DE667329C - Stahlhalter mit unter verschiedenen Neigungswinkeln einstellbarem Einsatzstahl - Google Patents

Stahlhalter mit unter verschiedenen Neigungswinkeln einstellbarem Einsatzstahl

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DE667329C
DE667329C DEK141977D DEK0141977D DE667329C DE 667329 C DE667329 C DE 667329C DE K141977 D DEK141977 D DE K141977D DE K0141977 D DEK0141977 D DE K0141977D DE 667329 C DE667329 C DE 667329C
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DE
Germany
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steel
holder
inclination
shaft
jaws
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DEK141977D
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Komet Praezisionswerkzeuge Robert Breuning GmbH
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Komet Praezisionswerkzeuge Robert Breuning GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/14Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material
    • B23B27/16Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped
    • B23B27/1685Adjustable position of the cutting inserts
    • B23B27/1692Angular position of the cutting insert adjustable around an axis parallel to the chip-forming plane

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Stahlhalter mit unter verschiedenen Neigungswinkeln einstellbarem Einsatzstahl Die Erfindung betrifft einen Stahlhalter, der insbesondere für Stähle mit aufgeschweißten Hartmetallplättchen bestimmt ist, und der ein Einspannen eines und desselben Stahles unter -verschiedenen Neigungswinkeln zur Waagerechten zur Erzielung verschiedener Schnittwinkel gestattet. Dieses Einspannen unter verschiedenen Neigungswinkeln ist erwünscht, damit das verhältnismäßig teure Werkzeug mit aufgeschweißtem Hartmetall zum Bearbeiten der verschiedensten Werkstoffe benutzt werden kann.
  • Es sind bereits Ausführungen von Stahlhaltern bekannt, bei denen Stähle nach verschiedenen Neigungswinkeln einstellbar sind. So ist es bekannt, den Stahl über oder unter dem Halterkopf des Stahlhalters zwischen zwei durch einen Schraubenbolzen gehaltenen Scheiben zu lagern, die mit Nuten verschiedener Neigung versehen sind. Bei diesen Ausführungen befindet sich der Stahl entweder verhältnismäßig hoch über dem Kopf des Schaftes oder aber unter diesem. Diese Stahlhalter kommen aus diesem Grunde für Drehbänke kaum in Frage, da bei diesen die Schneidkantenhöhe des Stahles ungefähr in Höhe der oberen Schaftfläche liegen soll. Ein wesentlicher Mangel dieser Stahlhalter ist, daß die Schneidkräfte den den Stahl haltenden Schraubenbolzen unmittelbar beanspruchen. Da dieser Schraubenbolzen an sich schon durch den für den Stahl erforderlichen Schlitz stark geschwächt ist, so muß der Schraubenbolzen und damit auch der ganze Stahlhalter sehr klobig ausgeführt sein. Bei diesen Stahlhaltern kann außerdem der Kopf nicht zwischen den Klemmplatten eines Werkzeugträgers eingespannt werden.
  • Es sind auch andere -Stahlhalter vorgeschlagen worden, bei denen der Stahl seitlich von dem Halterschaft in einem hülsenartigen Ausbau befestigt ist. Diese Stahlhalter haben den Nachteil, daß der Stahl nicht fest genug eingespannt ist, und daß die Schneidkantenhöhe sich beim Ändern des Neigungs- und damit Schnittwinkels ebenfalls ändert. Dies gilt beispielsweise für einen Stahlhalter, bei dem der Stahl auf einer einstellbaren Balligen Unterlage gelagert ist und von oben mit einer Druckschraube gehalten wird. Diese Druckschraube ist dem festen Einspannen des Stahles im Stahlträger hinderlich, da die obere Klemmplatte nicht bis an das vordere Ende des Stahlhalters gebracht werden kann.
  • Bekannt sind auch Werkzeughalter, bei denen an einem Hauptkörper leicht auswechselbare. Werkzeugträger befestigt sind, die den in sie eingesetzten Einzelwerkzeugen nach Lage, Neigung usw. angepaßt sind.
