DE215460C - - Google Patents

Info

Publication number
DE215460C
DE215460C DE1909215460D DE215460DD DE215460C DE 215460 C DE215460 C DE 215460C DE 1909215460 D DE1909215460 D DE 1909215460D DE 215460D D DE215460D D DE 215460DD DE 215460 C DE215460 C DE 215460C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
rake
fork
loop
rope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1909215460D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE215460C publication Critical patent/DE215460C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D39/00Independent binders, e.g. for hay; Binders attachable to mowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Sammeln und Binden von Garben und unterscheidet sich von den bekannten Vorrichtungen dieser Art im wesentlichen' durch die einfache, durch Bewegen eines Handhebels wirkende Bindevorrichtung und außerdem dadadurch, daß sowohl das Zusammenschieben des aufgenommenen Gutes als auch das Zusammenpressen desselben und das Binden bequem von den drehbar gelagerten Fahrgriffen und einem auf einen kleinen Bewegungswinkel übertragenen Fußhebel aus geschieht, ohne daß man sich hierbei merklich bücken muß.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt nach der Linie A-B in der Fig. 2.
Fig. 2 ist eine Draufsicht.
Fig. 3 bis 6 zeigen Einzelheiten der Bindevorrichtung.
Eine Anzahl Zinken 1 bilden einen Sammelrechen, welcher mit dem aus. den schräg ansteigenden Leisten 4 und Flachschienen 5 sowie Querstreben 6 und 7 bestehenden Gestell gelenkig verbunden ist. Pas Gestell ruht mittels Stützen 8 auf der Achse 9 der Laufräder 10. Das aufgenommene Getreide wird durch Niederdrücken eines Fußhebels 11 auf das schräge Gestell geworfen. Der doppelarmige Fußhebel 11 ist an dem Drehbolzen 12 zwischen den mittleren Gestellschienen 5 angeordnet, und letztere sind an ihrem unteren Ende mittels eines Querbolzens 13, der eine Rolle oder Hülse 14 trägt, fest mit zwei an den Gestellquerstreben 6 befestigten Laschen 15 verbunden. Diese Laschen tragen an ihrem vorderen Ende den Drehbolzen 16 für zwei Flachschienen 17, die an ihrem vorderen Ende fest mit der Verbindüngsleiste 3 der Zinken 1 verbunden sind. Der Drehbolzen 16 hat die gleiche Achslage wie die Drehbolzen 2 der Zinken 1, so daß sich die Schienen 17 mit den' Zinken 1 drehen. Die Schienen 17 tragen noch einen weiteren Querbolzen 18, der mittels einer an der Rolle 14 geführten Gliederkette 19, Seilzug o. dgl. mit dem unteren Ende des Fußhebels 11 straff verbunden ist. Beim Niedertreten des Fußhebels 11 wird somit durch Kettenzug 19 der Querbolzen 18 um die Achse 16 gedreht; dadurch werden die Schienen 17 und der damit verbundene Rechen 1 samt dem daraufliegenden Getreide aufwärts gedreht und letzteres auf das schräge Gestell 4 und 5 hingeworfen (punktierte Stellung in Fig. 1). Durch die beschriebene Übertragung der Bewegung des Fußhebels 11 auf den Rechen 1 mittels Gliederkette wird ein kleiner Dreh winkel des Fußtrittes 11 ermöglicht.
Das Wesen der Bindevorrichtung besteht darin, daß die am Bindeseil vorgesehene Schlinge so an dem Rechen 1 angebracht wird, daß bei dessen Hochstellung ein am anderen Ende des Seils vorgesehener Knebel mittels Hebelbewegung durch die Schlinge gesteckt werden kann. Zur Aufnahme der Schlinge dient eine zwischen den Drehschienen 17 angeordnete lose Fanggabel 20 (Fig. 3 und 4) mit vier vorstehenden Nasen 21. Die Gabel
ist an zwei Querbolzen 25 und 26 zwischen den Schienen 17 geführt und wird durch eine Feder 22, die gegen eine mit der Gabel verbundene Platte 23 drückt und an einem BoI-zen 24 geführt ist, so beeinflußt, daß ihre Nasen 21 aus den Schienen 17 und aus den noch zwischen den Schienen vorgesehenen Abstreifern 27 vorstehen. Über die vier vorstehenden Nasen 21 wird die Schlinge des Bindeseils 28 gesteckt Wenn die Gabel 20 , entgegen ihrer Federwirkung zurückgedrückt wird, so wird die Schlinge an den umgebenden Lappen 27 von den Nasen 21 abgestreift. Das Zurückdrücken der Gabel 20 geschieht mittels des zwischen die Nasen 21 einpassenden Knebels 29 (Fig. 5 und 6) am anderen Seilende, so daß die Schlinge also nach dem Abstreifen um das andere Seilende hinter die Verschlußhülse 29 fällt.
Der Verschlußknebel am anderen Seilende ist lose und quer in ein nach vorn offenes, schnabelförmiges Gleitstück 30 eingelegt, dessen oberer schmaler Rücken durch eine Nut eines U-Eisens 31 ragt, während der untere breitere Teil mit der Hülse innerhalb der U-Eisenflansche liegt. In der Längsnut des L!-Eisensteges läßt sich das Gleitstück 30 mittels eines am U-Eisen befestigten Drehhebels 32 und eines an diesen und das Gleitstück angelenkten Zwischenhebels 33 bis an das äußerste Ende des U-Eisens 31 verschieben, wenn man
: den Hebel 32 nach der Pfeilrichtung dreht (Fig. 1). Das U-Eisen 31 selbst ist hierbei drehbar an und zwischen den oberen Enden der G^stellschienen 5 gelagert und ist horizontal nach vorn umgebogen. Durch Hochziehen der miteinander verbundenen Fahrhebel 34 kann es zwecks Zusammenpressens des aufgenommenen Getreides nach abwärts gedrückt werden, bis sein äußerstes Ende zwischen den hochgestellten Schienen 17 auf die Abstreiflappen 27 aufschlägt. In dieser Lage trifft das vorschiebbare Gleitstück 30 mit dem Kne-. bei 29 zwischen die Nasen 21 der Gabel 20, also durch die übergesteckte Schlinge des Bindeseils, welches beim weiteren Vorschieben des Gleitstückes 30 infolge Zurückweichens der Gabel 20 an den Lappen 27 abgestreift wird und hinter den Verschlußknebel fällt.
Der obere schmale Teil des Gleitstückes bewegt sich hierbei zwischen, den Lappen 27 hindurch. Zieht man das Gleitstück 30 durch Rückwärtsbewegen des Hebels 32 zurück, so wird der Verschlußknebel 29 durch die Schlinge zurückgehalten und das Seil damit gebunden. Läßt man hierauf den Fußhebel los, so fällt der Rechen 1 in die horizontale Lage zurück, und drückt man gleichzeitig die Fahrhebel 34 wieder nach unten, so wird das U-Eisen 31 hochgehoben und das gebun- 6u dene Bündel rollt von selbst über die Gabel 1 hinab oder wird durch Zurückneigen des Gestelles von den Fahrhebeln aus seitlich herausgeschoben. Die Drehung der Fahrhebel ist in üblicher Weise gesichert. Bei der dargestellten Ausführung ist an einem Fahrhebel ein Stellhebel 35 angeordnet, der mit einem unter Federwirkung stehenden Zahnklotz 37, der in ein an der Gestellschiene 5 befestigtes Zahnsegment 36 eingreift, verbunden ist. Hat man durch Drehung der Fahrhebel unter Anzug des Stellhebels 35 das · U - Eisen 31 horizontal eingestellt und ein neues Bindeseil eingehängt, so beginnt der Vorgang von neuem.

