DE66738C - Vorrichtung zum Anheften von Brieftaschen in Kleidertaschen - Google Patents

Vorrichtung zum Anheften von Brieftaschen in Kleidertaschen

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DE66738C
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Germany
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flap
wallets
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garment
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66738D
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English (en)
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P. biller in Breslau, Paradiesstr. 26
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/18Devices to prevent theft or loss of purses, luggage or hand carried bags
    • A45C13/185Devices to prevent theft or loss of purses, luggage or hand carried bags of purses, money-bags or wallets

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Brieftasche soll wie jede bisher gebräuchliche zur Aufbewahrung von Geldern, Papieren u. s. w. dienen. Sie unterscheidet sich aber von den bisherigen, dafs sie mit einer Vorrichtung zum Anheften in Kleidertaschen versehen ist. Bringt man dieselbe in die Tasche eines Kleidungsstückes, so wird sie, wenn man die auf ihr befindliche Klappe zudrückt, sich durch selbstthätiges Einstechen von Nadeln an dem Kleidungsstück derartig befestigen , dafs ein Herausfallen, ein Verlieren oder ein Gestohlenwerden nur dann geschehen kann, wenn die Klappe wiederum geöffnet wird. Beim Oeffnen der Klappe wird aber eine Zündpille mit heftigem Knall· entzündet, so dafs der Besitzer der Tasche auf die Gefahr aufmerksam gemacht wird.
Auf einer Metallplatte, welche die Länge und die Breite einer gewöhnlichen Brieftasche hat, ist eine Scheere angebracht, deren Drehpunkt D in der Mittellinie der Tasche liegt. Die oberen Scheerenarme A1 und A2 sind bedeutend kürzer ' als die unteren A^ und A1. Die unteren Scheerenarme werden durch Federn -F1 und F2 fest an das Metallstück M gedrückt. An den unteren Scheerenarmen A2 und A^ sind Nadeln N1 und N'2 angebracht. Wird zwischen die oberen Scheerenarme der Keil if eingeschoben, so gehen die oberen und unteren Scheerenarme aus einander (Fig. 2) und die Nadeln N1 und JV2 werden über die Metallplatte hinausgetrieben. Auf der oberen Seite der Metallplatte ist eine Röhre R angelöthet. Auf dem Keil K ist ein erst etwas seitlich gebogener, dann senkrechter Stift S, Fig. 3 und 4, angebracht, welcher dicht an der Röhre R vorüberführt und über dieselbe hinausragt. Auf der Röhre R ist eine bewegliche Klappe so angenietet, dafs sie den Stift S und mit ihm den Keil K herunterdrückt. Ist diese Vorrichtung an einer Brieftasche angebracht, so werden, wenn man dieselbe in eine Kleidertasche bringt und in derselben die Klappe B herunterdrückt, die Nadeln N1 und iV2 in das Futter des Kleides sich hinein-. stechen, und in diesem Zustande ist die Tasche nicht herauszuziehen. Wird die Klappe aber aufgeklappt, so werden die Federn F1 und F2 die Scheerenarme Ä1 und A2 in ihre gewöhnliche Lage zurückdrücken und mit ihnen die Nadeln JV"1 und 2V2. Das Auf- und Zuklappen der Klappe vermittelt die Bewegung der Nadeln. Die Röhre R ist an dem einen Ende E fest zu, das andere Ende aber wird verschlossen durch ein kurzes darüber gestecktes Röhrchen Z mit Bajonettverschlufs, in welches eine Zündpille gelegt wird. In der Röhre befindet sich eine kräftige Schraubenfeder Sp, am oberen Ende dieser Feder ein Stift St, Fig. 5 und 6. Dieser Stift ragt aus einem Schlitze der Röhre heraus, der Schlitz geht bis zur Mitte und führt von da etwas aufwärts. Um die Feder leichter zurückziehen zu können, ist an dem Stifte ein runder Knopf Kn angebracht. Die Feder Sp wird bis zur Mitte zurückgezogen und der Stift derselben in den nach oben gehenden Schlitz geschoben; in dieser Lage ist sie gespannt, aber in Ruhe. Die Klappe B, welche auf der anderen Seite den Stift S und mit ihr den Keil K herunterdrückt ist auf dieser Seite so eingerichtet, dafs, wenn sie heruntergedrückt wird, sie den Stift St mit dem Knopf Kn ebenfalls, und zwar bis in den waagrechten Schlitz herunterdrückt, wobei

Claims (1)

  1. der Stift durch die Klappe B festgehalten wird. Wird die Klappe aufwärts geschoben, so schnellt die Feder vor und der Schufs geht los.
    Pa τ en τ-An sprüche:
    i. Eine Vorrichtung zum Anheften von Brieftaschen u. s. w. in Kleidertaschen, gekennzeichnet dadurch, dafs beim Niederdrücken einer Klappe aus der Brieftasche Nadeln hervortreten, welche in das Futter der Kleidertasche sich hineinstechen.
    Eine Ausführungsform der unter ι. bezeichneten Vorrichtung, bei welcher das Aufheben der Klappe die Auslösung einer gegen eine Zündpille schnellenden Feder veranlafst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66738D Vorrichtung zum Anheften von Brieftaschen in Kleidertaschen Expired - Lifetime DE66738C (de)

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