DE664341C - Trag- und Abwurfvorrichtung fuer Lasten, insbesondere Bomben, von Luftfahrzeugen aus - Google Patents

Trag- und Abwurfvorrichtung fuer Lasten, insbesondere Bomben, von Luftfahrzeugen aus

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DE664341C
DE664341C DET43787D DET0043787D DE664341C DE 664341 C DE664341 C DE 664341C DE T43787 D DET43787 D DE T43787D DE T0043787 D DET0043787 D DE T0043787D DE 664341 C DE664341 C DE 664341C
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DE
Germany
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bombs
aircraft
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roller
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DET43787D
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ARTHUR ASHFORD BENJAMIN THOMSO
GEOFFREY HASLEWOOD COOKE
Original Assignee
ARTHUR ASHFORD BENJAMIN THOMSO
GEOFFREY HASLEWOOD COOKE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
    • B64D1/02Dropping, ejecting, or releasing articles
    • B64D1/04Dropping, ejecting, or releasing articles the articles being explosive, e.g. bombs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Trag- und Abwurfvorrichtung für Lasten, insbesondere Bomben, von Luftfahrzeugen aus Die Erfindung betrifft eine Trag- und Abwurfvorrichtung für Lasten, insbesondere Bomben, von Luftfahrzeugen aus, bei welcher ein die Last tragender Hebel bei Verstellung eines zwischen Rollen geführten Schiebers freigegeben und die Last dadurch ausgelöst wird. Derartige Vorrichtungen sind bereits bekannt. Bei den bekannten Vorrichtungen trägt der durch den Schieber betätigte Auslösehebel die Bombe o. dgl. nicht direkt, sondern dient lediglich als Arretiervorrichtung für den einen weiteren Hebel, der die Bombe trägt und bei Verstellung des. Schiebers und damit des Arretierhebels freigegeben wird. Dies ergibt eine verhältnismäßig verwickelte und schwere Konstruktion, die infolge der Anordnung :einer ganzen Reihe bewegter Teile nicht unbedingt zuverlässig ist. Außerdem sind bei Verstellung des den eigentlichen Traghebel haltenden Arretierhebels ziemlich erhebliche Reibungskräfte zu überwinden.
  • Die Erfindung vermeidet diese nachteilige Anordnung und besteht darin, daß je zwei zu beiden Seiten des Schiebers liegende Rollen derart angeordnet sind, daß die eine sich gegen den Schieber legende Rolle an dem die Last unmittelbar tragenden Hebel gegenüber der anderen im Gestell gelagerten Rolle angeordnet ist. Hierdurch wird eine einfache und leichte Trag- und Abwurfvorrichtung für die Lasten geschaffen, die nur wenige "feile enthält, und durch die die Lasten sicher gehalten und doch leicht und zuverlässig zum Abwurf gebracht werden können. Die beiden Rollen legen sich ,also derart gegen den Schieber, daß ein Biegu;ngsmoment auf diesen praktisch .nicht ausgeübt wird.
  • Auf .der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.
  • Abb. z zeigt die erste Ausführung im Grundriß.
  • Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie II-II in Abb. i.
  • Abb. 3 ist ein in größerem Maßs,tabe gelialtener Querschnitt nach Linie 111-III in Abb. i. Die Abb. 4. und 5 zeigen Einzelheiten in ebenfalls größerem 1Vlaßs:tabe.
  • Die Bomben werden .an einem Rahmen oder Gestell i (Abt. i) angebracht, das z. B. rechteckig .ausgeführt ist und ,an der Unterseite einer Tragfläche oder des Rumpfes cinrs Flugzeuges befestigt wird. Der Rahmen enthält in der Längsrichtung des Flugzeuges z. B: vier Stege 2 und quer zu diesen eine Schiene 3, die im Querschnitt ein nach unten offenes U aufweist. An den unteren Enden von Schraubenbolzen 5 sind Bogenstücke @.' .angebracht, von denen nur ein Paar gezeich net ist und die der Form der zur Verwendubg@' kommenden Bomben angepaßt sind. Die Schraubenholzen-5 treten ,durch Schlitze in den Stegen 2 hindurch und-sind in der Längsrichtung der Stege 2 verstellbar. Die Schraubenbolzen 5 haben geriändelte Köpfe 6, durch deren Drehen sich die Bogenstücke q., 4.' s@enkrecht verstellen lassen.
  • An jeder Kreuzungsstelle der Schiene 3 mit den Stegen 2 ist eine aus den Abh. 3 bis 5 ersichtliche Einrichtung 7, 7 ; 7", 7'/t angebracht, die zwei Seitenplatten 8, 8' enthält, zwischen denen ein Traghebel 9 für .die Bombe angeordnet ist. Der Hebel ist um einen Zapfen io drehbar, der durch die Seitenplatten 8; 8' hindurchgeht. Das eine Ende 9' des Hebels ist als Haken zum Aufhängen der Bombe ausgebildet, und das andere Ende trägt eine Rolle 12. Die Seitenplatten 8, 8' erstrecken sich gegenüber der Rollre 12 nach oben und enthalten eine Rolle 13, die auf einem in die Plattenverlängerungen eingesetzten Zapfen 14. drehbar ist. Der Zapfen 14 steht parallel zu der Drehachse der Rolle 12. tauf einen Stift 16, der Teichfalls in die Seitenplatten 8, 8' eingesetzt ist, ist eine Falle 15 drehbar aufgesetzt, die durch eine Feder 17 nach unten gedrückt wird. Hierbei legt sich ein Ansatz 15' der Falle 15 gegen einen Anschlag 18, so daß sich die Falle nicht weiter als in vollen Linien gezeichnet nach unten bewegen kann. Der Anschlag 18 besteht aus einem Querstift und dient ebenso wie der Niet i i dazu, die beiden Seitenplatten 8; 8' zu verbinden und in dein erforderlichen Abstand zu halten. Die Einrichtungen selbst werden in der Schiene 3 durch Stifte i 9 gehalten, die durch die Seitenwände ,der Einrichtung und die senkrechten Schenkel der Schiene 3 hindurchgehen. Die Oberseite der Schiene 3 ist über den vorher beschriebenen Einrichtungen ausgeschnitten, so daß die Ansätze der Seitenplatten 8, 8' mit den Rollen. 