DE714862C - Verfahren und Anordnung zur Inbetriebnahme von Entladungslampen - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Inbetriebnahme von EntladungslampenInfo
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- DE714862C DE714862C DES135991D DES0135991D DE714862C DE 714862 C DE714862 C DE 714862C DE S135991 D DES135991 D DE S135991D DE S0135991 D DES0135991 D DE S0135991D DE 714862 C DE714862 C DE 714862C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/02—Details
- H05B41/04—Starting switches
Landscapes
- Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
Description
- Verfahren und Anordnung zur Inbetriebnahme von Entladungslampen Es.ist b:ehannt, daß Entladungslampen zum Betriebe wegen der fallenden Charakteristik eines Vorschaltwiderstandes bedürfen. Als Vorschaltwiderstände verwendet man gewöhnlich Drosseln. Neuerdings werden an Stelle der Drosseln vielfach auch Glühlampen verwendet, die so bemessen sind, daß sie bei der normalen Betriebsstromstärke der Entladungslampe eine wirtschaftliche Lichtausstrablungergeben, derenNennspannungenalso unterhalb der Netzspannung liegen. Da beim Anlaßvorgang zunächst durch die Entladungslampe :ein starker Strom fließt, entsprechend einem geringen Spannungsabfall, und erst mit Einbrennen der Entladungslampe die Lampenspannung steigt unter entsprechender Abnahme des Stromes, so wird die als Vorschaltividerstand dienende Glühlampe beim Anlassen stark überlastet und brennt schnell durch. Um dieses Durchbrennen zu verhindern, hat man in Serie mit der Entladungslampe und der Glühlampe einen Heißleiter geschaltet, d. h. einen Widerstand, der in kaltem Zustande einen hohen, in heißem Zustande dagegen :einen niedrigen Ohmschen Widerstand aufweist.
- Da die Entladungslampe zum Einbrennen einen erhöhten Strom benötigt, dauert das Einbrennen von Anordnungen, wie vorstehend beschrieben, verhältnismäßig lange. Die Erfindung gestattet e5, die Einbrennzeit stark zu kürzen.
- Gemäß der Erfindung wird bei einem Verfahren zur Inbetriebnahme einer Entladungslampe, mit der in Serie eine Glühlampe und ein Heißleiter liegen, während des Anlaßvorganzes parallel zu der in Serie mit der Entladungslampe liegenden Glühlampe und dem Heißleiter eine weitere Glühlampe geschaltet, die nach erfolgter Inbetriebnahme an die volle Netzspannung gelegt wird.
- In 'der Figur ist eine Schaltung nach der Erfindung dargestellt. An den Polen i und a der Stromquelle liegt die Serienschaltung, bestehend aus der Entladungslampe 3, der GlühlamPie 4. und dem Heißleiter 5, außerdem aber ein Relais 6 mit einer Spule 7. Im Ruhezustand liegt die Zunge io des Relais 6 an dem Kontakt 8 an, so daß parallel zu der Serienschaltung aus der Glühlampe q. und dem Heißleiter 5 noch eine Glühlampe i i geschaltet ist, deren Nennspannung gleich der Netzspannung ist. Durch diese Zuschaltung der Glühlampe wird der durch die Entladungslampe 3 fließende Strom so weit erhöht, daß ein beschleunigtes Einbrennen erfolgt. Nach erfolgtem Einbrennen wird die Glühlampe i i selbsttätig abgeschaltet. Durch einen zweiten Kontakt 9 kann man erreichen, daß die Glühlampe i i an die volle Netzspannung geschaltet wird und nun neben der Entladungslampe 3 und der Glühlampe q. als normale Glühlichtquelle brennt. Eine Anordnung, wie in der Figur dargestellt, ist besonders für Mischlichtleuchten zu empfehlen, wo neben der Entladungslicbtquelle Glühlichtquellen Ver%vendung finden müssen. An Stelle des elektromagnetisch@en Relais 6 kann natürlich auch irgendein anderes Relais Verwendung flldun, beispielsweise ein thermisches Relais.
Claims (1)
1'.11-1:x"1'_1\s1'fzve-111:: i. Verfahren zur Inbetriebnahme ei»er
Entladungslampe, mit der in. Serie eirlu: Glühlampe und ein Heißleiter liegetl.
d@ldurch gekennzeichnet, d:aß währejia des Anlaßvörganges parallel zu der in Serie
geschalteten Glühlampe und dein Ileihleiter eine weitere Glühlampe geschaltet wird,
die nach erfolgter Inbetriebnahme an die volle Netzspannung gelebt wird. a. Anordnung
zur Durchführung des Verfahrens .nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Relais vorhanden ist, welches nach erfolgter Inbetriebnahme der Entladungslampe
die zusätzliche Glühlampe abschaltet und an die volle Netzspannung legt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES135991D DE714862C (de) | 1939-02-19 | 1939-02-19 | Verfahren und Anordnung zur Inbetriebnahme von Entladungslampen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES135991D DE714862C (de) | 1939-02-19 | 1939-02-19 | Verfahren und Anordnung zur Inbetriebnahme von Entladungslampen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE714862C true DE714862C (de) | 1941-12-08 |
Family
ID=7540179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES135991D Expired DE714862C (de) | 1939-02-19 | 1939-02-19 | Verfahren und Anordnung zur Inbetriebnahme von Entladungslampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE714862C (de) |
-
1939
- 1939-02-19 DE DES135991D patent/DE714862C/de not_active Expired
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