DE129586C - - Google Patents
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- DE129586C DE129586C DENDAT129586D DE129586DA DE129586C DE 129586 C DE129586 C DE 129586C DE NDAT129586 D DENDAT129586 D DE NDAT129586D DE 129586D A DE129586D A DE 129586DA DE 129586 C DE129586 C DE 129586C
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- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B27/00—Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
- G02B27/02—Viewing or reading apparatus
- G02B27/06—Viewing or reading apparatus with moving picture effect
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zur Darstellung lebender Bilder durch Umblättern
eines flachen Blockes kinemätographischer Bilder. Der Block, welcher seine
flache Form behält, kann sich um eine horizontale Achse drehen. Er hat die Form eines rechtwinkligen Parallelepipedons; er ist
auf einer beweglichen Platte befestigt und seine Grundfläche bleibt während der ganzen
Dauer der Bildvorführung unverändert. Eine der Haupteigenthümlichkeiten des Apparates ist
die Anwendung eines beweglichen Umblätterers, welcher sich entsprechend der Stellung des
Blockes verschiebt, um einen constanten Widerstand beim Umblättern zu erhalten.
Auf der Zeichnung ist der Apparat veranschaulicht:
Fig. ι ist ein verticaler Längsschnitt,
Fig. 2 eine Endansicht, wobei der Deckel abgenommen gedacht ist,
Fig. 2 eine Endansicht, wobei der Deckel abgenommen gedacht ist,
Fig. 3 ist ein Grundrifs des Blockträgers,
Fig. 4 eine Ansicht des Blockes, und
Fig. 5 veranschaulicht eine abgeänderte Bauart des Apparates zur. Benutzung einer gröfseren Zahl von Bilderblockes.
Fig. 4 eine Ansicht des Blockes, und
Fig. 5 veranschaulicht eine abgeänderte Bauart des Apparates zur. Benutzung einer gröfseren Zahl von Bilderblockes.
Die Vorrichtung ist vollkommen in einem Kasten prismatischer Form eingeschlossen
(Fig. 1), dessen Theil a, welcher den Deckel
bildet, mittels Scharniers c auf der Bodenplatte b befestigt ist und durch einen mittels
Druckknopfes d auszulösenden Schnepper e geschlossen werden kann. Am oberen Theil des
Kastens α ist ein um ein Scharnier g beweglicher
Spiegel f zur Beleuchtung des Bilderblockes eingesetzt. Die Linse h dient zum
Hineinsehen für den Beschauer. Mittels einer aufsen am Apparat angebrachten Kurbel _/ (Fig. 2)
wird der inneren Vorrichtung die Bewegung ertheilt. Der Mechanismus (Fig. 1 und 2) besteht
aus einem durch die Kurbel j angetriebenen Rädergetriebe k, mittels dessen einem Blockträger
m eine langsame Drehung um seine horizontale Achse η ertheilt wird. Der Träger
ist bei der in Fig. .1 und 2 dargestellten Ausführung geeignet, zwei Bilderblöcke (einen oben,
einen unten) zu tragen. Jeder Block ist durch zwei Metallschienen ο (Fig. 1 und 3) und durch
Löcher derselben hindurchgeführte und an den Enden durch Auftreiben mit den Schienen ο
fest verbundene Röhrchen ρ zusammengehalten. Der Blockträger seinerseits besitzt in der Nähe
seiner Drehungsachse oben und unten je eine Randleiste q, welche mit Stiften u versehen ist.
Der Bilderblock wird in der Weise befestigt, dafs man ihn mittels der Röhrchen ρ auf die
Stifte u steckt und an den anderen Enden die Schrauben r, welche in den äufseren Randleisten
s sitzen, in die Röhrchen etwas hineindreht. Der zweite Block wird an der unteren
Seite des Blockträgers in gleicher Weise befestigt.
