DE659185C - Hebelnussknacker - Google Patents

Hebelnussknacker

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DE659185C
DE659185C DEP69521D DEP0069521D DE659185C DE 659185 C DE659185 C DE 659185C DE P69521 D DEP69521 D DE P69521D DE P0069521 D DEP0069521 D DE P0069521D DE 659185 C DE659185 C DE 659185C
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DE
Germany
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lever
jaw
nutcracker
movable jaw
movable
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DEP69521D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/26Nutcrackers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • Hebelnußknacker Die meist gebräuchlichen Geräte zum Aufbrechen von Nüssen bestehen aus zweigleichartigen Gliedern, deren jedes Handhebel und Preßbacke in sich vereinigt, und die gelenkig miteinander verbunden sind. Zur Verbesserung der Kraftwirkung sind vielfach dreigliedrige Geräte vorgeschlagen worden, bestehend aus der festen, mit dem Handhebel ein Stück bildenden Backe, einer beweglichen, an dieses Glied angelenkten Backe und einem zweiten Handhebel, der tebenfalls am Träger der festen Backe angelenkt ist und die bewegliche Backe unter dem gewünschten Hebelverhältnis gegen die feste Backe drückt.
  • Entsprechend. der gewünschten vergrößerten. Kraftwirkung ist bei diesen Geräten der Hub. der beweglichen Backe gegen. die feste ein kurzer. Darum muß in allen Fällten annähermdder ganze Wegdes Handhebels, der beim Schließen der geöffneten Hand erreichbar ist, für die Pressung ausgenützt werden, und es geht nicht an, einen Teil. dieses Hubes zur Erfassung kleinerer Nüsse im. Leergang zu verbrauchen. Da ferner der Gebrauch eines so einfachen Geräts nicht umständlich gemacht werden darf durch die Notwendigkeit, besondrere Einstellungen für verschiedene Nußgrößen vorzünehmen,ergibt sich die Forderung, daß das Gerät in seiner geöffneten Stellung, d. h. bei einer Spreizung der Handhebel, wie sie die geöffnete Hand .noch bequem zuläßt, Nüsse aller vorkommenden Größen arbeitsbereit, d. h. an beiden Backen anliegend, aufnehmen muß. Es ist bekannt, dies zu (erreichen, indem man die beiden Backen in einem spitzen Winkel zueinander stellt (der wegen des Abrutschens ein gewisses Maß nicht überschreiten darf) und ihnen eine solche Länge gibt, daß Nüsse aller vorkommenden Größen mit beiden Backen in Berührung kommen, sobald sie tief genug in das 9 Maul des Geräts eingeführt werden.
  • Bei den, bekannten Geräten dieser Art sind die beiden Backen am Ende ihrer Arbeitsflächen oder ganz nahte diesem Ende miteinander durch einen Gelenkzapfen verbunden. Hierdurch entsteht der Nachteil, daß der Hub der beweglichen Backe nahe dem Drehpunkt, wo die kleinen Nüsse erfaßt werden, zu klein wird. Soll per hier noch ausreichend sein, so wird @er an dem anderen Ende der Backen, wo die großen Nüsse erfaßt werden, übermäßig groß. Es entsteht daher die Aufgabe, der schräg gegen die feste Backe gestellten beweglichen Backe eine solche Bewegung zu geben, daß ihr Hub an allen Stellen der Arbeitsfläche gleich ist, oder daß wenigstens die Verschiedenheit des Hubes an den verschiedenen Stellen der Backen auf .einerträgliches Maß vermindert wird, wie es durch die bisherige Bauart nicht erreichbar ist.
  • Bei der Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ein an allen Stellen gleicher Hub der beweglichen Backe durch die Par-' allelführung erreicht. Zwei Ausführungsbeispiele -des Gegenstandes der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
  • In dem Beispiel der Abb. i wird die ParalleIführung durch parallele Lenker herbeigeführt. - Die bewegliche Backe o ist mit den Zapfen m, a einerseits am Druckhebel p, andererseits an dem Lenker g angelenkt, der seinen Drehpunkt bei Y an dem Trägers der festen Backe hat. Der eine der beiden parallelen Lenker ist also ein Teil des Handhebels p, der um ,den Zapfen. k am Trägers drehbar ist. Bei .dieser Anordnung wirkt der Druck der beweglichen Backe etwas in der Richtung nach dezn Maulinneren, hat also das Bestreben, die Nuß tiefer in das Maul des Geräts hineinzuwälzen, was für die Preßwirkung vorteilhaft ist und zur Verhinderung des Abrutschens beiträgt.
  • In. dem Beispiel nach Abb. 2 (Ansicht von oben.) und 3 (Seitenansicht) wird die Parallelführung der beweglichen Backe durch Schwenkung um einte in ihrer Längsrichtung verlaufende Achse bewirkt. Die bewegliche Backe Z ist als ein Rahmen ausgebildet (Abb.3), :dessen abwärts sich erstreckende Seitenteile auf Zapfen u, v drehbar gelagert sind, -die an den abwärts gehenden An-Sätzen. w, x des Trägers y der festen Backe angebracht sind. Der Handhebel z ist um den senkrechten Zapfen 2 drehbar und drückt die bewegliche Backe t an ihrem Bolzen 3, der mit etwas Luft in ein Langloch des Handhebels z hineingreift, gegen die feste Backe.
