DE660591C - Abgefederter Fuehrungsschuh fuer Foerderkoerbe - Google Patents

Abgefederter Fuehrungsschuh fuer Foerderkoerbe

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DE660591C
DE660591C DEST53148D DEST053148D DE660591C DE 660591 C DE660591 C DE 660591C DE ST53148 D DEST53148 D DE ST53148D DE ST053148 D DEST053148 D DE ST053148D DE 660591 C DE660591 C DE 660591C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B7/00Other common features of elevators
    • B66B7/02Guideways; Guides
    • B66B7/04Riding means, e.g. Shoes, Rollers, between car and guiding means, e.g. rails, ropes
    • B66B7/047Shoes, sliders
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  • Vibration Dampers (AREA)

Description

  • Abgefederter Führungsschuh für Förderkörbe Die Erfindung betrifft Führungsschuhe für Förderkörbe u. dgl., die das Schleudern der Förderkörbe dämpfen sollen.
  • Durch Ungleichmäßigkeiten der Leitbäume, schräge Schächte, Seildrall und horizontale Seilschwingungen geraten die Förderkörbe oft ins Schleudern und beschädigen den Schachtausbau. Auch die Leitbäume werden durch diese Stöße schnell abgenutzt und müssen oft ausgewechselt werden.
  • Es sind Führungen bekanntgeworden, die durch federnde, an den Spurlatten anliegende Berührungsbleche der Führungsschuhe die Stöße mildern sollen. In allen Fällen geben aber die Federelemente die aufgenommene Stoßarbeit fast vollständig wieder zurück, und der Zweck einer schonenden Führung wird nur' unvollkommenerreicht; denn wenn auch die Stöße weicher aufgenommen werden, so tritt doch keine Dämpfung der Schleuderbewegung ein. Die bekanntgewordenen Ausführungen waren auch zu schwer und nahmen zu viel Platz ein, so daß sie praktisch nicht zur Ausführung gelangen konnten.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß zur Abfederung durchlochte Gummischeiben dienen, die an den inneren Lochkanten durch eine das Loch ausfüllende Führungsrippe geführt werden und durch Zwischenbleche voneinander getrennt sind. Die Haltbarkeit der Gummipuffer hängt wesentlich von ihrer Form ab. Beim Zusammendrücken müssen möglichst gleiche Spannungen entstehen, um ein vorzeitiges Zerstören des Gummis zu vermeiden. Dadurch, daß das Loch in den Gummipuffern durch die Führungsrippe ausgefüllt wird, werden alle Gummiteilchen beim Zusammendrücken nach außen geschoben und dadurch an ihren Auflageflächen .als auch an den inneren Lochkanten durch Reibung Arbeit vernichtet.
  • Um dem rauhen Betrieb im Schacht gewachsen zu sein, muß der erwünschte Zweck durch einfachste Mittel erzielt werden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Halterippen für die Feder@elernente gleichzeitig zur Hubbegrenzung für die Berührungsbleche dienen und daß die Berührungsbleche zur Sichenmg rund Führung doppelt umgebogene Enden besitzen. Diese Anordnung der Berührungsbleche gestattet auch ein Schrägstellen derselben bei Unebenheiten und beim Übergang von alten ,auf neue Leitbäume. Bei den bisher bekanntgewordenen Anordnungen waren die Verschleißbleche starr geführt, so daß bei den ,erwähnten Übergängen hohe Biegungsbeanspruchungen in die Führung der Führungsschuhe kamen und dadurch .eine sehr scheuere Ausführung bedingten und so die Führungsschuhe ungeeignet machten.
  • Mit der Anordnung gemäß der Erfindung wird erreicht, daß der Raum für den Einbau der federnden Führungsschuhe so knapp gehalten werden kann, daß sie bei allen Förderkörben :eingebaut werden können. Es ist auch darauf Bedacht genommen, daß das Aus-
    wechseln von einzelnen Teilen schnell er-
    folgen kann. Erst durch diese Anordnung
    wurde ein brauchbarer, Verschleiß verMin-
    dernder Führungsschuhe geschaffen. Derar t'e:fi
    Führungsschuhe sind gerade jetzt sehr;j;
    wünscht, weil durch geringere Abnutztulg"uew
    oft aus ausländischen Hölzern besteh:e.ndt'i^:
    Spurlatten wertvoller Werkstoff gespart -,ver-
    den kann.
    Als besondrerer Vorteil sei noch darauf hingewiesen, daß bei der federnden Anordnung der Berührungsbleche auch der jetzt ini allgemeinen bei neuen Leitbäumen mit 5 mm an, gegebene Spielraum zwischen Verschleißblech und Leitbaron verringert werden kann, weil bei Ungleichmäßigkeit in der Führung die Verschleißbleche nachgeben, und so ein Hängenbleiben der Schale im Schacht vermieden wird. Durch das Verringern des Spielraumes wird das so schädliche Schleudern der Förderkörbe zum Teil schon an der Ent!-stehung verhindert.
  • Die Zeichnung stellt in den Abb. i, 2 und 3 ein Ausführungsbeispiel dar. Abb. i zeigt den Aufriß und Abb.2 den Grundriß eines Führungsschuhes mit Stoßdämpfer, während Abb.3 die Ansicht auf das Federelement mit der Führungsrippe und dem Zwischenblech darstellt. In den Abb. i und 2 sind die Führungsschuhe auf der rechten Seite im Schnitt gezeichnet. Der Körper i mit seinen seitlichen Rippen 2 trägt die quer liegenden Halterippen 3, über die als Federelemente Gummiklötze 4 mit zwischengelegten Blechen 5 geschoben sind. Das die Berührung des Führungsschuhes mit der Spurlatte 7 herstellende Berührtmgsblech 6 ist in der aus Abb. i ersichtlichen Weise als Abdeckung für die Gummischeiben .ausgebildet -und ist über die Rippen 2 geschoben. Diese Anordnung giestattet auch ein Schrägstellen der Bleche 6 bei Unebenheiten in den Leitbäumen.' Die Rippen 3 dienen gleichzeitig zur Hubbegrenzung für die Berührungsbleche 6. Beim Zusammendrücken des Puffers wird der Gummi unter Belastung auseinandergedrückt ;und an den Berührungsstellen des Gummis ;1 kit den Zwischenblechen 5 und an der fieren Führung Reibungsarbeit verrichtet.
  • °'` Die vorderen Verkleidungen für die Federelemente sind der besseren Übersicht wegen in den Abbildungen fortgelassen.
  • An Stelle der rechteckigen Federelemente und Zwischenbleche können auch solche mit quadratischen, runden oder anders geformten Querschnitten verwendet werden.
  • Es liegt auch im Bereich des Erfindungsgedankens, wenn bei genügend zur Verfügung stehendem Raum auch die Stirnverschleißbleche in gleicher Weise abgefedert ausgebildet werden.

