DE665318C - Verfahren zur Dehydrierung von Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren zur Dehydrierung von Kohlenwasserstoffen

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DE665318C
DE665318C DE1930665318D DE665318DD DE665318C DE 665318 C DE665318 C DE 665318C DE 1930665318 D DE1930665318 D DE 1930665318D DE 665318D D DE665318D D DE 665318DD DE 665318 C DE665318 C DE 665318C
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DE
Germany
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titanium
zinc
aluminum
catalyst
oxide
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Expired
Application number
DE1930665318D
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English (en)
Inventor
Roland Hall Griffith
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C5/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms
    • C07C5/32Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms by dehydrogenation with formation of free hydrogen
    • C07C5/321Catalytic processes
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    • C07C5/321Catalytic processes
    • C07C5/324Catalytic processes with metals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Dehydrierung von Kohlenwasserstoffen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Dehydrierung von Kohlenwasserstoffen. Es ist gekennzeichnet durch _ die Verwendung eines Gemisches von ,Titan oder seinen Verbindungen als Katalysator mit Zusätzen von Zink oder Aluminium oder ihren Verbindungen in einem Atomverhältnis von Zink oder Aluminium zum Titan von i bis I00.
  • Es ist bekannt, daß Mehrstoffkatalysatoren -egenüber Einstoffkatalvsatoren eine erhöhte Wirkung ergeben. Es ist auch bekannt, daß mit der Menge des zugesetzten Stoffes die Größe der Wirkung sich ändert.
  • Die vorliegende Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, daß die Wirkung des Zusatzes von Zink oder Aluminiumoder deren Verbindungen zu Titan oder dessen Verbindungen sich mit .der lblenge dieser Zusätze ungleichförmig ändert.
  • Wenn man eine Kurve der katalytischen Z4.ktivität aufzeichnet, wobei ,als Abszisse das Atomverhältnis zwischen den beiden Komponenten des Katalysators dargestellt ist und #.S-obei die Ordinate die katalytische Aktivität angibt, so ergibt sich, dafi bei sehr-geringen Änderungen der Menge des zum Titan zugesetzten Aluminiums oder Zinks scharfe Spitzenwirkungen erhalten werden und daß oberhalb der die Spitzenwirkungen hervorrufenden Zusatzmengen die Aktivität plötzlich stark abfällt.
  • Eine derartige plötzliche Änderung der katalytischen Wirkung, die durch kleinste Mengenänderungen der Zusätze hervorg`rufen wird, so daß ,also durch Zugabe einer kleinen Menge über die Menge hinaus, die die Spitzenwirkung bedingt, bereits wieder eine starke Verminderung der Wirkung eintritt, war nach den bisherigen Kenntnissen nicht zu vermuten. Bisher hat man Kurven erhalten, die gleichmäßig anstiegen und abfielen. Zu diesen Kurven ist nian dadurch bekommen, daß man die Menge der Zusätze stetig um verhältnismäßig große Mengen, z. B. um a Gewichtsprozent, vermehrte. .
  • Vermehrt man dagegen den Zusatz an Aluminium oder Zink oder deren Verbindungen jeweils nur um äußerst geringe Mengen (o,.i Grammatom Zink oder Aluminium auf i oo Grammatome Titan), dann ergibt sich ein starkes Ansteigen und Abfallen der Kurve, wie das in der beiliegenden Zeichnung darestellt ist.
  • Das Titan kann in Form des Elementes oder seiner Verbindungen, beispielsweise in Form eines Oxydes, verwendet werden. Da ein höheres Oxyd, beispielsweise TiO2, anscheinend bei der Verwendung zu einem niedrigeren Oxyd reduziert wird, bevor es als Katalysator wirkt, lailu man auch unmittelbar von einem niedrigeren Oxyd ausgehen. Ebenso können die Zusätze Zink fand Aluminium ;als Elemente oder in Form von Verbindungen verwendet werden; in diesem Falle nimmt man vorteilhaft ein Oxyd oder Nitrat.
  • Es scheint, daß in der Mehrzahl der Fälle die Katalysatoren durch den freien Wasserstoff hi der Reaktionssphiire reduziert werden und daß diese Reduktion wesentlich ist für die Wirkung des Mischkatalysators. Es ist wichtig, daß die Anwesenheit von Allzalien oderalkalischen Erden in der Reaktionssphäre vermieden wird, da diese Stoffe die erwähnte Reduktion und damit die Wirkung der Mischkatalysatoren aufheben.