13 durch die Ausschnitte hindurchtreten können und zwar so weit; daß ein Schieber äo zwischen der Oberseite der Schiene 3 und den Rollen 13 Platz findet. Der Querschnitt des Schiebers 20 ist so bemessen, daß er im Ruhezustande die Rolle 12 in dem erforderlichen Abstand von der Rolle 13 hält: Der Schieber 20 -wird durch Federn 21 (Abh. 1 ) gegen einen Anschlag nach rechts gedrängt und. hat für eine jede Einrichtung einen Schlitz.' Der Schieber 2o ist bei 23 an die Schnur der das Stabsystem der Auslösevorrichtung angeschlossen und kann auf diese Weise entgegen der Spannung der Federn 21 verschoben. werden. Die Schnur läuft über Rollen, zünd die Stäbe sind mit Hebeln verbunden, die erforderliche Verbindung mit der üslösevorrichtung des Flugzeuges zu ergeben. Die Bomben werden angehängt, während der Schieber 2o durch die Federn 21 gegen seinen Anschlag gehalten 'wird. Ein an der Bombe, und zwar etwa über deren Schwerpunkt angebrachter Ring, der mit strichpunktierten Linien angedeutet ist, wird von unten her gegen die Fallei 5 gedrückt, die sich unter Spannung der Feder 17 hebt, worauf der Ring über das hakenförmige Ende g' des Hebels 9 geschoben -wird, worauf die Fallei 5 wieder zurückschnappt. Hierauf schraubt man die Bogenstücke 4., 4.' bis auf die Bombe herab, so daß sie in der Längs. richtung des Luftfahrzeuges festgestellt wird. Durch das Gewicht der an dem Haken 9' hängenden Bombe wird die Rolle 12 gegen die Unterseite des Teiles des Schiebers gedrückt, der sich zwischen zwei benachbarten Öffnungen befindet. Die Rolle 1 s befindet sich dabei unmittelbar unter der Rolle 13, so daß der Schieber zwischen diesen beiden Rollen nur festgehalten, aber nicht auf Biegung beansprucht -wird: Soll die Bombe aus gelöst -werden, so wird der Schieber 2o von rechts nach links verschoben. Die Öffnungen in ihm sind so verteilt und bemessen, da13 die am weitesten links befindliche .über der Rolle 12 der Einrichtung 7 zu stehen kommt, bevor die anderen Öffnungen und das rechte Ende des Schiebers 2o die Rollen 12 der anderen Einrichtungen 7'j 7", 7"' erreichen. Die Rolle 12 der Einrichtung 7 geht durch die ihr ,gegenüberstehende Öffnung in dem Schieber 2o empor, !der Haken 9' geht nieder, und der Ring der Bombe gleitet von ihm ab, so daß .diese niederfällt. Bei der weiteren Bewegung des Schiebers 2o nach links kommt zunächst die zweite Öffnung gegenüber der Rolle 12 der Einrichtung 7'; alsdann die dritte Öffnung gegenüber der Rolle 12 der Einrichtung 7" und schließlich das rechte Ende des Schiebers 20 gegenüber der Rolle i2 der i Einrichtung 7"' zu stehen, so daß die vier Bomben nacheinander abgeworfen werden. Nachdem die Bomben freigegeben sind, legen sich die Hebel 9 gegen ihre Anschläge i i.
  • Die Bomben können indessen auch durch schrittweise Bewegung des Schiebers 20 einzeln oder in schneller Folge durch eine volle Verschiebung des Schiebers 2o abgeworfen -werden.
  • Der Drehpunkt der Hebel 9 liegt den Haken 9' wesentlich näher als den Rollen 12, so daß deren Druck _-egen den Schieber 20 nur einen kleinen Teil des Bombiengewichtes beträgt. Da die Rollen 12 und 13 so angeordnet sind, daß sie auf den Schieber 20 keine biegende Wirkung ausüben, so läßt sich letzterer leicht bewegen, weil im wesentlichen nur die durch den Druck der Rollen verursachte Reibung zu überwinden ist. @ Die nicht ausgeschnittenen Teile des Schiebers sind ferner hinreichend lang, um etwaige Streckungen oder andere Veränderungen in der Länge der Schnur oder der sönstigen Mittel auszugleichen, durch die der Schieber von der Auslö.sevorrichtung bewegt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Trag- und Abwurfvorrichtung für Lasten, insbesondere Bomben, von Luftfahrzeugen aus, bei welcher ein die Last tragender Hebel durch Verstellen eines zwischen Rollen geführten Schiebers freigegeben und die Last dadurch ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die eine sich gegen den Schieber (2o) legende Rolle (t2) an dem die Last unmittelbar tragenden Hebel (g) gegenüber der anderen im Gestell gelagerten Ralle (13) angeordnet ist.
DET43787D 1933-03-29 1934-03-29 Trag- und Abwurfvorrichtung fuer Lasten, insbesondere Bomben, von Luftfahrzeugen aus Expired DE664341C (de)

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DET43787D Expired DE664341C (de) 1933-03-29 1934-03-29 Trag- und Abwurfvorrichtung fuer Lasten, insbesondere Bomben, von Luftfahrzeugen aus

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