DE66236C - Einrichtung zur Umstellung der Unterbrechungshebel bei elektrischen Eisenbahnen mit Reihenschaltungsbetrieb - Google Patents

Einrichtung zur Umstellung der Unterbrechungshebel bei elektrischen Eisenbahnen mit Reihenschaltungsbetrieb

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DE66236C
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Original Assignee
M. cattori in Rom
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M3/00Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power
    • B60M3/04Arrangements for cutting in and out of individual track sections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
' KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Reihenschaltungsbetrieb.
Das Wesentliche der Erfindung besteht in der Vorrichtung, welche die Leitungsunterbrecher oder Stromschliefser bewegt, und zwar unter Ausschlufs jeder federnden elektromagnetischen oder sonstigen, zu Fehlern Veranlassung gebenden Theile um die für die praktische Verwendung aus Theilstrecken zusammengesetzten Stromleiter für elektrische Eisenbahnen mit Reihenschaltungsbetrieb.
Die Zeichnungen stellen dar:
Fig. 1 die Anordnung der Leitungsunterbrecher an den Enden der Theilstrecken einer Stromleitung für elektrische Eisenbahnen mit Reihenschaltung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Leitungskanal bei unterirdischer Stromführung,
Fig. 3 einen Stromabnehmer mit schiefen Ebenen zum Bewegen der Unterbrecher (Ober- und Längsansicht und Querschnitt),
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Unterbrecher, der durch die schiefen Ebenen oder Flügel des Stromabnehmers geöffnet ist,
Fig. 5 eine schematische Darstellung der Gesammteinrichtung bei Reihenschaltungsbetrieb und
Fig. 6 eine schematische Darstellung der Gesammteinrichtung bei Parallelschaltungsbetrieb.
Die Kasten U1 u.2 . . .,. Fig. 1, enthalten die Unterbrecher und sind an den Enden der einzelnen Theilstrecken S1S2S3 ... mit diesen durch die Arme bx b% .. . auf solche Art verbunden, dafs zwischen den Enden ein kleiner Spielraum übrig bleibt. Behufs Aufhängung des Stromleiters / / trägt jeder Arm b einen Isolator I1 z'.2; jedoch könnte auch der Kasten selbst als Isolator zum Aufhängen dienen.
Der I-förmige Stromleiter Z wird, nach Fig. 2, von dem Kasten M1 M2 ... oder den Isolatoren Z1 z2 getragen, welche unmittelbar mit der einen Schiene r verschraubt sind; bei jR kann die Rückleitung angebracht werden. Der Stromabnehmer C, Fig. 3, gleitet längs des Stromleiters /, dessen Form verschieden sein kann. An den zwei Längsseiten des Stromabnehmers sind zwei Flügel J1J^ angebracht; dieselben sind etwas nach oben gebogen, und zwar, wie der Querschnitt zeigt, um das Mittel c; der Länge nach bilden die Kanten der Flügel zwei parallel verlaufende schraubenartige Curven oder auch zwei parallele, mit der Richtung des Leiters / den Winkel α einschliefsende schiefe Ebenen.
Der in Fig. 4 dargestellte Leitungsunterbrecher, welcher von dem Flügel oder der schiefen Ebene J1 des Stromabnehmers C geöffnet wird, besteht aus einem Körper k, der um die Achse c drehbar ist und mit einem hakenförmigen Ansatz u zur Herstellung der Leitungsverbindung zwischen den Theilstreckenleitern versehen ist, zu welchem Zwecke derselbe durch den Arm b1, Fig. 1, mit dem Ende des einen Theilstreckenleiters S1 verbunden ist, und die Gabel g, in welche Haken u eingreift, durch den Arm b2, Fig. 1, mit dem benachbarten Ende der nächsten Theilstrecke s.2 verbunden ist. Wenn also der Hebel u in die Gabel g hineingedrängt wird, sind die Enden der Theilstrecken s, und s„ mit einander in
Verbindung. Diese Bewegung des Hebels ii wird durch die schiefen Ebenen f1f.2 dadurch bewerkstelligt, dafs die eine von denselben den einen der am Körper Ar nach unten ragenden Arme ^1 a2 nach der Seite bewegt. In Fig. 4 wird der Arm ^1 durch den Flügel /, bei Seite gedrängt und dadurch der Hebel u aus der Gabel g herausgezogen; der Stromleiter I ist also an dieser Stelle unterbrochen.
