DE66769C - Lehrapparat - Google Patents
LehrapparatInfo
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- DE66769C DE66769C DENDAT66769D DE66769DA DE66769C DE 66769 C DE66769 C DE 66769C DE NDAT66769 D DENDAT66769 D DE NDAT66769D DE 66769D A DE66769D A DE 66769DA DE 66769 C DE66769 C DE 66769C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- blackboard
- calculating machine
- slide bars
- teaching apparatus
- lid
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 2
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09B—EDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
- G09B17/00—Teaching reading
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Educational Administration (AREA)
- Educational Technology (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Drawing Aids And Blackboards (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Lehrapparat, in welchem die für gewöhnlich
an besonderen Staffeleien oder Ständern angeordneten Einzelapparate, nämlich Lesemaschine,
Rechenmaschine, Wandtafel und Kartenträger, an gemeinsamer Staffelei oder
Tragständern angeordnet sind.
Bei diesem Gesammtapparat ist nun zunächst das Buchstabengestell so am Buchstabenbehälterdeckel
angeordnet, dafs es beim Aufklappen des Deckels in die für das Aufstellen der Buchstaben nöthige Stellung gebracht wird;
ferner ist eine Rechenmaschine und eine um waagrechte Zapfen drehbare Wandtafel mittelst
eines in den Tragständern liegenden Gewichtszuges auf- und abbewegbar angeordnet, und
endlich sind zwei Stangen durch Schnurzug in den Ständern auf- und abbewegbar gelagert,
welche zum Tragen und Halten der Landkarten etc. beim Unterricht dienen.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Lehrapparat mit aufgeklapptem Buchstabenbehälter
und aufgestelltem Buchstabengestell in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 im lothrechten
Querschnitt dargestellt, während Fig. 2a einen Theil des geschlossenen Lehrapparates in zu
Fig. ι und 2 vergröfserter Draufsicht zeigt.
α ist der als Lesemaschine eingerichtete Buchstabenbehälter, welcher an den beiden
Ständern b b befestigt und von an letzteren sitzenden Trägern unterstützt wird. In dem
Behälter α sind die üblichen Buchstabenfä'cher untergebracht, deren unterste Reihe nach
Niederklappen der vorderen Wand λ' behufs leichterer Herausnahme der Buchstaben etwas
vorgezogen werden kann. An dem Behälterdeckel α"2 ist das doppelte Buchstabengestell c
mittelst Scharniere befestigt und durch Ketten c1 c2 einerseits mit dem Deckel a2, andererseits
mit der Behälterseitenwand az so verbunden,
dafs das Buchstabengestell c beim Aufklappen des Deckels α2 in die für das Aufstellen der
Buchstaben nöthige Stellung gebracht und hierin von den Ketten erhalten wird. Das
Buchstabengestell c ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, nach den Kindern zu zum Theil von
einer Wand c3 überdeckt, so dafs der Lehrer
dahinter die Wortbilder erst zusammenstellen kann, um sie dann durch Vorschiebung in den
unbedeckten Buchstabengestelltheil den Kindern sichtbar zu machen.
Zwischen den beiden vorn durch eine Wand b1 abgeschlossenen Ständern b b ist eine
Wandtafel d und eine Rechenmaschine e in Führungen gelagert.
An den lothrechten Schenkeln eines die Tafel tragenden LJ - förmigen Bügels d1 und
an beiden Seiten der Rechenmaschine fassen die zwei Enden einer Schnur h an, welche
von. in den Ständern beweglichen Rollen ff über Leitrollen g g geführt ist. An den Kloben
der Rollen // sind die Gewichte i i befestigt, welche nach geringem Anheben der Wandtafel
oder der Rechenmaschine deren von einander unabhängige Aufwärtsbewegung bewirken und
dieselben in der für den Gebrauch nöthigen Hochstellung erhalten.
