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Abbaumaschine mit einem Bandförderer Das Hauptpatent betrifft eine
Abbaumaschine mit einem Schrämrahmen und einem kurzen Querförderer, der mit der
seitlich an ihm angeordneten Förderwalze in seitlicher Richtung aus dem 'Schrämfeld
ausschwenkbar am Maschinenrahmen gelagert ist. Dabei dient der Querförderer dazu,
das von der Förderwalze aufgenommene Gut einer Schüttelrutsche oder einem ähnlichen
Längsförderer zuzuleiten, entlang dem die Maschine bewegt wird. In einer Ausführungsform
der Maschine, die den Gegenstand des Patents 650 ¢9o bildet, besteht der
Querförderer aus einem biegsamen Förderband, das mit Querlatten ausgerüstet ist.
Dabei sind Mittel vorgesehen, die zusammen mit den Querlatten die Ansanunlung von
Staub zwischen dem rückwärtigen Trum des Bandes und dem Maschinenrahmen verhindern.
Zu diesem Zweck erhalten die Querlatten eine geeignete Form, und die Brücke, mittels
deren das Gut von dem Förderband abgenommen wird und die das Gut weiterleitet, ist
einstellbar, und eine Platte oder ein Blech ist unterhalb des rückwärtigen Trums
des Bandes oberhalb der Grundplatte der Maschine angeordnet. Die
Querlatten
dienen als Kratzer, die eine Ansammlung von Gut .auf dieser Platte verhindern.
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Bei manchen Kohlearten und -kö:rnun:g:en#,
| kann es vorkommen, daß überschüssiger Sta |
| und kleine Kohleteile an dem Fö@rderbal |
festhaften und den Zwischenraum zwischen den Latten ausfüllen, so daß deren Wirkung,
die größeren Kehlestücke zu greifen, beträchtlich vermindert wird. Die vorliegende
Erfindung stellt eine weitere Ausbildung der Maschine nach dem Hauptpatent dar.
Sie bezweckt, die erwähnten Schwierigkeiten und Mängel zu beseitigen und die Maschine
so, zu gestalten, .daß auch bei stark staubhaltiger Kohle unter allen Umständen
eine gute Mitnahme durch das Förderband stattfindet. Dadurch wird der Wirkungsgrad
der Maschine erhöht.
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Gemäß der Erfindung werden die Querlatten oder einzelne davon mit
Zähnen verversehen, die über die Kanten der Latten herausragen und zweckmäßig aus
einem Stück mit den Latten bestehen. Um die Brücke, die das Gut von dem Förderband
übernimmt, möglichst dicht .an dem Band zu halten, kann die Kante der Brücke, die
dem Förderband gegenübersteht, mit Nuten versehen werden, durch welche die Zähne
hindurchgehen. Wenn unterhalb des rückwärtigen Trums des Förderbandes eine Platte
oder ein Blech angeordnet ist, werden vorteilhaft auch darin Nuten oder Rinnen vorgesehen,
die in Zahil und Form den Zähnen auf den Querlatten entsprechen, so. daß die Zähne
in die Nuten oder Rinnen greifen, während die Latten auf dem Blech oder der Platte
entlanggchab@en. Infolgedessen kann sich unterhalb des Bandes kein Staub ansammeln.
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Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,
und zwar ist Fig. i ein Schnitt nach Linie I-1 in Fig. 2 durch den oberen Teil einer
Abbaumaschine nach der Erfindung, F#g. 2 eine entsprechende Ansicht von oben und
Fig.3 eine raumbildliche Darstellung, die eine Querlatte in größerem Maßstabe zeigt.
In Fig. 1 und 2 ist 1 die Grundplatte der Maschine, auf welcher der Rahmen oder
das Gehäuse 2 der Ladeeinrichtung mittels eines Zapfens 3 gelagert ist. Im Gehäuse
2 ist eine Welle ,1 drehbar, welche Kettenräder 5 trägt, die zum Antrieb des Förderbandes
6 mittels Ketten 7 dienen. Auf dem Förderband 6 sind Querlatten in bekannter Weise
befestigt.
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Gemäß der Erfindung sind einige der Querlatten 8 mit nach außen vorragenden
Zähnen 9 versehen, dis genügend hoch sind, um die Kohlestücke zu erfassen, selbst
wenn der Staub, der sich vor der Latte angesa:nimelt hat, bis. zur Förderkante der
Latte h@eraufreicht. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel bestehen die Latten 8
aus Eisenstäben 'vbn trapezförmigem Querschnitt. Die Zähne 9 sind mit den zugehörigen
Latten aus einem §tAck hergestellt. Gezähnte Latten werden 'in regelmäßigen Abständen
auf dein Band angeordnet. Zweckmäßig erhalten die Zähne ebenso wie die Latten trapezförmige
Querschnitte, derart, daß die senkrechten Förderkanten länger sind als die hinteren
Kanten.
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Die zur Übernahme des Gutes vom Förderband dienende Brücke i o ist
mittels Bolzen i i am Endteil 12 des. Gehäuses befestigt. Damit die Zähne 9 an der
Brücke vorheigebien können, wird ihre auf der Seite des Bandes liegende Kante mit
Nuten 13 versehen, die gerade so breit und tief sind, daß die Zähne durch sie hindurchgehen
können. Der die Brücke io tragende Teil 12 besteht zweckmäßig aus einem Querhaupt
und ist mittels Federn 14, die an einem Träger 15 sitzen, nachgiebig am Maschinengehäuse
befestigt. Diese Anordnung führt dazu, daß das Querhaupt 12 sich um eine Achse 16
drehen und dabei zurückweichen kann, wenn ,etwa ein keilförmig gestaltetes Kohlestück
unter die Brücke i o gelangt. Die Federn 1 <1 führen das Querhaupt und die Brücke
alsbald nach Vorbeigan.g des Kohlestückes in die gezeichnete Stellung zurück.
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Unterhalb des rückwärtigen Trums des Bandes 6 erstreckt sich eine
Platte 17. Diese Platte ist, wie die Zeichnung zeigt, mit Rinnen 18 versehen, die
den Zähnen 9 angepaßt sind, welche von den Latten an der Platte entlang geführt
werden. Dadurch wird die Ansammlung von Kohle in den Rinnen 18 sowohl als auch .auf
der Platte 17 wirksam verhindert. Ist am hinteren, in der Zeichnung nicht dargestellten
Ende eine gekrümmte Platte angeordnet, die die Krümmung des Förderbandes: umgreift,
um zu; verhindern, daß vom Boden durch das rückwärtige Trum des Bandes aufgenommener
Staub die Unterstützung am Ende verstopft (vgl. Patent 65o q.90), so können auch
in dieser gekrümmten Platte Nuten vorgesehen sein.
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Die Zahl der gezähnten Querlatten auf dem Förderband und die Zahl
und Form der Zähne können naturgemäß geändert werden.