DE665288C - Geschirrwaschmaschine - Google Patents
GeschirrwaschmaschineInfo
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- DE665288C DE665288C DEB175655D DEB0175655D DE665288C DE 665288 C DE665288 C DE 665288C DE B175655 D DEB175655 D DE B175655D DE B0175655 D DEB0175655 D DE B0175655D DE 665288 C DE665288 C DE 665288C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L15/00—Washing or rinsing machines for crockery or tableware
- A47L15/14—Washing or rinsing machines for crockery or tableware with stationary crockery baskets and spraying devices within the cleaning chamber
- A47L15/18—Washing or rinsing machines for crockery or tableware with stationary crockery baskets and spraying devices within the cleaning chamber with movably-mounted spraying devices
- A47L15/20—Swingable spraying devices
Landscapes
- Washing And Drying Of Tableware (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Geschirrwaschmaschine mit stillstehendem Geschirrkorb und
einer Vorrichtung zum Besprengen des Geschirrs mit einer Waschflüssigkeit.
Es sind bereits Geschirrwaschmaschinen bekannt, bei denen die Besprengungsvorrichtung aus wenigstens zwei an verschiedenen Seiten des Geschirrkorbes schwingbar angeordneten Strahlrohren besteht. Bei diesen bekannten Maschinen sind die Strahlrohre umlaufend ausgebildet. Hierdurch kann keine gute Waschwirkung erreicht werden, weil die aus den Öffnungen der Strahlrohre heraustretenden Strahlen infolge des Umlaufes während des Betriebes eine Abweichung erleiden, d.h. gegen die Wandung des Maschinengehäuses anstatt gegen das Geschirr geschleudert werden. Diese Abweichung vergrößert sich allmählich infolge der Schleuderkraft.
Es sind bereits Geschirrwaschmaschinen bekannt, bei denen die Besprengungsvorrichtung aus wenigstens zwei an verschiedenen Seiten des Geschirrkorbes schwingbar angeordneten Strahlrohren besteht. Bei diesen bekannten Maschinen sind die Strahlrohre umlaufend ausgebildet. Hierdurch kann keine gute Waschwirkung erreicht werden, weil die aus den Öffnungen der Strahlrohre heraustretenden Strahlen infolge des Umlaufes während des Betriebes eine Abweichung erleiden, d.h. gegen die Wandung des Maschinengehäuses anstatt gegen das Geschirr geschleudert werden. Diese Abweichung vergrößert sich allmählich infolge der Schleuderkraft.
Im Gegensatz hierzu sind erfindungsgemäß die Strahlrohre um eine Achse derart hin und
her schwingbar, daß die aus ihren Öffnungen heraustretenden Strahlen parallel zur Schwingungsach.se
verlaufen.
Hierdurch wird den für eine wirksame Waschwirkung ausschlaggebenden Tatsachen
Rechnung getragen, und zwar einerseits der Verteilung der Waschflüssigkeit und andererseits
der Richtung der Strahlen. Die Strahlen werden derart verteilt, daß sie den ganzen
Geschirrkorb besprengen und in tiefe Gefäße, wie in Gläser, Tassen o. dgl., wirksam
eindringen. Sämtliche einzelne Gegenstände, werden von zwei oder mehreren Seiten aus unmittelbar
von Flüssigkeitsstrahlen in der Form von wandernden Flüssigkeitsvorhängen getroffen, was eine besonders gute Waschwirkung
gibt.
Die Erfindung soll an Hand mehrerer in den Zeichnungen als Beispiel dargestellten
Ausführungsformen näher beschrieben werden, wobei auch andere für die Erfindung kennzeichnende Merkmale angegeben sind.
Es zeigen
Fig. ι eine schematische Ansicht einer Be-Sprengungsvorrichtung
für eine Geschirrwaschmaschine gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine schaubildliche schematische Ansicht einer anderen Ausführungsform einer
Geschirrwaschmaschine gemäß der Erfindung,
Fjjg. 3 eine Draufsicht der Ausfüihrungsform
gemäß Fig. 2,
Fig. 4 und 5 Einzelansichten einer Strahlumstellvorrichtung zur Umkehrung der Bewegungsrichtung
der Besprengungsvorrichtung der in Fig. 2 und 3 dargestellten Maschine.
