DE660441C - Filtervorrichtung fuer chemische Waschfluessigkeiten - Google Patents
Filtervorrichtung fuer chemische WaschfluessigkeitenInfo
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- DE660441C DE660441C DEJ51267D DEJ0051267D DE660441C DE 660441 C DE660441 C DE 660441C DE J51267 D DEJ51267 D DE J51267D DE J0051267 D DEJ0051267 D DE J0051267D DE 660441 C DE660441 C DE 660441C
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- B01D35/12—Devices for taking out of action one or more units of multi- unit filters, e.g. for regeneration
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- B01D29/117—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements arranged for outward flow filtration
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- B01D29/58—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in series connection arranged concentrically or coaxially
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Description
- Filtervorrichtung für chemische Waschflüssigkeiten Zusatz zum Patent 642 793 Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung Ider Filtervorrichtung nach Patent 642 793, bei welcher in einem Gehäuse eine Anzahl an ihren offenen Seiten mit Winkeleisenringen versehene Siebkörbe angeordnet sind, von denen der äußere fest, aber lösbar im Gehäuse sitzt, während der innere Siebkorb nach Abnahme des Gehäusedeckels vollständig herausziehbar ist und in seinem Innern ein oder mehrere waagerechte Siebe aufnimmt, wodurch der Querschnitt der Siebfläche nicht verringert, aber der untere Teil des innersten Siebkorbes entlastet wird, weil sich die abgeschiedenen Feststoffe zum größten Teil auf die waagerechten Plansiebe absetzen.
- Nach der Erfindung soll der Einbau der auswechselbaren Plansiebe in den inneren Siebkorb so erfolgen, daß die Siebkorbachse mit der Schnittlinie sämtlicher Plansiebebenen zusammenfällt, wobei der mit den Plansieben ausgestattete innere Siebkorb so im Filtergehäuse angeordnet ist, daß er mittels einer flüssigkeitsdicht durch den Filtergehäusedeckel nach außen geführten Spindel mit Handgriff sowohl um seine Achse drehbar als auch axial verschiebbar ist.
- Die Lagenveränderung von Siebkörbe durch Verdrehen und Verschieblen in axialer Richtung durch ein von außen bedienbares, auf der durch den Gehäusedeckel nach außen durchgeführten Spindel sitzendes Betätigungsorgan ist bei Filtervorrichtungen schon bekannt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen dient das Verdrehen bzw. das Verschieben des Siebkorbes lediglich zum Zwecke der Reinigung von angesetztem Schmutz, also dazu, bleim Reinigen den Siebkorb in die jeweils dafür günstigste Lage zu bringen. Die Filtervorrichtungen sind nur für Flüssigkeiten verwendbar, so daß es sich beim Betrieb natürlich gleich bleibt, ob der Siebkorb verdreht loder verschoben wird.
- Gemäß der Erfindung dient die Lageveränderung des Siebkorbes dazu, die zum Filtrieren von Flüssigkeiten vorgesehene Vorrichtung auch zum Trocknen der abgeschiedenen Verunreinigungen mittels durchgeleiteter Luft zu benutzen.
- Die im Siebkorb während des lersten Arbeitsganges angesammelten nassen Flusen werden im gleichen Filtergehäuse anschließend getrocknet, eine Maßnahme, die bei der chemischen Wäscherei von großer Bedeutung ist, insofern, als die Dämpfe der unbrennbarren Lösungsmittel, wie Tetrachlorkohlenstoff, Trichloräthylen usw., gesundheitsschädlich sind.
- Das Verdrehen des Siebkorbes hat gemäß der Erfindung den Zweck, daß die durch die Flachsiebe gebildeten Kammern je nach Bedarf blei sehr starkem Schmutzanfall und sinkender Flüssigkeitsspiegel in die für die Ablagerung des Schmutzes jeweils zweckmäßigste Lage gebracht werden können, um so der Flüssigkeit leinen möglichst raschen und vollständigen Ablauf zu gewähren. Das axiale Verschieben verfolgt nicht letwa zum Zwecke der Reinigung der Siebe, die ja bei chemischen Waschmaschinen vor Beendigung des Trockenviorganges des Waschgutes nicht statthaft ist, sondern um die in der Filtervorrichtung angesammelten Rückstände mittels ein, geführter Luft zu trocknen.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
- Abb. I ist ein Längsschnitt und Abb. 2 ein Querschnitt der Filtervorrichtung.
- In dem Filtergehäuse a ist der Siebkorb b lösbar gelagert und in seinem Innern ein weiterer konischer Siebkorb c verdrehbar und axial verschiebbar untergebracht. Derselbe trägt an seiner loffenen Vorderseite außen einen Winkeleisenring d, der sich. gegen den Winkeleisenring @ des Siebkorbes b legt. Der lichte Raum des Siebkorbes c ist durch drei oder mehrere Plansiebe c1 in einzelne Kammern unterteilt. Die Plansiebe sind an den Armen f einer Lagerbüchse g flügelartig befestigt. Die Anzahl der Arme f richtet sich nach der Anzahl der benutzten Plansiebe c1.
