DE664560C - Lippenaufstellmaschine - Google Patents

Lippenaufstellmaschine

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DE664560C
DE664560C DEU13484D DEU0013484D DE664560C DE 664560 C DE664560 C DE 664560C DE U13484 D DEU13484 D DE U13484D DE U0013484 D DEU0013484 D DE U0013484D DE 664560 C DE664560 C DE 664560C
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lip
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machine
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Expired
Application number
DEU13484D
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United Shoe Machinery Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D43/00Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same
    • A43D43/06Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same for applying reinforcing materials to insoles; Attachment of ornamental tapes or ribs, e.g. sewing ribs, on soles, or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Lippenaufstellmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Aufstellen der Rißlippen von Schuhsohlen. Die bisher bekannten Maschinen, welche diese Arbeit ausführten, wiesen ein hin und her schwingendes Werkzeug auf, welches dazu dient, die Rißlippen zu öffnen und aufzurichten. Mittels eines einzigen hin und her schwingenden Werkzeuges bereitet es jedoch Schwierigkeiten, die Rißlippe anzuheben und gleichzeitig umzulegen, insbesondere wenn die Lippe lang und zäh ist. Zu diesem Zweck wurde auch bei den bekannten Maschinen schon ein feststehender Finger vorgesehen, welcher sich hinter dem beweglichen Werkzeug befindet und die zurückgelegte Rißlippe möglichst lange in der zurückgebogenen Lage hält. Wenn mit dieser Einrichtung ein wirksames Umlegen und Zurücklegen der Rißlippe -erzielt werden soll, so. muß der Finger eine kräftige Druckwirkung auf die zurückgelegte Rißlippe ausüben, wodurch jedoch wiederum eine so starke Reibwirkung auf die Rißlippe ausgeübt wird, daß diese unter Umständen beschädigt werden kann, auf jeden Fall wird durch diese Einrichtung der glatte Vorschub des Werkstückes wesentlich gehemmt. Es sind weiterhin schon Maschinen vorgeschlagen worden, bei denen ein um etwa ioo° schwingendes Werkzeug sich zunächst in den Riß hineinbewegt und dann etwa um den Grund des Risses eine Schwenkbewegung um ioo° ausführt, um so die Rißlippe zurückzubiegen. Die Erzeugung einer solchen Schwenkbewegung ist .aber sehr umständlich.
  • Um alle diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, zwei wechselweise senkrecht zur Sohlenkante hin und her bewegte Werkzeuge vorzusehen, von denen das eine die Rißlippe hochstellt und das andere die Rißlippe nach hinten umbiegt. Durch das letztere Werkzeug wird auf die umgelegte Rißlippe eine kräftige Bügelwirkung, und zwar unter Bewegung des Werkzeuges ausgeübt, so daß, ohne eine Beschädigung der Rißlippe befürchten zu müssen und ohne daß der Vorschub des Werkstückes gehemmt wird, ein glattes Umlegen der Rißlippe erfolgt. Die Steuerung der auf die Rißlippe einwirkenden Werkzeuge erfolgt derart, daß diese an Stangen sitzen, welche durch gleicharmige, drehbar gelagerte Hebel miteinander verbunden sind. Dies hat zur Folge, daß bei der Vorbewegung der einen Stange mit dem einen Werkzeug die andere Stange mit dem anderen Werkzeug um den gleichen Betrag zurückgeschwungen wird. Durch diese ständige Bewegung; welche die Werkzeuge finit Bezug auf das Werkstück ausüben, wi@tii einmal der Vorschub nicht gehemmt uh,; trotzdem eine kräftige Bügelwirkung auf die Rißlippe ausgeübt.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, bei der Maschine gemäß der Erfindung unter den Werkzeugen eine klingenartige Lehne anzuordnen, die mit dem festen Ende des Rißlappens zusammenwirkt und zwecks Unterstützung des Werkstückvorschubes in der Vorschubrichtung hin und her geschwungen wird. Dabei erfolgt das Zurückschwingen der Lehre nach einem Vorschubhub, wenn das Werkstück durch den Aufschlag des die Lippe aufstellenden Werkzeuges etwas von der Lehre abgehoben wird.
