DE662407C - Gluehlampe - Google Patents

Gluehlampe

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Publication number
DE662407C
DE662407C DEP73517D DEP0073517D DE662407C DE 662407 C DE662407 C DE 662407C DE P73517 D DEP73517 D DE P73517D DE P0073517 D DEP0073517 D DE P0073517D DE 662407 C DE662407 C DE 662407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
incandescent lamp
resistor
operated
filament
Prior art date
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Expired
Application number
DEP73517D
Other languages
English (en)
Inventor
C G Nieuwenhuijsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Priority to DEP73517D priority Critical patent/DE662407C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE662407C publication Critical patent/DE662407C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B39/00Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K9/00Lamps having two or more incandescent bodies separately heated
    • H01K9/02Lamps having two or more incandescent bodies separately heated to provide substitution in the event of failure of one of the bodies

Landscapes

  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • Glühlampe Es ist manchmal erforderlich, die Helligkeit von den Glühlampen von der Normalstärke auf eine sehr geringe Lichtstärke zu vermindern, beispielsweise bei D-Zügen, auf Bahnhofsanlagen oder in sonstigen Gebäuden im Falle der Gefahr von Luftangriffen.
  • Es ist bereits bekannt, in solchen Fällen an Stelle der vorhandenen kleinere Glühlampen einzuschrauben oder die Lichtnetzspannung rum einen bestimmten Betrag herabzusetzen, so daß, die Lampen mit Unterspannung brennen. Die Verminderung der Spannung kann von einer Zentralstelle aus vorgenommen werden, beispielsweise dadurch, daß die Normalspannung der Beleuchtungsanlagen von Eisenbahnzügen von 25 V auf 6 V vermindert wird. Ein normaler Glühfaden, wie er in Glühlampen üblicherweise Verwendung -findet, würde aber, wenn er für eine Spannung von 25 V bemessen ist, bei 6 V überhaupt kein Licht mehr aussenden.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Glühlampe, deren Glühfaden so bemessen ist, daß er bei Betrieb mit 6 V gerade noch ein schwaches Licht aussendet. Bei Betrieb mit 25 V würde dieser Faden stark überlastet und nach kurzer Zeit zqrstört werden. Um dies zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung ein automatischer Schalter vorgesehen, welcher beim Betrieb mit 25 V Spannun- dem Glühfaden einen Widexstand vorschaltet, welcher so bemepsen ist, daß, der Glühfaden ohne Überlastung helles Licht aussendet.
  • Dieser Widerstand wird vorteilhaft in dex Glühlampenglocke angeordnet, er kann aber auch im Glühlampensockel untergebracht werden.
  • Bei Glühlampen mit Reservefäden ist es bereits bekannt, zunächst sämtliche Fäden brennen zu lassen und dann selbsttätig alle bis .auf einen abzuschalten, der dann die Betriebslichtquelle darstellt. Demgegenüber bezieht sich die vorliegende Erfindung nicht auf Reservelampen, hierfür wäre sie ungeeignet, sondern auf Lampen, die bei einer höheren Spannung normal betrieben werden und bei einer beträchtlich geringeren Spannung noch schwaches Licht aussenden sollen und denen beim Betrieb mit der höheren Spannung automatisch ein Widerstand vorgeschaltet wird.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung. In einer normalen weißen oder farbigen oder mattierten Lampenglocke sind zwei Stromzuführungsdrähte r und 2 und ein Glasstab 3 angeordnet, auf welchem eine T-förmige Metallstütze ¢ aufgesetzt ist. Der spiralförmig gewundene Glühdraht 5 ist mit seinem ,einen Ende an der Stromzuführung r und mit seinem anderen Ende an der Metallstütze q. befestigt. Der ebenfalls vorteilhaft spiralförmig gewundene Widerstandsdraht 7 ist m't, seinem einen Ende ebenfalls an der Metäil stütze q. und mit seinem ,anderen Ende an Stromzuführung 2 befestigt. Als automatiscwI wirkender thermischer Schalter zur Ein- und Ausschaltring .des Widerstandes dient ein in der Nähe des Glühfadens angeordneter, an der Metallstütze q. befestigter Bim!etallstreifen 6. Im kalten Zustand berührt das Ende dieses Bimetallstreifens die - Stromzuführung 2 und überbrückt so den Widerstand 7. Wird die Glühlampe mit 25 V Spannung betrieben, so wird durch die Erwärmung des Bimetallstreifens derselbe nach kurzer Zeit, d. h. nach längstens einigen Sekunden, den Kontakt mit der Stromzuführung 2 unterbrechen, so daß der Widerstandsdraht 7 mit dem Glühdraht 5 in Serie geschaltet wird. Dabei kamt gegebenenfalls der Widerstandsdraht 7 selbst als Leuchtkörper .ausgebildet, d. h. so bemessen sein, daß er bei.Stromdurchgang beim Betrieb der Lampe bei 25 V ebenfalls zum Glühen kommt. Dadurch wird ein Energieverlust im Widerstand vermieden und die Lampe in ihrem Betrieb wirtschaftlicher. Wird die Lampe statt mit 25 V nur mit 6 V betrieben, so reicht ,die dabei entwickelte geringe Wärme nicht aus, um den Bimetall.-streifen 6 so weit zu erwärmen, daß er den Kontakt mit der Stromzuführung 2 unterbricht. Beim Betrieb mit 6 V bleibt daher der Widerstand überbrückt, und die volle Spannung von beispielsweise 6 V liegt an dem Glühfaden 5. Selbstverständlich kann an. Stelle eines Bimetallstreifens auch ein anderer automatischer thermischer Schalter oder auch ein durch die Netzspannung direkt beeinflußter Schalter verwendet werden. Ein solcher S'@halter kann dann anstatt in der Lampen-#locke .auch im Lampensockel angeordnet sein. Wird ein Bimetallstreifen im Sockel angeordnet; so ist allerdings eine eigene Beheizung des Bimetallstreifens erforderlich, da °r dann nicht mehr durch den Glühfaden direkt beheizt wird, beispielsweise durch einen 'soliert um den Bimetallstreifen gewickelten Widerstandsdraht oder dadurch, daß der Bimetallstreifen selbst von Strom durchflossen st, wobei bei Erwärmung der Bimetallstreifen nicht den ihn selbst durchfließenden Strom unterbrechen oder verändern darf.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCFIP i. Glühlampe; welche bei einer bestimmten Spannung normal betrieben wird und bei einer beträchtlich geringeren Spannung noch schwaches Licht aussenden soll, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betrieb mit der höheren Spannung -dem Glühdraht automatisch ein vorzugsweise selbst als Leuchtkörper dienender Widerstand vorgeschaltet ist.
  2. 2. Glühlampe nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausschaltung des Widerstandes in an sich bekannter Weise durch einen automatischen thermischen Schalter, insbesondere einen Bimetallstreifen, erfolgt.
DEP73517D 1936-07-14 1936-07-14 Gluehlampe Expired DE662407C (de)

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