DE663093C - Entschlackungsvorrichtung - Google Patents

Entschlackungsvorrichtung

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DE663093C
DE663093C DEB169096D DEB0169096D DE663093C DE 663093 C DE663093 C DE 663093C DE B169096 D DEB169096 D DE B169096D DE B0169096 D DEB0169096 D DE B0169096D DE 663093 C DE663093 C DE 663093C
Authority
DE
Germany
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slag
purification device
bucket
slag bucket
flame tube
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Expired
Application number
DEB169096D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Edmund Spindler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/001Ash removal, handling and treatment means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Entschlackungsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Entschlackungsvorrichtung für mit einem Vorschubrost betriebene Flammrohr-Innenfeuerungen. Derartige Entschlackungsvorrichtungen sind an sich -bekannt. Es werden vielfach zur Entschlackung Schnecken, Schüttelrutschen und Kratzer unterhalb des Rostes benutzt.
  • Um nun solche empfindlichen, der Beobachtung größtenteils entzogenen Fördermittel innerhalb .des Flammrohres im Bereiche hoher Temperaturen unterhalb des Rostes zu vermeiden und sich der bekannten Vorteile einer bei anderen Feuerungen vielfach bewährten Kübelentschlackung auch bei Flammrohr-Innenfeuerungen in einer für den Dauerbetrieb besonders geeigneten Form bedienen zu können, soll gemäß der Erfindung unterhalb des Schlackenfalls ein den letzteren allseitig dicht abschließender, nach dem vorderen Rostende zu ausfahrbarer Schlackenkübel in Verbindung mit einem den Schlackenfall beim Ausfahren des Schlackenkübels zwangsläufig abschließenden Schieber vorgesehen sein. Dadurch werden nicht nur empfindliche Fördermittel unterhalb des Rostes vermieden, sondern es wird auch ein dichter Abschluß des Windraumes unterhalb des Rostes gegenüber dem Schlackenfall bzw. dem übrigen Flammrohr erreicht. Außerdem sichert die zwangsläufige Abhängigkeit der Bewegungen von Schieber und Kübel vor einem unerwünschten Durchfallen von Schlacke, wenn der Kübel sich nicht in der Aufnahmestellung unterhalb des Schlackenfalles befindet. Bei an sich bekannten Entaschungsanlagen, bei denen im Schlackenfall unabhängig von der Kübelbewegung zu betätigende Absperrvorrichtungen vorgesehen sind, besteht eine solche Sicherheit nicht, weil die Aufmerksamkeit des Heizers immer einen gewissen erst durch die Einrichtung nach der Erfindung ausschaltbaren Unsicherheitsfaktor darstellt.
  • Um in nicht zu schneller Folge die Aschenkübel entleeren zu müssen, ist es zweckmäßig, die parallel zur Flammrohrachse gemessene Länge des Schlackenkübels größer zu wählen als die in der gleichen Richtung gemessene lichte Weite des Schlackenfalls selbst. Weitere die Entschlackung mit der Einrichtung nach der Erfindung begünstigende zweckmäßige Ausgestaltungsmöglichkeiten sind aus den übrigen Unteransprüchen ersichtlich. Auf der Zeichnung ist die Entschlackungsvorrichtung beispielsweise dargestellt. Es zeigen Abb. i einen Längsschnitt durch den. Schlackenfall- der Feuerung, Abb.2 eine.`, Draufsicht auf den unter den Schlackenfall; stehenden Kübel, Abb. 3 einen Schnitt nach . der Linie A-B der Abb. i, Abb. q. einen Längs= schnitt durch die im Feuerungsvorbau angeordnete Austragvorrichtung, Abb. 5 eine Draufsicht hierzu, Abb.6 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. q. und Abb. 7 und 8 eine besondere Einrichtung zum Betätigen des den Schlackenfall abschließenden Schiebers von Hand.