Gemäß der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform besteht die Besprengungsvorrichtung
aus zwei Strahlrohren 20 und 21, die
mit Strahlöffnungen versehen und an entgegengesetzten
Seiten eines das Geschirr aufnehmenden. Korbes 22 angeordnet sind, und
2!war der eine Arm 20 oberhalb und der an-.'
dere Arm 21 unterhalb des Korbes. Der Korb,
kann auf geeigneten Führungen in das Maschinengehäuse — nicht dargestellt — eingeführt
und aus ihm entfernt werden. Die Strahlrohre 2.0 und 21 sind um eine senkrechte
Achse 23 in parallelen Ebenen von der mit voll ausgezogenen Linien dargestellten
Stellung aus in die mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung hin und her in
solcher Richtung schwingbar, daß die aus den Strahlöffnungen austretenden Strahlen
parallel zu dieser Schwingungsaehse 23 verlaufen. Die Waschflüssigkeit, gewöhnlich
Wasser, wird den Strahlrohren 20 und 21 durch ein Zufuhrrohr 24, z. B. durch dessen
Ende 25, zugeführt. Wie ersichtlich, fällt die Achse dieses Zuführrohres 24, d.h. die Bewegungsmitte
der Besprengungsvorrichtung, mit der Schwingungsaehse 23 zusammen, indem
das Steigrohr 24 als Welle für die Strahlrohre 20 und 21 dient. Selbstverständlich
können auch mehrere Strahlrohre oberhalb und/oder unterhalb des Korbes vorgesehen
sein.
Wie aus der Figur deutlich hervorgeht, wird das gesamte aus den Öffnungen jedes
Strahlrohres 20 o'der 21 hervortretende Strahlenbündel
für das Waschen wirksam ausgenutzt. Die Strahlen verlaufen parallel zur Schwingungsaehse 23, und das durch die
Strahlen jedes Rohres gebildete Gesamtbündel ist von senkrechten Ebenen begrenzt. Diese
Ebenen brauchen nicht notwendigerweise streng mathematisch senkrecht zu sein, eine
kleine Abweichung des Bündels liegt auch innerhalb des Rahmens der Erfindung.
Bei der in Fig. 2 bis 5 dargestellten Ausführüngsform
ist 40 ein unterer Behälter für Waschflüssigkeit, deren Oberfläche mit 41 bezeichnet
ist. Die Besprengungsvorrichtung besteht aus einem senkrechten Zuführrohr 42
und den davon abgezweigten döppelarmigen Strahlrohren 43 und 44 oberhalb bzw. unterhalb
des Geschirrkorbes 22. Das Steigrohr 42 ist an seinem im Behälter 40 eintauchenden
Ende mit dem Gehäuse einer Umlaufpumpe 45 fest verbunden, die am Boden des Bje->
hälters angeordnet ist und durch welche die Waschflüssigkeit innerhalb der Maschine in
Umlauf versetzt und gehalten wird. Das Kreiselrad der Pumpe wird durch eine Antriebswelle
46 angetrieben, die sich aufwärts parallel zum Steigrohr 42 erstreckt. Somit
fällt die Achse der Antriebswelle 46 mit der Schwingungsaehse . der Besprengungsvorrichtung
zusammen. Die Pumpenwelle 46 ist am oberen Ende des Steigrohres in einer Konsole
48 gelagert und trägt an ihrem oberen Ende einen Antriebsmotor 47. Da das Steigrohr
42 mit dem Pumpengehäuse starr ver-■■bunden ist, daher an den Schwingungsbewe-'-gsangen
der Besprengungsvorrichtung teil-' rainmt, sind Dichtungen jeglicher Art nicht
erforderlich, was selbstverständlich vorteilhaft ist.
Die Schwingungsbewegung der Strahlrohre 43 und 44 ist hauptsächlich die gleiche wie
bei der ersten Ausführungsform.
Wie aus Fig. 3 deutlich ersichtlich ist, haben die Strahlrohre 43 und 44 eine solche
Form und führen eine solche Schwingungsbewegung
aus, daß ein Teil des während einer Schwingung von der einen Endstellung aus in die andere besprengten Gebietes von Strahlen
desselben Strahlrohres zweimal getroffen wird. Selbstverständlich genügt es in manehen
Fällen, wenn nur das eine Strahlrohr in dieser Weise angeordnet ist.
Bei dieser Ausführungsform wird die schwingende Bewegung der Besprengungsvorrichtung auf hydraulischem Wege bewirkt.