  • Auf den .Zeichnungen ist Fig. i eine Seitenansicht der Maschine, Fig.2 ein Grundriß der Maschine, Fig.3 eine Schnittansicht nach Linie III-III der Fig. 2.
  • Fig.4; 5 und 6 sind Einzelansichten der Werkzeuge der Maschine und ihrer Arbeitsweise.
  • Fig.7 ist eine Schnittansicht nach Linie VII-VII der Fig.2.
  • Fig.8 ist eine Schnittansicht nach Linie VIII-VIII der Fig.6.
  • Fig.9 ist eine Unteransicht eines Werkzeuges.
  • Die Werkzeuge io und 12 (Fig.4, 5 und 6) zum Aufstellen der Rißlippe L einer Sohle S sind parallel zueinander angeordnet und werden abwechselnd senkrecht zur Sohlenkante hin und her bewegt. Das Vorderende 14 des Werkzeuges io ist in Höhenrichtung konkav und in Längsrichtung der Sohle konvex. Die Unterfläche 16 des Vorderendes 18 des Werkzeuges 12 ist in einem Winkel von ungefähr 8° nach oben abgebogen (Fig. i). Auf der Unterfläche 16 ist eine Quernut 15 (Fig. 9) angebracht. Ein vorn abgerundeter Ansatz 17 ist weiterhin auf der Unterfläche 16 des Vorderendes 18 ausgebildet und ist mit einer Lagerfläche 19 versehen. Unter den Werkzeugen i o und 12 ist eine plattenartige Lehre 2o angeordnet, die in den Riß eintritt und durch Anliegen gegen das Ende der Rißlippe L die Sohle bezüglich der Werkzeuge i o und 12 einstellt. Die mit der Rißlippe zuerst in Eingriff tretende Seite der Lehre 2ö ist bei 22 (Fig. 5) abgerundet, während die andere Seite mehr eckig (z4 in Fig.5) ausgebildet ist. Das Werkzeug io stellt die Rißlippe hoch, und das Werkzeug 12 biegt die aufgestellte Lippe nach hinten um.
  • Das Maschinengestell 26 trägt eine senkrecht einstellbare Säule 28 mit einem Kopfstück 3o. Das Kopfstück 3o ist als ein geschlossenes, mit einem Deckel32 versehenes .`Gehäuse ausgebildet, das einen Ölsumpf aufweist. Das Öl wird bei 34 (Fig. i) eingeleitet: `:Eine mit einem Motor 36 direkt gekuppelte ":Scheibe 38 treibt -mittels eines Riemens 46 eine auf einer Welle 42 befestigte Scheibe 44. Die Welle 42 läuft in Lagern 40 (Fig. 3). Eine auf der Welle 42 befestigte, innerhalb des Gehäuses 3o angeordnete Scheibe 47 taucht in den Ölsumpf ein und spritzt das öl auf die Maschinenteile in dem Gehäuse. Die Welle 42 trägt ein Exzentergetriebe 48, 5o zum Betätigen der Werkzeuge io und i2 und der Lehre 2o.
  • Auf einem innerhalb des Gehäuses 30 angeordneten Bolzen 52 ist ein dreiarmiger Schwinghebel 54 gelagert (Fig. 1, 2 und 7). Auf einem weiteren Bolzen 66 ist ein zweiarmiger Schwinghebel68 gelagert. Die Seitenarme 6o, 62 des Hebels 54 sind durch bei 72, 74 bzw. 78, 8o verzapften Stangen 70, 76 mit den entsprechenden Armen des Hebels 68 verbunden. Somit wird ein Parallelgestänge 54, 68, 70, 7 6 gebildet, wobei beim Betrieb der Maschine die Stangen sich in entgegengesetzten Richtungen bewegen.
  • Die Lager des Parallelgetriebes werden durch in den Ölsumpf eintauchende Dochte 82, 84 geschmiert. Die Stange 70 besitzt eine nach hinten zeigende Verlängerung 86, die durch einen Bolzen 88 mit dem Exzentergetriebe 50, 48 gelenkig verbunden ist und somit durch dieses betätigt wird, wobei, wie ersichtlich, das gesamte Parallelgestänge betätigt wird. Die Stangen 70 und- 76 erstrecken sich durch eine Schutzwand 92 gegen Ölspritzer, die aus Filz o. dgl. besteht, nach außen durch die Vorderwand 93 des Gehäuses 30.
  • Das Werkzeug io ist mit dem Vorderende der Stange 7o bei 94 verschraubt. Das Werkzeug 12 ist auf einem Bolzen 96 senkrecht schwingbar gelagert. Der Trägerteil98 des Bolzens 96 ist bei ioo mit dem Vorderende der Stange 76 verschraubt. Eine bei 104 an dem Trägerteil befestigte Blattfeder 102 drückt das Werkzeug 12 nach unten.
