DE658603C - Selbsttaetiger Streckenblock - Google Patents

Selbsttaetiger Streckenblock

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Publication number
DE658603C
DE658603C DEV32451D DEV0032451D DE658603C DE 658603 C DE658603 C DE 658603C DE V32451 D DEV32451 D DE V32451D DE V0032451 D DEV0032451 D DE V0032451D DE 658603 C DE658603 C DE 658603C
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DE
Germany
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current
block
resistor
cable
block according
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Expired
Application number
DEV32451D
Other languages
English (en)
Inventor
Gotthold Rehschuh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
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Publication of DE658603C publication Critical patent/DE658603C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/18Railway track circuits
    • B61L1/181Details
    • B61L1/187Use of alternating current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

Bei mit Triebstrom betriebenen elektrischen Bahnen, bei denen Drosselstöße verwendet werden, ist es in vielen Fällen notwendig, längs der Strecke ein besonderes Kabel zur Verstärkung der Triebstromrückleitungen zu verlegen, das an die Mittenpunkte der Drosselstöße zwischen den einzelnen Blockstrecken angeschlossen wird. Ein derartiges Kabel wird auch häufig verlegt, wenn Oberleitungsmaste vorhanden sind, deren Erdung dann mit Hilfe dieses Kabels ebenfalls wieder an den . Mittenverbindern der Drosselstößeangeschlossen ist. Diese oft betrieblich notwendige Ausführungsform bringt den sicherheitstechnischen Nachteil, daß bei Schienenbruch in der einen Fahrschiene der Blockstrom über die andere Fahrschiene und das; Rückführungskabel zum Blockrelais gelangen kann. Dies kann besonders gefährlich werden, wenn zwei Schienenbrüche in demselben Schienenstrang innerhalb einer Blockstrecke auftreten. Ein zwischen diesen beiden Bruchstellen befindlicher Zug schließt dann den Gleisstromkreis nicht mehr kurz.
Die Erfindung begegnet den obigen Mängeln, indem sie von den an sich für ähnliche Zwecke bekannten Mitteln, wie Widerstände und Drosselspulen, Gebrauch macht. Man hat auch bereits andere Mittel angewendet.
die aber in der Praxis nicht befriedigt haben. Man hat z. B. versucht, durch Anordnungen von Hilfsrelais o. dgl. zu erreichen, daß ein Blockrelais nur dann anziehen kann, wenn die Blockstrecke tatsächlich vom Zug geräumt ist. Diese Ausführungsformen haben sich aber als teuer und umständlich erwiesen. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun eine vollkommene Sicherheit dadurch erreicht, daß entweder in das Rückführungskabel selbst oder in die Verbindungsleitungen zwischen Drosselstoßmittenpunkt und Rückführungskabel bzw. Erdseil ein Widerstand gelegt wird, der dem Blockstrom einen hohen Widerstand bietet. Bei Gleichstrombahnen kann man gemäß der Erfindung dafür eine Drosselspule mit einem im Eisenkern befindlichen Luftspalt verwenden. Den Wechselstromwiderstand dieser Drosselspule kann man noch durch geeignete Verbindung mit einem kapazitiven Widerstand vergrößern. Bei Wechselstrombahnen wird man für diesen Widerstand zweckmäßigerweise Siebketten verwenden oder aber einen Resonanzkreis, der den Triebstrom möglichst ohne Verluste durchläßt, während er dem Blockstrom einen hohen Widerstand entgegensetzt. Auf diese Weise wird erreicht, daß bei Schienenbruch eine Betätigung des Blockrelais vermieden
*.) FtJi! dem Patentsucher ist als der Erfinder .angegeben worden:
Gotthold Rehschuh in Berlin-Charlottenburg.
wird, auch, ohne daß dazu irgendeine Vermehrung der beweglichen Teile der selbsttätigen Blockanlage notwendig wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in den .Fig./.r, und 2 beispielsweise näher erläutert. :fJ· ; In Fig. ι sind ι und 2 die FahrschieHetn ;i eines Blockabschnittes; 3 ist das Bahnrückstromkabel. Der Blockstrom fließt von einem Transformator 11 über die Gleiswicklung des Drosselstoßes 13 durch die Schienen zur Gleiswicklung 14 des anderen Drosselstoßes und von da zum Blockrelais 7 und über die Schiene 1 zurück. Bei Bruch einer Schiene würde der Blockstrom über das Bahnrückstromkabel umgeleitet werden. Dies kann nun besonders gefährlich werden, wenn zwei Schienenbrüche z.B. an den StellenC und D auftreten. Diesem Übelstand wird nun gemäß der Erfindung dadurch entgegengewirkt,
ao daß man entweder in dem Bahnrückstromkabel als Sperrwiderstand eine Drossel 8 oder in den beiden Zuleitungen 15, 16 zwischen Gleis und Bahnrückströmkabel Drosseln 9 und 19 vorsieht, die je nach der Art des verwendeten Blockstromes so ausgebildet sind, daß sie den Eintritt des Blockstromes in das Bahnrückstromkabel weitgehend verhindern; so ist es z.B. zweckmäßig, bei Verwendung von Wechselstrom als Blockstrom die Drossel unter Zuhilfenahme eines Kondensators für die Sperrung dieses Wechselstromes auszubilden. Man kann den Sperrwiderstand 8 entsprechend auch als Siebkette oder Resonanzkreis ausbilden. Die Sperrwiderstände können so ausgebildet werden, daß einer von ihnen als Sperrung des Stromes genügt, so daß jede zweite Drossel 19 fortfallen könnte.
In Fig. 2 ist gezeigt, wie der Sperrwiderstand als Mittenverbindung zwischen zwei Drosselstößen eingesetzt wird. Hierbei ist der Widerstand, der zwischen die beiden Gleiswicklungen 13 und 17 des Drosselstoßes ,eingeschaltet ist. Diese Anordnung hat den 'Vorteil, daß das Gehäuse des Drosselstoßes ,-für die Unterbringung des Widerstandes mitbenutzt werden kann.

Claims (5)

PATENTANSPRfCHE:
1. Selbsttätiger Streckenblock für elekirische Bahnen mit Bahnrückstromkabel oder anderen den Schienen parallelen Stromwegen, dadurch gekennzeichnet, daß in das Rückführungskabel selbst oder in die Verbindungsleitung zwischen Drosselstoßmittenpunkt und Rückführungskabel bzw. Erdseil ein Sperrwiderstand (8) eingeschaltet ist, der dem Blockstrom einen hohen Widerstand bietet.
2. Selbsttätiger Streckenblock nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrwiderstand (8j eine Eisendrossel mit Luftspalt verwendet wird.
3. Selbsttätiger Streckenblock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung des Wechselstromwiderstandes die Drossel mit einem kapazitiven Widerstand vereinigt wird.
4. Selbsttätiger Streckenblock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrwiderstand (8) als Siebkette oder Resonanzkreis ausgebildet ist, so daß der Triebstrom einen geringen, der Blockstrom einen hohen Widerstand findet.
5. Selbsttätiger Streckenblock nach An-Spruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Blockstrom begrenzende Widerstand zwischen die Mittenanschlüsse der Gleiswicklungen zweier Drosselstöße geschaltet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
nennrcKT in uhr
DEV32451D 1936-01-11 1936-01-11 Selbsttaetiger Streckenblock Expired DE658603C (de)

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