DE717027C - Mechanische Rostfeuerung, insbesondere fuer Lokomotiven - Google Patents

Mechanische Rostfeuerung, insbesondere fuer Lokomotiven

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DE717027C
DE717027C DEK156590D DEK0156590D DE717027C DE 717027 C DE717027 C DE 717027C DE K156590 D DEK156590 D DE K156590D DE K0156590 D DEK0156590 D DE K0156590D DE 717027 C DE717027 C DE 717027C
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Krupp Stahl AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/04Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for locomotive boiler furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Mechanische Rostfeuerung, insbesondere für Lokomotiven Das Hauptpatent bezieht sich auf eine mechanische Rostfeuerung; insbesondere für Lokomotiven, mit einer dem Hauptteil des Rostes (Hauptrost) vorgeschalteten, mit einer Mischeinrichtung ausgerüsteten Zündzone. Das Kennzeichen der Erfindung des Hauptpatents besteht darin, daß als Mischeinrichtung eine den Brennstoff fördernde und wieder in die Ausgangslage zurückkehrende Brennstoffzuführvorrichtung dient, die derart angerdnet bzw. ausgebildet ist, daß vargezündeter Brennstoff, der beim Rückgang der Zuführvorrichtung in die Ausgangslage an der Oberfläche der nach dem Hauptrost hin ansteigenden Zündzone liegt, längs der Zündzonenoberfläche nach,der Zuführstelle für den frischen Brennstoff zurückgeführt wird, während beim Fördergang der vorgezündete, Brennstoff zusammen mit frischem Brennstoff dicht über der Zündrostfläche in Richtung nach dem Hauptrost gefördert wird. Die vorliegende Erfindung will verhindern, d aß falsche Luft in die Zündzone gelangt. Dies wird in erster Linie dadurch erreicht, daß die Zündzone gegen Luftzutritt über die Brennstoffzuführstelle durch ein einstellbares Absperrglied. z. B. durch einen als Plattenschieber ausgebildeten Luftschieber, verschließbar ist, das mit dem Kohlenschieber derart gekuppelt ist, daß das Öffnen des Luftschiebers erst gegen Ende des Förderhubes und das Schließen kurz nach Beginn des Rückhubes des Kohlenschiebers erfolgt.
  • An sich ist es bekannt, bei Beschickungsvor richtungen Einrichtungen, wie z. B. Zellenschleusen oder Schieber, vorzusehen, um einen ungewollten Luftzutritt zu verhindern.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an einer Lokomotivfeuerung im mittleren Längsschnitt dargestellt. 1n der Feuerbüchse i einer Lokomotive ist ein mechanisch bewegter Rost angeordnet. der aus einem Zündrost 2, einem Haupt'-brennrost ; und einem Nachbrennrost .4 besteht.
  • Unterhalb einer als Band ausgebildeten' Fördervorrichtung 8 für den Brennstoff ist an deren Ende, das der ein Feuerloch 9 enthaltenden Stirnwand io der Feuerbüchse i zugewandt ist, ein Raum i i freigelassen, der sich über die ganze Breite der Feuerbüchse i erstreckt. Der Fußboden 12 des Führerstandes 13 liegt über dem Förderband 8, dem der Brennstoff (Kohle) aus einem hinter dem Führerstand 13 angeordneten-Behälter 1:4 zurutscht. Der Raum i i ist nach unten durch einen sich über die ganze Breite der Feuerhüchse erstrechenden, als Plattenschieber ausgebildeten Luftschieber 15 verschließbar. Der Plattenschieber 15 ist mit einem unter ihm angeordneten Kohlenschieber 16 über ein Getriebe so gekuppelt, daß der Luftschieber i 5 sich nur während eines kleinen Bruchteils des Kohlenschieberhubes öffnen kann.