  • Die Stangen 7o und 76 bewegen somit die Werkzeuge io und 12 hin und her. Die Werkzeuge io und 12 gleiten dabei ineinander. Ihre Hinundherbewegungen haben eine geringe Seitenkomponente, da die Treibstangen durch die Schwinghebel 54, 68 geführt bzw. angetrieben werden. Diese Seitenkomponente erleichtert insbesondere den Vorschob des Werkstückes.
  • Die Lehrego hat eine waagerechte Schwingbewegung und ist zu diesem Zweck auf einem senkrechten Bolzen io6 gelagert. Der Trägerblock io8 des tolzens tob ist längs einer festen Führung i io längs der Bewegungsbahn der Werkzeuge i o, 12 einstellbar und wird in eingestellter Lage durch eine Schraube 112 festgeklemmt. Die durch eine Schraube i14 an der Gehäusewand 115 befestigte Führung i i o ist senkrecht verstellbar. Die Lehre 2o wird so eingestellt, daß sie gegen die Unterfläche des Werkzeuges io, 12 anliegt, so daß sich die Werkzeuge i o, 12 auf der Lehre 2o führen. Der nach hinten ragende Arm i 16 der Lehre ist bei 118 gelenkig mit dem dritten Arm 64 des Hebels 54 verbunden und wird durch diesen hin und her geschwungen.
  • Beim Betrieb der Maschine wird der mit der gerißten Sohle S versehene Schuh zunächst richtig in die Maschine eingesetzt. Dazu wird die Rißlippe L zunächst an einem Ende mit der Hand umgebogen und unter das Werkzeug 12 eingeschoben, wobei die Lehre 2o in den Riß eintritt (Fig.8). Der Schuh wird dann fest gegen die Lehre 2o angehalten und der Kraftantrieb der Maschine eingerückt. Die Lehre 20 stellt nicht nur die Sohle bezüglich der Werkzeuge io und 12 ein, sondern unterstützt durch ihre Schwingbewegung den Vorschub der von dem Arbeiter geführten Sohle. Wie erwähnt, stellt das Werkzeug i o die Lippe L hoch, und das Werkzeug 12 biegt diese fortschreitend nach hinten um. Die Sohle S ist mit der üblichen Nut G versehen, in die die Naht gelegt wird. Damit die umgebogene Rißlippe nicht die Nut G verdeckt, wird diese von dem Ansatz i9 (Fig. 9) des Werkzeuges 12 zuriickgeschoben (s. Fig. 8). Die Nut 15 in der Unterfläche 16 des Werkzeuges 12 paßt sich der gebogenen Lippe an (Fig. 8) und verhindert ein vollkommenes Ausflachen der Lippe. Die Welle 42 beschreibt ungefähr 610o Umdr ehungen in der Minute.
  • Wie in Fig.5 und 6 dargestellt, wird die Lippe L von dem Werkzeug 12 um ungefähr i8o° umgebogen. Jedoch kann sich die Lippe auf Grund der Neigung der Unterfläche des Werkzeuges 12 und des geringen Druckes der Feder io2 nach Bearbeitung senkrecht aufstellen und wird diese Lage im wesentlichen beibehalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lippenaufstellmaschine, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei wechselweise senkrecht zur Sohlenkante hin und her bewegten Werkzeugen (i o,12), von denen eines die Rißlippe hochstellt und das andere die Rißlippe nach hinten umbiegt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Werkzeuge (io, 12) tragenden Stangen (70,76) durch gleicharmige, drehbar gelagerte Hebel (54, 68) verbunden sind, so daß bei Vorbewegung der einen Stange (7o) die andere (76) um den gleichen Betrag zurückgeschwungen wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer klingenartigen Lehre (20) unter den Werkzeugen, die gegen das feste Ende des Rißlappens anliegt und zum Unterstützen des Werkstückvorschubes in der Vorschubrichtung hin und her geschwungen wird, wobei das Zurückschwingen der Lehre nach einem Vorschubhub stattfindet, wenn das Werkstück durch den Aufschlag des die Lippe aufstellenden Werkzeuges (i o) etwas von der Lehre abgehoben wird.
DEU13484D 1935-08-10 1936-07-26 Lippenaufstellmaschine Expired DE664560C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US664560XA 1935-08-10 1935-08-10

Publications (1)

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DE664560C true DE664560C (de) 1938-09-05

Family

ID=22069614

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DEU13484D Expired DE664560C (de) 1935-08-10 1936-07-26 Lippenaufstellmaschine

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