  • Der Schlackenkübel i befindet sich in seiner Füllstellung unterhalb des Schlackenfalles 2, wobei die vordere Wand 3 in Verbindung mit den übrigen Seitenwänden des Kübels i einen praktisch dichten Abschluß zwischen dem Windraum ¢ und dem Schlakkenfall2 bzw. dem sich an die Feuerung anschließenden Flammrohrteil bewirkt. Zur Vergrößerung des Fassungsvermögens des Kübels i ist dessen Länge parallel zur Flammrohrachse größer als die ,in der gleichen Richtung gemessene lichte Weite des Schlakkenfalles 2, so daß der Kübel i bis unter die Feuerbrücke 6 reicht. Der Schlackenkübel i wird nach teilweiser Füllung durch Betätigen des Seil- oder Kettenzuges 8 mittels der Kurbel 9 etwas nach vorn bewegt, um seine vollkommene Füllung zu erreichen. Sobald dies der Fall ist, wird der Schlackenkübel i durch Drehen der Kurbel, und der auf der Welle 21 angeordneten Seil- oder Kettentrommeln i o nach vorn herausgezogen, wobei er mit seinen Rollen i i auf seitlichen Schienen 12 geführt wird. Der Boden 13 des Schlackenkübels i ist nach unten frei ausschwenkbar an der Rückwand 14 befestigt. Der vordere 'Feil des Bcdens IS ragt über die Wand 3 hinaus und bildet eine Schürfkante 15, die den feinen Rostdurchfall, dessen Menge unerheblich ist, vor sich herschiebt und so aus dem Windraum 4 entfernt.
  • Damit bei herausgezogenem Schlackenkübel i keine Schlacke in den Raum unterhalb des Schlackenfalles 2 fällt, wird dieser durch einen Schieber 2o abgeschlossen, der erfindungsgemäß zwangsläufig, also selbsttätig, beim Ausfahren des Schlackenkübels i ebenfalls - durch Betätigen der Antriebskur-bel 9 in seine Schließstellung gelangt, und zwar mittels eines oberhalb der Antriebswelle 21 für die Seil- oder Kettentrommeln i o gelagerten Zahnrades 22, das mit der den Schieber 2o betätigenden Zahnstange 23 in Eingriff steht und mit der Antriebswelle 21 gekuppelt ist.
  • Ist der Schlackenkübel i in seiner vorderen Stellung angekommen, so klappt der Boden 13 selbsttätig in eine Öffnung 16 einer Schlakkenmulde nach unten, wodurch die Rückstände @ entleert werden. Darauf wird der Schlackenkübel i in seine Füllstellung unterhalb des Schlackenfalles wieder zurückgebracht.
  • '" Ist ein Aschenkeller vorhanden, in den die Schlacke ausgetragen werden kann, so wird statt des Bodens 13 die Vorderwand 3 des Schlackenkübels i schwenkbar gelagert. Das Öffnen und Schließen des Kübels i sowie das Entleeren erfolgt dann von Hand.
  • Wird der Schieber 20 von Hand in die Schlußstellung gebracht, so muß dafür Sorge getragen werden, daß der Schlackenkübel i nicht bewegt werden kann, bevor der Schieber 2o den Schlackenfallschacht verschlossen hat. Zu diesem Zweck wird eine Klauenkupplung 24 zwischen dem Betätigungshebel 25 des Schiebers 2o und der Antriebswelle 21 angeordnet, die eine Bewegung der Antriebskurbel, bei offenem Schieber verhindert.
  • In dem Kana126 unterhalb der Feuerbrücke 6 ist eine Drehklappe 29 gelagert, welche bei herausgezogenem Schlackenkübel i eine Luftabsperrung zwischen dem Unterwindraum q. und dem Flammrohr bewirkt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entschlackungsvorrichtung für mit einem Vorschubrost betriebene Flammrohr-Innenfeuerungen, gekennzeichnet durch einen den Schlackenfall unten allseitig dicht abschließenden, nach dem vorderen Rostende zu ausfahrbaren Schlackenkübel (i) in Verbindung mit einem den Schlackenfall (2) beim Ausfahren des Schlackenkübels (i) zwangsläufig abschließenden Schieber (20).
  2. 2. Entschlackungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zur Flammrohrachse gemessene Länge des Schlackenkübels (i) die in der gleichen Richtung gemessene lichte Weite des Schlackenfalls (2) überschreitet.
  3. 3. Entschlackungsvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekemizeichnet, daß zwecks selbsttätiger Entleerung der Boden (13) nach unten ausschwenkbar mit der Rückwand (14) des Schlackenkübels (i) verbunden ist. ¢.
  4. Entschlackungsvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem von Hand zu entleerenden Schlackenkübel (i) die Vorderwand (3) nach vorn schwenkbar mit dem Boden (13) verbunden ist.
  5. 5. Entschlackungsvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (13) des Schlakkenkübels (i) über die Vorderwand (3) hinausragt und eine Schürfkante (15) bildet.
  6. 6. Entschlackungsvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei ausgezogenem Schlackenkübel (1) der Luftabschluß zwischen dem Windraum (,l) und dem Flammrohr durch. eine im Feuerbrückenkanal (26) angeordnete Drehklappe (29) bewirkt wird.
DEB169096D 1935-03-21 1935-03-21 Entschlackungsvorrichtung Expired DE663093C (de)

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