DE663288C - Tandemgeschossgurt - Google Patents

Tandemgeschossgurt

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DE663288C
DE663288C DEW96926D DEW0096926D DE663288C DE 663288 C DE663288 C DE 663288C DE W96926 D DEW96926 D DE W96926D DE W0096926 D DEW0096926 D DE W0096926D DE 663288 C DE663288 C DE 663288C
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Germany
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tandem
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/03Cartridges, i.e. cases with charge and missile containing more than one missile
    • F42B5/035Cartridges, i.e. cases with charge and missile containing more than one missile the cartridge or barrel assembly having a plurality of axially stacked projectiles each having a separate propellant charge
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/08Cartridge belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Tandemgeschoßgurt Geschoßgurte, welche die Patronen nebeneinanderliegend der Waffe zuführen, sind bekannt. Derartige Gurtkonstruktionen bedingen infolge Zuführung quer zum Lauf eine Üffnung,durch welche Unreinigkeiten in den Verschlußmechanism,wsdringen und Hemmungen veranlassen können. Ebenfalls bedingt die Hülse eine Auswurfvorrichtung, was die Waffe kompliziert.
  • Obige Mängel sind bei dem Tandemgeschoßgurt nach der Erfindung beseitigt, indem die einzelnen Geschosse kettenartig hintereinandergekuppelt sind und von hinten durch den Schaft in Laufrichtung zugeführt werden, so .daß die seitliche öffnung am Verschlußgehäuse und der Hülsenauswerfer fortfallen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. I schematisch die Zuführung des Gurtes. in den Lauf, während Abb. Il einen teilweissen Schnitt durch den Gurt darstellt.
  • Der Tandemgurt besteht aus beliebig vielen Einzelgeschossen, welche beispielsweise mittels eines Drahtseiles 5 !sio zusammengekuppelt sind, daß sich derselbe auf einer Trommel g kettenartig ,aufwickeln läßt, wobei letztere entweder im Schaft der Waffe oder aber mittels biegsamen Schlauches io, welcher mit dem auf .dem Rücken des Schützen tragbaren Trommelkastens direkt verbunden ist. Das eigentliche GeschoP, a ist zwecks Unterbringung der entsprechenden Pulverladung hohl ausgebildet. An der Hinterseite wird dieses Geschoß nach der Explosion mittels Geschoßkopfes i durch Preßsitz und Anschlag bzw. Schaft 3 abgeschlossen. Zwischen jedem Geschoß ist eine Senkscheibe 4. ;auf dem Schaft 3 aufgesteckt. Der Geschoßkopf i besitzt ferner eine kleine Bohrung, in deren vorderen Teil die Zündmasse pastenartig untergebracht ist, während im hinteren Teil die Zündröhre 6 mit Preßsitz verschiebbar gelagert ist. Am Ende dieses Röhrchens ist das Verbindungsseil 5 befestigt, welches durch den Schaft des folgenden Geschosses a durchführt in den Pulverrauen 8 und dort verankert ist. Beim Einführen des, Gurtes in den Lauf wird der erste Geschoßkopf i aufgesteckt, also Kopf i auf GeschOß a. Während der aufgewickelte Gurt nicht steckbar, somit explosionssicher ist, wird der im Lauf befindliche Teil desselben durch eine entsprechende Vorrichtung geschoßweise in Abstand gehalten und das erste Geschoß bis zur Laufverengung vorgeschoben. Die durch Plattdrücken beim Schuß etwa ringsum vorstehende Scheibe 4. dient als Anschlag und gleichzeitig als Dichtung nach hinten beim Schuß während des Passierens des Laufes. Wird nun durch Entrastung des gespannten Gewehres das zweite Geechoß beispielsweise mittels Rückstoßklauen um einen entsprechenden Betrag nach vorn geschoben, so wird das Röhrchen 6 durch den Schaft 3 nach vorn ruckartig verschoben und die Zündmasse 7 nach dem Pulverraum gedrückt und durch die auftretende Reibung entzündet. Da. das Geschoß a nach hinten nicht entweichen kann, wird somit bei der Explosion zuerst der Kopf i auf den Schaft,-, aufgesteckt, die Scheibe 5 plattgedrückt unds@.=,i daher der Lauf nach hinten abgeschlossen' #' bzw. abgedichtet. Nachdem das Geschoß den Lauf verlassen, wird mittels Rückstoßes o. dgl. das jetzt vorn liegende Geschoß um eine Länge vorgeschoben zum Anschlag bzw. bis zur Laufverengung, und das Spiel wiederholt sich so lange, bis die Waffe gesperrt wird.
  • Diese Art Geschoßgurt umfaßt alle Arten von Geschossen, kleine und größere, mit und ohne Zeit- oder Aufschlagzünder (kleine Granaten); es sei hier lediglich ein Beispiel dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tandemgeschoßgurt für hülsenlose Munition verschießende Selbstladewaffen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Geschosse mittels biegsamen Drahtseiles u. d,gl. (5) so hintereinander zusammengesteckt sind, daß sich der Gurt innerhalb einer gebogenen Röhre bzw. innerhalb eines biegsamen Schlauches (i o) zwangsläufig führen bzw. durchziehen läßt. a. Tandemgurt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe entweder im Schaft des Gewehres aufgerollt ist oder aber mittels eines MetallscEauches zugeführt wird, welcher am Schaft des Gewehres in Laufrichtung lösbar angeschlossen ist und von da zu einem sitationären oder auf dem Rücken tragbaren und verschließbaren Trommelkasten führt. 3. Ta,ndemgurt nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Geschosse mit einem oder mehreren Drahtseilen gekuppelt sind, welche beim Ladevorgang mittels Schneidevorrichtung jeweils vom Geschoß getrennt werden. 4. Tandemgurt ohne Hülse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil (z) zur Aufnahme der Pulverladung (8) hohl ausgebi:det ist und mit dem aufsteckbaren Kopf (i) des nächsten Geschosses zusammenhängend durch Konus oder Ansatz mit Preßsitz dicht verschlossen und mittels Seiles (5) zusammenhängend gekuppelt ist. 5. Geschoßkopf nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe zur Aufnahme des Zündstiftes (6) und. Aufsteckschaftes (3) zwei entsprechende Bohrungen aufweist, in welche beide mit entsprechendem Sitz hineinpassen. 6. Geschoß nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsseil (5) einerseits mit dem Zündstift (6) fest verbunden und anderseits mittels Knoten im Hohlraum (8) des folgenden Geschosses befestigt ist, derart, daß der Aufsteckschaft (3) bei gespanntem Seil zwecks Krümmung des Gurtes innerhalb der Zuführungsleitung sich noch außerhalb der Aufsteckbohrung befindet. 7. Tandemgurt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Geschoßkopf (i und z) sich eine Senkscheibe (.4) befindet, derart, daß sich dieselbe beim Zusammendrücken vergrößert und im Lauf festklemmt.
DEW96926D 1935-07-23 1935-07-23 Tandemgeschossgurt Expired DE663288C (de)

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DE663288C true DE663288C (de) 1938-08-02

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DE (1) DE663288C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3450050A (en) * 1961-08-04 1969-06-17 Colts Inc Salvo squeezebore projectiles
US4123975A (en) * 1976-03-03 1978-11-07 Mohaupt Henry H Penetrating projectile system and apparatus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3450050A (en) * 1961-08-04 1969-06-17 Colts Inc Salvo squeezebore projectiles
US4123975A (en) * 1976-03-03 1978-11-07 Mohaupt Henry H Penetrating projectile system and apparatus

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