  • Den aus der Zeichnung ersichtlichen Kurven für die Aktivität von Zinl:- bzw. Alttminiumtitankatalysatoren liegen Vergleichsversuche zugrunde, die mit einem Leuchtöl ausgeführt wurden: Die Aktivität ist .ausgedrückt durch das Volumen der permanenten Gase, die unter sonst gleichen Bedingungen erhalten wurden. . Beispiel i Es wurde der Dampf von leichtem Erdölleuchtöl über den granulierten, auf 5oa° erhitzten Katalysator geleitet. Der Katalysator bestand aus einer Mischung von Titanoxyd mit Aluminiumoxyd, bei der .das Atomverhältnis Titan': Alutiiinium ioö :2i5 betrug. Der Durchsatz betrug 5oo ccin Leuchtöl auf 11 Katalysatorvolumen und Stunde. Unter diesen Bedingungen konnten -nur Spuren von unverändertem Leuchtöl aus den austretenden Gasen kondensiert werden. Bei höheren Durchsätzen, beispielsweise 11 pro Stunde auf 1 1 Katalysatorvolumen, wurden 4.o bis 5o a!o des eingebrachten Leuchtöles als flüssiges Kondensat gewonnen, das einen höheren Gehalt an ungesättigten Kohlcnwasserstolfen hatte als das Ausgangsöl. Das erhaltene Gas enthielt 72 Ö1"0 Wasserstoff und 23 0,'o Methan. Wenn Titanoxyd allein verwendet wurde, war die Menge der Gasbildung erheblich geringer, nur ungefähr ?!; der optimalen Menge. Wenn größere Konzentrationen von Altimiiliuliinxycl verwendet wurden, so war die Ausbeute in Gas ebenfalls geringer.
  • Mit Zinkoxyd an Stelle von Aluminiumoxyd waren die Ergebnisse ähnliche. Die optimale Wirl>ung lag nngcf:ilir bei den gleichen llcn@cnvcrh :iltnissen von Zink zu Titan. Beispiele Dekahydronaplitlialiiidampf wird bei etwa 5oo° über den ,gleichen Titanahiminiumkataly. sator wie in Beispiel i mit einem Durchsat2 von 2 kg DelcahydronaI>litliali:i auf 1 1 Katalysatorvolumen und Stunde ,geleitet und dabei vollkommen in Naplitlialin und Wasserstola zersetzt. Wenn Cyclohexan !unter den gleichen Bedingungen behandelt wird, so erhält man Benzol und Wasserstoff. Wenn Titanoxyd ohne Aluminium verwendet wird, muß der Durchsatz stuf etwa ll,, kg je Liter Katalysatorvolumen vermindert werden, um ähnliche Ergebnisse rtij erbalten; ebenso muß der Durchsatz auf etwa dieselbe Größe verringert werden, um ähnliche Ergebnisse zu erzielen, wenn mehr Aluminiuiii, als oben angegeben, int Katalysator vorhanden ist.
  • Die Wirlcsaml;eit von hataIysatorgeniischen, in denen, wie im vorliegenden Falle, ein Bestandteil ntir in geringer Menge anwesend ist, ist von einer innigen Mischung der Komponenten .abhängig. Die erforderliche innige Mischung und Gleichmäßigkeit des Kontaktes kann leicht und einfach in folgender Weise erzielt werden. ` Ein leicht lösliches Aluminium- oder Zinksalz wird in wenig Wasser gelöst, mit dieser Lösung der fein gepulverte Titankatalysator angepastet !Lind die Paste durch eine Matrize zu Fäden oder kleinen Stücken gepreßt und getrocknet.
  • An Stelle einer Salzlösung kaim auch eine kolloidale Suspension von Aluminium oder Zink oder einer -unlöslichen Verbindung dieser Metalle verwendet werden. Ein guter Titankatalysator, der durch Zink aktiviert v, ird, wird beispielsweise folgendermaßen hergestellt: Zinkacetat wird in wenig Wasser gelöst, diese Lösung; zu fein zerteiltem Titanoxyd zu--c-eben und damit eine Pate hergestellt. Die Mengen des angewandten Zinkacetats Lind Titanoxyds werden so bemessen, daß das <@tomverliältnis des Zinks zuni "Titan in der Mischung 2,5 : ioo hctrügt. Dic Paste wird in hornforni gebracht Lind iin Daniplofen ,,ett-ocImet. _

Claims (1)

1'.\ ,r 1.-,N -1..\ N s 1 # i< U C 11
Verfahren zur hchy<iricruii@; von 1solilenwasserstolien, gel;ennzciclinet durch die Verwendung eines Geinisclies von Titan oder seinen Verbindungen finit Zink oder Aluminium ode2r ihren Verbindungen in einem :1to#nverli:iltiiis des :\luininitinis oder Zinks zuin Titan von i bis S : ioo als Katalysator.
DE1930665318D 1930-01-25 1930-12-11 Verfahren zur Dehydrierung von Kohlenwasserstoffen Expired DE665318C (de)

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DE1930665318D Expired DE665318C (de) 1930-01-25 1930-12-11 Verfahren zur Dehydrierung von Kohlenwasserstoffen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767388C (de) * 1939-02-01 1952-07-31 Basf Ag Verfahren zur spaltenden und aromatisierenden Druckhydrierung von Kohlenwasserstoffoelen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE767388C (de) * 1939-02-01 1952-07-31 Basf Ag Verfahren zur spaltenden und aromatisierenden Druckhydrierung von Kohlenwasserstoffoelen

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