Dorn 60 durch den Mittelpunkt Z ihres Berührungsbogens mit dem Werkstück bilden.

   Gewöhnlich ist der Querflusswinkel so klein, dass eine ausreichende Streckung des   Werkstücks   noch erfolgt, wenn der Längsflusswinkel bis auf   300 sinkt. Demnach   soll unter ,,steil" im Sinne der Beschreibung und des Anspruchs jeder Winkel verstanden sein, der etwa zwischen   300 und 700 liegt.   



   Statt mit den schwach kegelig von vorn nach hinten verlaufenden Walzen 6   der Fig. I und 2   
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 stück sieh bewegenden Dorn und den steilen Schultern. Stehen die beiden Scheibenwalzen 6b entsprechend Fig. 5 und G einander gegenüber, so sind sie von gleicher Gestalt und bestehen aus drei konzentrischen kegelförmigen Flächen, von denen die innerste 101' in Vorschubrichtung des   Werkstücks   gegen die äusserste 102 versetzt ist und im wesentlichen die gleiche Neigung aufweist. Die Teile 102 wirken als Einzugsteil   und sind schwach gegeneinander   in   Vorschubriehtung   geneigt. Die Zonen 101 wirken entsprechend den Zonen E als Glätteil. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 7 und 8, bei der die eine Walze 6e gegen die andere Walze 6b 
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 so angeordnet, dass beide Schultern zusammen den schmalen Streckteil ergeben. 



   Die Walzenachsen   104   sind gegen die   Werkstüekaehse   ausreichend geschränkt, um den Vor- 
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 Pfeile angedeutet, im entgegengesetzten Sinne, während die Walzen 6b, 6e im gleichen Drehsinne   umlaufen. 



  Bei der Ausführung nach Fig. 9 ist der steile Streckteil durch eine Schulter C3 am Dorn 60a gebildet, der drehbar ist oder einen drehbaren Kopf trägt, jedoch axial unverschiebbar ist. An den   

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 und   4.'Für   die Bemessung des Streckteils C3 gilt das bei den früheren Ausführungsformen Gesagte. 



     PATENT-ANSPRACHE   :   l. Schrägwalzwerk   zur Bearbeitung rohrförmiger Werstücke zwischen einem auf die Werkstückinnenseite wirkenden Dorn und auf die   Aussenseite   wirkenden umlaufenden Walzen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem schwach geneigten Einzugsteil und einem ebenfalls schwachgeneigten Glätteil der Streckteil in Form einer sehmalen steilen Schulter angeordnet ist, wobei die Neigung des Streckteils so beschaffen ist, dass der sieh beim Walzen ergebende Querflusswinkel (T, Fig. 3) der Werkstoffteilchen kleiner ist als der im wesentlichen durch die Neigung des Streckteils gegenüber der Dornachse bestimmte Längsflusswinkel   Fig. 4).  

Claims (1)

  1. 2. Sehrägwalzwerk nach Anspruch 1 mit von der Eintrittsseite nach der Austrittsseite zu sich kegelig verjüngenden Walzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen anschliessend an die schmale steile Schulter und vor dem schwach geneigten Glätteil eine Zone (D) aufweisen, innerhalb welcher der Walzenmantel in an sich bekannter Weise gegenüber der Werkstückoberfläche zurücktritt.
    3. Schrägwalzwerk nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenüber der Dornachse schwach geneigte Einzugsteil (B) und der Glätteil (E) an den Walzen (6) ausgebildet sind, wogegen der schmale Steckteil (03) an dem festgelagerten Dorn (60a), u. zw. innerhalb einer zwischen dem Einaugs- und Glätteil der Walzen und gegenüber einem im wesentlichen zylindrischen Teil derselben liegenden Zone vorgesehen ist. EMI3.2
AT157662D 1936-10-03 1936-10-03 Schrägwalzwerk. AT157662B (de)

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