DE660299C - Vorrichtung zur elektrolytischen Regenerierung von Fixierbaedern - Google Patents

Vorrichtung zur elektrolytischen Regenerierung von Fixierbaedern

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Publication number
DE660299C
DE660299C DEU13458D DEU0013458D DE660299C DE 660299 C DE660299 C DE 660299C DE U13458 D DEU13458 D DE U13458D DE U0013458 D DEU0013458 D DE U0013458D DE 660299 C DE660299 C DE 660299C
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DE
Germany
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anodes
electrolytic regeneration
fixing balls
adjusted
movement
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Expired
Application number
DEU13458D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gottlieb Pohlmann
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Universum Film AG
Original Assignee
Universum Film AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/20Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions of noble metals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur elektrolytischen Regenerierung von Fixierbädern Zusatz zum Patent Gar 677 Das Hauptpatent 62 t 677 betrifft ein Verfahren zur elektrolytischen Regeneration von Fixierbädern, insbesondere zur Rückgewinnung des Silbers aus diesen Lösungen.
  • Es ist bekannt, daß bei galvanischen Metallabscheidunb n und in besonderem Maße bei Silberabscheidtu brnen die Metallionenkonzentration in der Nähe der Elektrodon, in denen die Abscheidung erfolgen soll, maßgeblichen Einfluß auf die Form des Niederschlags hat, und daß man daher besonders dafür Sorge tragen muß, daß der Elektrolyt eine möglichst homogene Lösung ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß dem Hauptpatent dadurch gelöst, daß zwischen rechteckigen Kathodenplatten kammartig angeordnete, stabförmige Anoden hin und her bewegt werden, die durch ihre Bewegung eine gute Durchmischung des Elektrolyten bewirken. Außerdem bewegt sich der Elektrolyt selbst mit einer bestimmten Durchflußgeschwindigkeit durch die Elektrolysiergefäße.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß die Bewegung der Anoden nicht in jedem Falle den richtigen Grad der Durchmischung bewirkt, insbesondere hat sich auch herausgestellt, daß je nach der Konzentration der Silberionen in der Fixierbadlösung ein anderes angepaßtes Maß der Durchmischung gewählt werden muß. Je nach der absoluten Metallionenkonzentration kann die Rührwirkung zu gering oder zu stark sein, so daß sich in einem Falle ein zu dichter Metallniederschlag bei der Kathode bildet, der so spröde ist, daß er von den Kathodenplatten abreißt und so Kanten und Spitzen bildet, die mit den bewegten Anoden Kurzschluß erzeugen. Hierdurch wird der Betrieb gestört. Im anderen Falle bildet sich ein pulvriger Metallniederschlag, der auch mit den feinsten Leinenfiltern nicht aufgefangen ,verden kann.
  • Aus den angeführten Gründen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die stabförmigen Anoden, die einen rechteckigem Querschnitt aufweisen, so anzuordnen, daß ihre Stellung, bezogen auf die Bewegtulgsrichtung, verändert werden kann. Außerdem läßt sich auch die Rührwirkung verstärken durch Wahl eines anderen Querschnitts der Anoden.
  • In beiden Fällen können die Anoden erfindungsgemäß nun so angeordnet werden, daß sie die Badflüssigkeit mit der schmalen oder mit der längeren Kante zerteilen. Auch ist jede Zwischenstellung vorgesehen, die sich der IVTetallionenkonzentration der Lösung anpaßt.
  • Die Stabanoden, die zu einem Bade gehören, sind meiner Schiene drehbar aufgehängt und können entweder :einzeln in die erforderliche Stellung gedreht werden oder aber sie können durch ein Gestänge miteinmider verbinden sein, so daß sie gemeinsam durch einen Handgriff in ihrer Lage verstellt werden können.
  • Da die Abschedungsform des Silbers sich leicht durch Augenschein feststellen läßt, kann die Lage der Anoden entsprechend den gewünschten Erfordernissen leicht: durch Drehung verändert «erden und so eine Verstärkung oder Verminderün- der Rülinvirlkung erreicht werden.
  • Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß sich durch ein gemeinsames hbertragungsglied die eine Hälfte der Anodengruppe nach rechts und die andere nach links verstellen läßt. Ebenso kann die erste; dritte, fünfte usw. Anode nach links und die zweites vierte; sechs- -- rode nach rechts verstellt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur elektrolytischen Regeneration von Fixierbädern nach Patent 621 677, dadurch gekennzLiclinet, daß die bewügten Stabanoden mit einer Querschnittsform, die je nach Laga zur Bewegungsrichtung der Anoden eine verschieden starke Rührwirkung ausüben, durch Drehung um ihre Längsachse einstellbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Anöden gemeinsam in der gewünschten Richtung einstellbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gel@ennzeichnet, daß die Anoden abwechselnd in entgegengesetzter Richtun- .einstellbar sind. a. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden gruppenweise einstellbar sind.
DEU13458D 1936-07-04 1936-07-04 Vorrichtung zur elektrolytischen Regenerierung von Fixierbaedern Expired DE660299C (de)

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