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Glühlampe Es ist manchmal erforderlich, die Helligkeit von den Glühlampen
von der Normalstärke auf eine sehr geringe Lichtstärke zu vermindern, beispielsweise
bei D-Zügen, auf Bahnhofsanlagen oder in sonstigen Gebäuden im Falle der Gefahr
von Luftangriffen.
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Es ist bereits bekannt, in solchen Fällen an Stelle der vorhandenen
kleinere Glühlampen einzuschrauben oder die Lichtnetzspannung rum einen bestimmten
Betrag herabzusetzen, so daß, die Lampen mit Unterspannung brennen. Die Verminderung
der Spannung kann von einer Zentralstelle aus vorgenommen werden, beispielsweise
dadurch, daß die Normalspannung der Beleuchtungsanlagen von Eisenbahnzügen von 25
V auf 6 V vermindert wird. Ein normaler Glühfaden, wie er in Glühlampen üblicherweise
Verwendung -findet, würde aber, wenn er für eine Spannung von 25 V bemessen ist,
bei 6 V überhaupt kein Licht mehr aussenden.
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Glühlampe, deren Glühfaden
so bemessen ist, daß er bei Betrieb mit 6 V gerade noch ein schwaches Licht aussendet.
Bei Betrieb mit 25 V würde dieser Faden stark überlastet und nach kurzer Zeit zqrstört
werden. Um dies zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung ein automatischer Schalter
vorgesehen, welcher beim Betrieb mit 25 V Spannun- dem Glühfaden einen Widexstand
vorschaltet, welcher so bemepsen ist, daß, der Glühfaden ohne Überlastung helles
Licht aussendet.
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Dieser Widerstand wird vorteilhaft in dex Glühlampenglocke angeordnet,
er kann aber auch im Glühlampensockel untergebracht werden.
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Bei Glühlampen mit Reservefäden ist es bereits bekannt, zunächst sämtliche
Fäden brennen zu lassen und dann selbsttätig alle bis .auf einen abzuschalten, der
dann die Betriebslichtquelle darstellt. Demgegenüber bezieht sich die vorliegende
Erfindung nicht auf Reservelampen, hierfür wäre sie ungeeignet, sondern auf Lampen,
die bei einer höheren Spannung normal betrieben werden und bei einer beträchtlich
geringeren Spannung noch schwaches Licht aussenden sollen und denen beim Betrieb
mit der höheren Spannung automatisch ein Widerstand vorgeschaltet wird.
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Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung.
In einer normalen weißen oder farbigen oder mattierten Lampenglocke sind zwei Stromzuführungsdrähte
r und 2 und ein Glasstab 3 angeordnet, auf welchem eine T-förmige Metallstütze ¢
aufgesetzt ist. Der spiralförmig gewundene Glühdraht 5 ist mit seinem ,einen
Ende
an der Stromzuführung r und mit seinem anderen Ende an der Metallstütze q. befestigt.
Der ebenfalls vorteilhaft spiralförmig gewundene Widerstandsdraht 7 ist m't, seinem
einen Ende ebenfalls an der Metäil stütze q. und mit seinem ,anderen Ende an Stromzuführung
2 befestigt. Als automatiscwI wirkender thermischer Schalter zur Ein- und Ausschaltring
.des Widerstandes dient ein in der Nähe des Glühfadens angeordneter, an der Metallstütze
q. befestigter Bim!etallstreifen 6. Im kalten Zustand berührt das Ende dieses Bimetallstreifens
die - Stromzuführung 2 und überbrückt so den Widerstand 7. Wird die Glühlampe mit
25 V Spannung betrieben, so wird durch die Erwärmung des Bimetallstreifens derselbe
nach kurzer Zeit, d. h. nach längstens einigen Sekunden, den Kontakt mit der Stromzuführung
2 unterbrechen, so daß der Widerstandsdraht 7 mit dem Glühdraht 5 in Serie geschaltet
wird. Dabei kamt gegebenenfalls der Widerstandsdraht 7 selbst als Leuchtkörper .ausgebildet,
d. h. so bemessen sein, daß er bei.Stromdurchgang beim Betrieb der Lampe bei 25
V ebenfalls zum Glühen kommt. Dadurch wird ein Energieverlust im Widerstand vermieden
und die Lampe in ihrem Betrieb wirtschaftlicher. Wird die Lampe statt mit 25 V nur
mit 6 V betrieben, so reicht ,die dabei entwickelte geringe Wärme nicht aus, um
den Bimetall.-streifen 6 so weit zu erwärmen, daß er den Kontakt mit der Stromzuführung
2 unterbricht. Beim Betrieb mit 6 V bleibt daher der Widerstand überbrückt, und
die volle Spannung von beispielsweise 6 V liegt an dem Glühfaden 5. Selbstverständlich
kann an. Stelle eines Bimetallstreifens auch ein anderer automatischer thermischer
Schalter oder auch ein durch die Netzspannung direkt beeinflußter Schalter verwendet
werden. Ein solcher S'@halter kann dann anstatt in der Lampen-#locke .auch im Lampensockel
angeordnet sein. Wird ein Bimetallstreifen im Sockel angeordnet; so ist allerdings
eine eigene Beheizung des Bimetallstreifens erforderlich, da °r dann nicht mehr
durch den Glühfaden direkt beheizt wird, beispielsweise durch einen 'soliert um
den Bimetallstreifen gewickelten Widerstandsdraht oder dadurch, daß der Bimetallstreifen
selbst von Strom durchflossen st, wobei bei Erwärmung der Bimetallstreifen nicht
den ihn selbst durchfließenden Strom unterbrechen oder verändern darf.