DE152245C - - Google Patents

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DE152245C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung an Schaukasten usw., welche bezweckt, die dem Beschauer abgewendete Seite der Auslage für diesen sichtbar zu machen. Bei Münzen- usw. Sammlungen ist es finden Beschauer oft wünschenswert, auch die Kehrseite einer Münze, Medaille oder ähnlicher Gegenstände besichtigen zu können, was aber, namentlich in allen Museen, deswegen Schwierigkeiten begegnet, weil sich derartige Kunstgegenstände und Antiquitäten ausschließlich in verschlossenen Schaukasten befinden, wodurch das Umwenden derselben von Hand ausgeschlossen, und was auch schon im Hinblick auf den Wert mancher Gegenstände, welche 4urch öfteres Berühren mit der Zeit leiden würden, zu vermeiden ist. Der Erfindungsgegenstand soll diese Mißstände beheben, gestattet jedoch gleichzeitig noch Anwendung auf alle ähnlichen flachen Gegenstände von entsprechenden Abmessungen, z. B. Photographien auf beiden Seiten eines Kartons, usw.
Fig. ι und 2 beiliegender Zeichnung zeigen
eine Vorderansicht und Draufsicht eines dieser Neuerung gemäß ausgestatteten Schaukastens, während Fig. 3 und 4 die Vorderansicht und Draufsicht eines Photographieständers veranschaulichen.
Gemäß Fig. 1 sind in dem Schaukasten über dessen Boden eine Anzahl paarweise zusammengehöriger Spiegel α und ax angeordnet, welche, unter einem Winkel von 450 gegen den Boden geneigt, so zueinander stehen, daß je zwei Spiegel einen Winkel von 900 einschließen. Über den oberen Rändern der Spiegel α sind die als Auflage für die auszulegenden Gegenstände dienenden Glasplatten b angebracht, deren Anzahl gleich derjenigen der Spiegelpaare und deren Breite gleich der Projektion einer Spiegelbreite auf die Bodenfläche ist. Diese Glasplatten b, welche nur je den einen Spiegel eines jeden Paares überdecken, tragen eine Auflage c aus undurchsichtigem Stoff, z. B. Pappe oder Holz, in der zur Aufnahme des auszustellenden Gegenstandes bestimmte, den äußeren Umrissen desselben entsprechend gestaltete, Ausschnitte angebracht sind. Die Matrize c hat dabei eine zweifache Aufgabe zu erfüllen: die Auslage bei den meist verwendeten schiefstehenden Schaukasten ohne Anbringung unschöner Befestigungsstifte vor dem Abwärtsgleiten zu schützen, und außerdem die Erzeugung von störenden Spiegelbildern des Hineinsehenden zu verhüten. Dem Beschauer zeigt sich nun die obere Seite des betreffenden Gegenstandes in Wirklichkeit, während von der unteren Seite bei Anordnung nur eines Spiegels α ein umgekehrtes Bild sichtbar sein würde, bei dem natürlich auch unter anderem alle Schrift umgekehrt erscheint. Dieser Umstand wird durch die Anordnung der zweiten Spiegel al beseitigt, welche durch die zweimalige (in der Zeichnung angedeutete) Reflexion ein Rückseitebild in natürlicher Lage
bieten, so daß Original - und Rückseitebild für die Beschauer nebeneinander zu liegen kommen.
Die Matrizen c können auch unter Weglassung der Glasplatten b für sich allein als Unterlage für die Münzen usw. dienen, sind in diesem Falle aber entweder mit einem schmalen Falz oder eingebogenen Zwecken zu versehen, welche als Stütze für den Gegenstand dienen. Diese Ausführungsform hat gegenüber der oben beschriebenen den Vorteil der Materialersparnis, dagegen den Nachteil, etwa interessante Ränder der Münzen usw. durch den Falz bezw. die Zwecken zu verbergen.
Außerdem kann man noch durch Anbringung von Spiegelreflektoren an geeigneten Stellen des Schaukastens eine stärkere Beleuchtung der unteren Seite der Gegenstände erzielen, wodurch das Spiegelbild an Deutlichkeit gewinnt.
Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen eine
weitere Ausführunersform des
Erfindungsgegenstandes: einen Photographieständer. Derselbe besteht aus zwei Spiegeln a, welche vermittels ihrer Rahmen b durch Gelenk e drehbar.miteinander verbunden sind, wodurch ein Zusammenklappen des Ständers ermöglicht wird, dessen Konstruktion im übrigen nur unwesentlich von der des oben beschriebenen Schaukastens abweicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaustellvorrichtung zur Sichtbarmachung der dem Beschauer abgewendeten Seite von Gegenständen unter Vermeidung des Umwendens derselben, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schaukasten usw. eine beliebige Anzahl Spiegelpaare (a und a1) so angeordnet sind, daß sie am vorteilhaftesten Winkel von 450 mit der Bodenfläche bilden und solche von 900 paarweise einschließen, während die Auslage entweder vermittels Falz oder Zwecken in den mit, den Umrissen der betreffenden Gegenstände entsprechend gestalteten, Ausschnitten versehenen Matrizen (c) selbst aufliegt, oder über den Spiegeln (a und a}) angeordnete Glasplatten (b), deren Abmessungen gleich der Projektion eines Spiegels auf die Bodenfläche des Kastens sind, als Unterlage hat und durch geeignet angebrachte Spiegelreflcktoren unterscitig beleuchtet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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