  • Mit dem neuen Stahlhalter werden die vorerwähnten Mängel beseitigt. Nach der Erfindung werden bei dem neuen Stahlhalter mehrere auswechselbare und seitlich an den Halterschaft angesetzte Backen mit Nuten verschiedener Neigung entsprechend den Schnittwinkeln zum Einlegen der Stähle vptfy gesehen, wobei diese Stähle und die Bach durch einen durch Schaft und Backe hinduzcli= », gehenden Schraubbolzen gehalten werden,-dessen Kopf eine Öffnung zum Hindurchstecken des Stahles aufweist. Ferner ist in diesem Schaft ein senkrechter Schlitz für den Schraubbolzen vorgesehen, und die Nuten in den Backen sind so angeordnet, daß die Schneidkante des Stahles bei allen Schnittwinkeln ungefähr die gleiche Höhe einnimmt.
  • Die Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel zeigt, beschrieben. Es zeigt: Fig. i eine Seitenansicht des neuen Stahlhalters, Fig. 2 eine Aufsicht, Fig. 3 eine Ansicht von links in Fig. i, Fig.4 eine Teilansicht des Halterschaftes in größerem Maßstab, Fig.5 den Schraubenbolzen des Halters nach Fig. i in schaubildlicher Darstellung, Fig.6 und 7 zwei auswechselbare Backen für den Halter nach Fig. i.
  • In der Zeichnung ist mit i ein Stahlhalterschaft bezeichnet, an dessen vorderem Ende 2 eine Backe 3 seitlich angesetzt ist. Wie aus Fig. i bis 3 hervorgeht, ist diese Backe mit einer seitlichen Nut 4 zum Einlegen eines Stahles 5 versehen. Zur Befestigung von Stahl und Backe an dem Schaft dient ein Schraubenbolzen 6, dessen zylindrischer Kopf 7 eine dem Stahlquerschnitt entsprechende rechteckige Öffnung 8 (vgl. Fig. 5) aufweist, durch die der Stahl s hindurchgesteckt werden kann. Durch Anziehen einer Mutter 9 wird dann der Stahl seitlich gegen die Backe 3 und damit diese gleichzeitig gegen das Schaftende 2 gepreßt. Zwecks Vermeidung eines Verdrehens der Backe 3 um den Schraubenbolzen besitzt die Backe eine seitliche Rippe i9, die in eine entsprechende Nut i i (vgl. Fig. 3. und 4) des Schaftes eingreift. Da diese Rippe io verhältnismäßig hoch ausgeführt werden kann, so wird eine feste Verbindung zwischen der Backe und dem Schaft erreicht, die das große, auf den Stahl 5 beim Schneiden in senkrechter Ebene ausgeübte Drehmoment günstig aufnimmt. Ein Nachgeben dieser Verbindung i o, ii ist hierbei ausgeschlossen, da hier keine Schraubverbindung o. dgl. verwendet wird. Der bei dem neuen Stahlhalter verwendete Schraubenbolzen 6 nimmt hierbei praktisch keine auf den Stahl wirkenden Kräfte auf, da er nur dazu dient, den Stahl 5 seitlich in der Nut 4 der Backe zu halten und andererseits die Backe gegen den Schaft zu pressen. Der Bolzen 6 ist demnach in sehr günstiger Weise nahezu rein auf Zug beansprucht.
  • Wie bereits ausgeführt wurde, sind für den neuen Stahlhalter mehrere auswechselbare :'hacken mit verschiedener Neigung der Nut -:für den Stahl vorgesehen.
  • In den Fig.6 und 7 sind beispielsweise zwei weitere Backen 3a und 3b gezeigt, von denen die erstere eine sehr wenig geneigte Nut 4a für den Stahl entsprechend einem kleinen Schnittwinkel aufweist. Im Gegensatz hierzu besitzt die Backe 3b eine verhältnismäßig stark geneigte Nut 4b entsprechend einem großen Schnittwinkel.