Die in Fig. 5 dargestellte Gesammteinrichtung einer elektrischen Eisenbahn mit Reihenschaltungsbetrieb besitzt einen Stromleiter Z, welcher durch die Stromunterbrecher Ar1 Ar2 Ar3... ■ in Theilstrecken S1 S2.S3 . . . getheilt wird. Die Leitungsunterbrecher sind für gewöhnlich geschlossen, hier durch die Keile Ar1 Ar2 k.0 Ar4, die je für sich mit Rollen versehene Arme ax a.2 tragen, zwischen welchen sich die mit schiefen Ebenen /λ/.2 versehenen Stromabnehmer C1 C2 bewegen können; Wi1 m.2 sind die elektrischen Treibmaschinen der Fahrzeuge, denen der Strom in der durch kleine Pfeile, angedeuteten Weise zugeführt wird. Die Fahrtrichtung ist durch den grofsen Pfeil angezeigt.
Der Stromabnehmer C2 hat soeben mit Hülfe der schiefen Ebene fy den Arm as bei Seite geschoben, den Keil Ar3 zwischen den Theilstrecken S3 S4 herausgezogen und dadurch die Verbindung zwischen denselben ■ gelöst. C1 steht bereit, zwischen die Arme U1 a.2 des Unterbrechers Ar2 zu treten, um vermittelst der schiefen Ebene f2 und des Armes a2 den Keil Ar2 zwischen die Strecken
und s3 zu
treiben, um die Verbindung zwischen denselben, die von C1, unterbrochen wurde, wieder herzustellen.
Würde das Fahrzeug nun anhalten und dann zurückfahren, so würde C2 den Unterbrecher Ar3 vermittelst^ und a2 wieder schliefsen, während die Leitung / bei Zc2 unterbrochen bleiben würde.
Durch diese Anordnung, bei welcher der Abstand zwischen den zwei Stromabnehmern G1 und C2 gröfser ist als die längste der Theilstrecken des Stromleiters, wird immer wenigstens ein Unterbrecher geöffnet sein, so dafs der Strom ständig den Maschinen des Fahrzeuges zugeführt werden kann. Eine Funkenbildung findet hierbei nicht statt, da nur eine Leitung ohne Strom unterbrochen wird.
Fig. 6 veranschaulicht die Anwendung der patentirten Einrichtung bei elektrischen Bahnen mit Parallelschaltungsbetrieb. Hierbei vermitteln die Stromschliefser Ar1 Ar2 ... den Anschlufs der Theilstrecken S1 S2 S3 ... des Arbeitsleiters / / an die Hauptleitung L. RR ist die Rückoder Erdleitung.
Der Stromlauf ist aus der Zeichnung Fig. 6 ersichtlich und die Wirkungsweise der mit den schiefen Ebenen/^ versehenen Stromabnehmer C1 C2 die gleiche, wie oben beschrieben, nur bewirkt der in Fahrtrichtung voranliegende Stromaufnehmer das Hineintreiben der Keile Ar1 Ar2 Ar3 ... zwischen die Theilstreckenleiter, um diese mit dem Hauptleiter zu verbinden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einrichtung, durch welche die elektrische Verbindung zwischen den Theilstreckenleitern elektrischer Eisenbahnen mit Reihenschaltungsbetrieb behufs Einschaltung der Wagentreibmaschine dadurch unterbrochen und demnächst wieder hergestellt wird, dafs die in einem die Länge der Theilstrecken übertreffenden Abstand am Wagen befestigten Schlitten (C1 C2, Fig. 5 und 6) mit ihren schiefen Ebenen (J1 f^) die Unterbrechungshebel umlegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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