Die Tafel d ist in dem in den Ständern b b geführten U - förmigen Bügel d1 um waagrechte
Zapfen d'2 d'1 drehbar gelagert, so dafs
dieselbe nach ihrer aus Fig. 3 ersichtlichen Hochstellung aus der lothrechten in jede ge-
wünschte geneigte Lage gebracht werden kann, in welcher sie infolge der aus Fig. ta in
gröfserem Mafsstabe ersichtlichen Drehzapfenverbindung bei Drehung in Richtung des
Pfeiles x, Fig. 3, selbstthätig festgehalten wird.
Durch die drehbare Anordnung ist es auch ermöglicht, die Tafel auf beiden Seiten benutzen
zu können.
Die Tafel kann durch am Bügel d[ angebrachte
Wirbel άΆ in jeder gewünschten Höhenlage
sicher festgehalten werden. DieWirbelgreifen bei Verdrehung mittelst Stifte in Löcher an
den Ständern ein. In ihrer lothrechten Stellung kann die Tafel durch eine kleine, an ihr
sitzende, in den waagrechten Steg des Bügels d[ einschnappende Feder gehalten werden.
Aufser dem Gewichtszug ist in jedem der Ständer b b noch eine Stange k k gelagert,
welche an ihren oberen abgebogenen Enden Haken oder Klauen Ar1A:1 zum Aufhängen und
Halten von Landkarten, Anschauungsbildern etc. tragen. An den Stangen k k ist je eine Schnur / /
befestigt, welche, über Leitrollen mm geführt, mit ihren anderen Enden an je einem
an der Aufsenfläche der Ständer gleitbaren Blättchen η η befestigt sind. Letztere sind mit
einem Loch versehen, in welche die an den Wirbeln d3 sitzenden Stifte nach Hochstellung
der Tafel und entsprechender Drehung der Wirbel eingreifen, so dafs beim Niederdrücken
der Tafel die Blättchen η η mit nieder- und die Stangen k k mit der Karte etc. hochgezogen
werden, wie dies in Fig. 4 angegeben ist. Die Rechenmaschine e ist hier in Hochstellung,
welche noch durch eine kleine Feder gesichert werden kann, dargestellt.
An der Vorderwand bl kann noch eine
kleine Rinne b'2 und an dieser ein Kreidekästchen bs und ein Schwammbehälter b* angeordnet
sein.
Wenn gewünscht, kann die Lese- und Rechenmaschine auch weggelassen werden, so
dafs nur die Wandtafel mit in den Ständern liegendem Gewichtszeug und die Kartentragstangen
in den Ständern verbleiben.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein aus einer Lesemaschine, einer verstellbaren Wandtafel, einer Rechenmaschine und einem Kartengestell zusammengesetzter Lehrapparat, bei welchem folgende Einrichtungen in Gemeinschaft angeordnet sind:a) das mit dem Deckel des Buchstabenbehälters verbundene Buchstabengestell (c), welches beim Aufklappen des Deckels durch die Ketten cl c'2 aufrecht gestellt und in dieser Stellung gehalten wird;b) die Verbindung einer Rechenmaschine (e) und einer Wandtafel (d) durch einen und denselben Gewichtszug, welcher gestattet, diese Theile getrennt von einander in und aufser Arbeitsstellung zu bringen, wobei die Wandtafel drehbar aufgehängt ist und sich durch Reibung in jeder Neigung feststellt;c) die mit der Wandtafel durch Schnurzug zu verbindenden Gleitstangen (k) mit Haken oder Klauen zum Aufhängen von Karten, welche Gleitstangen beim Niederbewegen der Wandtafel hoch gehen.
- 2. Die Vereinfachung des im Anspruch 1. gekennzeichneten Lehrapparates in der Weise, dafs unter Ausscheidung der Rechenmaschine und der Lesemaschine die Wandtafel (d) (Anspruch ib) mit den mit Haken und Klauen versehenen Gleitstangen (k) (Anspruch ic) in den Ständern (b) durch einen und denselben Gewichtszug verbunden wird, welcher gestattet, die Theile getrennt von einander in und aufser Arbeitsstellung zu bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66769C true DE66769C (de) |
Family
ID=340460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66769D Expired - Lifetime DE66769C (de) | Lehrapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66769C (de) |
-
0
- DE DENDAT66769D patent/DE66769C/de not_active Expired - Lifetime
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