DE66068C - Vorrichtung zur Schaustellung von Photogrammen und Bildern - Google Patents

Vorrichtung zur Schaustellung von Photogrammen und Bildern

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Publication number
DE66068C
DE66068C DENDAT66068D DE66068DA DE66068C DE 66068 C DE66068 C DE 66068C DE NDAT66068 D DENDAT66068 D DE NDAT66068D DE 66068D A DE66068D A DE 66068DA DE 66068 C DE66068 C DE 66068C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66068D
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Original Assignee
J. DEWE, Hotel Metropole, Northumberland Avenue, London W
Publication of DE66068C publication Critical patent/DE66068C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G1/00Mirrors; Picture frames or the like, e.g. provided with heating, lighting or ventilating means
    • A47G1/14Photograph stands

Landscapes

  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Schaustellung von Photogrammen und Bildern, welche auf eine besondere Art präparirt worden sind, und besteht im wesentlichen darin, dafs die Bilder von der Rückseite aus beleuchtet werden, wobei die Stärke und Farbe des Lichtes durch die nachstehend beschriebenen Vorrichtungen nach Wunsch geändert werden kann.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht des zum Gebrauch fertigen Bilderständers, Fig. 2 eine entsprechende Rückansicht, Fig. 3 einen Theilschnitt nach der Linie A-B in Fig. r.
Fig. 4 veranschaulicht eine Seitenansicht der Vorrichtung in der Gebrauchsstellung, Fig. 5 einen Einzeltheil und Fig. 6 eine Seitenansicht der Vorrichtung in zusammengeklappter Stellung.
Der Bilderständer besteht aus einer ausgehöhlten rechteckigen Grundplatte A, innerhalb welcher in zusammengeklapptemZustande (Fig. 6) aufser den Theilen der Vorrichtung auch verschiedene Bilder Aufnahme finden können. An dem vorderen Theil der Grundplatte A ist der gleich grofse Rahmen B mittelst Scharnier befestigt. Die Seitentheile dieses Rahmens sind je mit einem Längsschlitz versehen, und in dieser Oeffhung gleiten die seitlich herausziehbaren Schieber CC, welche zusammen ebenso breit sind wie Rahmen B. Letzterer ist an seiner Innenseite mit einer Längsnuth α versehen, welche oben im Bogen herumgeführt ist, so dafs sie auf der Rückseite des Rahmens B verläuft. Ein an seinem oberen Ende jalousieartig ausgebildeter Schieber D gleitet in der durch die Nuthen α hergestellten Führung (Fig. 3). Innerhalb des Rahmens B befindet sich auch hinter den Schiebern CC und D eine durchsichtige Glasplatte E. Vermittelst der Schieber CC und D kann die dem Beschauer sichtbare Fläche von E beliebig vergröfsert oder verkleinert werden (Fig. 1). An dem oberen Ende des Rahmens B ist gelenkig ein undurchsichtiger Schirm F befestigt, der von gleicher Gröfse ist wie der Rahmen B und auf die Aufsenseite desselben heruntergeklappt werden kann; in dieser Stellung kann er durch Haken b b' und Oesen cc' festgehalten werden. In der geöffneten Stellung (Fig. 4) wird der Schirm F vermittelst eines Gelenkes d festgehalten. Auf der Rückseite von F befindet sich drehbar ein zweiter Schirm F', welcher in geschlossener Stellung in einer Fläche mit der Rückseite von F liegt. Derselbe kann in jeder Winkellage vermittelst einer Schnur e festgestellt werden, welche durch ein Loch/ in F, Fig. 1, und unter einer Führung g nach einer geränderten Rolle h geleitet ist, die aufsen an dem unteren Theil des Rahmens B sitzt. Der Rahmen F1 ist auf seiner Rückseite mit zwei oder mehr senkrecht verschiebbaren Theilen GG' versehen, so dafs die Fläche des Schirmes einseitig oder beiderseitig vergröfsert werden kann. In geschlossener Stellung wird der Schirm F' durch Vorreiber ti' festgehalten. Auf der Rückseife des Rahmens B ist am unteren Ende desselben ein Rahmen H mittelst
Scharniers drehbar befestigt, in welchen zwei Glasplatten j, Fig. 2, lose eingefügt werden, welche beide glatt sein können; jedoch kann auch die eine eine matte Scheibe sein. Der Rahmen H ist in jeder Winkellage feststellbar, z. B. mittelst einer Schraube und eines Hebels k mit Schlitzführung (Fig. 4). Der Rahmen B wird in der schrägen Lage durch seitliche Füfse J festgehalten, welche in die seitlich angeordneten Zahnstangen m, Fig. 4 und 5, eingreifen.
Innerhalb der Grundplatte A ist in der ganzen Breite derselben ein verstellbarer Reflector oder Halter für einen solchen angeordnet, welcher in der gezeichneten Ausführungsform aus drei Theilen η η' η", Fig. 4, eines leichten Materials, wie Zinn, Cartonpapier oder dünnem Holz, besteht, welche mit einander drehbar verbunden sind. Der Theil η ζ. Β. ist durch Scharnier mit der Grundplatte A verbunden und kann für sich vermittelst einer Schnur 0 gestellt werden, welche nach oben geführt ist, dnrch ein Loch ρ in B geht und dann wiederum auf der Aufsenseite von B nach einer geränderten Rolle p' geleitet ist. Der zweite Theil n' ist in gleicher Weise vermittelst Schnur r festgehalten, welche durch ein Loch öder einen Schlitz in dem Rahmen H und ein Loch r' in dem Rahmen B geführt und hierauf nach einer Rolle r" hinuntergeleitet ist. Das dritte Stück n" ist in vollkommen entsprechender Weise vermittelst der Schnur 5 verstellbar, welche durch das Loch s' nach der Rolle s" geführt ist.