  • Während nun bei allen Backen für den gleichen Stahlhalter die Rippe i i stets in der gleichen Höhe angeordnet ist, befindet sich die Bohrung 12 für den Schraubenbolzenkopf 7 in den Backen 3, 3a, 3b usw. in verschiedener Höhe, wie ohne weiteres aus den Fig. 1, 6 und 7 ersichtlich ist, und zwar sind die Bohrungen 12 so angeordnet, daß die Schneidkante 13 des Hartmetallplättchens 14 bei allen Schnittwinkeln ungefähr die gleiche Höhe einnimmt.
  • Damit ein Einstellendes Schraubenbolzens 6 entsprechend der verschiedenen Höhe der Bohrung 12 ermöglicht wird, ist in dem Ende 2 des Schaftes ein senkrechter Längsschlitz i5 für den Schraubenbolzen vorgesehen, wobei zweckmäßig auch noch ein in den Schaft eingefräster Längsschlitz 16 für den Kopf 7 des Schraubenbolzens vorgesehen ist.
  • Zur Unterstützung des vorderen Stahlendes ist an jeder Backe 3 bzw. 3a, 3b usw. eine Nase 17 bzw. 17a, 17b usw. vorgesehen, die an die Backen angearbeitet ist. Durch diese Nase wird in Verbindung mit der sicheren Befestigung der Backe der Stahl fest gelagert und unterstützt, so daß keine schädlichen Schwingungen auftreten können.
  • Ein weiterer Vorteil des neuen Stahlhalters besteht in der geringen Zahl von einfachen Einzelteilen. Die auswechselbaren Backen sind verhältnismäßig groß, so daß sie nicht so leicht verloren gehen können, andererseits auch so einfach und kräftig ausgeführt, daß sie nicht leicht beschädigt werden können. Das Auswechseln der Backen kann, rasch und einfach vorgenommen werden, indem lediglich ein einziger Teil, nämlich die Mutter 9, gelöst, der Stahl herausgezogen und darauf die Backe abgezogen wird. Nach dem Aufsetzen einer anderen Backe und Einschieben des Stahles in die Nut 4 bzw. in den Schlitz 8 und Festziehen der Mutter 9 ist der Stahlhalter wieder gebrauchsfähig.
  • Der neue Stahlhalter hat ferner den Vorteil, daß auf seiner Oberseite keinerlei Schrauben o. dgl. vorhanden sind, so daß die obere Spannplatte, z. B. eines Drehbankschlittens, die in Fig. i mit 18 angedeutet ist, bis zur Vorderkante des Schaftendes 2 aufgesetzt werden kann und somit den Stäh'1-halter sehr fest einspannt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Stahlhalter, dessen Einsatzstahl unter verschiedenen Neigungswinkeln gegen den Stahlhalterschaft bzw. die Waagerechte einstellbar ist, insbesondere für Stähle, die mit aufgeschweißten Hartmetallplättchen versehen sind, gekennzeichnet durch mehrere auswechselbare und je seitlich an den Halterschaft (i, 2) angesetzte Backen (3, 3a, 3') mit unter den erforderlichen, unter sich verschiedenen Neigungswinkeln angeordneten Aufnahmenuten (4, 4a, 4b) für den Stahl (5) und einen durch Schaft und jeweilige Backe hindurchgehenden, in seinem Kopf (7) eine öffnung (8) zur Aufnahme des Stahles aufweisenden S(hraubenspannbolzen (6, 7), für den in dem Schaft (2) das Durchgangsloch zu einem senkrechten Schlitz (i5) erweitert ist, der die Anordnung des Spannbolzens in verschiedenen Höhenlagen gestattet, die durch die bei etwa gleichbleibender Schneidenhöhe (i3) von ihren Neigungswinkeln abhängige verschiedenartige Lage der Stahlaufnahmenuten in ihren Backen bedingt sind.
  2. 2. Stahlhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (3, 3a, 3b) eine seitliche Rippe (io) aufweisen, mit der die Backen in eine entsprechende Nut (i i) im Schaft (i, 2) eingreifen.
DEK141977D 1936-04-24 1936-04-25 Stahlhalter mit unter verschiedenen Neigungswinkeln einstellbarem Einsatzstahl Expired DE667329C (de)

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