Der Vortheil dieser Anordnung liegt hauptsächlich in der Verbindung des Bilderblockes
mit dem Blockträger, indem dadurch eine genaue Einstellung möglich ist. Der Block
reicht bis etwas über die Mitte des Blockträgers (Fig. ι und 3), d. h. das erste Bild wird
etwas vor der Drehungsachse η gehalten, und zwar in einer Entfernung von dieser Achse,
welche bestimmt wird durch die Zahl der
Blätter, welche von dem Umblätterer t umgebogen
werden müssen, bevor das erste Bild umschlagen kann; d. h. in anderen Worten, die obere Kante des ersten Bildes wird im
Begriff sein, auf. dem Umblätterer zu gleiten, wenn sie sich in der durch die Achse η des
Blockträgers gehenden verticalen Ebene befindet. Wird nun der Blockträger im Sinne des Pfeiles
(Fig. i) gedreht, so wächst allmählich die Entfernung der Achse von den oberen Kanten
der Bilder, und zwar von der Gröfse der Seitenkante des Rechtecks bis zur Diagonale,
wie sie in punktirten Linien in Fig. ι veranschaulicht ist. Wäre der Umblätterer fest,
so würde also der Widerstand wachsen, bis er das weitere Umblättern unmöglich macht,
aufserdem würde der Widerstand an und für sich durch die allmähliche Abnahme der Zahl
der Blätter, welche noch umzublättern sind, verändert werden. Um nun eine Regelmäfsigkeit
herbeizuführen, ist der Umblätterer beweglich gemacht und seine Bewegung ist derartig, dafs
die einzelnen auf einander folgenden Blätter ihn nahezu immer an derselben Stelle und mit
demselben Widerstand treffen.
Der Umblätterer t (Fig. 2) besteht aus einer Metallplatte, deren Seitenwände umgebogen
sind, während die vordere Kante, welche mit dem Block in Berührung kommt, bogenförmig
ist, um das Abgleiten der einzelnen Bilderblätter zu erleichtern. Der Umblätterer ist
auf einer Achse ν gelagert, auf welcher eine Feder χ aufgewickelt ist (Fig. 2), deren eines
Ende bei x1 befestigt ist, wahrend das andere
Ende den Umblätterer nach oben zu heben bestrebt ist. Dieser selbst wird durch eine
Gelenkstangey und einen Hebel \ bewegt, auf
welchem eine Rolle 1 befestigt ist, die sich infolge der Wirkung der Feder χ auf eine am
Blockträger befestigte Daumenscheibe 2 stützt. Bei der Drehung hebt oder senkt die Daumenscheibe
2 den Umblätterer t, um dadurch den Druck gleichmäfsig zu machen und ein regelmäfsiges
Umblättern zu erhalten.
Nachdem der erste Block auf solche Weise regelmäfsig vor der Linse umgeblättert ist,
wird der Blockträger entweder durch die Handkurbel oder unter der Einwirkung irgend
eines beliebigen Motors weiter gedreht, so dafs der zweite Block unter den Umblätterer t
tritt, welcher inzwischen unter der Einwirkung der Feder χ in der obersten Stellung gehalten
war. Bei dem Umblättern des zweiten Blockes vollzieht sich derselbe Vorgang, da die Daumenscheibe
2 symmetrisch gestaltet ist.
Die Bewegung des Blockträgers und in Verbindung damit des Umblätterers kann natürlich
in beliebiger Weise geschehen, beispielsweise durch ein Uhrwerk, welches durch Einwurf
eines Geldstückes in Bewegung gebracht wird.
In gleicher Weise kann der Apparat für eine gröfsere Zahl Bilderblocks in Anwendung
kommen. Eine hierfür geeignete Ausführungsform zeigt beispielsweise Fig. 5, wo der
Blockträger in Form eines Prismas von polygonalem Querschnitt ausgeführt ist; dementsprechend ist auch die Daumenscheibe 2 anders
gestaltet.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche: ■ . . '.1: Kinematoskop für parallelepipedische Bilderblöcke, welche um eine der Schnittlinie der Bildfläche mit der Grundfläche des Blockes parallele Achse (n) schwingen, gekennzeichnet durch einen beweglichen Umblätterer (t), welcher sich der wechselnden Entfernung der Oberkante der Bilder von der Achse (η) entsprechend- einstellt.
- 2. Kinematoskop der im Anspruch 1 gekennzeichneten Art, bei welchem: die Bewegung des unter dem Einflufs einer Feder (χ) stehenden Umblätterers durch eine auf der Achse (n) befestigte Daumenscheibe (2) bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129586C true DE129586C (de) |
Family
ID=398038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT129586D Active DE129586C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE129586C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2452776A (en) * | 1945-02-14 | 1948-11-02 | Midgette Toy Company | Toy moving picture projector |
-
0
- DE DENDAT129586D patent/DE129586C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2452776A (en) * | 1945-02-14 | 1948-11-02 | Midgette Toy Company | Toy moving picture projector |
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