Claims (2)

Paten t-An Sprüche:
1. Gerät mit aufklappbarem Sammelrechen und durch Klinke feststellbarem Preßhebel zum Sammeln und Binden von Garben, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen (1) mit dem Fußhebel (ir) zur Erzielung eines kleinen Drehwinkels des letzteren mittels einer im Winkel um eine Rolle geführten Kette (19) verbunden ist und der Preßhebel (31) durch den zum Schieben des Gerätes dienenden Handhebel (34) gedreht werden kann, so daß das Zusammenpressen des gesammelten Gutes durch Bewegen des Fuß- und Handhebels erfolgt.
2. Gerät nach Anspruch I^ dadurch gekennzeichnet, daß im Sammelrechen (1) zwischen am Rechen festen Abstreifern (27) eine zum Aufnehmen der an einem Ende des Bindeseils befindlichen Schlinge dienende Gabel (20) federnd nachgiebig gelagert ist, während ein am anderen Seilende befindlicher Knebel (29) von einem im Preßhebel (31) geführten Gleitstück (30) getragen und nach Zusammenpressen des Garbenbündels mittels Handhebels (32) durch die Schlinge durchgeschoben wird, worauf bei weiterem Vorschub des Gleitstückes die Gabel zum Abstreifen der Schlinge gegen die Abstreifer verschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1909215460D 1909-01-28 1909-01-28 Expired DE215460C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE215460T 1909-01-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE215460C true DE215460C (de) 1909-11-01

Family

ID=34608596

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1909215460D Expired DE215460C (de) 1909-01-28 1909-01-28

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE215460C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69702664T2 (de) Vorrichtung zum transportieren von gegenständen
EP0093318A2 (de) Entschwartungsmaschine
DE2718586C3 (de) Greifvorrichtung für gefüllte Säcke
DE215460C (de)
DE3246914A1 (de) Gurtspannwerkzeug
DE4339623C1 (de) Vertikutierer
DE494962C (de) Strohpresse mit Handbetrieb mit Presskasten und durch Kniehebelgestaenge bewegtem Pressdeckel
DE859574C (de) Vorrichtung zum Abtransport und Aufstapeln von Steinen
DE555504C (de) Handgarbenbinder
AT232955B (de) Vorrichtung zum geordneten Zusammenfassen von Blättern
DE135878C (de)
DE2235257C3 (de) Wagen für landwirtschaftliches Halm- oder Blattgut
DE597789C (de) Spann- und Schliessvorrichtung fuer die Enden einer Bandbereifung von Packstuecken
DE3004231C2 (de) Siloentnahmegerät für landwirtschaftliche Betriebe
DE677428C (de) Vorrichtung zum Entfernen der Blaetter und Samen von Hanfstengeln
DE504266C (de) Garbenbinder mit zwei gelenkig miteinander verbundenen, unter Federwirkung stehenden Pressarmen
AT113067B (de) Hebezeug zur Anhebung von Kraftfahrzeugen.
DE482994C (de) Greifervorrichtung fuer Maschinen zum Entrippen von Tabakblaettern
DE288967C (de)
DE589702C (de) Vorrichtung zum Sortieren von Fruechten o. dgl.
AT50880B (de) Maschine zum Entrippen von Tabakblättern.
DE93569C (de)
DE284386C (de)
DE114879C (de)
DE593927C (de) Schreibmaschine, Schreibrechen- oder aehnliche Maschine