DE659044C - Richtglas - Google Patents
RichtglasInfo
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- DE659044C DE659044C DES114721D DES0114721D DE659044C DE 659044 C DE659044 C DE 659044C DE S114721 D DES114721 D DE S114721D DE S0114721 D DES0114721 D DE S0114721D DE 659044 C DE659044 C DE 659044C
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- reflective
- directional glass
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B23/00—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
- G02B23/14—Viewfinders
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Astronomy & Astrophysics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Road Signs Or Road Markings (AREA)
Description
- Richtglas Die Erfindung betrifft ein Richtglas für das direkte Richten von Schußwaffen u. dgl., bei dem das Ziel ohne optische Mittel in einen Teil der Augeripupille ge- langt, während deren anderer Teil eine Zielmarke aufnimmt, die in der Brennebene einer Sammellinse steht.
- Derartige kollimatorartige Richtgläser sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt-,eworden. Soweit sie Zielmarke und Ziel als Trerinbilder darbieten, haben sie den Nachteil, daß die obere Begrenzungsfläche bei richtigem Gebrauch des Glases parallel oder doch annähernd parallel der Zielrichtung verläuft und so beim Zielen als störende Fläche sichtbar ist. Wenn ein solches Glas geneigt wird, erfolgt die Abbildung der Marke- durch die Randteile der Linse, so daß das Bild stark mit Abbildungsfehlern hehaftet ist. Nun ist schon ein Richtglas in Gestalt eines rechtwinkligen 45'-Prismas bekanntgeworden, welches das im Unendlichen liegende Bild der Zielmarke einem Teil des zielenden Auges zuführt, während deren übriger Teil das Ziel selbst über eine- Kante der Zieleinrichtung unmittelbar erfaßt. Bei dieser liegt jedoch die Marke unterhalb der einen parallel zur Zielrichtung laufenden Kathete. des Prismas und muß infolge der Beschattung unter Umständen auch schon bei Tage, künstlichaufgehellt werden, da sie sonst gegenüber dem Ziel zu lichtschwach, ist.
- Um die geschilderten Nachteile von Richtgläsern der angegebenen Art zu vermeiden, werden erfiiidungsgemäß zwei im Abbildungsstrahlengang stehende Begrenzungsflächen des Richtglases reflektierend, insbesondere totalreflektierend ausgebildet, -um zu erreichen, daß die, Zielmarke möglichst durch a-chsennahe Strahlen der sammelnden Linse bzw. Linsenfläche abgebildet wird. Die im Strahlengang zuletzt stehende reflektierende Fläche schneidet die sammelnd wirkende Fläche in oder in der Nähe der optischen Achse. Auch bei Einführung der zweinialigen Reflexion kann man der zuletzt stehenden reflektierenden Fläche eine, derartige Neigung gegen die Zielrichtung ei-teilen, daß sie bei weit geöffneter Pupille nicht mehr störend wirkt. Man sieht nun die auf der Eintrittsfläche, oder an einer anderen nicht beschatteten Stelle- des Richtglases liegende Ziehnarke am Ziel ohne Helligkeitsverlust abgebildet, so daß ein auf Unendlich akkommodiertes Auge sowohl das Ziel als auch die Marke gleich gut sieht. Um ,die Ziehnarke auch in der Dunkelheit als helle Marke, zu erkennen, kann sie in bekannter Weise in radioaktiver Leuchtfarbe ausgeführt sein oder von einer besonderen Lichtquelle beleuchtet werden. In der Zeichnwig ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i ein Richtglas mit zwei Reflexions fläch#en, die miteinander einen spitzen Winkel bilden, im Aufriß, Abb. 2 ein Richtglas mit zwei Reflexionsfläche.n, die ebenfalls miteinander einen spitzen Winkel bilden und bei dem Eintritts- und zweite Reflexionsfläche zusammenfallen, im Aufriß, Abb. 3 ein Richtglas mit zwei miteinander parallelen Reflexionsflächen im Aufriß.
