DE32109C - Neuerung an Schleuderspielen - Google Patents
Neuerung an SchleuderspielenInfo
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- DE32109C DE32109C DENDAT32109D DE32109DA DE32109C DE 32109 C DE32109 C DE 32109C DE NDAT32109 D DENDAT32109 D DE NDAT32109D DE 32109D A DE32109D A DE 32109DA DE 32109 C DE32109 C DE 32109C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
FRANZ WIRNITZER in NÜRNBERG. Neuerung an Schleuderspielen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. December 1884 ab.
Auf einem kegelförmigen Untersatz α, welcher
mit einem Rand b versehen ist,, sitzt mit den Füfsen c eine runde Platte d. Das erhabene
Mittelstück der Platte ist von einem Ring e umschlossen und mit im Kreise angeordneten
Löchern f versehen; dasselbe hat eine eigentümlich geschweifte Form, bildet am
Ring e eine schmale ebene Fläche, fällt sodann allmälig bis zu den Löchern/ und steigt
von hier aus wieder kegelförmig bis zu der mit der Oeffnung g versehenen Spitze empor.
Der äufsere, um den Ring e liegende Plattenrand hat für jedes Loch / einen radial zu
diesem angeordneten Ausschnitt h. In diesen Ausschnitten h befinden sich Klappen 2, welche
mit den" Röhrchen V um die Stifte k drehbar
sind und mit ihrem beschwerten Theil i'2 auf
dem Plattenrand aufliegen. Diese Klappen i sind auf ihrer unteren Fläche, wie die' bei
Fig. ι umgelegte Klappe i3 zeigt, mit Zahlen •versehen. Unter der Platte d ist an den
Füfsen c der Draht e befestigt, an welchem die Hebel m drehbar sind. Zwischen je einer
Oeffnung f und der mit dieser Oeffnung correspondirenden Klappe i ist ein Hebel m angeordnet.
Die Hebel reichen mit ihrem schaufeiförmigen Vorderarm m1 bis unter die
Oeffnungen f und mit ihrem schwereren Hinterarm m2 bis unter die Klappen i. Die Bewegung
der Hinterarme wird durch kleine, an den Füfsen c angebrachte Stifte η begrenzt.
In die Spitze des kegelförmigen Untersatzes a ist ein unten geschlossenes Rohr ο, welches
oben mit einem Abbug o1 versehen ist, fest eingesetzt. In diesem Rohr ο, in welchem sich
auch eine Spiralfeder ρ befindet, ist der Stift q, welcher mit seinen Ansätzen q1 auf der Spiralfeder
ruht, drehbar. Der Stift q geht durch die im Centrum der Platte d angebrachte Oeffnung
g und ist an seinem oberen Ende mit einem Griff r versehen. Unterhalb des Griffes
ist am Stift q ein ^starker Draht s befestigt, welcher durch entsprechende Abbiegung dicht
vor den Ring e geleitet und hier an seinem Ende mit einem geradwinkligen Blechstreifen t
versehen ist. Der Stift q mit den Theilen s t bildet die Schleudervorrichtung für die Kugel u.
Um die Kugel schleudern zu können, wird der Stift q in die bei Fig. 2 gezeichnete Stellung
niedergedrückt und die Kugel win ί eingesetzt, wo sie vor vorzeitigem Herabrollen zu den
tiefer liegenden Löchern geschützt ist. Jetzt schleudert man durch kurze, rasche Drehung
des Stiftes die Kugel und läfst den Stift dann los; derselbe wird nun mit seinen Theilen st
durch die Spiralfeder ρ in die bei Fig. 2 punktirte Lage gehoben, die Kugel dagegen wird
die am Ring e liegende schmale, ebene Bahn umkreisen und beim Verlassen der Bahn in
eines der Löcher f fallen. Gelangt die Kugel durch eines der Löcher, was infolge der Form
des Plattenmittelstückes in der Regel der Fall sein wird, so fällt dieselbe auf den Vorderarm
ml des Hebels m, wobei der durch die
Belastung des Vorderarmes gehobene Hinterarm Ot2 an die entsprechende Klappe i schlägt
und diese umlegt, so dafs die auf der unteren Klappenseite stehende Zahl zum Vorschein
kommt: Die Kugel fällt vom Hebelarm m1 auf den kegelförmigen Untersatz α und rollt
hier an- den Rand b, wo sie bequem hervorgeholt
werden kann. Auf der Zeichnung wurde
die Klappe is als soeben vom Hebel m beim
Durchschlagen einer Kugel u umgelegt dargestellt. .
Die Spielregeln lassen sich sehr verschiedenartig gestalten. Jeder Spieler notirt und addirt
z.B. die Zahlen auf den Klappen, die er durch die Kugel umgelegt hat. Wer dann am ersten die
Zahl von ioo erreicht, hat gewonnen. Die Klappen können statt der Zahlen auch mit
Farben versehen werden, die Zahlenwerth erhalten. Man kann beliebig nur eine , oder
mehrere Kugeln u benutzen. Das Schleudern der Kugeln u kann auch statt mit den Theilen
q s t mit der Hand oder auf andere geeignete Weise geschehen.
Claims (2)
1. Die auf dem kegelförmigen Untersatze a
ruhende Platte d mit dem Ring e, den Löchern / und Klappen i in Verbindung
mit den unter der Platte d angeordneten Hebeln m.
2. Der im Rohre ο drehbare, auf der Spiralfeder ρ ruhende, durch die Platte d geführte
Stift q mit den Theilen s und t.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32109C true DE32109C (de) |
Family
ID=308151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32109D Expired - Lifetime DE32109C (de) | Neuerung an Schleuderspielen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32109C (de) |
-
0
- DE DENDAT32109D patent/DE32109C/de not_active Expired - Lifetime
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