DE104263C - - Google Patents

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DE104263C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/04Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using rollers or sliding shoes in contact with trolley wire
    • B60L5/08Structure of the sliding shoes or their carrying means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/40Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles for collecting current from lines in slotted conduits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Stromabnehmer für elektrische Bahnen mit Schlitzkanälen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. November 1897 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt, Kurzschlufs in dem Stromabnehmer bei Regenwetter und Schneeschmelze zu vermeiden und das Einsetzen einer neuen Schmelzsicherung ohne Belästigung der Fahrgäste und ohne Gefahr für den Arbeiter zu bewirken; ferner hat sie eine selbsttätige Schmierung des Stromabnehmers zum Gegenstande.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι eine Endansicht des Stromabnehmers mit den beiden Schleifbacken, die Leitschienen berührend.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Stromabnehmers.
Fig. 3 ist eine Einzelansicht mit dem Ausschalter, welcher beim Ersetzen eines Schmelzleiters benutzt wird.
Fig. 4, 5, 6 und 7 sind Querschnitte nach den Linien 4-4, 5-5, 6-6, j-y der Fig. 2.
Fig. 8 zeigt in Einzelansicht und in vergröfsertem Mafsstabe die Lagerung der Schleifbacken in einer solchen Weise, dafs dieselben sich der Neigung der Leitungsschienen anpassen, sich von innen hinwegbewegen und auch umkantend sich verschieben können.
Fig. 9 zeigt in Seitenansicht eine andere Ausführungsform des Stromabnehmers mit Schleifbacken, und
Fig. 10 ist ein Querschnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 9.
Da der Stromabnehmer aus zwei symmetrischen Theilen besteht, so genügt die Beschreibung einer Hälfte.
ι und 2 sind Stangen von Eisen oder Stahl, das Gestell des Stromabnehmers bildend, und 3 ist eine Kupferstange, um den Strom von einer Gleitbacke nach dem einen Pol des Motors zu führen, der von dem. anderen Pol desselben über eine zweite Kupferstange 3 nach der anderen Schleifbacke und den Leitungsschienen zurückgeht. Der Stromabnehmer hat also vier Stangen zur Bildung des Gestelles und zwei Kupferleiter, die alle von einander isolirt sind. Diese Stangen werden oben durch Platten 4 von Eisen oder Stahl zusammengehalten und unten sind Metallstreifen 5 ebenfalls von Eisen oder Stahl angebracht, die durch Bolzen in geeigneter Weise mit den Stangen 2 und 1 verbunden sind. Auf diese Weise verbleibt zwischen den inneren Stangen 2, 2 ein leerer Raum, wodurch das Gewicht des Stromabnehmers gering wird. 6 sind Platten, welche gehärtet sein können und an dem Schlitz der elektrischen Bahn mit den Schienen in Berührung kommen; sie dienen dazu, den Stromabnehmer vor Abnutzung zu schützen und einen Kurzschlufs von den Leitern nach den Schlitzschienen' zu vermeiden.
Die unteren Enden der Stangen 1 und 2 werden von zwei Platten von Isolirmaterial 7 eingeschlossen, wobei die Vereinigung durch Schraubenbolzen 8 erfolgt, die durch isolirte Büchsen der Metallstangen 1 und 2 hindurchgehen. ' Bolzen 17 (Fig. 7), welche zur Vereinigung der Gontactplatten mit ihren Isolirblöcken dienen, schliefsen sich mit Kopf 18
an einen Draht 19 an, dessen anderes Ende sich an einen Bolzen 20 anschliefst, der durch den Metallblock 21 hindurchgeht und leitend mit dem Fufsende 22 der Kupferstange 3 verbunden ist. Die Isolirplatte 7 ist entsprechend gelocht, um genanntes Fufsende 22, welches durch rechtwinkliges Umkröpfen erhalten wird, hindurchzulassen (Fig. 8). Der Block 21 bietet dem unteren Ende der Kupferstange eine gute Stütze, so dafs die Schraube am oberen, mit dem Schmelzleiter verbundenen Ende nicht auf Bruch beansprucht wird.
Die Stangen 2 lassen über ihrem oberen Ende einen Raum, in welchem der Block 23 für den Schmelzleiter Platz findet, welcher durch . Schrauben 24 an dem Stromabnehmer gesichert wird. Dieser Block ist mit zwei Einschnitten versehen, und zwar tritt in einen das obere Ende der Kupferstange 3 ein, während der andere das Ende des nach dem Motor führenden Leiters 25 aufnimmt; 26 sind Platten aus Isolirmaterial, welche die Theile seitlich begrenzen und aufsen die Schmelzleiter 27 sichtbar lassen. Die Schrauben 28 dienen zum Festklemmen des Schmelzleiters 27, welcher somit die Stange 3 mit dem Leiter 25 verbindet.
Um die Abnutzung der Platten 6 zu vermeiden und sie auch vor Rost zu schützen, ist auf jeder Seite ein Schmierbehälter 29 angebracht, von welchem ein Rohr 30 bis nahe an die Oberkante des Schlitzes der Bahn niedergeht.
Um Kurzschlufs zwischen dem Fufs 22 der Kupferschienen und irgend einem Theil des Stromabnehmers zu vermeiden, sind Ansätze 3 1 vorgesehen, welche, die genannten Fufsenden überdeckend, aus den Platten 7 heraustreten (Fig. 1, 2 und 8).
. Ein gewöhnlicher Ausschalter 33, z. B. in Hebelform, kann an dein oberen Ende der Kupferstangen 3 angebracht werden, welcher für gewöhnlich den Strom nach dem Leiter 25 unter Benutzung des Schmelzleiters 27 überführt (Fig. 9); wenn der letztere aber ausgebrannt sein sollte, so kann der Arbeiter durch Umlegen des Schalters 33 den Strom unterbrechen und nun mit voller Sicherheit für seine Person einen neuen Schmelzleiter 27 einspannen, wonach der Hebel 33 wieder niederbewegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ,
    Stromabnehmer für elektrische Bahnen mit Schlitzkanälen, aus metallenem Gestell bestehend, an dessen unterem Ende die Schleifbacken federnd und isolirt befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dafs erstens zu beiden Seiten des Gestelles Schmierbehälter 29 angebracht sind, welche durch Röhren OeI nach den den Spalt bildenden Schienen führen, und dafs zweitens bei den Schmelzsicherungen Ausschalter 33 vorgesehen sind, so dafs ausgebrannte Schmelzleiter ohne Gefahr für den Arbeiter ersetzt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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