  • Der Kohlenschieber 16 steht mittels einer Stange 17 und eines- doppelarmigen Hebels i8 mit einer im Fahrzeugrahmen drehbaren Welle i9 in zwangläufiger Verbindung. An dem doppelarmigen Hebel t8 sitzt fest ein Bolzen 2o, der in ein Langloch 21 eingreift. Dieses ist unter Zwischenschaltung eines Federtopfes 22 gelenkig mit einem Hebel 23 verbunden, der fest auf einer Welle 24 sitzt. Auf der Welle 24 ist ferner fest ein Hebel 25 gelagert, der über Lenker 26 mit zwei Stangen 27 verbunden ist, die ungefähr parallel zur Ptahn des Kohlenschiebers 16 verschiebbar gelagert sind. Die freien Enden der Stangen 27 sind geschlitzt, und durch die Schlitze ist der plattefförinige Luftschieber 15 gesteckt, der den Boden des Sammelraumes i i abscltlieFen und damit den Luftzutritt über die hrennstoffzufiihrstellen in die Zündzone verhindern kann.
  • Der gemeinsame Antrieb der beiden Schieber 1,5 und i6 erfolgt durch eine kleine Dampfmaschine 28. Die hin und hei- gehende ljewegung des Kolbens der Dampfmaschine !8 wird durch eine Kolbenstange 29 über eine t')ldäinpftuig 3o auf einen Kreuzkopf 31 übertragen. Der Kreuzkopf 31 steht mittels eines Lenkers 32 mit dem freien Ende eines auf der Welle i9 befestigten Hebels 33 in Verbindung, so daß die Welle i9 durch die Dampfmaschine 28 in hin und her schwingende Bewegung gesetzt wird. Bewegt sich der Kolben der Dampfmaschine 28 in der Zeichnung nach rechts, so wird die Welle i9 durch den Lenker 32 und den Hebel 33 auch nach rechts gedreht. Der Hebel 18 dreht sich .dann gleichfalls nach re chts. und infolgedessen bewegt sich der Kohlenschieber 16 in Pfeilrichtung nach aufwärts. Der Luftschieber 15 bleibt dabei so lange in Ruhestellung, d. h. geschlossen, bis der Bolzen 2o an dem rechten Ende des Langloches 21 zur Anlage kommt. Darauf wird der Hebel 23 nach rechts gedreht, der nunmehr den Luftschieber 15 über den Hebel 25, die Lenker 26 und die Stangen 27 nach rechts schiebt und damit öffnet. Die inzwischen von der Fördervorrichtung 8 zum Sammelraum i i geschaffte Kohle fällt jetzt auf den Rücken des Kohlenschiebers 16, der allmählich seiner vordersten Stellung zustrebt. Feim Rückwärtsgang des Kolbens der Dampfmaschine 28 geht auch der Kohlenschieber 16 zurück, während zunächst der Luftschieber 15 geöffnet bleibt, bis der Bolzen 2o das linke Ende des Langloches 21 erreicht. Dann schließt sich der Luftschieber 15, während sich der Kohlenschieber 16 in seine hintere Endlage bewegt. Hierbei ist die auf seinem Rücken liegende Kohle vor seine vordere Stirnfläche gefallen. Diese Kohlenmenge wird beim nächsten Hub des Kohlenschiebers 16 in die Zündzone der Feuerbüchse i geschoben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanische Rostfeuerung, bei der ein Kohlenschieber einer Zündzone den Brennstoff zuführt, nach Patent 684754, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündzone gegen Luftzutritt über die Brennstoffzufuhrstelle durch ein einstellbares Absperrglied, z. E. durch einen als Plattenschieber ausgebildeten Schieber (15), verschließbar ist, das mit dein Kohlenschieber (16) derart gekuppelt ist, daß das Öffnen des Absperrgliedes (Luftschieber 15) erst gegen Ende des Förderhubes und das Schließen kurz nach Beginn des Rückhubes des Kohlenschiebers (16) erfolgt.
  2. 2. Mechanische Rostfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsglieder (23 bis 27j für den Luftschieber (15) durch eine F>olzenlanglochverbindung (2o, 21) und einen Federtopf (22) an ein Antriebsglied (18) für den Kohlenschieber (16) angeschlossen sind.
DEK156590D 1940-01-30 1940-01-30 Mechanische Rostfeuerung, insbesondere fuer Lokomotiven Expired DE717027C (de)

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DE (1) DE717027C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946385C (de) * 1954-06-13 1956-08-02 Deutsche Bundesbahn Kohlenvorholeinrichtung fuer Dampflokomotivtender

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