DE659905C - Antrieb fuer Ausmahlmaschinen in der Getreidemuellerei - Google Patents
Antrieb fuer Ausmahlmaschinen in der GetreidemuellereiInfo
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- DE659905C DE659905C DEM137183D DEM0137183D DE659905C DE 659905 C DE659905 C DE 659905C DE M137183 D DEM137183 D DE M137183D DE M0137183 D DEM0137183 D DE M0137183D DE 659905 C DE659905 C DE 659905C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/28—Details
- B02C4/42—Driving mechanisms; Roller speed control
- B02C4/423—Driving mechanisms; Roller speed control with vibrating or oscillating mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
Description
In der Getreidemüllerei werden zum Ausmahlen von Grießen und Dunsten Maschinen
verwendet, bei welchen eine oder mehrere auf einer gemeinsamen Welle sitzende Mahlwalzen
mit segmentartigen Mahlbacken zusammenwirken. Es ist bekannt, bei derartigen
Maschinen den Mahlwalzen außer ihrer Drehbewegung- auch noch eine hin und her gehende Bewegung in Richtung ihrer Drehachse
zu geben, um ein Verschmieren der Mahlbacken und ungleichmäßige. Abnutzung
der Steine zu vermeiden.
Den Gegenstand der Erfindung bildet die Verwendung eines hydraulischen Antriebes
für die hin und her bewegten Teile bei derartigen Maschinen. Ein Ausführungsbeispiel
für diesen Antrieb ist in Bild 1 und 2 dargestellt. In Bild 1 bezeichnet α die umlaufende
und hin und her gehende Welle, auf welcher die Mahlwalzen sitzen, während mit b ein
ortsfest angeordneter Kolben bezeichnet ist, welcher in das eine Stirnende der Welle a
eingesetzt ist. c ist ein Steuerstift für die Steuerung des hydraulischen Druckmittels.
Wird z. B. Preßöl verwendet, welches durch die Bohrung d im Kolben b dem Steuerstift
zugeleitet wird, so gelangt das Öl bei der gezeichneten Stellung des Steuerstiftes durch
die Ringnute und die Bohrung/ auf die rechte Seite des Kolbens, während die linke
Kolbenseite durch die Bohrungen g und h mit der Ablaufseite in Verbindung steht. Durch
den auf der rechten Kolbenseite entstehenden Überdruck wird die Welle a so lange
nach rechts bewegt, bis der Steuerstift durch Anschlag gegen den Deckel/ umgesteuert
wird, wobei dann die linke Kolbenseite über die Bohrung g mit der Druckölleitung d in
Verbindung kommt und die rechte Kolbenseite über die Bohrung/ und k mit dem Ablauf.
Es entsteht somit auf der linken Kolbenseite Überdruck, welcher die Welle α nach
links bewegt.
Die Umsteuerung des Steuerstiftes durch Anschlag in den Endlagen ist betriebssicher,
wenn die Welle« genügend lebendige Kraft
besitzt, um den Steuerstift' über die Mittel·
lage hinwegzudrückeil·, bei welcher der PreßölzufLuß
nach beiden Seiten abgeschlossen· ist. Ist jedoch die Seitenbewegung der Welle.
verhältnismäßig langsam, z.B. ι cm/Sek., sb muß der Steuerstift durch eine Hilfskraft^
über die Totlage hinweggedrückt werden'.^ Dies geschieht nach Bild 2 durch die Anordnung
eines kleinen Stiftes/ an jeder Stirn seite des Steuerstiftes, ' welcher mit einer
Feder m zusammenarbeitet. Beim Anschlag des Steuerstiftes in der Endlage, wie in Bild 1
gezeichnet, wird zuerst der linke Stift I in den
Steuerstift hineingedrückt, wobei die Feder m gespannt wird; dann wird der Steuerstift
selbst entgegen dem auf der rechten Seite des Kolbens herrschenden Öldruck nach
rechts gedrückt, und zwar so lange, bis der weitere Zufluß des Preßöls nach rechts ab-
ao gesperrt wird. Wird die Überdeckung der Steuerkanten η des Steuerstiftes gegenüber
den Ringnuteng mit Null gewählt, so sind jetzt sämtliche Zu- und Abflüsse nach beiden
Kolbenseiten abgeschlossen. Die Feder tn müßte daher ziemlich kräftig sein, falls sie
entgegen dem Öldruck den Steuerstift über die Totlage hinweg nach rechts drücken
sollte. Man wählt deshalb eine sog. negative Überdeckung, d. h. in der Mittellage geben
die Steuerkanten« sämtliche Zu- und Abflüsse nach beiden Seiten frei, so daß der
Steuerstift entlastet wird und auch von einer schwächeren Feder aus der Mittellage gedrückt
werden kann. Gegenüber den bisher bekanntgewordenen, mechanischen Antrieben
, für Ausmahlmaschinen ist der hydraulische Antrieb nach-der Erfindung äußerst einfach,
billig und betriebssicher.
■*i Die Anwendung von Hilfsfedern m ist nicht auf den hydraulischen Antrieb von Ausmahlmaschinen beschränkt, sondern kann bei allen ähnlich arbeitenden Antrieben für hin und her gehende Bewegung verwendet werden.
■*i Die Anwendung von Hilfsfedern m ist nicht auf den hydraulischen Antrieb von Ausmahlmaschinen beschränkt, sondern kann bei allen ähnlich arbeitenden Antrieben für hin und her gehende Bewegung verwendet werden.
Claims (4)
1. Antrieb für Ausmahlmaschinen in der Getreidemüllerei, gekennzeichnet durch
Anwendung eines hydraulischen Antriebes für die hin und her gehende Bewegung der Hauptwelle.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen Wellenende
ein ortsfester Kolben angeordnet ist und daß mit Hilfe eines in dem Kolben
angeordneten Steuerstiftes das Druckmittel abwechselnd den beiden Kolbenseiten
zugeführt wird.
3. Antrieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Kopfenden
des Steuerstiftes Hilfsfedern angeordnet sind, welche den Stift über die
Totlage hinwegdrücken.
4. Atitrieb nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Steuerstift in seiner Mittellage die Zu- und Abflußkanäle
beider Kolbenseiten freigibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM137183D DE659905C (de) | 1937-02-16 | 1937-02-16 | Antrieb fuer Ausmahlmaschinen in der Getreidemuellerei |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM137183D DE659905C (de) | 1937-02-16 | 1937-02-16 | Antrieb fuer Ausmahlmaschinen in der Getreidemuellerei |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE659905C true DE659905C (de) | 1938-05-12 |
Family
ID=7333752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM137183D Expired DE659905C (de) | 1937-02-16 | 1937-02-16 | Antrieb fuer Ausmahlmaschinen in der Getreidemuellerei |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE659905C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006020104A1 (de) * | 2006-04-29 | 2007-11-08 | Stabilus Gmbh | Stellelement |
-
1937
- 1937-02-16 DE DEM137183D patent/DE659905C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006020104A1 (de) * | 2006-04-29 | 2007-11-08 | Stabilus Gmbh | Stellelement |
| DE102006020104B4 (de) * | 2006-04-29 | 2010-07-29 | Stabilus Gmbh | Stellelement |
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