Claims (3)

  1. PATE NTAN'SPRÜCHG: i. Abgefederter Führungsschuh für Förderkörbe, dadurch gekennzeichnet, daß als Federelemente durchlochte Gummischeiben dienen, die an den inneren Lochkanten durch !ein das Loch ausfüllendes Führungsstück gehalten werden und die durch Zwischenbleche voneinander g@etrennt sind.
  2. 2. Abgefederter Führungsschuh für Förderkörbe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsfederelemente in - Rippen geführt sind, die gleichzeitig als Hubbegrenzung für die federnden Berührungsbleche dienen.
  3. 3. Abgefederter Führungsschuh für Förderkörbe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Gummischeiben abdeckende Berührungsblech zur Führung und Sicherung beiderseits zu einem Gehäuse umgebogen ist, das die Gummischeiben umgibt :und das auf eine Rippe des Führungsschuhes aufgeschoben werden kann.
DEST53148D 1935-02-19 1935-02-19 Abgefederter Fuehrungsschuh fuer Foerderkoerbe Expired DE660591C (de)

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DEST53148D DE660591C (de) 1935-02-19 1935-02-19 Abgefederter Fuehrungsschuh fuer Foerderkoerbe

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DE (1) DE660591C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953005C (de) * 1953-01-30 1956-11-22 Gutehoffnungshuette Sterkrade Fuehrungsschuh fuer Foerdergefaesse und Foerderkoerbe, insbesondere fuer Bergbau-Schachtfoerderanlagen
DE956978C (de) * 1953-03-10 1957-01-24 Gutehoffnungshuette Sterkrade Fuehrungsschuh fuer Foerderkoerbe oder Foerdergefaesse, insbesondere bei Bergbau-Schachtfoerderanlagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953005C (de) * 1953-01-30 1956-11-22 Gutehoffnungshuette Sterkrade Fuehrungsschuh fuer Foerdergefaesse und Foerderkoerbe, insbesondere fuer Bergbau-Schachtfoerderanlagen
DE956978C (de) * 1953-03-10 1957-01-24 Gutehoffnungshuette Sterkrade Fuehrungsschuh fuer Foerderkoerbe oder Foerdergefaesse, insbesondere bei Bergbau-Schachtfoerderanlagen

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