DE65931C - Vorrichtung zum Würfeln - Google Patents

Vorrichtung zum Würfeln

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DE65931C
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DENDAT65931D
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E. Giese in Stettin, Mönchenbrückstr. 5
Publication of DE65931C publication Critical patent/DE65931C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/04Dice; Dice-boxes; Mechanical dice-throwing devices
    • A63F9/0406Dice-throwing devices, e.g. dice cups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
ERNST GIESE in STETTIN. Vorrichtung zum Würfeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. November 1891 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Würfeln, welche besonders bezweckt, die Würfel gehörig zu mischen, die Benutzung eines Bechers und das lästige Füllen desselben überflüssig zu machen und unnöthiges Geräusch beim Spielen zu vermeiden, sowie etwa beabsichtigte Unredlichkeit unmöglich zu machen.
Die Vorrichtung wird durch die beiliegende Zeichnung veranschaulicht, und zwar durch:
Fig. ι im Ruhezustande und im Verticalschnitt,
Fig. 2 im gleichen Schnitt beim Würfeln.
Fig. 3 ist eine Oberansicht der neuen Vorrichtung.
Wie die Zeichnung erkennen läfst, besteht die Vorrichtung im wesentlichen aus einem aus Holz oder Metall hergestellten Fufs F^ welcher an seiner oberen Seite mit einer konischen Aussparung A versehen ist, in welcher die umgebogenen Arme /2 der Fanghebel /, welche an dem Rand der Aussparung in Scharnieren /l gelagert sind, spielen können. Die Aussparung wird verdeckt durch einen beweglichen Teller e, welcher dicht an die Knie der Hebel / sich anlegt. Dieser Teller kann, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, eben sein, doch empfiehlt es sich, denselben an seiner Oberfläche entweder gewölbt oder trichterförmig auszuarbeiten, da es sich gezeigt hat, dafs bei ebenem Teller die Würfel beim Zurückschnellen desselben wohl hochspringen, dabei aber nicht umgestürzt werden. Der Teller e wird getragen durch eine Stange d, welche in dem Fufs F entsprechend geführt wird und an ihrem unteren Ende mit einem Gelenkstück c versehen ist, welches mit dem Hebel b in Eingriff steht. Letzterer ist in der Gabel / verzapft und wird durch einen Winkelhebel α bethätigt, welcher in einer Gabel k verzapft ist. Eine Feder m zieht den Hebel a, welcher an seinem oberen Ende mit einem Druckknopf α" versehen ist, so an, dafs sich das untere gelenkartige und mit Anschlag a'" versehene Ende a' des Hebelarmes horizontal einstellt. Zwei Federn g' und g", deren eine dicht unter dem Teller um die Stange d, die andere zwischen dem Fufs und dem Gelenk c um dieselbe gelegt ist, und deren erstere die stärkere ist, bewirken, dafs der Teller in seine Ruhelage zurückgeschnellt wird, wenn die Bethätigung des Hebels b aufgehört hat. Die Verwendung zweier Federn empfiehlt sich, um dem Teller eine gewisse Schwerfälligkeit und Sicherheit in seinen Bewegungen zu geben.
Bei Benutzung der Vorrichtung werden die Würfel auf die an ihren Enden umgebogenen und mit den Kugeln h versehenen Hebel / geworfen, welche in dem. Fufs zum Theil in Rinnen/' liegen; der Teller e befindet sich in seiner oberen Stellung. Wird nun auf den Knopf a" ein Druck ausgeübt, so dreht sich der Hebel α unter Spannen' der Feder m und das an dem Ende desselben verzapfte Stück a', welches eine Drehung nach unten, des Anschlages a'" wegen, nicht durchmachen kann, dreht den Hebel b so lange, bis es an demselben vorbeigleitet. Beim Drehen des Hebels b wird nun durch die vorher geschilderte Verbindung der Teller e herabgezogen. Derselbe drückt auf die Arme/" der Hebel/, hebt da-
durch die letzteren so weit an, bis dieselben in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung gelangen, wodurch die Würfel nach dem Teller e zu, der sich jetzt gesenkt hat,, geworfen werden.
Diese Lage der Platte und der Hebel dauert so lange, als noch das Stück a' mit der Spitze des Hebels b in Eingriff steht. Wenn jedoch dieser Eingriff durch den freien Vorbeigang des Hebels α aufgehoben wird, schnellt der Teller e, durch die Feder g' veranlafst, in die Höhe, schleudert die Würfel empor und gleichzeitig fallen die Hebel/, durch die Gewichte der Kugeln h veranlafst, in ihre Ruhelage zurück.
Auf diese Weise findet ein starkes Durcheinanderschütteln der Würfel statt, während gleichzeitig die Möglichkeit des Herausspringens derselben aus der Vorrichtung durch die entsprechend geformten und radial neben einander angeordneten Hebel f ausgeschlossen wird. Ein erneuter Druck auf den Hebel a, der durch die Feder m wieder in seine Ruhelage unter Einklinken des Stückes a" zurückgeschnellt wird, bethätigt die Vorrichtung aufs Neue. Eine einfache Umänderung der oben beschriebenen Vorrichtung gestattet, dieselbe mit zwei oder beliebig vielen Druckknöpfen a" bezw. Hebeln α zu versehen, wodurch das lästige Drehen des Apparates dem Spieler zu vermieden wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Würfeln, bei welcher unter den konischen Rand des zum Emporschleudern der Würfel bestimmten Spieltellers (e) die unteren Enden (f2) von radial um den Spielteller angeordneten Fanghebeln (f) derart greifen, dafs beim Niedergehen des Spieltellers die sich hebenden Fanghebel die Würfel auf den Spielteller befördern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65931D Vorrichtung zum Würfeln Expired - Lifetime DE65931C (de)

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