DE660840C - Hochdruckacetylenentwickler - Google Patents

Hochdruckacetylenentwickler

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DE660840C
DE660840C DES120579D DES0120579D DE660840C DE 660840 C DE660840 C DE 660840C DE S120579 D DES120579 D DE S120579D DE S0120579 D DES0120579 D DE S0120579D DE 660840 C DE660840 C DE 660840C
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gas
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H5/00Acetylene gas generators with automatic water feed regulation by the gas-holder

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Hochdruckacetylenentwickler Es sind Hochdruckacetylenentwickler nach dem Schubladensystem bekannt, bei denen außerhalb des Acetylendruck- und Gegendruckbehälters ein zur Wasserzulaufregelung dienender Regelbehälter angeordnet ist. Weiter sind auch Hochdruckacetylenentwickler bekannt, bei denen die von den Retorten zum Gasraum führenden Rohre vom Verbindungsrohr zwischen Gasraum und Gegendruckbehälter umschlossen sind.
  • Demgegenüber'kennzeichnet sich der Hochdruclzacetylenentwic,1cler nach der Erfindung durch Anordnung des Regelbehälters und der hauptsächlichsten Verbindungsrohre im Inneren des Apparates. Sie besteht in der einfachen Regelvorrichtung in einer engen Leitung mit erweitertem Teil zwischen Gasbehälter und Gegendruckbehälter und hat eine einfache und gedrungene Gestalt und Bauart des Entwicklers zur Folge. Der Entwickler ist weniger Beschädigungsmöglichkeiten ausgesetzt sowohl während des Gebrauches als auch während des Transportes, was besonders für kleine Entwickler mit Drücken von 1,5 mm und darüber von Bedeutung ist. Durch die Anordnung des Regelbehälters in der Mitte kann der Entwickler eine schiefe Lage innerhalb weiter Grenzen annehmen, was den Transport erleichtert und die Sicherheit erhöht. Die Ausführung ist einfacher als die der bisher bekannten Apparate und auch der Raumbedarf kleiner. Der neue Entwickler ist deshalb handlicher und billiger. In der beiliegenden Zeichnung wird der Gegenstand der Erfindung beispielsweise im Schnitt vorgeführt.
  • Der Entwickler besteht im wesentlicheh aus zwei übereinander zylindrisch angeordneten -Behältern, von denen der obere, A, zur Gasspeicherung, der untere, C, als Gegendruckbehälter kein Gas, sondern außer dem Wasser noch eine gewisse Menge Luft enthält, welche eine Art Luftkissen bildet. Außer dem oberen Behälter A und dem unteren Behälter C ist im Innern eine Kammer vorgesehen, von welcher der obere Teil I gegenüber dem unteren B einen uni ein Vielfaches kleineren OOuerschnitt besitzt. Um die Wasserzufuhr noch wirksamer und sanfter zu regeln, ist noch ein besonderer Durchlaß N zwischen dein Behälter A und dem Kammerteil B vorgesehen. Das dem Carbid das Speisewasser zuführende Rohr E' im Kammerteil I ist beispielsweise unter der Höhe des Wasserspiegels angesetzt, so daß der Wasserspiegel je nach der Druckeinstellung über oder unter dem Rohransatz liegt.
  • Der Entwickler arbeitet wie folgt: Das Wasser tritt bei M ein, füllt den Behälter A bis zu einer gewissen Höhe und fließt durch E', E dem Carbid zu. Wenn das sich entwickelnde Gas, welches durch das Rohr h aufsteigt, den Gasdruck übermäßig erhöht, so drückt das Gas den Wasserspiegel im Raum A und in der Leitung I herab unter den Wasserspiegel, der dein Rohransatz. E' entspricht, und es wird sofort die Gasentwicklung gedrosselt.
  • Die vorgesehene Anordnung ermöglicht eine rasche und sichere Regelung der Gasentwick,;: lung je nach dem Verbrauch. Die verhältn: '" mäßig große Menge Luft im Behälter C geg""`'', über der zu verdrängenden Wassermenge ;s engen Rohr 1 bringt es mit sich, daß die geringste Druckänderung im Gasbehälter A sich sofort auf das Luftkissen im Behälter C überträgt und schnell eine sanfte Selbstregelung zwischen Gasentwicklung und Verbrauch eintritt, sobald die geringste Druckänderung eintritt. Das Wasser wird schnell verdrängt, da es nicht wie bisher durch Rohre, sondern durch den unteren Kammerteil B, dessen Querschnitt sehr groß ist, gefördert wird.
  • Bei Gasüberdruck kann sich der Wasserstand im Behälter A nur durch den kleinen Querschnitt der Öffnung N ausgleichen, es wird daher eine gewisse Zeit dauern bis der Wasserspiegel im Raum A und der innere Wasserstand im Rohr 1 sich ausgleichen. Durch den Durchfluß von Wasser durch die enge Öffnung N wird der auf das Luftkissen in C ausgeübte Druck bei Überschuß an Gas noch erhöht. Umgekehrt steigt das Wasser bei Druckverminderung im Raum A im Rohr I; der Ausgleich erfolgt jedoch langsam, d. h. verzögert und sanft. Ähnlich liegen die Verhältnisse, wenn die Gasentwicklung dem Verbrauch nicht nachkommt; in diesem Falle erfolgt im Gasentwickler eine ruhige und schnelle Anpassung äli.den vermehrten Bedarf.
  • vollständigem Aufhören der Gasent-@nähme, wenn sich für eine kurze Zeit ein höherer Gasdruck einstellt, ohne den höchstzulässigen zu überschreiten, der durch die sofortige Drosselung des Wassers abgestellt wird, tritt keine erhebliche Nachentwicklung ein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hochdruckacetylenentwickler nach dem Schubladensystem mit übereinander angeordneten Gasbehältern und Gegendruckbehältern, bei denen die Wasserzufuhr nach dem Verbrauch durch schnelles Heben und Senken des Wasserspiegels im Gasbehälter geregelt wird, insbesondere für kleine Leistungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaßbehälter (A) mit dem Gegendruckbehälter (C) durch eine Leitung (1) und einen gegenüber der Leitung weiten Kammerteil (B) verbunden ist.
  2. 2. Hochdruckacetylenentwickler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Durchlaß (N) zwischen Gasbehälter und Gegendruckbehälter eingeschaltet ist.
DES120579D 1935-11-27 1935-11-27 Hochdruckacetylenentwickler Expired DE660840C (de)

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