Die Gebrauchsweise der Vorrichtung ist folgende :
Zuerst wird das zur Schau zu stellende Bild durchscheinend gemacht, indem man dasselbe in OeI, geschmolzenem Wallrath oder einer ähnlichen Substanz tränkt und eventuell nach dem Trocknen auf der Vorder- oder Rückseite oder auf beiden Seiten Farbe aufträgt. Im Falle das Bild eine Landschaft oder etwas ähnliches darstellt, ist es vorteilhaft, den Himmel auszuschneiden, so dafs das eigentliche Bild scharf hervortritt. Das so hergerichtete Bild wird dann auf die Vorderseite der Glasplatte E gelegt und die Schieber C C und D so gestellt, dafs nur so viel von dem Bilde von vorn zu sehen ist, als gerade gewünscht wird. Der Apparat wird dann so gestellt, dafs ein starkes natürliches oder künstliches Licht senkrecht oder schräg auf die Rückseite des Bildes auffällt. Der Schirm F hält dieses Licht von den Augen des Beobachters ab. Erforderlichenfalls wird dann der Schirm F' mit seinen Schiebern G G' so gestellt, dafs je nach dem gewünschten Effect die Stärke des Lichtes mehr oder minder gedämpft wird; dadurch, dafs man farbige Glanzpapiere, Silber- oder Goldfolien oder sonstige glänzende oder matte Stoffe auf alle Theile nn' n" oder nur einen oder zwei derselben legt, kann man die Stärke des Lichtes in zweckentsprechender Weise regeln. Im Fall das eingestellte Bild eine Landschaft ist, deren Himmel, wie oben erwähnt, ausgeschnitten wurde, trägt es zur Erhöhung des Effectes sehr viel bei, wenn man zwischen die in dem Rahmen H befindlichen Glasplatten j durchsichtige Blätter von Papier oder einem anderen Material einlegt, welches in geeigneter Weise bemalt ist, um den Himmel darzustellen. Hierdurch wird bei geeigneter Einstellung des Rahmens H ein überraschender perspectivischer Effect erzielt, und es läfst sich auch dieser Effect durch Verstellen des Schirmes F1, der Reflectoren nn'n", sowie des Rahmens H in mannigfachster Weise abändern.
Ist das ausgestellte Bild sehr klein, so wird vor dem Rahmen B eine Linse angeordnet.
Soll die Vorrichtung nicht mehr gebraucht werden, so kann dieselbe auf einen geringen Raum zusammengeklappt werden, indem man den Rahmen H an B herandreht und mittelst der Schraube feststellt, ebenso den Schirm F' gegen den Schirm F legt und vermittelst der Vorreiber i V befestigt. Hierauf wird der Schirm F nach vorn geklappt und mit dem Rahmen B durch die Haken b b' und Stifte c c'verbunden. Dann läfst man durch Drehung der Rollen-' r" und s" die Reflectoren η η' η" herab, so dafs sie sich in die ausgehöhlte Grundplatte A legen; n" wird dann über n' geklappt. Schliefslich hebt man die Stützen / aus den Zahnstangen m und läfst den Rahmen B auf die Grundplatte A zurückfallen und befestigt beide Theile an einander, z. B. vermittelst eines Hakens t und eines Stiftes w. Der Apparat nimmt in diesem zusammengeklappten Zustande (Fig. 6) einen äufserst geringen Raum ein und es bleibt zwischen den Reflectoren nn'n" und dem Rahmen H ein genügender Raum zur Aufnahme einer Anzahl von Bildern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Schaustellung von Photogrammen und anderen Bildern, gekennzeichnet durch den mit der ausgehöhlten Grundplatte A durch Scharnier verbundenen und in jeder Winkellage feststellbaren Rahmen B, in welchem sich die als Unterlage für das auszustellende durchscheinende Bild dienende Glasplatte E befindet, deren sichtbarer Theil durch Verstellung der Schieber C C' und D vergröfsert oder verkleinert werden kann; zweitens durch den am Rahmen B drehbar befestigten und gegen denselben feststellbaren Rahmen H, in welchem zwei Glasplatten j angeordnet sind, zwischen denen ein Blatt durchsichtigen gefärbten Materials eingelegt werden kann; drittens durch einen aus mehreren gegen einander be-
    weglichen Theilen η η' η" bestehenden Reflector, welcher zur Aufnahme von verschiedenen, das Licht mehr oder minder zurückwerfenden Stoffen dient und dessen Theile einzeln verstellt werden können, so dafs die Beleuchtung der Rückseite des ausgestellten Bildes regulirt werden kann; und viertens durch den mit dem Rahmen B verstellbar verbundenen, das Licht vom Beschauer abhaltenden Schirm F, an dessen Rückseite ein herabklappbarer Schirm F' angebracht ist, um nöthigenfalls das Licht zu dämpfen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66068D Vorrichtung zur Schaustellung von Photogrammen und Bildern Expired - Lifetime DE66068C (de)

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