- Die Lagerbüchse g sitzt auf einer Spindel h, welche in der im Gehäusedeckel i fest angeordneten Büchse k geführt wird, wobei eine Stopfbüchse l die vollständige Abdichtung nach außen bewirkt.
- Die Spindel lt trägt an ihrem Außenende ein Handrad oder einen Handgriff in, mit welchem der Siebkorb c über die Lagerbüchse und deren Armes verdreht oder in axialer Richtung vorgezogen werden kann.
- Der Siebkorb b ist durch einen Bajonettverschluß n gegen Herausfallen oder Herausziehen gesichert. Die bleiben Siebkörbe b und c sind durch eine zwischen ihren Winkeleisenringen d und e angeordnete Asbestschnur r gegeneinander abgedichtet.
- Die in der Zeichnung in ausgezogenen Linien dargestellte Stellung des Siebkorbes c ist die Arbeitsstellung bleim Filtrieren der Waschflüssigkeit. Nach beendeter Wascharbeit wird die durch den Stutzen t einströmende Waschflüssigkeit durch den Stutzen, abgelassen, wobei sie die Siebkörbe und c durchlaufen muß. Die Unreinigkeiten in der Waschflüssigkeit bleiblen in den durch die Plansiehe c1 gebildeten Kammern zurück. Die Menge des angesetzten Schmutzes läßt sich durch die Schaugläser p beobachten, die von einer Lichtquelle beleuchtet sind. je nach der Menge des angesammelten Schnautzes in den einzelnen Siebkammern läßt sich der Siebkorb c mittels des Handrades m so verdrehen, daß die am wenigsten verschmutzte Kammer die tiefste Lage einnimmt.
- Die konische Ausbildung des Siebkorbes c ermöglicht beim Ablassen der Waschflüssigkeit gleichmäßige Ablagerung des Schmutzes.
- Zurückbleibende Flüssiglçeitsneste können durch den Schlitz q abfließen.
- Beim anschließend einsetzenden Trockenvorgang strömt die durch den Stutzen @ eingeführte Luft in der Pfeilrichtung durch die Filtervorrichtung und verläßt diese durch den Stutzen. Da der mit Schmutz angefüllt siebkorb c einen verhältnismäßig großen Widerstand entgegensetzen würde, wird er aus dem Siebkorb b herausgezogen und befindet sich somit während des Trockenvorganges in der strichpunliierten Lage. Der Widerstand ist hiermit beseitigt. Durch die konische Ausbildung des Siebkorbes c wird in dieser Stellung erreicht, daß beispielsweise bei vollständig verstopftem Siebkorb c der Querschnitt für den Eintritt des Luftstromes im Siebkorb nicht verringert wird. Der Trockenvorgang kann also ohne Brehinderung durchgeführt werden, und gleichzeitig werden im Siebkorb c angesammelte Filterrückstände getrocknet.
- Nach Lösen der Klappschrauben s und nach Entfernung des Abschlußdeckels i kann letzterer mit dem Siebkorb c aus dem Filtergehäuse a herausgezogen werden. Der Siebkorb c ist durch Lösen einiger Schrauben schnell und vollständig zerlegbar, so daß dessen Reinigung leicht und bequem durchgeführt werden kann.
Claims (1)
- P A T E N T A N S P R U C H : Filtervorrichtung für chemische Waschflüssigkeiten nach Patent 642 793, gekennzeichnet durch einen derartigen Einbau der auswechselbaren Plansiebe (c1) in den inneren Siebkorb (c), daß die Siebkorbachse mit der Schnittlinie sämtlicher Plansiebebenen zusammenfällt und ferner durch eine solche Anordnung des inneren mit den Plansieblen (cl) ausgesetzten Siebkorbes (c) im Filtergehäuse (a), daß er mitbels einer flüssigkeitsdicht durch den Filtergehäusedeckel (i) nach außen geführten Spindel (h) mit Handgriff (m) sowohl um seine Achse drehbar als auch axial verschiebbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ51267D DE660441C (de) | 1934-12-22 | 1934-12-22 | Filtervorrichtung fuer chemische Waschfluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ51267D DE660441C (de) | 1934-12-22 | 1934-12-22 | Filtervorrichtung fuer chemische Waschfluessigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660441C true DE660441C (de) | 1938-05-25 |
Family
ID=7206794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ51267D Expired DE660441C (de) | 1934-12-22 | 1934-12-22 | Filtervorrichtung fuer chemische Waschfluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660441C (de) |
-
1934
- 1934-12-22 DE DEJ51267D patent/DE660441C/de not_active Expired
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