- In sämtlichen Abbildungen ist die im Strahlengang an zweiter Stelle liegende Reflexionsfläche F. gegen die Zielrichtung um einen Winkel w schräg gestellt, der kleiner als 45' ist. Die Zielmarkem, die, im Brennpunkt der sammelnden LinsenflächeL steht, ist hei den Ausführungsbeispielen unmittelbar entweder am Rande der vorderen EintrittsflächeE (Abb. i und 3) oder auf der zweiten Reflexionsfläche F, gemäß Abb. 2 angeordnet, sie kaun natürlich auch in der Nähe dieser Flächen gesondert angebracht werden. Die im Strahlengang ;an erster Stelle hefindliche ReflexionsflächeF, verläuft inden Abb. i und 2 parallel der Zielrichtung, während sie in Abb - 3 parallel der zweiten ReflegionsflächeF2 angeordnet ist. In die Richtgläser der Abb. i und3 ist je eine Vertiefunga zur scharfen Abblendung eingeschliffen. Diese Vertiefungen dienen gleichzeitig zur Abgrenzung des optisch nicht wirksamen Teiles der Fläche F2 für Montagezwecke. Die, Lage der Eintrittsfläche E ist so gewählt, daß die über die reflektierenden Flächen verlaufende optische Achse der sammelnden Fläche L auf ihr senkrecht steht. Ein besonderer Typ des Richtglases ergibt sich im Falle der Abb. 2, wo Ui starker Schrägstellung der zweiten Reflexionsfläche diese mit der Eintrittsfläche zusammenfällt.
- Bei Verwendung des Richtglases in der Praxis wird dasselbe zum Schutz mit einer Fassung versehen, die, besonders bei Nichtgebr,auc'h die Tiemikante I# gegen Verletzungen schützt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Richtglas, dessen Austrittsfläche als sammelnd wirkende Fläche ausgebildet ist, in der-en Brennehene sich eine auf der Eintrittsflächa oder außerhalb des Richtgla,ses gelegene, im Innein des Glases gespiegelte Zielmark#e befindet, so daß das im Un#endlich-en liegende Bild der Zielmarke- einem Teil der Pupille des zielenden Auges zugeführt wird, während deren übriger Teil das Ziel selbst über eine Kante der Zleleinrichtung unmittelbar erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei im Abbildungsstrahlengang stehende Begrenzungsflächen des Richtglases als reflektierende, insbesondere totalreflektierende Flächen ausgebildet sind, von denen .die an letzter Stelle stehende reflektierende Fläche die sammelnd wirkende Fläche in oder in der Nähe ihr-er optischen Achse schneidet.
- 2. Richtglas nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die erste Reflexion liefernde Fläche zur Zielrichtung praktisch parallel verläuft. 3. Richtglas nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Reflexionsflächen zueinander praktisch parallel verlaufen. 4. Richtglas nach Anspruch i -und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsfläche, für die die Marke abbildenden Strahlen gegen die Zielrichtung schräg gestellt ist. 5. Richtglas nach Anspruch. 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsfläche mit der zweiten ReflexionsflächQ in .einer Ebene- liegt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES114721D DE659044C (de) | 1934-07-15 | 1934-07-15 | Richtglas |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES114721D DE659044C (de) | 1934-07-15 | 1934-07-15 | Richtglas |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE659044C true DE659044C (de) | 1938-04-23 |
Family
ID=7533340
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES114721D Expired DE659044C (de) | 1934-07-15 | 1934-07-15 | Richtglas |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE659044C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3439970A (en) * | 1965-04-05 | 1969-04-22 | Glenn E Rickert | Sighting device |
US3502416A (en) * | 1964-04-01 | 1970-03-24 | Glenn E Rickert | Sighting device |
-
1934
- 1934-07-15 DE DES114721D patent/DE659044C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3502416A (en) * | 1964-04-01 | 1970-03-24 | Glenn E Rickert | Sighting device |
US3439970A (en) * | 1965-04-05 | 1969-04-22 | Glenn E Rickert | Sighting device |
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