  • ParalleIfühxungen der beweglichen Backe sind bei Nußknackern an sich bekannt. Bei diesen Ausführungen wird aber die bewegliche Backe quer zu den Handhebeln angeordnet und in der Längsrichtung dieser mit .gleitender Reibung bewegt. Es fehlt das Merkmal der schräg zueinander gestellten Backenflächen, welche es ermöglichen, Nüsse aller Größen aufzunehmen, und es sind deshalb bei den bekannten Nußknackern dieser Art besondere Vorrichtungen vorgesehen, um das Gerät auf die jeweilige Nußgröße einzustellen.
  • Abb. q. zeigt eine andere Lösung der Aufgabe, bei der keine ganz vollständige, Parallelführung stattfindet, aber der Unterschied im Hub der Backe an den verschiedenen Stellen der Arbeitsfläche durch ein anderes Mittel auf ein tragbares Maß vermindert wird. Der Trägere der beweglichen Backe ist an seinem unteren Ende bei a an dem Träger f der festen Backe angelenkt. Von den beiden Backenträgern c und/ sind nur die oberen Strecken als Arbeitsflächen ausgebildet und in bekannter Weise gezähnt, diese Teile sind symmetrisch nach beiden Seiten äligebogen und bilden das Maul des Geräts. I#.urch diese Formänderung gegenüber den bekannten Vorschlägen wird .die Stelle, an der die kleinsten Nüsse @erfaßt werden, vom Drehpunkt weit weg verlegt, und es ist unschwer zu erreichen, daß der Hub an dieser Stelle noch zwei Drittel des Hubes an der größten Maulweite beträgt. Der Antrieb der beweglichen Backe gegen die feste wird durch den Handhebel d bewirkt, der bei r an dem Träger f ,der festen Backe angelenkt ist und durch dessen Langloch g der Bolzen ft des Backenträgers hindurchgeht.
  • Die Geräte sind in an sich bekannter Weise mit scherenartigen Handgriffen versehen. Die Kraft wirkt hier am äußersten Ende des Handhebels, -während bei den sonst üblichen Handgriffen die Kraft der Hand mehr nach der Mitte hin angreift, da, wo die Daumenwurzel anliegt. Durch diese Verlängerung des Hebelarms wird erheblich an Kraft gewannen, und da das Gerät an sich mit günstigem Hebelverhältnis arbeitet, ist mit bloßem Fingerdruck auszukommen, wo sonst der Druck der ganzen Hand nötig war. Die Scherengriffe ermöglichen @es, das Gerät einhändig zu öffnen und zu schließen und es mit durchgesteckten Fingern arbeitsbereit an der Hand zu behalten, während die Finger beider Hände frei sind, um den Kern aus der geöffneten Nuß zu entnehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hebelnußknacker mit schräg gegeneinanderstehenden Brechbacken von solcher Länge, daß in der geöffneten Stellung des Geräts Nüsse aller Größen ohne Leergang erfaßt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Backe (o, Abb. i) ganz oder annähernd parallel zu sich selbst gegen die feste Backe (s) verschiebbar ist.
  2. 2. Hebelnußknacker nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Backe (o, Abb. i) an parallelen Lenkern (p, g) geführt ist, deren einer (p) ein Teil eines Druckhebels ist.
  3. 3. Hebelnußknacker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Backe (t, Abb. 2 und 3) um eine in ihrer Längsrichtung verlaufende Achse gegen die feste Backe (y) schwenkbar ist. q.. Hebelnußknacker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der durch einen Drehzapfen (,a) vertundenen Backenträger (f, c, Abb. q.) in einer gebrochenen Linie verlaufen, indem mit Arbeitsflächen versehene Bakgezähnten kenträger zur Bildung des Maules des Geräts erst nahe ihrem freien Ende, außerhalb des Bereichs der Handgriffe abgebogen sind. Hebelnußknacker nach Ansprüchen i, q., dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhebel an ihnen Enden mit scherenartigen Griffen zum. Durchstecken der Finger versehen sind.
DEP69521D 1934-06-03 1934-06-03 Hebelnussknacker Expired DE659185C (de)

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DEP69521D DE659185C (de) 1934-06-03 1934-06-03 Hebelnussknacker

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DE659185C true DE659185C (de) 1938-04-27

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DE (1) DE659185C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2454601A (en) * 1945-04-12 1948-11-23 William M Gallagher Nutcracker with an adjustable sliding jaw
US4425707A (en) 1981-04-01 1984-01-17 Polsfuss Marvin F Compression tool, useable as nutshell remover

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2454601A (en) * 1945-04-12 1948-11-23 William M Gallagher Nutcracker with an adjustable sliding jaw
US4425707A (en) 1981-04-01 1984-01-17 Polsfuss Marvin F Compression tool, useable as nutshell remover

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