Wie aus Fig. 4 und 5 deutlich hervorgeht, ist am freien Ende des oberen Strahlrohres 43
eine Stoßplatte bzw. ein Flügel 50 vorgesehen, der an einer Welle 51 befestigt ist, die in
beiderseits der äußersten Öffnung bzw. Düse 53 des Strahlrohres vorgesehenen Konsolen
52 drehbar gelagert ist. Der Flügel schwingt zwischen zwei an der einen Konsole 52 vorgesehenen
Anschlägen 54 und wirkt als ein Ablenker für den von der Öffnung 53 heraustretenden
Strahl 54, wodurch eine Reaktionskraft entsteht, unter deren Einwirkung die
Besprengungsvorrichtung in der einen oder anderen Richtung bewegt wird, abhängig von
der Winkelstellung des Flügels 50. Ein. geeigneter,
am Maschinengehäuse an jedem Ende des Schwingungsgebietes der Besprengungsvorrichtung
angeordneter Anschlag 56 dient durch Anstoß des kurbelförmigen Endes
57 der Welle 51 zur Umkehrung der Winkelstellung
des Flügels 50, wodurch die Bewegungsrichtung der Besprengungsvorrichtung umgekehrt wird. Dieser Anschlag 56 kann
zweckmäßig federnd ausgebildet sein, so daß der Stoß gemildert wird und eine geräuschlose
Umkehrung erreicht wird. Der Strahl aus der Düse 53 kann zweckmäßig so gerichtet sein, daß er auch für nützliche Wascharbeit
ausgenutzt wird. ■
Die Erfindung ist an die dargestellten Ausführungsformen
nicht gebunden, indem sie Abänderungen in mehreren Hinsichten erfahren
können, ohne die Tragweite der Erfindung zu überschreiten. So z.B. braucht die Maschine nicht notwendigerweise mit einer
Pumpe versehen zu sein, sondern die Besprengungsvorrichtung kann auch an eine
Druckwasserleitung angeschlossen sein. Wenn eine Pumpe verwendet wird, kann sie von
Hand angetrieben werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Geschirrwaschmaschine mit stillstehendem Geschirrkorb und einer Vorrichtung zum Besprengen des Geschirrs mit einer Waschflüssigkeit, die aus wenigstens zwei an verschiedenen Seiten des Geschirrkorbes schwingbar angeordneten Strahlrohren besteht, dadurch gekennzeichnet, daß. die Strahlrohre (20, 21 bzw. 43, 44) um eine Achse (23 bzw. 46) derart hin und her. schwingbar angeordnet und mit so gerichteten Strahlöffnungen versehen sind, daß die aus diesen Öffnungen heraustretenden Strahlen parallel zur Schwingungsachse verlaufen.
- 2. Geschirrwaschmaschine nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens das eine Strahlrohr (43 bzw. 44) so ausgebildet und so angeordnet ist, daß ein Teil des während einer Schwingung des Rohres von der einen End-Stellung aus in die andere besprengten Gebietes von den Waschflüssigkeitsstrahlen zweimal getroffen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE448032X | 1933-10-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE665288C true DE665288C (de) | 1938-09-21 |
Family
ID=20310047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB175655D Expired DE665288C (de) | 1933-10-24 | 1934-10-25 | Geschirrwaschmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE665288C (de) |
| GB (1) | GB448032A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930173C (de) * | 1953-09-29 | 1955-08-01 | Max Westner | Haushaltspuelapparat |
| DE1140682B (de) * | 1955-12-28 | 1962-12-06 | Sven Beril Myllenberg | Fluessigkeitsverteiler fuer Geschirr-Spueleinrichtungen |
| US3215152A (en) * | 1960-11-18 | 1965-11-02 | Beerli Fridolin | Dishwashing machine having improved spray device |
-
1934
- 1934-10-23 GB GB30414/34A patent/GB448032A/en not_active Expired
- 1934-10-25 DE DEB175655D patent/DE665288C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930173C (de) * | 1953-09-29 | 1955-08-01 | Max Westner | Haushaltspuelapparat |
| DE1140682B (de) * | 1955-12-28 | 1962-12-06 | Sven Beril Myllenberg | Fluessigkeitsverteiler fuer Geschirr-Spueleinrichtungen |
| US3215152A (en) * | 1960-11-18 | 1965-11-02 | Beerli Fridolin | Dishwashing machine having improved spray device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB448032A (en) | 1936-05-25 |
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