DE662840C - Schweissschutzvorrichtung an Hueten - Google Patents

Schweissschutzvorrichtung an Hueten

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DE662840C
DE662840C DET46880D DET0046880D DE662840C DE 662840 C DE662840 C DE 662840C DE T46880 D DET46880 D DE T46880D DE T0046880 D DET0046880 D DE T0046880D DE 662840 C DE662840 C DE 662840C
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Germany
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hat
leather
hats
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welding protection
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A42—HEADWEAR
    • A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C5/00—Fittings or trimmings for hats, e.g. hat-bands
    • A42C5/02—Sweat-bands

Landscapes

  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Schweißschutzvorrichtung an Hüten Die Schweißabsonderung des menschlichen Körpers wirkt besonders lästig ;an der mit Schweißdrüsen dicht besetzten Kopf- bzw. Stirnhaut dort, wo der Hut aufsitzt und die Verdunstung verhindert. Die Anbringimg des sog. Schweißleders an der unteren inneren. Hutseite verhindert auf die Dauer nicht, daß der sich zersetzende Schweiß dieses Hutleder beschädigt und durchdringt und auch noch auf das Hutmaterial selbst einwirkt und dieses beschädigt, beispielsweise verfärbt.
  • Man hat deshalb schon vorgeschlagen, um eine Einwirkung des Schweißes auf das Hutmaterial wirksamer zu verhindern, im Innern des Hutes zwei konzentrisch verlaufende Hutleder und zwischen diesen eine Schicht von saugfähigem Material, wie Filz oder Löschpapier, anzubringen, welche durch Löcher im inneren, dem Kopf zugewandten Leder den Schweiß aufsaugt -und in der Hauptsache festhält, so daß nur noch ein Teil davon auf dasi äußere Leder sowie auf das Hutmaterial selbst einwirken kann. Die saugfähige Schicht aus Filz, Löschpapier o. dgl. muß natürlich leicht auswechselbar sein. Um ihren Zweck zu erfüllen und nicht den angesaugten Schweiß wieder auf das zweite (äußere) Leder einwirken zu lassen, muß die absorbierende Schicht schon eine gewisse Dicke haben. Die Dicke dieser Schicht und der beiden sie einschließenden Leder machen die innere Fütterung des Hutes so stark, daß schon dieser Umstand allein die Verwendung dieser Einrichtung verbietet, die anderseits auch ihren Zweck nicht vollkommen erfüllen kann. Eine wirksamere Bekämpfung des übe1-standes, welche jauch den Fortfall des zweiten Schweißleders ermöglicht, wird dadurch erreicht, daß man zwischen Hut und dem einen siebartig oder gitterförmig durchlöcherten Leder einen gleichfalls auswechselbaren Streifen aus einem porösen und biegsamen Material, wie Papier, Filz oder Gewebe, anbringt, welches mit einem Schweißbekämpfungsmittel, wie Formaldehyd, Formalin, Salizyl u..dgl. oder deren Derivate, imprägniert ist. In diesem Falle wird die schädliche Wirkung der Schweißbildung nicht auf mechanischem Wege, sondern durch chemische Mittel bekämpft, welche die schädliche Zersetzung des Schweißes verhindern und außerdem in der Regel ,auch durch ihre gerbende Wirkung die Schweißbildung selbst herabsetzen. Das ermöglicht auch das Fortlassen eines zweiten Leders. Außerdem braucht zum Erreichen dieser chemischen Wirkung die Einlage aus dem imprägnierten` Stoff nicht voluminös zu sein. Auch eine etwaige Einwirkung der Feuchtigkeit ,auf das Hutmaterial ist infolge der antiseptischen Wirkung des Imprägnierungsstoffes unschädlich.
  • Zweckmäßig ist das Hutleder auch an seinem unteren Rande, mit welchem es an den Hut angenäht wird und unmittelbar die Stirn berührt, mit Durchbrechungen versehen, so daß namentlich auch an dieser Stelle eine Einwirkung des Antischweißmittels auf die Haut stattfindet. Es kann dies beispielsweise in der Art geschehen, daß das Schweißleder gitterartig gestaltet ist und der untere Rand, welcher als Querstab die senkrecht verlaufenden Gitterstäbe verbindet, nach der Hut-. seite hin umgebogen und zum Annähen, Ankleben usw. an den Hut benutzt wird, so da die senkrechten Dürchbrechungen ganz Kg.' unten reichen und sich namentlich auf diejenige Stelle erstrecken, an welcher der Hut bzw. das Hutleder die Stirn unmittelbar berührt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIl Schweißschutzvorrichtung an Hüten, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Durchbrechungen aufweisenden Schweißleder und dem Hut ein Streifen eines mit einem Antischweißmittel, z. B. Formaldelyd, Formalin, Salizylsäure und deren Derivate, imprägnierten Stoffes auswechselbar eingelegt ist.
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